World Tour Finals

09. November 2012 12:24; Akt: 09.11.2012 17:27 Print

Djokovic zieht in die Halbfinals ein

Novak Djokovic gewinnt sein letztes Gruppenspiel gegen Tomas Berdych 6:2, 7:6 und zieht in die Halbfinals ein. Der geschlagene Tscheche konnte den Sieg in zwei Sätzen fast noch verhindern.

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Sowohl Andy Murray... ...als auch Roger Federer finden ihren Halbfinal zum Schreien. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während Murray es wohl aus Frust tut,... ...freut sich Federer über den 7:6, 6:2-Erfolg und den Finaleinzug. Der Halbfinal gegen Juan Martin Del Potro war für Novak Djokovic ein Spagat zwischen gut und schlecht. Del Potro dominierte das Spiel klar, bis Djokovic im zweiten Satz das Rebreak gelang. Danach drehte der Serbe auf und gewann das Spiel 4:6, 6:3, 6:2. Die Köpfe hängen, weil schon vor dem Spiel klar ist, dass sich keiner der beiden für die nächste Runde qualifizieren kann. Janko Tipsarevic legt trozdem einen fulminanten Start hin. Am Schluss kann David Ferrer das Spiel aber noch zu seinen Gunsten drehen. Juan Martin Del Potro bezwingt Roger Federer 6:7, 6:4, 3:6. Der Basler hat sich schon für die Halbfinals qualifiziert. Diese Niederlage kann ihm nichts gross anhaben. Dank dieses Sieges ist auch Juan Martin Del Potro in den Halbfinals anzutreffen. Andy Murray war der klar bessere Mann auf dem Platz. Er bezwang den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:2, 7:6 und steht im Halbfinal der World Tour Finals. Der Franzose wurde im ersten Satz regelrecht überrollt. Im zweiten Satz spielte Tsonga dann meist auf Augenhöhe mit Murray. Am Sieg des Briten konnte er aber nichts ändern. Auch Schauspieler Kevin Spacey war mit von der Partie und verfolgte das Spiel aufmerksam. Novak Djokovic erspielt sich gegen Tomas Berdych einen 6:2, 7:6-Sieg. Zum heulen war es für Berdych, wie der Serbe vor allem im ersten Satz locker aufgespielt und trotzdem gewonnen hat. Am Ende des zweiten Satzes kam der Serbe aber noch einmal ins Schwitzen: Drei Satzbälle Berdychs musste er abwehren, bevor er selber zu einem Matchball kam. Janko Tipsarevic ist nicht zu beneiden. Der Serbe verliert bei seinem Duell mit Juan Martin del Potro den ersten Satz gleich 0:6. Auch Durchgang zwei geht an den Argentinier. Damit hat del Potro im 3. Gruppenspiel gegen Roger Federer die Chance, sich den Gruppensieg zu schnappen. Roger Federer gewinnt sein zweites Spiel gegen David Ferrer 6:4, 7:6. Ferrer machte es dem Schweizer allerdings überhaupt nicht leicht. Nach diesem Zwei-Satz-Sieg steht Federer in der Runde der letzten vier. Der Tscheche Tomas Berdych bezwingt Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen (7:5, 3:6, 6:1). Damit wahrt er seine Chancen auf eine Halbfinal-Qualifikation. Für den Franzosen Tsonga hingegen ist der Zug nach zwei Niederlagen in Folge bereits abgefahren. Dass er die Halbfinals nicht erreichen wird, ist beschlossene Sache. Andy Murray verliert das Gruppenspiel gegen Novak Djokovic 6:4, 3:6, 5:7. Am Anfang lief es überhaupt nicht für Novak Djokovic. Den ersten Satz musste der Serbe abgeben. Immerhin erfreute er schon da das weibliche Publikum beim T-Shirt-Wechsel. David Ferrer kann sich gegen Juan Martin Del Potro mit 6:3, 3:6, 6:4 durchsetzen. Das Spiel zwischen den beiden in Neon-Farben war umkämpft und bis zum Schluss spannend. Vielleicht hat es Ferrer seinen vielen T-Shirt-Wechsel zu verdanken, dass er am Schluss als Sieger vom Platz gehen durfte. Roger Federer gewinnt sein Auftaktspiel gegen Janko Tipsarevic überlegen 6:3, 6:1. Der Serbe (hier beim Aufschlag) hat gegen den sehr gut spielenden Schweizer keine Chance. Ob dieses Mädchen beim Einmarsch in die Halle schon gewusst hat, dass sie den späteren Sieger in die Halle führen darf? Jo-Wilfried Tsonga unterliegt Novak Djokovic in seiner ersten Partie an den World Tour Finals. Djokovic entscheidet den ersten umkämpften Satz mit 7:6 für sich und macht im zweiten mit 6:3 alles klar. Die Freundin der Weltnummer 1, Jelena Ristic, hat also allen Grund zur Freude. Andy Murray gewinnt das Auftaktspiel der World Tour Finals gegen Tomas Berdych 3:6, 6:3, 6:4. Zu Beginn tat sich der Schotte äusserst schwer. Ganz zum Missfallen seiner Freundin Kim Sears. Den ersten Satz dominierte Tomas Berdych und gewann ihn verdient. Im zweiten Satz fand Murray immer besser ins Spiel. Murray brachte seinen Gegner mit einem überzeugenden Auftritt immer mehr zur Verzweiflung.

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Novak Djokovic zieht an den ATP-Finals in London ohne Niederlage in die Halbfinals ein. Die Weltnummer 1 gewinnt auch sein drittes Gruppenspiel gegen Tomas Berdych (Tsch) 6:2, 7:6 (8:6). Nachdem Djokovic im ersten Satz der klar bessere Spieler war und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem Break in Führung lag, glich sich die Partie in der Folge aus. Im Tiebreak boten sich Berdych mehrere Chancen zum Satzausgleich. Er führte 5:1 und vergab beim Stand von 6:3 drei Satzbälle. Mit fünf Punkten in Serie sicherte sich Djokovic weitere 130'000 Dollar, 200 ATP-Punkte sowie den Sieg in der Gruppe A.

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Murray reicht ein Satzgewinn

Für den Tschechen Berdych (ATP 6) ist das Turnier somit beendet. Um den zweiten Platz im Halbfinal kämpfen am Abend der Brite Andy Murray und der Vorjahresfinalist Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich. Dem Schotten reicht dabei ein Satzgewinn, um sich Platz 2 in der Gruppe zu sichern.

Für Djokovic ist es bei der sechsten Teilnahme in Folge am Saisonfinale die dritte Halbfinal-Qualifikation. 2008 hatte er das Turnier in Schanghai gewonnen, 2010 war er im Halbfinal an Roger Federer gescheitert.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • draga am 09.11.2012 18:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Joker

    goo Nole goo!!!

  • Philipp am 09.11.2012 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Übung macht den Meister

    Liebe Frau van Beek, bitte üben Sie noch den Unterschied zwischen Satz- und Matchball! Ansonsten guter Liveticker

  • Heinz Berli am 09.11.2012 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Korrektur

    Wenn Djokovic gewinnt ist er so oder so weiter. Das stimmt im Tickerkommentar so nicht !

    • Mike am 09.11.2012 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nicht ganz

      Djokovic hätte verlieren können und wäre auch weiter. Ein Satzgewinn hätte gereicht für das weiterkommen!

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