Severin Lüthi

16. Juli 2017 20:01; Akt: 16.07.2017 20:21 Print

«Erfolge sorgen bei Roger für Hunger auf mehr»

Severin Lüthis gutes Gefühl vor dem Wimbledon-Final täuschte nicht. Beim Matchball wurde der Coach von Roger Federer dennoch nervös.

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Mailand. Julien Boutter (FRA), 6:4, 6:7, 6:4. Sydney. Juan Ignacio Chela (Arg), 6:3, 6:3. Hamburg. Marat Safin (RUS), 6:1, 6:3, 6:4. Wien. Jiri Novak (CZE), 6:4, 6:1, 3:6, 6:4. Marseille. Jonas Bjorkman (SWE), 6:2, 7:6. Dubai. Jiri Novak (CZE), 6:1, 7:6. München. Jarkko Nieminen (FIN), 6:1, 6:4. Halle. Nicolas Kiefer (GER), 6:1, 6:3. Wimbledon. Mark Philippoussis (AUT), 7:6, 6:2, 7:6. Wien. Carlos Moya (ESP), 6:3, 6:3, 6:3. Masters in Houston. Andre Agassi (USA), 6:3, 6:0, 6:4. Australian Open. Marat Safin (RUS), 7:6, 6:4, 6:2. Dubai. Feliciano Lopez (ESP), 4:6, 6:1, 6:2. Indian Wells. Tim Henman (GBR), 6:3, 6:3. Hamburg. Guillermo Coria (ARG), 4:6, 6:4, 6:2, 6:3. Halle. Mardy Fish (USA), 6:0, 6:3. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 4:6, 7:5, 7:6, 6:4. Gstaad. Igor Andrejew (RUS), 6:2, 6:3, 5:7, 6:3. Toronto. Andy Roddick (USA), 7:5, 6:3. US Open. Lleyton Hewitt (AUS), 6:0, 7:6, 6:0. Bangkok. Andy Roddick (USA), 6:4, 6:0. Masters in Houston. Lleyton Hewitt (AUS), 6:3, 6:2. Doha. Ivan Ljubicic (CRO), 6:3, 6:1. Rotterdam. Ivan Ljubicic (CRO), 5:7, 7:5, 7:6. Dubai. Ivan Ljubicic (CRO), 6:1, 6:7, 6:3. Indian Wells. Lleyton Hewitt (AUS), 6:2, 6:4, 6:4. Miami. Rafael Nadal (ESP), 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1. Hamburg. Richard Gasquet (FRA), 6:3, 7:5, 7:6. Halle. Marat Safin (RUS) 6:4, 6:7, 6:4. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 6:2, 7:6, 6:4. Cincinnati. Andy Roddick (USA), 6:3, 7:5. US Open. Andre Agassi (USA), 6:3, 2:6, 7:6, 6:1. Bangkok. Andy Murray (GBR), 6:3, 7:5. Doha. Gaël Monfils (FRA), 6:3, 7:5. Australian Open. Marcos Baghdatis (CYP), 5:7, 7:5, 6:0, 6:2. Indian Wells. James Blake (USA), 7:5, 6:3, 6:0. Miami. Ivan Ljubicic (CRO), 7:6, 7:6, 7:6. Halle. Tomas Berdych (CZE), 6:0, 6:7, 6:2. Wimbledon. Rafael Nadal (ESP), 6:0, 7:6, 6:7, 6:3. Toronto. Richard Gasquet (FRA), 2:6, 6:3, 6:2. US Open. Andy Roddick (USA), 6:2, 4:6, 7:5, 6:1. Tokyo. Tim Henman (GBR), 6:3, 6:3. Madrid. Fernando Gonzalez (CHI), 7:5, 6:1, 6:0. Basel. Fernando Gonzalez (CHI), 6:3, 6:2, 7:6. Masters in Schanghai. James Blake (USA), 6:0, 6:3, 6:4. Australian Open. Fernando Gonzalez (CHI), 7:6, 6:4, 6:4. Dubai. Michail Juschni (RUS), 6:4, 6:3. Hamburg. Rafael Nadal (ESP), 2:6, 6:2, 6:0. Wimbledon. Rafael Nadal (ESP), 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2. Cincinnati. James Blake (USA), 6:1, 6:4. US Open. Novak Djokovic (SRB), 7:6, 7:6, 6:4. Basel. Jarkko Nieminen (FIN), 6:3, 6:4. Masters in Schanghai. David Ferrer (ESP), 6:2, 6:3, 6:2. Estoril. Nikolai Dawydenko (RUS), 7:6, 1:2 (w.o.). Halle. Philipp Kohlschreiber (GER), 6:3, 6:4. US Open. Andy Murray (GBR), 6:2, 7:5, 6:2. Basel. David Nalbandian (ARG), 6:3, 6:4. Madrid. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 6:4. French Open. Robin Söderling (SWE), 6:1, 7:6, 6:4. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 6:1, 7:5. Australian Open. Andy Murray (GBR), 6:3, 6:4, 7:6. Cincinnati. Mardy Fish (USA), 6:7, 7:6, 6:4. Stockholm. Florian Mayer (GER), 6:4, 6:3. Basel. Novak Djokovic (SRB), 6:4, 3:6, 6:1. World Tour Finals in London. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 3:6, 6:1. Doha. Nikolai Dawydenko (RUS), 6:3, 6:4. Basel. Kei Nishikori (JPN), 6:1, 6:3. Paris. Jo-Wilfried Tsonga (FRA), 6:1, 7:6. World Tour Finals in London. Jo-Wilfried Tsonga (FRA), 6:3, 6:7, 6:3. Rotterdam. Juan Martin Del Potro (ARG), 6:1, 6:4. Dubai. Andy Murray (GBR), 7:5 6:4. Indian Wells. John Isner (USA), 7:6, 6:3. Madrid. Tomas Berdych (CZE) 3:6, 7:5, 7:5. Wimbledon. Andy Murray (GBR), 4:6, 7:5, 6:3, 6:4. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 6:0, 7:6. Halle. Michail Juschni (RUS), 6:7, 6:3, 6:4. Dubai. Tomas Berdych (CZE) 3:6, 6:4, 6:3. Halle. Alejandro Falla (COL) 7:6, 7:6. Cincinnati. David Ferrer (ESP) 6:3, 1:6, 6:2. Schanghai. Gilles Simon (FRA) 7:6, 7:6. Basel. David Goffin (BEL) 6:2, 6:2. Brisbane. Milos Raonic (CAN), 6:4,6:7,6:4 Dubai. Novak Djokovic (SRB), 6:3, 7:5. Istanbul. Pablo Cuevas (URU), 6:3, 7:6. Halle. Andreas Seppi (ITA), 7:6, 6:4. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 7:6, 6:3. Basel. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 5:7, 6:3. Australian Open. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3. Indian Wells. Stan Wawrinka (SUI), 6:4, 7:5. Miami. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 6:4. Halle. Alexander Zverev (GER), 6:1, 6:3. Wimbledon. Marin Cilic (KRO), 6:3, 6:1, 6:4. Shanghai. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 6:3. Basel. Juan Martin del Potro (ARG), 6:7, 6:4, 6:3.

