World Tour Finals

08. November 2012 10:49; Akt: 08.11.2012 22:54 Print

Federer qualifiziert sich für die HalbfinalsFederer qualifiziert sich für die Halbfinals

Im zweiten Round-Robin-Spiel besiegt Roger Federer David Ferrer 6:4, 7:6. Weil der Schweizer für diesen Erfolg nur zwei Sätze gebraucht hat, steht er vorzeitig als Halbfinal-Teilnehmer fest.

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Sowohl Andy Murray... ...als auch Roger Federer finden ihren Halbfinal zum Schreien. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während Murray es wohl aus Frust tut,... ...freut sich Federer über den 7:6, 6:2-Erfolg und den Finaleinzug. Der Halbfinal gegen Juan Martin Del Potro war für Novak Djokovic ein Spagat zwischen gut und schlecht. Del Potro dominierte das Spiel klar, bis Djokovic im zweiten Satz das Rebreak gelang. Danach drehte der Serbe auf und gewann das Spiel 4:6, 6:3, 6:2. Die Köpfe hängen, weil schon vor dem Spiel klar ist, dass sich keiner der beiden für die nächste Runde qualifizieren kann. Janko Tipsarevic legt trozdem einen fulminanten Start hin. Am Schluss kann David Ferrer das Spiel aber noch zu seinen Gunsten drehen. Juan Martin Del Potro bezwingt Roger Federer 6:7, 6:4, 3:6. Der Basler hat sich schon für die Halbfinals qualifiziert. Diese Niederlage kann ihm nichts gross anhaben. Dank dieses Sieges ist auch Juan Martin Del Potro in den Halbfinals anzutreffen. Andy Murray war der klar bessere Mann auf dem Platz. Er bezwang den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:2, 7:6 und steht im Halbfinal der World Tour Finals. Der Franzose wurde im ersten Satz regelrecht überrollt. Im zweiten Satz spielte Tsonga dann meist auf Augenhöhe mit Murray. Am Sieg des Briten konnte er aber nichts ändern. Auch Schauspieler Kevin Spacey war mit von der Partie und verfolgte das Spiel aufmerksam. Novak Djokovic erspielt sich gegen Tomas Berdych einen 6:2, 7:6-Sieg. Zum heulen war es für Berdych, wie der Serbe vor allem im ersten Satz locker aufgespielt und trotzdem gewonnen hat. Am Ende des zweiten Satzes kam der Serbe aber noch einmal ins Schwitzen: Drei Satzbälle Berdychs musste er abwehren, bevor er selber zu einem Matchball kam. Janko Tipsarevic ist nicht zu beneiden. Der Serbe verliert bei seinem Duell mit Juan Martin del Potro den ersten Satz gleich 0:6. Auch Durchgang zwei geht an den Argentinier. Damit hat del Potro im 3. Gruppenspiel gegen Roger Federer die Chance, sich den Gruppensieg zu schnappen. Roger Federer gewinnt sein zweites Spiel gegen David Ferrer 6:4, 7:6. Ferrer machte es dem Schweizer allerdings überhaupt nicht leicht. Nach diesem Zwei-Satz-Sieg steht Federer in der Runde der letzten vier. Der Tscheche Tomas Berdych bezwingt Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen (7:5, 3:6, 6:1). Damit wahrt er seine Chancen auf eine Halbfinal-Qualifikation. Für den Franzosen Tsonga hingegen ist der Zug nach zwei Niederlagen in Folge bereits abgefahren. Dass er die Halbfinals nicht erreichen wird, ist beschlossene Sache. Andy Murray verliert das Gruppenspiel gegen Novak Djokovic 6:4, 3:6, 5:7. Am Anfang lief es überhaupt nicht für Novak Djokovic. Den ersten Satz musste der Serbe abgeben. Immerhin erfreute er schon da das weibliche Publikum beim T-Shirt-Wechsel. David Ferrer kann sich gegen Juan Martin Del Potro mit 6:3, 3:6, 6:4 durchsetzen. Das Spiel zwischen den beiden in Neon-Farben war umkämpft und bis zum Schluss spannend. Vielleicht hat es Ferrer seinen vielen T-Shirt-Wechsel zu verdanken, dass er am Schluss als Sieger vom Platz gehen durfte. Roger Federer gewinnt sein Auftaktspiel gegen Janko Tipsarevic überlegen 6:3, 6:1. Der Serbe (hier beim Aufschlag) hat gegen den sehr gut spielenden Schweizer keine Chance. Ob dieses Mädchen beim Einmarsch in die Halle schon gewusst hat, dass sie den späteren Sieger in die Halle führen darf? Jo-Wilfried Tsonga unterliegt Novak Djokovic in seiner ersten Partie an den World Tour Finals. Djokovic entscheidet den ersten umkämpften Satz mit 7:6 für sich und macht im zweiten mit 6:3 alles klar. Die Freundin der Weltnummer 1, Jelena Ristic, hat also allen Grund zur Freude. Andy Murray gewinnt das Auftaktspiel der World Tour Finals gegen Tomas Berdych 3:6, 6:3, 6:4. Zu Beginn tat sich der Schotte äusserst schwer. Ganz zum Missfallen seiner Freundin Kim Sears. Den ersten Satz dominierte Tomas Berdych und gewann ihn verdient. Im zweiten Satz fand Murray immer besser ins Spiel. Murray brachte seinen Gegner mit einem überzeugenden Auftritt immer mehr zur Verzweiflung.

Die besten Bilder der World Tour Finals in London.

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Der Schweizer setzte gegen die Nummer 5 der Welt aus Spanien seinen Siegeszug in London fort und steht nach seinem zwölften Sieg in Folge in der O2-Arena bereits vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen Juan Martin Del Potro als Halbfinalist fest.

