ATP-Turnier in Paris-Bercy

02. November 2013 14:09; Akt: 02.11.2013 16:57 Print

Djokovic bezwingt kämpferischen Federer

Novak Djokovic bedeutet für Roger Federer im Halbfinal von Paris-Bércy Endstation. Der Serbe kann sich nach schwachem Beginn steigern und gewinnt 4:6, 6:3, 6:2.

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Novak Djokovic gewinnt das Turnier in Paris-Bercy. Der Serbe schlägt im Final den Titelverteidiger, den Spanier David Ferrer, in zwei Sätzen 7:5 und 7:5. Novak Djokovic steht nach einem harten Kampf gegen Roger Federer im Final von Paris-Bércy. Der Maestro gewinnt den ersten Satz 6:4, verliert die Durchgänge zwei und drei jedoch 3:6, 2:6. Der Schweizer zeigt sich besonders im ersten und zweiten Satz stark und kann Nole bedrängen. Djokovic muss sich strecken, um diesen Ball noch zurückzubringen. PSG-Star Zlatan Ibrahimovic schaut sich mit seiner Familie das Tennisspiel an. Nach der Partie lässt es sich «Ibra» nicht nehmen, mit Djokovic ein bisschen zu spielen. Der Fuss ist jedoch Ibrahimovics bessere Waffe. Überraschend nicht im Final steht Rafael Nadal. Der Spanier verliert gegen seinen Landsmann David Ferrer 3:6, 5:7. Roger Federer kann endlich wieder gegen einen Top-10-Spieler jubeln. Seit Januar hat er kein Match mehr gegen einen Spieler aus den besten Zehn gewinnen können. Juan Martin del Potro schafft es zwar den zweiten Satz entgegen dem Spielverlauf zu gewinnen. Für mehr reicht es aber nicht. Roger Federer zeigt eine ganz starke Leistung, welche ihm wohl auch im Hinblick auf die ATP-Finals viel Selbstvertrauen geben werden. Novak Djokovic ist zu stark für Stan Wawrinka. Trotz dieser Niederlage hat Stan Grund zu feiern. Er schafft es zum ersten Mal in seiner Karriere, sich für die Tour-Finals in London zu qualifizieren. Der nächste Gegner von Djokovic ist mit Roger Federer erneut ein Schweizer. Besonders im zweiten Satz schafft es Stan nicht, seine Chancen zu verwerten. Dies liegt aber wohl auch daran, dass Djokovic in den entscheidenden Phasen zu stark spielt. Im ersten Satz kommt Stan unter die Räder. Djokovic agiert zu stark. Besser macht es Rafael Nadal. Der Spanier steht nach dem 6:4, 6:1-Erfolg gegen Richard Gasquet in den Halbfinals. Tomas Berdych leistet Stanislas Wawrinka Schützenhilfe. Dank dem Sieg des Tschechen fährt der Lausanner an die ATP Finals in London. Berdych besiegt in Paris Milos Raonic in zwei Sätzen 7:6 (15:13) und 6:4. Somit hat der Kanadier keine Chance mehr auf ein Ticket nach London. Roger Federer gewinnt seinen Achtelfinal gegen Philipp Kohlschreiber problemlos 6:3 und 6:4. Da kann der Deutsche sich noch so lang machen - Federer war einfach eine Nummer zu gross. David Ferrer braucht nur zwei Sätze, um gegen Gilles Simon zu gewinnen. Stanislas Wawrinka schafft den Einzug in den Viertelfinal - und macht einen weiteren Schritt in Richtung London. Nach einem Fehlstart spielte der Romand stark auf und siegte 6:3, 6:2 gegen Nicolás Almagro. Der Spanier musste sich im zweiten Satz am Knie pflegen lassen. Roger Federer startet erfolgreich in Paris. Der Schweizer bezwingt den Südafrikaner Kevin Anderson 6:4, 6:4 und sichert sich das Ticket für die ATP-Finals in London. Rafael Nadal gelingt in der französischen Hauptstadt auch ein Startsieg. Der Spanier schlägt seinen Landsmann Marcel Granollers 7:5, 7:5. Stanislas Wawrinka glückt der Auftakt in Paris-Bercy. Der Romand bezwingt den Spanier Feliciano Lopez 6:3, 3:6, 6:3. Das Turnier in Paris-Bercy bot aus Schweizer Sicht noch nie soviel Spannung. Sowohl Roger Federer als auch Stanislas Wawrinka kämpfen noch um die Qualifikation für die World Tour Finals. Roger Federer darf nach London reisen, wenn er sein erstes Spiel gewinnt. Es wartet Kevin Anderson. Etwas mehr zittern muss der auf Platz 8 klassierte Wawrinka. Mit einer Halbfinal-Qualifikation würde er es aus eigener Kraft schaffen. Gute Chancen hat er aber bereits, wenn er die Auftaktpartie gewinnt. Dann könnte ihn vom Duo Gasquet/Tsonga höchstens einer hinter sich lassen und Raonic müsste ins Final vorstossen um ihn noch zu verdrängen.

