Niederlage im Doppel

11. Februar 2012 17:16; Akt: 11.02.2012 20:14 Print

0:3-Klatsche für die Schweizer0:3-Klatsche für die Schweizer

Roger Federer und Stanislas Wawrinka verlieren im Davis Cup das Doppel gegen die USA mit 6:4, 3:6, 3:6, 3:6. Damit ist das Duell zwischen den beiden Ländern mit 3:0 für die Vereinigten Staaten bereits vorzeitig entschieden.

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Die Schweizer verlieren das Davis-Cup-Duell gegen die USA mit 0:5. Roger Federer & Co. sind entsprechend traurig nach dieser Klatsche. Nach dem bereits besiegelten Aus und dem 0:3-Rückstand kommen am Sonntag Michael Lammer und Marco Chiudinelli in den Genuss, vor dem Heimpublikum aufzuspielen. Roger Federer ist dennoch in der Halle, um seine Teamkollegen anzufeuern. Dort unterstützt er sein Team während den letzten beiden Davis-Cup-Partien tatkräftig. Lammer gegen Ryan Harrison (ATP 95) wie auch Chiudinelli gegen John Isner gehen jedoch als Verlierer vom Platz. Der Heimauftritt in Fribourg ist Geschichte. Enttäuschte Gesichter bei den Beteiligten. Auch wenn das Duell gegen die USA bereits entschieden ist, wird in Fribourg nochmals die Unterlage poliert. Hängende Köpfe bei den Schweizern: Auch das Doppel ging verloren. Jubel hingegen bei den Amerikanern. Mardy Fish und Mike Bryan haben das 3:0 für die USA besiegelt. Auch die lautstarke Unterstützung der Schweizer Fans nützte nichts. «Kopf hoch»: Roger Federer bedarf nach der frustrierenden Pleite gegen John Isner des Trostes von Teamcaptain Severin Lüthi. Die wenigen US-Fans in Fribourg hatten am Ende des Tages mehr zu jubeln... ... als die vielen Schweizer Zuschauer. Derweil kümmert sich der US-Crack um seine Fans und lässt verlauten, «das Spiel meiner Karriere» gezeigt zu haben. 2:6, 6:4, 6:4, 1:6 und 7:9 in 4 Stunden und 26 Minuten: Stanislas Wawrinka muss sich im Marathon-Krimi Mardy Fish beugen. Die Weltnummer 8 legt damit für das US-Team vor. Am Freitagmittag wurde die Davis-Cup-Runde gegen die USA eröffnet. Die Nationalhymnen wurden mit dem Alphorn gespielt. Die Auslosung will es so, dass Roger Federer in seinem ersten Einzel auf John Isner trifft. Federer schreitet etwas unsicher vor der gegnerischen Mannschaft vorbei. Das obligate Gruppenbild. Als Glücksfee bei der Auslosung amtete der frühere russische Hockeystar Wjatscheslaw Bykow, der auch für Fribourg spielte. Ein Autogramm des Maestro durfte natürlich nicht fehlen. Roger Federer interessiert sich während einer Trainingspause für Stanislas Wawrinkas Tochter Alexia. Ein lockeres Tête-à-tête der beiden Tennis-Stars mit ihrem Captain. Die Kleine untersucht Papis Arbeitsgerät. Wawrinkas Ehefrau Ilham Vuilloud beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Trainier doch mit diesem Racket, scheint der Tipp der Tochter zu sein. Federer kann nicht zusehen, wie sich Wawrinka aufwärmt. Auf dem Platz geht Roger Federer konzentriert zur Sache. Zwischendurch darfs auch ein bisschen lustig sein. Der spezielle Gruss der Schweizer Nummern 1 und 2. Auch chinesische Fans lieben Federer. Federer will den Amerikanern die Bälle um die Ohren hauen. Federer wird von Captain Severin Lüthi beobachtet. An der Medienkonferenz ging es auch lustig zu und her. Federer steht natürlich ganz klar im Fokus. Fribourg ist der Austragungsort der Davis-Cup-Begegnung zwischen der Schweiz und den USA. Federer gibt Stanislas Wawrinka Erklärungen. Der «Maestro» ist gut gelaunt. Die beiden besten Schweizer Tennisspieler der Gegenwart sollen es gegen die USA richten. Im Training durfte auch ein kurzes Fussballspielchen nicht fehlen.

