Presseschau

17. Juli 2017 05:37; Akt: 17.07.2017 08:00 Print

«Wie Federer zum Grössten aller Zeiten wurde»

Roger Federer ist mit neu acht Titeln alleiniger Rekordhalter in Wimbledon. Das feiern auch die nationalen und internationalen Medien.

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«Seine achte Wimbledon-Sinfonie», schreibt die «Aargauer Zeitung» heute. Sein Erfolg sei ein Lehrstück aus Disziplin, Organisation, Wille und Glaube an die eigene Stärke. «Diesen Tag sollten wir Schweizer einfach geniessen», meint ein grüner «Blick». Denn der 8. Titel in Wimbledon habe eine historische Dimension. Federer ist ganz einfach «der Grösste». In der «Berner Zeitun»g heisst es weiter: «Was Roger Federer im Verlauf seiner Karriere geleistet hat und speziell in dieser Saison zeigt, ist unwirklich, fast unglaubwürdig.» «Roger Federer ist unvergleichlich, er lebt nach seinen eigenen Massstäben»: Die NZZ ringt nach Superlativen und sucht nach historischen Vergleichen. «Federer macht sich in Wimbledon unsterblich», schreibt SRF auf der Homepage. «Der perfekte Plan zum Wimbledon-Rekord», titelt das «St. Galler Tagblatt». Und weiter: «Zum Abschluss der Federer-Festspiele 2017 demonstrierte der Schweizer Tennissuperstar in Wimbledon nochmals seine einmaligen Fähigkeiten.» 8. Wimbledon-Titel: «Die Rekorde für die meisten Grand-Slam-Siege und meisten Wochen als Nummer eins hatte er vorher schon. Die Bestmarke jetzt fehlte ihm noch, um endgültig der grösste Tennis-Spieler aller Zeiten zu werden», schreibt «Bild». Die meistgelesene Zeitung Deutschlands zählt die mentale Stärke des Schweizers sowie den Umstand, dass er dank seiner Spielweise seinen Körper nicht zerschlissen hat, zu den Gründen, weshalb ihm mit 35 Jahren noch einmal ein grossartiges Comeback und der endgültige Vorstoss in Sport-Olymp gelungen ist. «Champion in Teilzeit»: Roger Federer scheint für «Spiegel Online» so unschlagbar zu sein wie zu besten Zeiten. «Der König ist zurück»: Obwohl die Abgesänge auf ihn bereits geschrieben waren, ist Roger Federer auch für «Zeit Online» zurück. «Federer besiegt Zeit, Gegner und Geschichte», schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Roger Federer ist auch für «The Guardian» eine «Klasse für sich». «Federer ist ein Teil der britischen Sportgeschichte», meint «The Telegraph». Er sei wie eine permanente Ausstellung, die nie schliessen soll. Der 8. Wimbledon-Titel schien schon fast einfach zu erreichen, verglichen mit den Marathon-Finalspielen, die Federer auch schon auf dem Rasen in London zu gewinnen hatte, schreibt die «New York Times».

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Nur gerade 101 Minuten dauert der Spuk auf dem berühmtesten Tenniscourt der Welt, und Roger Federer triumphiert in Wimbledon zum 8. Mal. Was die nationalen und internationalen Medien dazu schreiben, lesen Sie bitte in der Bildstrecke oben.

(chk)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christian Eberhart am 17.07.2017 05:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    King Roger

    Gratuliere einfach ganz herzlich zu dem achten Titel.Hut ab Roger.!

  • Ausland Schweizer am 17.07.2017 06:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gott, Federer, Menschheit

    Irgendwie nicht mehr von diesem Planeten und trotzdem so nahbar für jedermann.

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  • jane77 am 17.07.2017 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    super

    toll Roger Federer.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Leser am 18.07.2017 07:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt?

    Dreht sich die Erde nun in die andere Richtung? Nein was? Also. Wir haben es alle verstanden, super und geil und genial und und und...und jetzt wieder zum Tagesgeschehen. Denn was bringt es uns?

  • Slado am 17.07.2017 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    kreativer Titel

    Die englische "sun" hat es auf den Punkt gebracht:" world's gr-eight-est"

  • Stella am 17.07.2017 12:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Kann mir mal jemand erklären warum seine Fans in so anbeten? Ich kapiers nicht. Er spielt gut Tennis aber mehr nicht

    • Slado am 17.07.2017 13:14 Report Diesen Beitrag melden

      Stella

      Das reicht auch. Wir Federer Fans sind halt ganz einfach zufrieden zu stellen. Bescheidenheit, die man auch beim"guten Tennisspieler " immer wieder gerne sieht.

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  • Maria Meier am 17.07.2017 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Beschämend

    Es ist keine Kunst gegen eine verletzten Gegenspieler zu spielen es ist beschämend.

    • Maria Müller am 17.07.2017 11:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maria Meier

      Warum so gehässig, Federer ist sooooo weit gekommen weil er KÖNNEN, Durchhaltewillen und vieles mehr hat im Gegensatz zu Dramatiker!!!

    • Tell am 17.07.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

      genau... er hätte Vorfait geben sollen..

      hätten alle begriffen... vor allem der Gegner...! "sorry - du scheinst verletzt - gegen dich spiele ich nicht...!" ... bin mir schon fast zu 100% sicher, dass du dann hier von Arroganz und fehlendem Respekt ggü seinem Gegner geschrieben hättest... ;) (hat schon Spieler gegeben, die mit zerschundenen, von zerplatzten Blasen übersäten Händen und Füssen gewannen... es liegt beim "Verletzten" dies zu beurteilen... ;) ... (PS: es ist nicht einfach ggn jmd mit Verletzung zu spielen... ;)

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  • Cyrill Hotz am 17.07.2017 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Federer

    Wenigstens haben wir noch ein Sportler der die Schweiz uns im Ausland und so gut und mit Freude am Sport vertreten kann! Hoffentlich noch lange, lieber Roger Federer! Bravo, weiter so in Amerika bei den nächsten Turnieren!