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Davis Cup in Fribourg
09. Februar 2012 14:15; Akt: 09.02.2012 14:28 Print
«Isner gehört zu den Top 5 der Aufschläger»
von Franziska Burkhard - Die Duelle der ersten Davis-Cup-Runde in Fribourg stehen fest. Roger Federer äussert sich zu seinem Gegner John Isner, aufschlagstarken Spielern und zum Wechsel von Xherdan Shaqiri.
Die Partien für die erste Runde des Davis Cup zwischen der Schweiz und den USA stehen fest. Roger Federer trifft im zweiten Freitagsspiel auf John Isner. Zuvor duelliert sich Stanislas Wawrinka mit Mardy Fish. Für etwas Überraschung sorgte, dass das US-Team für das Doppel voraussichtlich mit Mike Bryan und Ryan Harrison (und nicht Mardy Fish) in den Wettbewerb gehen. Bei den Schweizern bestreiten Federer und Wawrinka sowohl die Einzelpartien als auch das Doppel.
Bildstrecken Davis Cup Schweiz - USADies lässt die Frage aufkommen, ob das Programm für die Beiden nicht etwas zu streng wird. Insbesondere, weil John Isner am längsten Match der Tennis-Geschichte beteiligt war und ein langer Einsatz von Federer dementsprechend nicht auszuschliessen ist. Die Weltnummer 3 gesteht ein, dass Isner schwer zu breaken ist und damit die Partie lange dauern könne. «Ich muss aber dieses Spiel angehen, als ob es am Samstag und Sonntag keine Spiele mehr geben würde.» Und sollte es tatsächlich zu einem langen Kampf kommen, müsse er dann am Freitag entscheiden, wie es mit dem Doppel aussehe. «Ich muss absolut bereit sein für ein langes Spiel, aber dafür spiele ich schon genug Tennis und habe genug Erfahrung.»
Einer der besten Aufschläger
Der 30-Jährige ordnet seinen Gegner neben Ivo Karlovic, Andy Roddick und Jo-Wilfried Tsonga unter die Top 5 der besten Aufschläger ein. An diesen Spielern sei besonders, dass auch der zweite Aufschlag sehr gut sei. «Sie können auch den zweiten Aufschlag ohne zuviel Risiko mit 200 km/h aufschlagen, das macht sie besonders gefählich.» Sich selber sieht der Baselbieter übrigens etwa auf Platz 10 der Liste der besten Aufschläger.
Stanislas Wawrinka spielt vor der Partie Federer - Isner gegen die amerikanische Nummer 1 Mardy Fish. Auch dem Romand ist bewusst, dass es keine einfach Partie wird. «Er ist ein wirklich starker Spieler und hat sich in den letzten drei Jahren stark verbessert. Zudem ist er in die Top 10 vorgestossen und konnte an den World Tour Finals antreten.»
Federer freut sich für Shaqiri
Eine lustige Anekdote gab es bei der Auslosung noch, die nichts mit Tennis zu tun hat. Federer wurde am Rande der Pressekonferenz gefragt, was er vom Wechsel von Xherdan Shaqiri zum FC Bayern München hält. Der bekennende FCB-Fan wusste zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts davon, hielt seine Antwort aber diplomatisch: «Ich empfinde Glücksgefühle für ihn. Für den FCB ist es aber natürlich schade.»
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