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Den ersten Satz sicherte sich Federer dank einem Break zum 2:1. Diesen Vorsprung gab der Turniersieger von 2011 nicht mehr aus der Hand. Im zweiten Durchgang nahm Federer seinem Kontrahenten gleich zu Beginn den Service ab, aber Djokovic steigerte sich und konterte mit dem Rebreak - und mit dem zweiten Break zum 4:2. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Im Entscheidungssatz realisierte Djokovic das vorentscheidende Break zur 2:1-Führung, danach kam Federer nicht mehr an seinen Gegner heran. Im Gegenteil: Der "Djoker" nahm Federer noch einmal einen Service ab (5:2) und brachte danach seinen Aufschlag zum Matchgewinn zu Null durch. Im Head to Head zwischen Federer und Djokovic steht es nun 15:14 für den Schweizer.

Paris-Bercy. ATP-Masters-1000-Turnier. Halbfinal:
Novak Djokovic (Ser/2) s. Roger Federer (Sz/5) 4:6, 6:3, 6:2 in 2:00 Stunden. - Djokovic im Final am Sonntag gegen Rafael Nadal (Sp, ATP 1) oder David Ferrer (Sp, ATP 4).

Im 30. Duell hat Djokovic damit zum 14. Mal gegen Federer gewonnen. Er steht in seinem 8. Final in diesem Jahr (5 Titel). Federer spielt ab Montag mit den ATP Finals in London sein letztes Turnier des Jahres.

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(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vanessa am 02.11.2013 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Macht trotzdem Freude!

    Wir dürfen nicht erwarten, dass Roger nun plötzlich so konstant spielt wie zu seinen besten Zeiten, aber es macht wieder viel Freude, ihm zuzusehen. Perfekter 1. Satz, wunderschönes Maestro-Tennis zum Geniessen. Schade, dass er im 2. Satz das Break wieder abgeben musste, aber Djokovic hat rechtzeitig aufgedreht und den Sieg verdient.

  • Stefan Müller am 02.11.2013 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    No1e

    Es war ein fantastisches Match, von beiden. Teilweise zu viele Fehler, aber meistens wirklich sehr schöne Ballwechsel. Federer hat bewiesen, dass er mit Djokovic mithalten kann. Aufjedenfall besser als das was er dieses Jahr bisher gezeigt hat. Schlussendlich hat Djokovic einfach zu sehr aufgedreht und war kaum zu stoppen.

  • Sasha am 02.11.2013 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    andere Länder andere Sitten

    wärend schweizer Noles gestikulation als arrogant oder überheblich deuten zeigt es uns aus dem süden lediglich das er ein mensch voller emotionen ist und diese einfach rausschreit. Das kommt uns durchaus symphatisch rüber... andererseits deuten wir Federers emotionslosigkeit als unendliche arroganz aber die schweizer unter den tennisfans sehen darin bescheidenheit... ich glaube das beide durchaus gute menschen sind also lasst sie doch einfach tennis spielen und geniesst die show

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mats Wilander am 03.11.2013 10:48 Report Diesen Beitrag melden

    Roger is back!

    Schön zu sehen, dass RF wieder Tritt gefasst hat!Tolles Tennis was er wieder gezeigt hat! PS: So kann er von mir aus, noch weitere 10 Jahre weiter spielen!;))

  • L.Bauer am 03.11.2013 02:09 Report Diesen Beitrag melden

    Angsthasentennis

    RF wäre es mehr als zu wüschen, wenn er noch einmal auf den Thron zurückkehren könnte. Das erschreckliche dabei ist, dass er trotz seiner grossartigen Erfolge fast verzweifelt nach seinen Schwächen sucht und nicht findet. Dabei müsste er nur sein Angsthasentennis wieder ablegen und die Gegner mit agressivem Tennis dominieren. Als RückSchläger hat er kaum 3 Liga Niveau !

  • user am 03.11.2013 00:39 Report Diesen Beitrag melden

    undankbare ahnungslose fernsehexperten

    Die Kommentare hier auf 20min sind einfach immer wieder der Hammer. Roger kommt in den Halbfinal nachdem er in Basel im Final stand und ihr mault rum. Selber noch nie ein Raket in der Hand gehabt oder irgendwas in einem Sport erreicht, alles Tennisknowhow stammt vom Geschwätz auf SF... aber immer motzen und den Rücktritt fordern. Und wen er dann wieder einen Titel holt heisst es wieder Go Roger. Jaja

  • Müller Peter am 03.11.2013 00:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klasse

    Ah Djoker demolierte wieder einmal unseren Fehlerer

  • TennisSport am 02.11.2013 23:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schön diese Aera miterleben zu können

    Wir sehen es in Basel, wir sehen es in Paris und wir werden es wieder in London sehen, wir sehen es auf der ganzen Welt, dass sich nur ein paar wenigen Trittbrettfans hier auf dem Forum wünschen, Roger solle zurücktreten. Sie verstehen nichts von Leistungssport, deshalb auch diese respektlosen und unkompetenten Bemerkungen. Und was das ärmste daran ist, dass sie nicht merken, wie lächerlich diese "Forderung" und Bemerkungen eigentlich sind, und dass Sie einer der grössten Tennisgeschichten, wenn nicht die Grösste, dadurch nicht ändern können. Schade, nicht liebe Antifans?

    • Thomas Demuth am 03.11.2013 09:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Besserwisser

      Ach und du bist der Leistungssport versteher Nummer 1!!!!. Bravo tzzzzz

    • Walter Hirsiger am 03.11.2013 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      Trend

      Roger hat gut gespielt, viel besser als sonst in der letzten Zeit. Ich kann mir vorstellen dass er wieder einen Up-Trend hat. Doch hat es für Djokovic nicht gereicht. Try it again, Roger!

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