ATP-Turnier in Paris

01. November 2013 14:12; Akt: 01.11.2013 15:59 Print

Djokovic zu stark für Wawrinka

Stanislas Wawrinka scheitert im Viertelfinal von Paris-Bércy an Novak Djokovic in zwei Sätzen 1:6, 4:6. In den wichtigen Phasen zeigte sich der Romand zu wenig effizient.

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Novak Djokovic gewinnt das Turnier in Paris-Bercy. Der Serbe schlägt im Final den Titelverteidiger, den Spanier David Ferrer, in zwei Sätzen 7:5 und 7:5. Novak Djokovic steht nach einem harten Kampf gegen Roger Federer im Final von Paris-Bércy. Der Maestro gewinnt den ersten Satz 6:4, verliert die Durchgänge zwei und drei jedoch 3:6, 2:6. Der Schweizer zeigt sich besonders im ersten und zweiten Satz stark und kann Nole bedrängen. Djokovic muss sich strecken, um diesen Ball noch zurückzubringen. PSG-Star Zlatan Ibrahimovic schaut sich mit seiner Familie das Tennisspiel an. Nach der Partie lässt es sich «Ibra» nicht nehmen, mit Djokovic ein bisschen zu spielen. Der Fuss ist jedoch Ibrahimovics bessere Waffe. Überraschend nicht im Final steht Rafael Nadal. Der Spanier verliert gegen seinen Landsmann David Ferrer 3:6, 5:7. Roger Federer kann endlich wieder gegen einen Top-10-Spieler jubeln. Seit Januar hat er kein Match mehr gegen einen Spieler aus den besten Zehn gewinnen können. Juan Martin del Potro schafft es zwar den zweiten Satz entgegen dem Spielverlauf zu gewinnen. Für mehr reicht es aber nicht. Roger Federer zeigt eine ganz starke Leistung, welche ihm wohl auch im Hinblick auf die ATP-Finals viel Selbstvertrauen geben werden. Novak Djokovic ist zu stark für Stan Wawrinka. Trotz dieser Niederlage hat Stan Grund zu feiern. Er schafft es zum ersten Mal in seiner Karriere, sich für die Tour-Finals in London zu qualifizieren. Der nächste Gegner von Djokovic ist mit Roger Federer erneut ein Schweizer. Besonders im zweiten Satz schafft es Stan nicht, seine Chancen zu verwerten. Dies liegt aber wohl auch daran, dass Djokovic in den entscheidenden Phasen zu stark spielt. Im ersten Satz kommt Stan unter die Räder. Djokovic agiert zu stark. Besser macht es Rafael Nadal. Der Spanier steht nach dem 6:4, 6:1-Erfolg gegen Richard Gasquet in den Halbfinals. Tomas Berdych leistet Stanislas Wawrinka Schützenhilfe. Dank dem Sieg des Tschechen fährt der Lausanner an die ATP Finals in London. Berdych besiegt in Paris Milos Raonic in zwei Sätzen 7:6 (15:13) und 6:4. Somit hat der Kanadier keine Chance mehr auf ein Ticket nach London. Roger Federer gewinnt seinen Achtelfinal gegen Philipp Kohlschreiber problemlos 6:3 und 6:4. Da kann der Deutsche sich noch so lang machen - Federer war einfach eine Nummer zu gross. David Ferrer braucht nur zwei Sätze, um gegen Gilles Simon zu gewinnen. Stanislas Wawrinka schafft den Einzug in den Viertelfinal - und macht einen weiteren Schritt in Richtung London. Nach einem Fehlstart spielte der Romand stark auf und siegte 6:3, 6:2 gegen Nicolás Almagro. Der Spanier musste sich im zweiten Satz am Knie pflegen lassen. Roger Federer startet erfolgreich in Paris. Der Schweizer bezwingt den Südafrikaner Kevin Anderson 6:4, 6:4 und sichert sich das Ticket für die ATP-Finals in London. Rafael Nadal gelingt in der französischen Hauptstadt auch ein Startsieg. Der Spanier schlägt seinen Landsmann Marcel Granollers 7:5, 7:5. Stanislas Wawrinka glückt der Auftakt in Paris-Bercy. Der Romand bezwingt den Spanier Feliciano Lopez 6:3, 3:6, 6:3. Das Turnier in Paris-Bercy bot aus Schweizer Sicht noch nie soviel Spannung. Sowohl Roger Federer als auch Stanislas Wawrinka kämpfen noch um die Qualifikation für die World Tour Finals. Roger Federer darf nach London reisen, wenn er sein erstes Spiel gewinnt. Es wartet Kevin Anderson. Etwas mehr zittern muss der auf Platz 8 klassierte Wawrinka. Mit einer Halbfinal-Qualifikation würde er es aus eigener Kraft schaffen. Gute Chancen hat er aber bereits, wenn er die Auftaktpartie gewinnt. Dann könnte ihn vom Duo Gasquet/Tsonga höchstens einer hinter sich lassen und Raonic müsste ins Final vorstossen um ihn noch zu verdrängen.