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Severin Lüthi erlebte am Sonntagnachmittag einen seiner «entspanntesten» Grand-Slam-Finals, wie er danach zugab. Und dennoch wurde er beim Matchball trotz klarer Führung zum ersten Mal nervös. «Ich weiss auch nicht warum», meinte er lachend. «Ein Tennismatch ist halt nie fertig bis zum letzten Punkt.»

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Ansonsten ging die Taktik, aggressiv zu spielen und sich vom 1,98 m grossen Kroaten nicht wegdrücken zu lassen, voll auf. «Zu Beginn sind beide gut in die Returngames hineingekommen», stellte Lüthi fest. «Nach dem Break (zum 3:2 im 1. Satz; d. Red.) hat Roger begonnen, etwas mehr zu variieren und befreiter aufzuspielen.»

Federer war wieder einmal auf den Punkt bereit, auch weil er die Sandsaison ausgelassen und sich in diesem Frühling eine lange Pause gegönnt hatte. «Das Risiko war klein», meinte Lüthi zur ausgedehnten Pause. «Rasen ist so natürlich für ihn, da braucht er nur ein, zwei gute Matches, und es macht Klick.»

Party wie in Melbourne?

Seinen Schützling auf dem Boden zu halten, sei nicht schwierig. «Erfolge sorgen bei Roger immer für Hunger auf mehr.» Es seien nicht so sehr die Rekorde, die ihn antrieben. «Es ist für ihn einfach toll, wieder einmal Wimbledon zu gewinnen.» Und mit zunehmendem Alter geniesse Federer die Siege umso mehr. «Den Erfolg am Australian Open hat er jedenfalls relativ lange genossen.» In Melbourne hatte der Schweizer mit seiner Crew bis in die Morgenstunden gefeiert.

