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Roger Federer
11. Dezember 2012 08:30; Akt: 11.12.2012 09:30 Print
«Über Weihnachten trainiere ich am härtesten»
Roger Federer spricht auf seiner Südamerika-Reise über eine spezielle Begegnung, warum besinnliche Weihnachten für ihn ins Wasser fallen und seine Ziele fürs neue Jahr.
Sechs Tage hat Roger Federer in Brasilien verbracht und dort die Massen begeistert. Bevor er weiter nach Argentinien zieht, gab der «Maestro» dem «Tages-Anzeiger» ein ausführliches Interview. In diesem berichtet Federer unter anderem über seine beeindruckendste Begegnung in São Paulo. «Jene mit Pelé, ganz klar. Ich traf ihn am Samstag in seiner Wohnung, es war unglaublich. Er ist ein Mythos hoch zehn, und wenn man ihn sieht, denkt man: Wow, den gibt es ja wirklich …», so der Baselbieter lachend.
Infografik Federers RekordjagdPelé sei eine dieser überlebensgrossen Persönlichkeiten. «Du kommst herein, und er nimmt dich gleich in den Arm und fühlt sich auch mit den Kollegen wohl, die ich mitgebracht habe und die natürlich alles dokumentieren wollen, mit Filmen und Fotos. Er war froh, mich zu treffen, und sah super aus.» Er könne von Glück reden, dass er solche Möglichkeiten habe, so Federer. Doch habe er auch die Begegnungen mit den Fussball spielenden Jungs oder die Tennisstunden mit den Kindern genossen. «Das mache ich ohnehin am liebsten.»
Keine besinnliche Weihnachten für Federer
Auf seiner Südamerika-Tournee spielt Federer als Nächstes in Buenos Aires zweimal gegen Juan Martin Del Potro und zum Abschluss in Bogotá noch einmal gegen Jo-Wilfried Tsonga, den er am Samstag 7:6, 6:3 besiegt hatte. Wer glaubt, dass sich die Weltnummer 2 danach auf die faule Haut legen und sich über die Feiertage den Bauch vollschlagen kann, hat sich geschnitten. Denn schliesslich steht die neue Saison schon fast vor der Tür. «Über Weihnachten werde ich am härtesten trainieren, das gehört zu den Opfern, die ich bringen muss», sagt Federer. «Aber gut, so ist das halt. Ich verbrachte Weihnachten und Neujahr schon im Flugzeug. Wenn ich in Australien ankomme, werde ich mir drei freie Tage leisten.» Da müsse er schauen, dass er sich vor dem ersten Grand Slam zurücknehme. «Und während der härtesten Trainingsblöcke achte ich darauf, dass ich im Minimum acht, lieber aber zehn oder elf Stunden schlafe. So kann ich mich gut erholen.»
An den Turnieren gebe es weniger von diesen kurzen Nächten wie hier auf der Südamerika-Tournee, in denen er nur fünf, sechs Stunden schlafen könne. «Wenn ich Basel, Paris und London in Serie spiele, schlafe ich drei Wochen lang fast täglich aus», so Federer. «Das brauche ich auch, man muss sich einfach zu helfen wissen, auch wenn man nicht gerade Ferien hat. Auch mein Physiotherapeut hilft mir, über die Runden zu kommen.»
Fokus auf wenige Turniere
Für die nächste Saison hat sich Federer ein klares Ziel gesetzt. «Ich will mich weiter in den Top 4 behaupten, das ist für mich wichtig», sagt er. Er werde sich extrem auf seine Turniere fokussieren, gerade weil es nicht so viele sind. «Gerade weil ich mich viel besser auf die Turniere vorbereiten kann, erwarte ich von mir, bessere Chancen zu erhalten, auch gegen die Besten gut mitzuhalten. Ich war dieses Jahr enorm konstant, so möchte ich weiterfahren - immer in die Halbfinals kommen und mir Chancen erarbeiten.»
Und dann hänge es davon ab, wie die Sieg-Niederlagen-Bilanz gegen die Besten aussehe. Federer: «Die war nicht so schlecht in den letzten Jahren, ich möchte sie sogar noch verbessern. Und dafür muss ich genug trainieren und genügend Selbstvertrauen haben.»
(mon)
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Prioritäten für RF
Ich bin nicht schnell Fan von irgendjemandem. Aber bei RF mache ich (grosszügig :)) eine Ausnahme. Aber man sollte ihn auf keinen Fall vereinnahmen wollen. Dies meine ich in Bezug auf den Davis-Cup oder Das Basel Turnier. Letzteres möchte er ja spielen. Ersteres ist nur Zeitverschwendung, solange es nicht eine bessere Nummer 2 gibt. Alleine kann er's auch nicht richten. Wichtiger ist, dass er noch einen oder zwei GS's gewinnt. Wie geil wäre das denn?! Wir haben keine Forderungen an ihn zu stellen. Aber wir können uns vorbehaltlos über seine Leistungen und seine Erfolge freuen !!!!
Und die Leute...
haben sich beschwert, weshalb er nicht an den CS Sports Awards auftaucht! Ein wahrer Sportler sitzt nicht einfach in einer Show während dieser Zeit - er trainiert weiter!!!
super vorbild
super dieser Roger Federer...das ist ein Vorbildsportler...nicht wie unsere überzahlten Fussballer !