Vendée Globe

19. November 2012 20:50; Akt: 19.11.2012 20:52 Print

Fünfter Skipper strich die Segel

Zehn Tage nach dem Start des Regatta-Klassikers Vendée Globe sind von den 20 gestarteten Einhand-Weltumseglern nur noch 15 im Rennen. Als fünfter Skipper musste Jérémie Beyou (Fr) mit technischen Kielhydraulik-Problemen die Segel bei den Kapverden streichen.

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Nie zuvor waren beim Turn um den Globus für Solosegler so viele Boote so früh ausgeschieden. Das Rennen war am 10. November gestartet worden. Durchschnittlich lag die Ausfallquote bei den ersten sechs Auflagen der härtesten Regatta der Welt seit der Premiere 1989/1990 bei 49 Prozent. Bei der sechsten Auflage 2008/2009 waren mit 18 Skippern mehr ausgeschieden als ins Ziel kamen (12).

Die Führung verteidigte nach gut einem Achtel der 24'050 Seemeilen langen Strecke um das Kap der Guten Hoffnung der französische Top-Favorit Armel Le Cléac'h auf «Banque Populaire» vor Jean-Pierre Dick, der seinen Landsmann François Gabart auf Rang drei verdrängt hat. Der Waadtländer Bernard Stamm behauptete Platz vier, während Dominique Wavre einen Platz eingebüsst hat und nun Rang acht einnimmt. Die ersten Open-60-Yachten werden Anfang Februar 2013 im Start- und Zielhafen Les Sables D'Olonne zurückerwartet.

Vendée Globe. Weltumseglung im Einhand-Boot ohne Zwischenhalt und fremde Hilfe. Zwischenstand (Montag, 20.00 Uhr): 1. Armel Le Cléac'h (Fr, Banque Populaire) 21'302,3 Seemeilen vom Ziel entfernt. 2. Jean-Pierre Dick (Fr, Virbac-Paprec 3) 32,0. 3. François Gabart (Fr, Macif) 32,9 zurück. 4. Bernard Stamm (Sz, Cheminées Poujoulat) 41,0. 5. Vincent Riou (Fr, PRB) 63,2. - Ferner: 8. Dominique Wavre (Sz, Mirabaud) 238,2. - 15 von 20 gestarteten Booten noch im Rennen.

(si)

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