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Stanislas Wawrinka scheidet beim ATP-Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy im Viertelfinal aus. Der Waadtländer unterliegt Novak Djokovic mit 1:6, 4:6.

Einen Tag, nachdem er sich erstmals für die ATP Finals qualifiziert hat, steht Stanislas Wawrinka gegen Novak Djokovic auf verlorenem Posten. Der 28-jährige Waadtländer wird vor allem im Startsatz regelrecht überfahren. Nach drei hart umkämpften Games steht es 3:0 für den Serben, der nun 15 Matches in Serie gewonnen hat, wenig später 6:1.

Zweiter Durchgang ist ausgeglichen

Erst im zweiten Satz entwickelt sich ein hochstehendes Duell, wie dies nach den beiden Fünfsatz-Thrillern am Australian Open und am US Open in diesem Jahr erhofft werden konnte. Damals setzte sich Djokovic jeweils hauchdünn durch, diesmal ist er jedoch der Chef auf dem Platz. Vor allem offensiv brilliert er mit ungewohnt aggressivem Spiel. Wawrinka kann insgesamt fünf Breakchancen nicht nutzen.

Djokovic macht es besser und sichert sich zum 4:3 im zweiten Satz das letztlich entscheidende Break. Nach 1:21 Stunden verwertet er gleich seinen ersten Matchball zum Sieg. Im Halbfinal trifft er entweder auf Roger Federer oder Juan Martin del Potro. Wawrinka hingegen kann die kurze Reise nach London antreten. Mit der Masters-Qualifikation hat er sein Ziel in Paris ebenfalls bravourös erfüllt.

Paris-Bercy. ATP-Masters-1000-Turnier. Viertelfinal:
Novak Djokovic (Ser/2) s. Stanislas Wawrinka (Sz/7) 6:1, 6:4 in 1:21 Stunde. - Djokovic im Halbfinal gegen Roger Federer (ATP 6) oder Juan Martin del Potro (Arg, ATP 5). Die spielen ihren Viertelfinal um 15.45 Uhr.

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(pre/si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tennisspieler am 02.11.2013 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    bitte schnellere Beläge/Bälle

    Seit mind. 15 Jahren werden Bälle und Plätze nur noch langsamer in der ATP. Dies kommt leider Wawrinka und RF nicht zugute. Oder findet ihr es noch normal, dass man ca. 15 gefühlte Winner schlagen muss, bis der Ball von einem Defensiv-Tennisspieler wie Djokovic oder Nadal nicht mehr zurückkommt? Vor 15 Jahren hätten diese beiden keine Chance gehabt gegen einen Federer.

    • Winner am 02.11.2013 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ach ja?

      Vielleicht hätte auch ein Federer keine Chance gg einen Sampras gehabt? Alles Spekulation, Fakt ist dass Federer im Moment der 6. Spieler auf der Weltrangliste ist.

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  • Brat Srbin am 01.11.2013 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Starke Leistung

    Bravo Nole, starke Leistung.

  • Stefan Huber am 01.11.2013 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Wird nix!

    Stan kann noch so viele Anläufe nehmen.. Aber aus dem wird leider nichts, denn er bleibt immer nur der welcher es versucht hat und immer wieder nur gescheitert ist! Das wird er hoffentlich selber mittlerweilen begriffen haben?! Ansonsten tut er mir aber ganz fest leid...

    • Benno am 01.11.2013 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ja und

      Ja und? Soll er jetzt auch aufhören, so wie ihr es von roger fordert??

    • stan am 01.11.2013 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      nicht nur stan

      Jeder Tennisspieler wo noch nieein grosses Turnier gewonnen haben,versuchen es immer wieder und scheitern,das er geht auch noch 195 weiteren spieler auch so!

    • nick brun am 01.11.2013 19:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Roger Fan

      unsere Skifahrer sollen auch aufhören..

    • P.M. am 02.11.2013 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Anti-Nörgler

      Ist wahrscheinlich das letzte Mal dass ich zu einem Tennisbeitrag einen Kommentar abgebe, ist mir zu blöd immer den Nörglern ausgesetzt zu sein! 1. Machts besser! 2. Stan hat doch gut gespielt dieses Jahr?! 3. Ist doch seine Niederlage, nicht unsere...

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  • Tom Bosshard am 01.11.2013 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Kirche im Dorf lassen

    Hat jemand wirklich was anderes erwartet?

    • Stefano M am 01.11.2013 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ignoranten

      Ist schon wannsinig was für ignoranten hier manchmal schreiben!!! Erstens. Djokovic ist einer der 3 besten spieler seit jahren und in der Form nicht einfach zu schlagen. Wawrinka hat sein bestes gegeben und es hat halt nicht gereicht. Trotzdem hat er ein super jahr gehabt. Zweitens. Man hat heute gesehen das RF noch immer alle schlagen kann. Auch wen er morgen verlieren sollte. Wartet bis 2014 dan seht ihr zu was er noch fähig ist.

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