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Das Schweizer Davis-Cup-Team liegt nach dem zweiten Tag der Partie gegen die USA mit 0:3 im Rückstand und muss damit den Titeltraum mindestens auf 2013 verschieben. Die Olympiasieger Roger Federer/Stanislas Wawrinka unterlagen Mike Bryan/Mardy Fish in Fribourg diskussionslos 6:4, 3:6, 3:6, 3:6. Die Schweizer müssen damit im September die Playoffpartie um den Verbleib in der Weltgruppe bestreiten, die Amerikaner ihrerseits spielen am Osterwochenende im Viertelfinal gegen den Sieger der Partie zwischen Kanada und Frankreich. Die beiden Einzelpartien vom Sonntag verkommen damit zu Exhibitions.

Die Schweizer waren nicht in Form

Die Schweizer hatten optimal begonnen und gleich im ersten Game ein Break realisiert, welches sie bis zum Satzende konservieren konnten. Anschliessend bekamen aber die Gäste, welche in Absenz von Bob Bryan erst zum zweiten Mal in dieser Formation spielten, Oberwasser und schafften in jedem Satz ein frühes Break gegen Wawrinka, der nicht kaschieren konnte, dass er nur selten Doppel spielt.

Die Niederlage aber am Romand festzumachen, wäre verfehlt. Auch Roger Federer spielte längst nicht auf seinem Höchstniveau und war oft einen Schritt zu spät.

(si)

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  • Realist am 11.02.2012 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die guten Zeiten sind vorbei...

    In besten Tagen hätte Roger die beiden Matches gewonnen, doch die sind längst vorbei.

  • Mirko am 11.02.2012 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    Desolate Vorstellung der Schweiz

    Immerhin hat jetzt Roger Federer wohl einen freien Sonntag!

  • Gerry Grob am 11.02.2012 16:52 Report Diesen Beitrag melden

    Strategie

    Tolle Strategie! Winter, Minustemparaturen und man wählt Sand! Weil die Amis vielleicht auf Sand schlechter sind? Weil man in den Verunreinigten Staaten ja keine Sandplätze kennt! Und weil Roger auf einem schnellen Belag zu gut wäre! Gratuliere!

ATP-Weltrangliste

Rang Vorname Name Herkunft Punkte
1. Novak Djokovic Serbien 11800
2. Rafael Nadal Sp 10060
3. Roger Federer Schweiz 9790
4. Andy Murray GB 7500
5. Jo-Wilfried Tsonga Fr 4965
6. David Ferrer Sp 4640
7. Tomas Berdych Tschechien 4500
8. Janko Tipsarevic Serbien 3010
9. Juan Martin Del Potro Argentinien 2910
10. Mardy Fish USA 2625
11. John Isner USA 2620
12. Gilles Simon Fr 2615
13. Gaël Monfils Fr 2165
14. Nicolas Almagro Sp 2095
15. Juan Monaco Argentinien 1945
16. Fernando Verdasco Sp 1765
17. Feliciano Lopez Sp 1725
18. Kei Nishikori Jap 1690
19. Alexander Dolgopolow Ukraine 1665
20. Richard Gasquet Fr 1600
21. Stanislas Wawrinka Schweiz 1505
136. Marco Chiudinelli Schweiz 409
262. Michael Lammer Schweiz 183
270. Stéphane Bohli Schweiz 176
402. Adrien Bossel Schweiz 96
490. Henri Laaksonen Schweiz 67
536. Alexander Sadecky Schweiz 54
555. Sandro Ehrat Schweiz 49
672. Yann Marti Schweiz 30