Enttäuschung

11. Februar 2018 17:11; Akt: 11.02.2018 20:51 Print

Bencic und Fed-Cup-Team scheitern

Belinda Bencic verliert ihr zweites Einzel des Wochenendes. Damit scheidet das Schweizer Fed-Cup-Team im Viertelfinal gegen Tschechien aus.

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War gegen Petra Kvitova unterlegen: die Schweizerin Belinda Bencic. (Bild: Keystone)

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Das Schweizer Fed-Cup-Team kämpft im April erwartungsgemäss gegen den Abstieg aus der Weltgruppe. Die Mannschaft von Heinz Günthardt blieb in der Viertelfinal-Partie in Prag gegen Tschechien ohne Chance und verlor 1:3.

Die Entscheidung fiel bereits im ersten Einzel am Sonntag, als Belinda Bencic (WTA 73) auch ihre zweite Partie des Wochenendes gegen die tschechische Nummer 1 Petra Kvitova (WTA 21) 2:6, 4:6 verlor. Mit demselben Resultat war die 20-jährige Ostschweizerin bereits am Samstag Barbora Strycova (WTA 25) unterlegen.

Eine leichte Steigerung

Zwar gelang Bencic gegen Kvitova nach dem von grosser Nervosität geprägten Auftritt am Samstag spielerisch eine Steigerung, in Bedrängnis konnte sie die stark aufschlagende zweifache Wimbledonsiegerin aber selten bringen. Die beiden einzigen Breakchancen Bencics wehrte Kvitova in den letzten beiden Servicegames jeweils mit einem Ass ab.

«Um gegen solche Spielerinnen zu gewinnen, muss man am Limit spielen. Das habe ich an diesem Wochenende nicht geschafft», sagte Bencic. Die 20-Jährige aus Wollerau konnte in Prag nicht an ihre teilweise starken Auftritte zu Saisonbeginn in Australien anknüpfen und kassierte erstmals zwei Niederlagen im Teamwettbewerb an einem Wochenende. «Ich bin zwar sehr enttäuscht», sagte Bencic gefasst, «aber ich habe mich die ganze Woche nie richtig wohl gefühlt auf dem Platz.»

Erfolgreiches Debüt von Teichmann

Dass der Coup gegen den haushohen Favoriten ausbleiben würde, hatte sich bereits am Samstag im ersten Einzel abgezeichnet. Zwar gelang Viktorija Golubic zum Auftakt ein guter Auftritt gegen Kvitova, der Lucky Punch der Weltnummer 100 blieb aber aus, Golubic verlor 2:6, 6:1, 3:6. «Wir waren von Zeit zu Zeit fähig, am Limit zu spielen und uns Chancen zu erarbeiten», sagte Günthardt, «aber eben nicht über die Gesamtdauer der drei Einzel.»

So blieb das erfolgreiche Fed-Cup-Debüt von Jil Teichmann der einzige sportliche Lichtblick aus Schweizer Sicht. Die 20-Jährige siegte im abschliessenden Doppel an der Seite von Timea Bacsinszky gegen Strycova und Lucie Safarova 1:6, 6:4, 10:8 und bescherte dem Team damit zumindest einen versöhnlichen Abschluss.

Bencic: «Wir bleiben dran»

Die Niederlage in Tschechien wird das Team, zu dem auch die im Oktober zurückgetretene Martina Hingis weiterhin als Coach gehört, aber nicht aus der Bahn werfen - «sofern das Team zusammenbleibt», so Günthardt. Bereits im Vorfeld hatten der Captain und die Spielerinnen vom Teamgeist geschwärmt. «Wir hatten auch in Prag eine gute Zeit, aber auf dem Platz hat es leider nicht geklappt», sagte Bencic. «Aber wir werden dran bleiben und es weiter versuchen.»

Vorerst gilt es aber, den Abstieg aus der Weltgruppe zu verhindern. Wer der Gegner der Schweiz am 21./22. April sein wird, wird am Dienstag ausgelost. Die Tschechinnen ihrerseits setzen ihre Jagd auf den sechsten Titel in acht Jahren im Halbfinal fort. Wie breit und stark die Mannschaft von Petr Pala aufgestellt ist, bewies in Prag die Tatsache, dass das Heimteam den gesundheitsbedingten Ausfall der nominellen Nummer 1 Karolina Pliskova problemlos verkraftete. «Diesen Luxus haben wir leider nicht», sagte Günthardt.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vivienne am 11.02.2018 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Manieren

    Bencic ist eine schlechte Verliererin. Sie sollte nicht nur an ihrer Form, sondern auch an ihren Manieren arbeiten.

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  • Bibi am 11.02.2018 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist Sie wiklich noch ein Tallent?

    Bencic meint mit ihrer ehwigen reklamiererei sie könne ihre schlechte spielweise unterdrcken. Sie ist weit weit weg von einer spitzenspielerin und leaderin. Zuerstmal Hirneinschalten und Ruhe eines RF aneignen.......aber dazu brauchts auch Intelligentheit.

