Volleyball

11. Dezember 2012 23:11; Akt: 11.12.2012 23:12 Print

Volero trotzt Titelfavoriten einen Punkt ab

In der Champions League der Volleyballerinnen gelang Volero Zürich im letzten Gruppenspiel ein Achtungserfolg. Der Schweizer Meister trotzte dem Titelfavoriten Vakifbank Istanbul bei der 2:3-Niederlage einen Punkt ab.

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Hochs und Tiefs wechselten sich im letzten Gruppenspiel von Volero Zürich regelmässig ab. Am Ende blieb dem souveränen NLA-Leader ein Happyend verwehrt, die Partie ging nach hartem Kampf und einer über weite Strecken hervorragenden Leistung mit 26:24, 21:25, 18:25, 25:21 und 7:15 verloren. Trotzdem durften die Spielerinnen von Coach Dragutin Baltic das Feld erhobenen Hauptes verlassen.

Im ersten Durchgang startete Volero Zürich nach einem 10:18-Rückstand eine unglaubliche Aufholjagd und wehrte wenig später fünf Satzbälle der Türkinnen ab. Dank sieben Punkten in Folge entschieden die Zürcherinnen schliesslich den schon verloren geglaubten Satz in extremis für sich. Volero spielte sich danach zwischenzeitlich in einen Rausch und überzeugte mit hervorragender Verteidigungsarbeit und wenig Eigenfehlern. Nachdem sich die Gastgeberinnen eine 17:13-Führung erarbeitet hatten, drehte der Champions-League-Sieger von 2011 nach einem Timeout seines Trainers Giovanni Guidetti jedoch auf, gestand Volero nur noch drei Punkte zu und schaffte den Satzausgleich.

Nach der Pause hielt die Baisse der Zürcherinnen an. Istanbul zog rasch auf 15:4 davon, womit der Satzverlust nicht mehr abgewendet werden konnte. Bezeichnend für den dritten Umgang war, dass Volero vier Service-Fehler in Folge produzierte. Dank einer klaren Leistungssteigerung erzwangen die Zürcherinnen in der Folge jedoch relativ mühelos das Tiebreak (25:21). In diesem beging Volero jedoch zu viele Eigenfehler, sodass kein zweiter Punktgewinn hinzukam.

Bei der fünften Champions-League-Teilnahme verpasste Volero erstmals den Vorstoss in die K.o-Phase. Dieses Verdikt war bereits nach vier von sechs Gruppenspielen Tatsache. In einer schweren Gruppe fielen die sportlichen Resultate der jungen Equipe mit zwei Punkten und fünf gewonnenen Sätzen dürftig aus. Allerdings sammelten gerade die Schweizer Spielerinnen, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich öfter zum Einsatz kamen, im Hinblick auf die Heim-EM 2013 wertvolle Erfahrungen auf internationalem Parkett.

(si)

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