Stanislas Wawrinka

02. Februar 2013 23:21; Akt: 03.02.2013 01:22 Print

«Das ist völlig anders als gegen Djokovic»«Das ist völlig anders als gegen Djokovic»

Für Stanislas Wawrinka ist das verlorene Doppel im Davis Cup die zweite Fünfsatz-Pleite in zwei Wochen. Mit der Partie gegen Djokovic in Melbourne will er die epische Schlacht heute aber nicht vergleichen.

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Stanislas Wawrinka führte die Schweiz nahe an die Sensation. Stanislas Wawrinka verliert das entscheidende Spiel gegen Tomas Berdych. Grosse Enttäuschung bei den Schweizern. Wieder alles gegeben und doch verloren. Stanislas Wawrinka und Tomas Berdych zeigen am Tag nach dem Marathon-Match erneut eine beeindruckende Leistung und spielen Tennis auf hohem Niveau. In den ersten beiden Sätzen kann Wawrinka jedoch mit dem Tschechen nicht mithalten und nutzt seinerseits die Breakchancen nicht. Nach dem Gewinn dritten Satzes scheint sich das Blatt zu wenden und die Hoffnung kehrt zurück. Obwohl «Stan» im Tiebreak im vierten Satz mit Minibreak vorne liegt ... ... holt sich Berdych das Minibreak zurück und verwertet gleich den ersten Matchball zum Sieg für die Tschechen. Damit stehen die Tschechen in den Viertelfinals und die Schweiz scheidet aus. Immerhin: Zum Abschluss gewinnt Henri Laaksonen sein letztes Spiel. Stanislas Wawrinka und Marco Chiudinelli verlieren nach 7 Stunden und 1 Minute das epische Doppel gegen Tomas Berdych und Lukas Rosol. Das unfassbare Resultat auf der Anzeigetafel. Wawrinelli kämpfen und sind zu Beginn des fünften Satzes nahe am Sieg. Severin Lüthi heizt die Schweizer immer wieder an, doch am Schluss entscheidet einen Doppelfehler von Chiudinelli den epischen Fight. Die Zuschauer hielt es zum Schluss vor Spannung kaum mehr auf den Sitzen. Stanislas Wawrinka versucht das Publikum anzuheizen. Im fünften Satz sind Rosol/Berdych konstanter und dürfen jeweils zuerst aufschlagen. Ein Vorteil, den sie am Ende ausnützen. Der junge Schweizerisch-Finnische Doppelbürger verliert sein Einzel, nachdem er den vierten Durchgang im Tiebreak für sich entscheidet, mit 3:6, 2:6, 7:6 und 1:6. Die Weltnummer 6 Tomas Berdych ist zu klar zu stark und gleicht für die Tschechen zum 1:1 nach Matches aus. Auch die Tipps von Davis-Cup-Captain Severin Lüthi helfen dem Schweizer nicht. Stanislas Wawrinka gewinnt das erste Spiel in der Davis-Cup-Runde gegen Tschechien ... ... gegen Lukas Rosol (ATP 73) mit 6:4, 6:3 und 6:4. Die Fans in der Genfer Palexpohalle feuern unsere Schweizer lautstark an. Einige machen mit tollen Outfits auf sich aufmerksam. Stanislas Wawrinka beim Training mit Captain Severin Lüthi. Der Romand eröffnet das Duell gegen Tschechien am Freitag gegen Lukas Rosol. Das Schweizer Team an der Auslosung in Genf. Stanislas Wawrinka und Marco Chiudinelli bestreiten das Doppel gegen Jiri Vesely und Ivo Minar (v.l.n.r.). Henri Laaksonen fordert Tschechiens Star Tomas Berdych. Stanislas Wawrinka und Lukas Rosol. Die Autogramme des Schweizer Teamleaders sind beliebt. Besprechung mit Coach Severin Lüthi. Training in Genf.

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4:6, 7:5, 4:6, 7:6, 22:24 lautete das Endresultat um 20.45 Uhr aus Schweizer Sicht: Das Davis-Cup-Doppel mit Stanislas Wawrinka/Marco Chiudinelli gegen Tschechiens Tomas Berdych und Lukas Rosol geht in die Geschichtsbücher ein. Mit sieben Stunden und einer Minute war es die längste Partie, die je im Davis Cup gespielt wurde.

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Dass für die Verlierer eine Niederlage nach über sieben Stunden besonders bitter ist, lässt sich leicht nachvollziehen. Für Chiudinelli war der gestrige Tag aber besonders grausam. Der Basler war die tragende Kraft des Schweizer Doppels, am Ende war er der tragische Held. Ein Doppelfehler von ihm besiegelte schliesslich die Niederlage. Zuvor hatte er seinen Aufschlag kein einziges Mal abgegeben und hatte nicht einem Breakball gegenübergestanden.

Chiudinelli wollte nach dem Marathon aber nicht mit dem Schicksal hadern. «Wir waren über die ganze Partie hinweg sehr solid, hatten wenige Tiefs. Leider hat es zum Schluss nicht ganz gereicht», so der Basler, der den Traum vom Viertelfinal aber nicht aufgegeben hat. «Wir waren in Australien 2011 schon in der gleichen Situation und haben noch gewonnen. In der Kabine haben wir schon darüber gesprochen und hoffen natürlich, dass wir die Wende auch diesmal schaffen.»

«Schade, so zu verlieren

Wawrinka, der am Sonntagmittag bereits wieder im Einsatz steht, musste nach dem Spektakel mit 91 gespielten Games zugeben, dass er sowohl mental als auch körperlich müde sei. «Aber ich glaube nicht, dass es Berdych besser geht», so der Romand. Wawrinka ärgerte sich nach der Partie auch etwas über seine Leistung. «Ich hätte mir gewünscht, in den ersten Sätzen etwas angriffiger und gefährlicher zu spielen. Es ist schade, so zu verlieren. Aber wir haben das Maximum gegeben und ein grossartiges Doppel gespielt», sagt er nach der Partie.

Für Wawrinka ist es die zweite bittere Fünfsatz-Pleite innert zwei Wochen. Beim Australian Open hatte er sich im Achtelfinal nach hartem Kampf Novak Djokovic mit 10:12 im finalen Durchgang geschlagen geben müssen. Damit wollte er das Davis-Cup-Doppel aber nicht vergleichen. «Diese zwei Niederlagen sind völlig anders. Wir haben jetzt noch immer eine Chance aufs Weiterkommen, in Australien war ich nach der Partie gegen Djokovic jedoch ausgeschieden.»

(pre/si)

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  • s. meier am 03.02.2013 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    Marathon Stan Rekord

    Damit hat auch Marathon Stan seinen wohl verdienten Rekord. xD

  • Tina am 03.02.2013 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwerere Partie gegen Djokovic

    Hahaha das ich nicht lache! Nicht vergleichbar?! Gegen Djokovic war er fast gestorben! xD

  • R.:F.: am 03.02.2013 00:43 Report Diesen Beitrag melden

    Auch bei ATP Rekord

    Das Match müsste auch bei der ATP als Rekord angesehen werden, denn das epische Wimbledon Spiel zwischen Mahut und Isner wurde nicht am Stück gespielt sondern über 3 Tage verteilt. Somit wäre dies wohl das längste am Stück gespielete Tennismatch - Gratulation Stan und Chiudi! Der Sieg wäre das Krönchen gewesen.