Roger Federer

14. August 2017 01:37; Akt: 14.08.2017 07:44 Print

«Der Rücken fühlte sich etwas steif an»

Nach der deutlichen Finalniederlage in Montreal gegen Alexander Zverev lässt Roger Federer offen, ob er diese Woche in Cincinnati spielen wird.

Hat Rückenprobleme: Roger Federer bestätigt im Interview mit dem SRF, dass er körperlich angeschlagen ist. (Video: Tamedia/SRF)
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Die Finalniederlage in Montreal macht Federers Weg zur Nummer 1 etwas komplizierter, vor allem, wenn er sich zu einem Verzicht auf das Turnier in Cincinnati durchringen sollte. «Ich werde mich in den nächsten zwei Tagen entscheiden», erklärte der 36-jährige Basler nach dem Spiel.

Im zweiten Satz hatte er körperlich angeschlagen gewirkt und bestätigte diese Einschätzung im Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF: «Mitte des zweiten Satzes ist etwas Leichtes passiert, der Rücken fühlt sich etwas steif an. Danach war es nicht mehr das Gleiche.» Er hoffe, dass es nichts Schlimmes sei, wisse aber nicht, ob es für Cincinnati reiche.

Roger Federer unterliegt Alexander Zverev in Montreal

Federer trauert Chancen nach

«Ich habe mich die ganze Woche ok gefühlt», hatte er zuvor an der Pressekonferenz erklärt. Auch da gab er zu, dass er «hie und da ein wenig Muskelschmerzen» verspürt habe. «Aber das ist normal nach den Ferien und beim ersten Hartplatzturnier.»

Federer zog insgesamt ein positives Fazit des Turniers in Montreal, auch wenn er vom Final mehr erwartet habe. «Ich hatte eher nicht mit diesem Final gerechnet», meinte er und trauerte «ein paar kleinen Chancen in den ersten eineinhalb Sätzen» nach. «Aber nach dem Break im zweiten Satz spielte er befreit auf und ich nicht. Zverev hat auf jeden Fall hochverdient gewonnen.»

Federer bereits in Cincinnati

Federer reiste noch am Sonntagabend nach Cincinnati. «Ich muss nun schauen, wie ich mich nach den fünf Spielen in fünf Tagen morgen beim Aufstehen fühle», erklärte er. «Die Gesundheit geht vor, ich darf jetzt keinen Blödsinn machen.» Dennoch dürfte ihm eine Absage des Turniers im US-Bundesstaat Ohio schwer fallen – nicht in erster Linie, weil er dann vor dem US Open nicht mehr die Nummer 1 werden könnte, sondern weil er in Cincinnati fast immer gut gespielt und bereits sieben Mal gewonnen hat.

Doch Federer denkt langfristig. Lieber sei er Ende Jahr die Nummer 1 als jetzt vor dem US Open. «Dann könnte ich es die ganzen Ferien geniessen. Wenn ich es jetzt schon werde, muss ich nur all die Fragen der Journalisten beantworten», meinte er lachend. Die nächsten Tage seien entscheidend, um am US Open in der bestmöglichen Verfassung zu sein. In New York ein drittes Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr, das 20. insgesamt, wäre «unglaublich».

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Balr am 14.08.2017 01:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weltklasse

    Roger Federer - An Bescheidenheit nicht zu überbieten. Gratulation sowohl an Zverev, als auch an Federer, der über das gesamte Turnier eine überaus solide Leistung gezeigt hat. Ich weiss, dass er bald nach der 1 greift. Legende.

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  • Züri Bieter am 14.08.2017 02:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klare Sache

    Zverev war klar frischer. Da nützt Federer die Routine nichts mehr.

  • Ostseeanrainer am 14.08.2017 06:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Aufschläge waren's

    Das er angeschlagen war,hat man deutlich bei den Aufschlägen im 2.Satz gesehen. Gratulation Zwerev und gute Besserung Federer.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jangdebang am 19.08.2017 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    auch mental ist RF steif

    Nun, wenn es nur der Rücken ist...Die Hauptversteifung bei RF liegt wohl mehr an seinen faulen Ausreden nach einer Niederlage als auch an seiner krankhaften Geldgier.

  • Geri Müller am 16.08.2017 00:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wem kratzt das, viele haben Rückenschmerzen

    Ach kein Problem, eine erneute Gillette Werbung wird den Schmerz bestimmt lindern!

    • Jangdebang am 19.08.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

      Ja aber

      Ja, aber Federli hat Kreuz- und Topspin Wehwehchen und dazu immer eine passende Ausrede.

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  • Peti am 14.08.2017 21:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaubwürdigkeit

    Ist eine Ausrede von ihn wo er verdient verloren hat,wenn er gewonnen hätte er nie gesagt das er Rückenschmerzen hat jetzt schon

  • Baba am 14.08.2017 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Rosarot ist schön

    Federer Fans, es ist langsam Zeit die Rosaroten Brillen abzunehmen.

    • Zulu am 14.08.2017 21:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Baba

      Die Nummer 2 des Welttennis und das mit 36. Welchen Hut soll er denn nehmen?

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  • Karl Dall sein Sohn am 14.08.2017 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Er war steif

    Ich habe es heute auch gespürt. Als ich erwachte, war er steif, der Rücken. Das Alter macht, was es will.