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  • Sportstar am 13.02.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Danke an Swiss Tennis

    Seit Jahren beklagen Eltern, dass gewissen Talente von Swiss Tennis ausgebremst wurden. Ist da etwas wahres dran? Warum nimmt das niemand ernst. Vermutlich werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass es bald keine grosse Turniere mit Schweizer Beteiligung gibt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sportstar am 13.02.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Danke an Swiss Tennis

    Seit Jahren beklagen Eltern, dass gewissen Talente von Swiss Tennis ausgebremst wurden. Ist da etwas wahres dran? Warum nimmt das niemand ernst. Vermutlich werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass es bald keine grosse Turniere mit Schweizer Beteiligung gibt.

  • Trainer am 11.02.2018 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Um Welten besser

    20-jährige Bencic > 20-jähriger Federer

  • B3ks am 11.02.2018 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RF

    Für mich gibt es nur eine Nr.1 im Tennis Alle anderen sind Amateure

  • Vivienne am 11.02.2018 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Manieren

    Bencic ist eine schlechte Verliererin. Sie sollte nicht nur an ihrer Form, sondern auch an ihren Manieren arbeiten.

    • Roger am 11.02.2018 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Laura

      Ohne Worte solch ein Kommentar im 2018. Statt um Sport wird hier Völkerhass beschrieben...

    • Kim Go In am 11.02.2018 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Laura

      Das habe ich mich bei den Kuhglockenschwingern in Südkorea auch gefragt.

    • Waterpolo1s am 11.02.2018 17:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vivienne

      ... muss ich auch bekräftigen ...

    • Unia am 11.02.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Laura

      Nun ja, ich wusste gar nicht, dass die Ostschweizer ein eigenes Volk sind. Aber doch - eigen sind sie schon - irgendwie ...

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  • Bibi am 11.02.2018 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist Sie wiklich noch ein Tallent?

    Bencic meint mit ihrer ehwigen reklamiererei sie könne ihre schlechte spielweise unterdrcken. Sie ist weit weit weg von einer spitzenspielerin und leaderin. Zuerstmal Hirneinschalten und Ruhe eines RF aneignen.......aber dazu brauchts auch Intelligentheit.

    • Giancarlo am 11.02.2018 16:49 Report Diesen Beitrag melden

      @Bibi

      Natürlich ist sie noch ein Talent, sie ist ja erst 20. Allerdings muss sie unbedingt an ihrem "Inner Game" arbeiten. Konzentration, Spielaufbau, Punkte aufbauen/abschliessen, etc. Auch Federer begann als Meckerer.

    • TennisFänn am 11.02.2018 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Giancarlo

      Federer meckerte als Junior und nicht als 20 jähriger..

    • Roscheeee Federeeee am 11.02.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bibi

      Intelligentheit. Genau, bravo. Da weisst du ja bestens von was du redest. Jawoll, guet! Intelligentheit. Super moll!

    • Gabriella am 11.02.2018 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @TennisFänn

      Bencic mit Federer zu vergleichen ist Humbug. Einzige Gemeinsamkeit: Beide spielen Tennis.

    • Jm am 11.02.2018 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bibi

      Intelligentheit? okay alles klar. Hoffe es war Sarkasmus...

    • Wikipedia am 11.02.2018 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bibi

      Nein Belinda Bencic ist "wiklich" kein "Tallent". Im Schreiben sind Sie Bibi "wiklich" auch kein "Tallent". Auch da sollten Sie Ihr Hirn einschalten, so wie Sie es von Bencic verlangen. Lesen Sie Ihren Kommentar nochmals durch. Dann kommen Sie vielleicht von selber drauf! Wie heisst es so schön: zuerst vor der eigenen Türe wischen! Es gibt Duden zum nachschlagen oder noch besser und schneller, mit Ihrem Handy ist es so einfach zu googlen. Es ist nie zu spät!

    • Ich bin Ich! Und Sie? am 11.02.2018 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @TennisFänn

      Federer war mit 20zig schon schwer verliebt. In Mirka! Sie kommt aus dem gleichen Herkunftsland wie Belinda Bencic. Aus dem Bericht oben lese ich nicht, dass Bencic gemeckert hat. Sie hat einfach geschildert wie sie sich fühlte. Das darf sie doch, oder? Auch Federer gibt als Sieger und Verlierer seine Kommentare ab. Na ja, da grännt er sogar. Immer diese Vergleicherei mit Federer. Bencic ist Bencic und Federer Federer! Basta! Übrigens Federer hatte Spass zusammen mit Belinda Bencic am HopmansCup zu spielen und auch zu gewinnen.

    • dani am 11.02.2018 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bibi

      das mit der Intelligenz (Intelligentheit???) ist auch nicht jedem gegeben...

    • J. J. am 11.02.2018 23:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jm

      Versteht eine tallentierte Intelligentheit das Wort Sarkasmus??

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