Flottere Unterlage

14. November 2012 12:48; Akt: 14.11.2012 13:10 Print

Federer geht es auf der Tour zu langsam

Roger Federer ist auch im höheren Tennisalter noch lange nicht müde. Der Maestro plädiert sogar für schnellere Beläge bei den Turnieren.

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Die Final-Niederlage bei den World Tour Finals hat Roger Federer abgehakt. Obwohl die Weltnummer 2 nach dem Saisonfinale verdiente Ferien geniesst, ist der Fokus des Maestros bereits auf nächste Saison gerichtet. Federer fährt sein Programm 2013 zwar etwas zurück, wenn er aber auf den Plätzen steht, sollte es auf schnelleren Unterlagen sein.

Federer sind die momentanen Courts offenbar zu langsam, wie deutsche Medien berichten. «Die Topspieler werden auf diesen Plätzen geschützt, weil man so die besten Chancen hat, sie in den Halbfinals zu sehen», sagte der 31-Jährige nach dem Saisonfinale. Er möchte auf den Plätzen lieber etwas mehr Spektakel sehen. «Schnelle Courts helfen den Spielern, verschiedene Spielstile auszubilden und damit würden sie zur Erkenntnis kommen, dass ans Netz zu gehen eine gute Sache ist.» Weiter betonte der Rekord-Champion, dass der Angriff wichtiger sei. Nur auf diesen langsamen Plätzen könne man so verteidigen, wie es derzeit bei den Spielern der Fall sei.

«Er mag schnelle Entscheidungen»

Dass Federer nicht lange hin und her spielen will, ist der Konkurrenz bekannt. Deshalb verteidigen Novak Djokovic und Co. meist von hinter der Grundlinie aus. «Er ist sehr aggressiv und mag es, die Punkte schnell zu beenden», erklärte Djokovic. Das Rezept der Weltnummer 1 ging beim Saisonfinale auch voll und ganz auf. «Ich habe es geschafft, viele Bälle zurückzuspielen, indem ich passiv war und einige Meter hinter der Grundlinie stand. Es war mein Ziel, in lange Ballwechsel zu gehen, da habe ich bessere Chancen.»

Die ATP wird wohl kaum auf Federers Wunsch nach schnelleren Belägen eingehen. Der Maestro muss sich eher daran gewöhnen, dass die Konkurrenz aufgeholt hat. Im Fall von Djokovic ihn sogar überholt hat.

(heg)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Paolo Martinoni am 17.11.2012 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    25 Slams

    Ohne diese absurde und um sich greifende Verlangsamung des Spiels hätte Federer bereits 25 Slams in der Tasche - er wäre schlichtweg unbezwingbar! Er ist um acht Slams geprellt worden!

  • San Cap am 16.11.2012 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Es kann doch nicht sein, dass

    alles daran gesetzt wird, das Spiel langsamer zu machen. Können denn die jungen Leute nur noch so gut spielen? RF hat halt noch gelernt wie man richtiges Tennis spielt. Und jetzt versucht man den Jüngeren und nicht so guten Spielern auch mal eine Chance zu geben, in dem man den schlechteren entgegen kommt und gegen den Besten schaft. Aber RF hats trotzdem geschaft, über 300 Wochen zu dominieren. Vieleicht versuchen sie als nächstes, den Schläger wegzulassen und nur noch mit den Füssen zu spielen. Dann könnte es mit den jüngeren evtl wieder klappen, da heute ja nur noch der Fussball regiert.

  • Benjamin G. am 15.11.2012 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte...

    Federer in einer früheren Ära gespielt, wo die Plätze noch sehr schnell waren, wäre er wohl kaum noch zu besiegen gewesen.

  • Gintini am 14.11.2012 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wundert mich nicht..

    Das federer schnellere beläge fordert.. Da könnte er sich mit seinem service viele lange ballwechsel ersparen.. Denn wie sehr fedi von seinem ersten service abhängig ist hat man auch am sonntag gesehen und sieht man vorallem immer gegen nadal..

  • Zoran Djordjevic am 14.11.2012 18:41 Report Diesen Beitrag melden

    "King Roger" ?!

    1. Federer versucht sein Spiel nur mit Aufschlägen (Assen) zu gewinnen! 2. Federer ist von Natur aus faul und versucht deshalb in seinem Spiel die anderen auf dem Tenniscourt hin und herzujagen und so "gemütlich" zu gewinnen! 3. Federer ist ein schlechter Verlierer. Das erkennt man am besten daran, dass er dem Gegenüber am Netz nicht aus Herzen gratulieren kann, wenn er verloren hat! Aus diesen Gründen bin ich überglücklich dass er bei diesem Jahresabschluss-Spiel in London, als Verlierer das Tenniscourt verlassen hat!

    • Er ist schlauer... am 16.11.2012 13:32 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz ein Armer

      Das tut mir aber sehr leid, dass du überglücklich bist wegen einer Niederlage... Tja, Roger gewinnt mit knapp 31 Wimbledon, ich befürchte, diejengen, die in jedem Match "hinten rein stehen", defensiv spielen und wie die Irren hinter dem Ball herjagen, gehen in dem Alter schon am Stock. Er ist nicht faul sondern ziemlich intelligent und weiss, dass er seinen Körper auch nach dem Tennis noch braucht.

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