ATP-Turnier in Paris

31. Oktober 2013 12:05; Akt: 31.10.2013 19:29 Print

Wawrinka lässt Almagro keine Chance

Stanislas Wawrinka bezwingt Nicolás Almagro locker 6:3, 6:2. Damit steht der Schweizer in Paris im Viertelfinal - und ist einen weiteren Schritt näher an den ATP-Finals.

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Novak Djokovic gewinnt das Turnier in Paris-Bercy. Der Serbe schlägt im Final den Titelverteidiger, den Spanier David Ferrer, in zwei Sätzen 7:5 und 7:5. Novak Djokovic steht nach einem harten Kampf gegen Roger Federer im Final von Paris-Bércy. Der Maestro gewinnt den ersten Satz 6:4, verliert die Durchgänge zwei und drei jedoch 3:6, 2:6. Der Schweizer zeigt sich besonders im ersten und zweiten Satz stark und kann Nole bedrängen. Djokovic muss sich strecken, um diesen Ball noch zurückzubringen. PSG-Star Zlatan Ibrahimovic schaut sich mit seiner Familie das Tennisspiel an. Nach der Partie lässt es sich «Ibra» nicht nehmen, mit Djokovic ein bisschen zu spielen. Der Fuss ist jedoch Ibrahimovics bessere Waffe. Überraschend nicht im Final steht Rafael Nadal. Der Spanier verliert gegen seinen Landsmann David Ferrer 3:6, 5:7. Roger Federer kann endlich wieder gegen einen Top-10-Spieler jubeln. Seit Januar hat er kein Match mehr gegen einen Spieler aus den besten Zehn gewinnen können. Juan Martin del Potro schafft es zwar den zweiten Satz entgegen dem Spielverlauf zu gewinnen. Für mehr reicht es aber nicht. Roger Federer zeigt eine ganz starke Leistung, welche ihm wohl auch im Hinblick auf die ATP-Finals viel Selbstvertrauen geben werden. Novak Djokovic ist zu stark für Stan Wawrinka. Trotz dieser Niederlage hat Stan Grund zu feiern. Er schafft es zum ersten Mal in seiner Karriere, sich für die Tour-Finals in London zu qualifizieren. Der nächste Gegner von Djokovic ist mit Roger Federer erneut ein Schweizer. Besonders im zweiten Satz schafft es Stan nicht, seine Chancen zu verwerten. Dies liegt aber wohl auch daran, dass Djokovic in den entscheidenden Phasen zu stark spielt. Im ersten Satz kommt Stan unter die Räder. Djokovic agiert zu stark. Besser macht es Rafael Nadal. Der Spanier steht nach dem 6:4, 6:1-Erfolg gegen Richard Gasquet in den Halbfinals. Tomas Berdych leistet Stanislas Wawrinka Schützenhilfe. Dank dem Sieg des Tschechen fährt der Lausanner an die ATP Finals in London. Berdych besiegt in Paris Milos Raonic in zwei Sätzen 7:6 (15:13) und 6:4. Somit hat der Kanadier keine Chance mehr auf ein Ticket nach London. Roger Federer gewinnt seinen Achtelfinal gegen Philipp Kohlschreiber problemlos 6:3 und 6:4. Da kann der Deutsche sich noch so lang machen - Federer war einfach eine Nummer zu gross. David Ferrer braucht nur zwei Sätze, um gegen Gilles Simon zu gewinnen. Stanislas Wawrinka schafft den Einzug in den Viertelfinal - und macht einen weiteren Schritt in Richtung London. Nach einem Fehlstart spielte der Romand stark auf und siegte 6:3, 6:2 gegen Nicolás Almagro. Der Spanier musste sich im zweiten Satz am Knie pflegen lassen. Roger Federer startet erfolgreich in Paris. Der Schweizer bezwingt den Südafrikaner Kevin Anderson 6:4, 6:4 und sichert sich das Ticket für die ATP-Finals in London. Rafael Nadal gelingt in der französischen Hauptstadt auch ein Startsieg. Der Spanier schlägt seinen Landsmann Marcel Granollers 7:5, 7:5. Stanislas Wawrinka glückt der Auftakt in Paris-Bercy. Der Romand bezwingt den Spanier Feliciano Lopez 6:3, 3:6, 6:3. Das Turnier in Paris-Bercy bot aus Schweizer Sicht noch nie soviel Spannung. Sowohl Roger Federer als auch Stanislas Wawrinka kämpfen noch um die Qualifikation für die World Tour Finals. Roger Federer darf nach London reisen, wenn er sein erstes Spiel gewinnt. Es wartet Kevin Anderson. Etwas mehr zittern muss der auf Platz 8 klassierte Wawrinka. Mit einer Halbfinal-Qualifikation würde er es aus eigener Kraft schaffen. Gute Chancen hat er aber bereits, wenn er die Auftaktpartie gewinnt. Dann könnte ihn vom Duo Gasquet/Tsonga höchstens einer hinter sich lassen und Raonic müsste ins Final vorstossen um ihn noch zu verdrängen.

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Stanislas Wawrinka macht einen weiteren grossen Schritt Richtung Masters-Qualifikation. Der Romand schlägt in Paris-Bercy Nicolas Almagro 6:3, 6:2 und steht im Viertelfinal.

Wawrinka startete nervös ins achte Duell gegen Nicolas Almagro (5:3 Siege für den Schweizer). Bereits im dritten Game musste er seinen Aufschlag abgeben, schaffte aber zum 3:3 seinerseits ein Break. Dann folgten die Minuten der Entscheidung: Wawrinka sah sich bei 3:3, 30:40 noch einmal einem Breakball gegenüber und gewann von da an elf (!) Punkte in Serie bis zum 6:3 im ersten Satz.

Nachdem er auch im zweiten Durchgang sofort mit einem Break 2:0 in Führung gegangen war, liess der Spanier den Physiotherapeuten auf den Platz kommen, der ihn im Bereich der Adduktoren behandelte. Dies half Almagro, um zumindest vorübergehend den Tritt wieder etwas zu finden. An eine Wende war jedoch nicht mehr zu denken, zumal der Mann aus Murcia sichtlich handicapiert war. Wawrinka liess sich jedenfalls nicht mehr vom Weg abbringen und verwertete nach 75 Minuten seinen zweiten Matchball zum souveränen Zweisatz-Erfolg.

Ticket nach London auf sicher

Da im Abendspiel der Tscheche Tomas Berdych den Kanadier Milos Raonic in zwei Sätzen 7:6 (15:13) und 6:4 bezwang, hat Raonic keine Chance mehr auf ein Ticket nach London. Somit fährt Wawrinka zum ersten Mal in seiner Karriere an die ATP Finals. Erstmals werden mit Roger Federer, der bereits zum zwölften Mal in Serie an den Finals teilnimmt, gleich zwei Schweizer am Turnier spielen, bei dem nur die besten acht Spieler der Saison teilnehmen dürfen.

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(fbu/si)

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