Roger Federer nach seinem Triumph

31. Januar 2010 14:28; Akt: 31.01.2010 14:49 Print

«Eines der besten Spiele der Karriere»«Eines der besten Spiele der Karriere»

Auch der 16. Grand-Slam-Sieg kann eine Premiere sein: Es war Roger Federers erster als Vater. Doch der Meister denkt bereits an die Australian Open 2011 und verriet, was in einem Jahr «das erste Mal» bedeuten könnte.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Vielleicht sitzen nächstes Jahr meine beiden Töchter bei mir in der Box und sehen mich im Finale spielen – wer weiss», plauderte ein überglücklicher Roger Federer in Richtung seiner Betreuerbox, bei der er sich nach dem Spiel artig für die Unterstützung bedankte. «Ich weiss, drei Wochen mit mir sind anstrengend, aber ihr nehmt mich, wie ich bin.»

«Es ist wunderbar, wenn drei Wochen harte Arbeit so belohnt werden. Ich konnte heute mein bestes Tennis auspacken. Andy Murray wird immer stärker und gewinnt mit Sicherheit einmal einen Grand-Slam-Titel.» Zuvor hatte Federer einen untröstlichen Murray noch mit den Worten aufgebaut: «Du bist viel zu gut, um nie ein Grand-Slam zu gewinnen». Tatsächlich wird es wohl nicht das letzte Aufeinandertreffen der beiden in einem Major-Final gewesen sein und nicht immer wird Federer auf diesem Niveau spielen können.

«Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch besser spielen kann. Gegen Andy Murray ist es immer sehr schwierig, weil er so abwartend agiert und dann plötzlich kommt. Da musst du erstmal die Mittel dazu finden. Heute ging das», so Federer dann später ins Mikrofon des Schweizer Fernsehens.

Mit einem 16. Grand-Slam-Titel zu Beginn des Jahres kann Roger Federer ruhig in die Zukunft schauen: «Es bedeutet mir sehr viel, als Vater ein Grand Slam zu gewinnen. Das ist etwas, was bisher nicht vielen gelang. Es ist ein wunderbares Gefühl so in die Saison zu starten. Jetzt kann diese kommen und ich kann sie entspannt angehen.

(tog)

ATP-Weltrangliste

Rang Vorname Name Herkunft Punkte
1. Novak Djokovic Serbien 13630
2. Rafael Nadal Sp 10435
3. Roger Federer Schweiz 8010
4. Andy Murray GB 6900
5. David Ferrer Sp 4565
6. Jo-Wilfried Tsonga Fr 4425
7. Tomas Berdych Tschechien 3860
8. Mardy Fish USA 2965
9. Janko Tipsarevic Serbien 2700
10. Juan Martin Del Potro Argentinien 2630
11. Nicolas Almagro Sp 2380
12. Gilles Simon Fr 2050
13. Gaël Monfils Fr 1970
14. Robin Söderling Schweden 1940
15. Feliciano Lopez Sp 1890
16. Richard Gasquet Fr 1855
17. John Isner USA 1800
18. Alexander Dolgopolow Ukraine 1760
19. Andy Roddick USA 1745
20. Kei Nishikori Jap 1680
28. Stanislas Wawrinka Schweiz 1345
190. Marco Chiudinelli Schweiz 255
196. Stéphane Bohli Schweiz 250
251. Michael Lammer Schweiz 187
429. Adrien Bossel Schweiz 83
565. Alexander Sadecky Schweiz 45
583. Sandro Ehrat Schweiz 41
589. Yann Marti Schweiz 39
648. Henri Laaksonen Schweiz 30