Die Dinger häufen sich

26. Januar 2010 11:05; Akt: 26.01.2010 11:38 Print

Schon wieder ein Phantom-TorSchon wieder ein Phantom-Tor

Tor ist nur, wenn der Ball die Linie mit vollem Umfang überquert. In Anbetracht der Fehlentscheidung beim 3:1 für Ägypten gegen Kamerun erübrigt sich diese detaillierte Regelbeschreibung. Da zählte das Schiedsrichtergespann einen Pfostenschuss als Treffer.

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen
  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Der Freistoss von Ahmed Hassan in der Verlängerung der Viertelfinal-Partie des Afrika-Cups zwischen Ägypten und Kamerun klatschte an die Hand von Kamerun-Goalie Kameni, von dort an den Pfosten und zurück ins Feld. Trotzdem jubelte Hassan, als hätte er gerade im Lotto gewonnen. Und tatsächlich war ihm das Glück hold: Schiedsrichter Damon fiel auf seine Darbietung herein und gab den Treffer. 3:1 für Ägypten. Das Spiel war entschieden.

Erst vor einer Woche erzürnte ein Phantomtor in der 2. Bundesliga die Gemüter. Beim Spiel zwischen Duisburg und dem FSV Frankfurt (5:0) prallte ein Lattentreffer eindeutig ins Feld zurück. Trotzdem wurde auf Tor entschieden. Kein Wunder also, äussert man sich nun auch bei der Fifa plötzlich wohlwollend über den Video-Beweis.

(tog)