Das dürfte auch nach dem achten Wimbledon-Titel so sein. Es würde nicht überraschen, wenn Federer das nächste Masters-1000-Turnier in Montreal vom 7. bis 13. August auslassen und erst eine Woche später in Cincinnati wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen würde. «Er ist an einem Punkt in seiner Karriere, an dem er selber sagen kann, ob er spielt oder nicht. Er muss nichts mehr.»

(als/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabine am 16.07.2017 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Roger

    Welch ein großer Sportler und toller Mensch. Die Schweiz kann so stolz sein, ihn zu haben. Wir träumen nur davon.

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  • Rafa-Fan am 16.07.2017 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    Felicitationes

    Ich gratuliere Roger zu seinem 19. Tiel! Ich bin sprachlos darüber, was dieses Jahr im Tennis abgeht. Bin zwar Rafa-Fan und war sehr traurig, dass er nicht im Finale dabei war, aber dieses Jahr ist alles ist ja fast alles wie früher ;). Hoffe sehr, dass es für beide so gut weiter geht.

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  • hp1061 am 16.07.2017 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genial

    einfach genial! Toller Sportler und tolles Aushängeschild für die Schweiz.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Christoph M am 17.07.2017 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Merci! Danke!

    Herzlichen Glückwunsch lieber Roger! Das war einmal wieder fantastisch. Danke dir!

  • Allez am 17.07.2017 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Gratulation auch an Lüthi

    Einfach nur wunderbar, diesen grossartigen Sportler und seine Erfolge miterleben zu dürfen. Jedoch darf hier auch mal erwähnt werden, welch tolle Arbeit Severin Lüthi im Hintergrund abliefert. Seit vielen Jahren stets als enger Begleiter von RF und SW (sowie natürlich dem Davis-Cup-Team) mit dabei, scheint er sehr wertvoll im Training sowie den Turniervorbereitungen zu sein. Ein grosser Gewinn für das Schweizer Tennis!

  • B. Bettini am 16.07.2017 23:54 Report Diesen Beitrag melden

    fast alles

    Federer hat alles, nur kein Charisma, keine Coolness, die Ausstrahlung eines Hamsters und ist das personifizierte "Biedere" des Schweizers.

    • Roman am 17.07.2017 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @B. Bettini

      An den Daumen runter an, sind Sie eine ziemliche Aussenseiterin in der CH. Sie tun mir ein bisschen leid. Hoffentlich sind Sie wenigstens chariamatisch und cool und sexy;)

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  • S. Wiss am 16.07.2017 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    niedriges Niveau

    Federer hatte das Glück in einer Zeit Tennis zu spielen, in der alle wirklichen Tennis-Götter sich zur Ruhe gesetzt haben nur nur Zweitklassige Spieler " das Geschehen dominiert haben. Die wirklichen Kings sind Sampras, Becker, Agassi, McEnroe, Lendl und früher noch Borg. So ist es, ob ihr es glaubt oder nicht !!

    • GJ am 17.07.2017 00:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      RF is the king

      Ihr Niveau ist unterirdisch. Agassi & Sampras hat RF schon einige Male geschlagen und zwar auch an Grand Slams. Und bitte kommen Sie nicht, dass diese Spieler damals älter waren. RF ist jetzt 35 und spielt immer noch galaktisch.. Nichts erreicht im Leben oder einfach nur neidisch?

    • n.örgler am 17.07.2017 00:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @S. Wiss

      ja genau, nadal ist ja z.b. wirklich keine grösse...

    • Basel29 am 17.07.2017 00:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @S. Wiss

      Das Niveau im Tennis war noch nie so hoch wie die letzten 5 -10 Jahre mit Federer, Nadal, Djokovic, Murray. Da können sie erzählen was sie wollen.

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  • Nadali am 16.07.2017 22:20 Report Diesen Beitrag melden

    Herzliche Gratulation Mr. perRFect!

    RF gewinnt die US Open 2017. Nächste Saison gewinnt RF nochmals das Aussie Open sowie Wimbledon, und hört danach auf dem Oylmp. seiner Karriere als No1 auf...