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Zwar legte Federer auch gegen Ferrer wie bereits im ersten Spiel gegen Tipsarevic einen guten Start hin und ging 3:0 in Führung, bei eigenem Aufschlag hatte der Titelverteidiger aber Mühe, den Rhythmus zu finden. Vor allem der erste Aufschlag funktionierte zu Beginn der Partie überhaupt nicht. In den ersten drei Servicegames musste Federer dem Spanier insgesamt acht Breakbälle zugestehen.

Erste Niederlage Ferrers nach elf Spielen

Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 5:4 im ersten Satz, als Federer ein nahezu perfektes Returngame gelang und er Ferrer den Aufschlag zu null abnahm. Danach kehrte die Sicherheit in Federers Spiel zurück. Im zweiten Durchgang musste das Tiebreak die Entscheidung bringen, wobei Federer das entscheidende Minibreak nach einem Fehler Ferrers zum 4:2 verbuchte. Nach 1:48 Stunden verwertete der Baselbieter seinen dritten Matchball mit einem Servicewinner zum 14. Sieg im 14. Duell mit Ferrer, der erstmals nach elf Partien den Platz wieder als Verlierer verlassen musste.

Für Federer steht damit bei der elften Teilnahme in Folge an den ATP-Finals zum zehnten Mal in der Runde der letzten vier. Nur 2008 hatte er in Schanghai die Halbfinals verpasst, als er gesundheitlich angeschlagen war.

Nun geht es um den Gruppensieg

Im abschliessenden Gruppenspiel spielt Federer gegen Juan Martin Del Potro um 200 ATP-Punkte, 130'000 Dollar und den Gruppensieg, ehe er am Sonntag gegen einen Gegner aus der Gruppe A um den Einzug in den Final kämpft. Den zweiten Halbfinal-Platz in der Gruppe B machen Ferrer und Del Potro in einem Fernduell unter sich aus. Del Potro gewann das Abendspiel der beiden Verlierer des ersten Spieltags gegen Janko Tipsarevic (ATP 9) 6:0, 6:4. Damit hat der Serbe, der den Platz des verletzten Rafael Nadal geerbt hatte, als erster der acht Teilnehmer keine Chance mehr, in die Halbfinals einzuziehen.

London. ATP-World-Tour-Finals (5,5 Mio Dollar/Halle). Einzel. Gruppe B: Roger Federer (Sz/2) s. David Ferrer (Sp/4) 6:4, 7:6 (7:5). Juan Martin Del Potro (Arg/6) s. Janko Tipsarevic (Ser/8) 6:0, 6:4. -

Rangliste:
1. Federer 2-0 (4:0)*.
2. Del Potro 1-1 (3:2).
3. Ferrer 1-1 (2:3).
4. Tipsarevic 0-2 (0:4)**.
* für die Halbfinals qualifiziert.
** ausgeschieden.

Spielplan Freitag. Gruppe A. 14.45 Uhr: Novak Djokovic (Ser/1) - Tomas Berdych (Tsch/5). - 20.45 Uhr: Andy Murray (Gb/3) - Jo-Wilfried Tsonga (Fr/7). -

Rangliste:
1. Djokovic 2-0 (4:1).
2. Murray und Berdych 1-1 (3:3).
4. Tsonga 0-2 (1:4).

(si)

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  • Hans Hagel am 08.11.2012 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    GO FEDI!!!

    Fedi sehr stark! Hoffentlich knackt er auch Djokovic :))

  • Perlinger Gottlieb, Oerlikon am 08.11.2012 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    Federer mit Tricks

    Meiner Meinung nach sollten die Tennisschläger wieder die selbe Grösse haben wie anno 1971, damals waren die Spieler durch das Mehrgewicht trotzdem massivst agiler als die aktuellen Leaderfiguer wie Federer oder Pete Sampress. Ein Freund von mir, welcher in der 4. Interregionalen Liga (!) Tennis spielt, konnte mir bestätigen, dass Federer in den Finals jeweils mit einem gröseren Racket spielt. Ziemlich unfair...

    • Peschä am 08.11.2012 22:32 Report Diesen Beitrag melden

      Unglaubwürdig

      Das tönt ziemlich unglaubwürdig. Wollen Sie damit sagen, dass Wilson für Federer verschiedengrosse Rackets herstellt? Wollen Sie damit sagen, dass Federer zwischen zwei Spielen die Schlägergrösse ändert und zwar ohne, dass er sich unter Wettkampfbedingungen umgewöhnen kann? Abgesehen davon gibt es genaue Vorschriften, denen Rackets genügen müssen. Solange Federer mit regelkonformen Schlägern spielt, ist nichts unfair. Die Story Ihres Freundes tönt also sehr unglaubwürdig.

    • Timo am 09.11.2012 09:33 Report Diesen Beitrag melden

      @Perlinger Gottlieb

      1. Pete Sampras hat seinen Tennisschläger schon lange an den Nagel gehängt. Da er höchstens noch zum Plausch spielt ist er somit alles andere als eine "aktuelle Leaderfigur"! 2. Es gibt Regeln was die Masse der Tennisschläger angeht. Somit ist es RF nicht möglich mit grösseren Schlägern zu spielen als seine Konkurrenz! Wenn man keine Ahnung hat, sollte man nicht in die Tasten hauen.

    • Fabio am 09.11.2012 09:34 Report Diesen Beitrag melden

      Das habe ich auch gehört!

      Bei Wimbeldon hat Federer zum Teil sogar mit zwei Schlägern gleichzeitig gespielt!! Wie unfair ist dass denn???

    einklappen einklappen
  • Konrad Adenauer am 08.11.2012 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Shirt...

    Geils...