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Rad
28. November 2012 23:22; Akt: 28.11.2012 23:24 Print
Schurters Trauer über den Tod seines Mechanikers
Nino Schurters Freude über die Auszeichnung zum Schweizer Radsportler des Jahres 2012 wurde schwer getrübt.
Zwei Tage vor der Ehrung im Zürcher Hallenstadion ist sein Mechaniker Erwin Wildhaber auf einer Berg-Tour tödlich verunglückt.
Wildhaber hatte sich am Montagnachmittag mit den beiden Mountainbike-Pionieren Thomas Frischknecht und Andi Seeli auf einer Wanderung befunden. Beim Abstieg vom Chöpfenberg, der sich an der Kantonsgrenze Schwyz/Glarus befindet, rutschte der 55-Jährige aus noch ungeklärten Gründen aus, ehe er über eine Felswand in die Tiefe stürzte. Für Wildhaber kam jede Hilfe zu spät. Seine beiden Begleiter konnten sich retten. Sie erlitten mittelschwere Verletzungen.
Trotz des tragischen Unfalls wurden am Mittwochabend die Swiss-Cycling-Awards vergeben. «Erwin hätte es so gewollt», sagte Thomas Peter, Chef Leistungssport beim Schweizer Radsportverband. Nino Schurter meinte traurig, nachdem er geehrt worden war: «Ich widme alle meine Preise und Resultate, die ich in diesem Jahr erreicht habe, meinem ehemaligen Mechaniker und Freund Erwin. Es ist gewaltig, was ich mit ihm erleben durfte.» Verständlicherweise war seine Freude über den Award sehr verhalten.
(si)

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