Triathlon

03. Dezember 2012 16:25; Akt: 03.12.2012 16:27 Print

Chrissie Wellington tritt zurück

Die vierfache Ironman-Triathlon-Weltmeisterin Chrissie Wellington gab nach einer einjährigen Auszeit ihren Rücktritt bekannt.

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Die 35-jährige Britin hat alle ihre 13 Ironman-Wettkämpfe zwischen 2007 und 2011 als Siegerin beendet, zuletzt im Oktober 2011 bei ihrem vierten Triumph auf Hawaii. «Das war ein perfekter Wettkampf für mich gewesen, auch wenn ich damals so sehr für diesen Sieg kämpfen musste», so Wellington.

Auf Big Island hatte Wellington davor bereits von 2007 bis 2009 triumphiert. Zudem hält Wellington die Weltbestzeit über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen (8:18:13 Stunden am 10. Juli 2011 bei der Challenge Roth/De).

Im Januar dieses Jahres hatte Wellington dann eine vorläufige Auszeit vom Sport für 2012 bekannt gegeben, um Charity-Projekte zu unterstützen, den Triathlonsport in Grossbritannien bekannter zu machen und ihre Autobiografie «Ein Leben ohne Grenzen» (A life without limits) fertig zu stellen.

Mehr Zeit für die Familie

«Ich hatte zuletzt fünf wundervolle Jahre im Ironman-Bereich erlebt, aber auch wirklich alles für diesen Sport gegeben. Triathlon war immer ein Teil meines Lebens, aber er war nicht alles. Ich blicke nun nach vorne, um auch mehr Zeit mit meinen Freunden und der Familie zu verbringen», betont Wellington, die 2006 in Lausanne Amateurin-Weltmeisterin (Kategorie 25 bis 29) über die olympische Distanz war und dann ins Profilager wechselte.

Brett Sutton, der heutige Trainer von Nicola Spirig, hatte Wellington zur Ironman-Weltmeisterin geformt, ehe sich diese später unter anderen von der britischen Ikone Simon Lessing und von der amerikanischen Ironman-Legende Dave Scott anleiten liess. Sutton, der unter anderen auch die Schweizer Ironman-WM-Zweite Caroline Steffen trainiert, war vor wenigen Wochen noch davon ausgegangen, dass Wellington als Aktive in die Ironman-Szene zurückkehren wird. «Sie liebt diesen Sport zu sehr», sagte der Australier.

Wellington will nach ihrem Rücktritt als Aktive mit dem Sport sowie dem Triathlon verbunden bleiben. Unter anderem will sie fortan auch als Botschafterin für diverse Sponsoren tätig sein.

(si)

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