Federer und die Nummer 1

12. Februar 2018 17:57; Akt: 12.02.2018 18:01 Print

«Ich will nicht, dass es mir leichtfällt»

Roger Federer nimmt in dieser Woche am Turnier in Rotterdam teil. Der Schweizer könnte auf Stan Wawrinka treffen und liebäugelt mit dem Weltranglisten-Thron.

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Roger Federer betrachtete beim Medientermin in Rotterdam ein mögliches Viertelfinal-Duell am ATP-500-Turnier gegen Landsmann Stan Wawrinka als «geniales Match-up, das als Duell schon genug speziell wäre.» Der 20-fache Grand-Slam-Sieger meinte weiter: «Wenn es dann für mich noch um die Weltnummer 1 ginge, stiege die Bedeutung nochmals. Es wäre schon fast wie ein Grand-Slam-Final für mich.» Der Baselbieter ergänzte: «Falls ich die Nummer 1 werde, will ich nicht, dass es leichtfällt. Ich will es auf die harte Tour. Ich weiss, dass es nie einfach ist, dorthin zu gelangen.»


Das ist der Sieg in Melbourne. (Video: SRF/Tamedia)

Mit zwei Siegen zum Auftakt würde Federer in den Viertelfinals auf Landsmann Stan Wawrinka treffen. Federer bekommt es am Mittwoch zum Auftakt mit dem belgischen Qualifikanten Rubens Bemelmans (ATP 121) zu tun. Gewinnt Federer sein erstes Duell gegen Linkshänder Bemelmans, heisst der Gegner danach Philipp Kohlschreiber (ATP 35) oder Karen Chatschanow (ATP 49). Gegen Kohlschreiber (ATP 35) und Chatschanow (ATP 45) weist Federer eine Bilanz von 12:0 beziehungsweise 1:0 auf. Gegen Wawrinka liegt er mit 20:3 Siegen voran.

Halbfinal-Einzug als Voraussetzung

Mit der Qualifikation für die Halbfinals kann Federer den Spanier Rafael Nadal als Weltnummer 1 ablösen und ein weiteres Stück Tennis-Geschichte schreiben: Er würde am nächsten Montag mit 36 Jahren und 6 Monaten zur ältesten Weltnummer 1 aller Zeiten. «Ich hoffe schon, in dieser Woche wieder die Nummer 1 zu werden», sagte Federer, der bereits 2005 und 2012 in Rotterdam triumphiert hatte.

Federers potenzieller Viertelfinal-Gegner Wawrinka, der am Samstag am ATP-250-Turnier in Sofia in den Halbfinals scheiterte, trifft in Rotterdam zum Auftakt übrigens auf den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 262). «Wenn Federer in seiner aktuellen Verfassung bereits von einem Viertelfinal gegen mich reden kann, trifft dies für mich noch nicht zu. Ich befinde mich nach meiner Knieoperation noch im Aufbau. Deshalb gilt meine volle Konzentration der ersten Partie», sagte Wawrinka (ATP 13).

(fal/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Women's Feet lover am 12.02.2018 18:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Number one

    bitte schaff das Husarenstück, werde wieder die Nummer 1 der Welt und lass alle Neider für immer verstummen:-)

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  • Waterpolo1s am 12.02.2018 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .... Freude und Emotion :-))

    Lieber Roger Spiel weiter mit Freude und Emotion und lass alle Kritiker mit weiteren Erfolgen leer schlucken !!

  • Judy am 12.02.2018 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genial

    Super Roger... mach weiter so

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ronnyk am 14.02.2018 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Tipp ..

    Wenn RF will, dass es ihm nicht leichtfällt, so soll er doch das ganze Turnier als Rechtshänder mit der linken Hand spielen ... wahrscheinlich würde er auch so gewinnen ...

  • Holger Brand am 13.02.2018 20:06 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunlich

    Immer wieder erstaunlich wie viele vollständig inkompetente Leute ohne jegliche Kenntnis des Tennissports wie Mark, Remo, Gaby und Konsorten hier ihrer schlechten Laune kundtun. Fakt ist: Tennis ist eine Weltsportart in der die Konkurrenz enorm hoch ist. In den letzten 10 Jahren haben unzählige Spieler versucht, zu den ganz grossen der Tennis-Neuzeit (Fedi, Nadal und Djoker) aufzuschliessen, was nur Murray und Wawrinka halbwegs geglückt ist. In den letzten Monaten fehlte die harte Konkurrenz von Djokovic, Murray und Wawrinka, wovon Fedi und Nadal beide profitieren konnten. Geschenkt...

    • Oliver am 13.02.2018 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Holger Brand

      Eine Weltsportart in der jemand der keine RS absolvieren konnte , einer der besten Spieler ist? Was sagt das über den Sport aus? Jeder normale Schweizer macht die RS oder Zivildienst wenn man körperlich fit dafür ist.

    • Pietro am 14.02.2018 09:49 Report Diesen Beitrag melden

      @Oliver

      Ich würde eher fragen, was dies über das Schweizer Militär aussagt. ;-) Ausserdem hat er für die Schweiz und ihr Ansehen deutlich mehr geleistet als wenn er im Militär eine ruhige Kugel geschoben und Geld vernichtet hätte. Ganz allgemein: Federer würde Dich wohl in fast jeder Sportart platt machen.

    • The Kong am 14.02.2018 12:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Oliver

      Aussagen von Ewiggestrigen, die immer noch das Gefühl haben, dass ein Sportler Militär gemacht haben muss. Nur hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

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  • Giorgio am 13.02.2018 11:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Denkvermögen

    Uiuiui. All die vielen Daumenrunter. Grippe und hohes Fieber scheinen noch nicht überstanden.

  • JS am 13.02.2018 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein bisschen arrogant...

    Wenn einer denkt, er sei so super, dass es ihm leicht fallen könnte, die Nr. 1 zu werden und das dann noch so sagt, ist das demütigend und arrogant gegenüber seinen Gegnern. Aber beim Federer drücken ja alle immer ein Auge zu und sagen, wie bescheiden er doch sei...

    • Frieda am 13.02.2018 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @JS

      ...RF denkt realistisch, und auch das wird ihm angekreidet.... Arme, arme Neider und Missgünstige.....

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  • PeteW am 13.02.2018 08:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1. Runde ausscheiden

    In der ersten Runde raus. Dann gehts nicht so leicht.

    • John McEnroe am 13.02.2018 11:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Pete W , der Unterschied!

      hast du vielleicht schon selber bemerkt, RF spielt schon Jahre erfolgreich Tennis und du vielleicht mit Glück eine Runde mit deinem P...is!;))

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