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06. Dezember 2012 13:20; Akt: 06.12.2012 13:21 Print

Bundesrat Maurer skizziert Spitzensport-Konzept

Das neue Sportförderungsgesetz gibt dem Bund einen Auftrag im Spitzensport. Im Ständerat hat Bundesrat Ueli Maurer die groben Linien eines künftiges Spitzensport-Konzepts des Bundes skizziert.

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Teil davon soll der Ausbau der Spitzensportanlagen in Magglingen und Tenero sein. Der Sportminister stellte dafür mittel- und langfristige Investitionen von über 100 Millionen Franken in Aussicht. Bei sportwissenschaftlichen Dienstleistungen, etwa Untersuchungen oder Betreuung von Verbänden und Athleten, sieht Maurer im Laufe der nächsten Jahre einen Finanzbedarf von rund 5 Millionen Franken pro Jahr.

Auch der Nachwuchsförderung will Maurer mehr Gewicht geben. Dafür wäre nach seinen Angaben ein Betrag von 10 Millionen Franken pro Jahr nötig. Bei der direkten Förderung von Spitzensportlern zeigte er sich dagegen zurückhaltend. «Wir möchten keine bezahlten Sportler», sagte Maurer.

Vorstellen kann er sich aber, Militär- oder Zivilschutzdienst mit dem Training zu verbinden. Spitzensportler könnten etwa mit freiwillig geleisteten Diensttagen einen Teil ihres Einkommens verdienen, sagte Maurer.

Über den Stand der Arbeiten machte er dem Ständerat keine Illusionen: Noch gehe es um eine Ist-Analyse und eine Definition von Zielen und Zuständigkeiten. Maurer will dem Bundesrat das Leistungssport-Konzept bis Mitte nächsten Jahres vorlegen.

(si)

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