Segeln

09. Dezember 2012 20:54; Akt: 09.12.2012 20:56 Print

Stamm als Handwerker

Der Schweizer Bernard Stamm ist nach Reparaturarbeiten an seinem Hauptsegel in der Weltumseglung Vendée Globe ans Ende der fünfköpfigen Spitzengruppe zurückgefallen. Seit Sonntagabend ist er aber wieder mit maximaler Geschwindigkeit unterwegs.

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Stamm nahm sich am Sonntag einige Stunden Zeit, um mehrere kleinere Unterhaltsarbeiten vorzunehmen. Unter anderem ersetzte er gebrochene Latten in seinem Hauptsegel. Auch nach 30 Renntagen ist die Spitzengruppe nur durch wenige Stunden getrennt. Der Franzose Armel Le Cléac'h segelt seit dem Samstagabend wieder an der Spitze. Er machte somit das Wasser gut, das er durch seine Routenwahl zur Porte Crozet eingebüsst hatte. Auf dem Weg zum nächsten virtuellen Tor, der Porte Amsterdam, sind aufgrund der Wetterlage keine taktischen Manöver möglich.

Überraschend an Position 3 hält sich der Brite Alex Thomson, der als Einziger der Spitzengruppe mit einer Jacht der älteren Generation unterwegs ist. Mit 422,7 Seemeilen (782 km) gelang ihm das grösste Tagespensum.

Vendée Globe. Weltumsegelung im Einhand-Boot ohne Zwischenhalt und fremde Hilfe. Zwischenstand (Sonntag, 20 Uhr, nach 29 Tagen und 7 Stunden):
1. Armel Le Cléac'h (Fr) 15'876 Seemeilen vom Ziel entfernt. 2. François Gabart (Fr) 32,3 Seemeilen zurück. 3. Alex Thomson (Gb) 96,6. 4. Jean-Pierre Dick (Fr) 105,7. 5. Bernard Stamm (Sz) 120,8. - Ferner: 8. Dominique Wavre (Sz) 504,9. - Noch 13 von 20 Booten im Rennen.

(si)

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