Tennis

03. Februar 2018 13:41; Akt: 03.02.2018 15:32 Print

Das Doppel und die letzte Hoffnung verloren

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss Mitte September wie in den letzten drei Jahren gegen die Relegation aus der Weltgruppe kämpfen.

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Auf verlorenem Posten: Luca Margaroli (l.) und Marc-Andrea Hüsler mussten sich im fünften Satz geschlagen geben. (Bild: AFP)

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In der Partie der 1. Runde in Astana verloren die Schweizer nach den beiden Einzeln am Freitag auch das Doppel und liegen gegen Kasachstan damit aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Das Duo mit Debütant Marc-Andrea Hüsler und Luca Margaroli unterlag dem kasachischen Doppel Alexander Nedowjessow/Timur Chabibulin 4:6, 4:6, 6:3, 7:6, 3:6.

Die Schweizer starteten äusserst nervös und verloren in den ersten beiden Sätzen jeweils das Aufschlagspiel zum 4:5. Vor allem der 1,96 m grosse Hüsler enttäuschte beim Service auf der ganzen Linie. Der 21-jährige Zürcher konnte seine fehlende Erfahrung auf diesem Niveau nicht verbergen. Aber die beiden Schweizer kämpften und vermochten sich zu steigern, auch weil die Kasachen ebenfalls nicht auf hohem Niveau agierten.

Im dritten Satz reichte ein Break zum 4:2, im vierten verspielten sie im Tiebreak zwar fast eine 6:2-Führung, erzwangen in der Folge aber dennoch einen Entscheidungssatz. In diesem waren die Kasachen aber stärker und nahmen Margaroli zum 4:3 und Hüsler zum 6:3 nach knapp dreieinhalb Stunden den Aufschlag ab.

Die Niederlage und damit das vierte Abstiegs-Playoff in Folge ist keine Überraschung. Dennoch enttäuschte das Team von Captain Severin Lüthi in der zentralasiatischen Steppe. Henri Laaksonen verlor das erste Einzel gegen einen Gegner, der rund 100 Plätze schlechter klassiert ist, und auch das Doppel mit dem Spezialisten Margaroli wäre zu gewinnen gewesen.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beat B. am 03.02.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    So ist das. ...

    ....ohne Federer. An diesen Zustand kann man sich schon mal für die nächsten 50 Jahre gewöhnen.

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  • Bergkamp am 03.02.2018 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwann müssen sie ja

    Ja, irgendwann müssen die ja Erfahrungen sammeln.. und die Niederlage nach 5 Sätzen ehrenwert...

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  • romeosail am 03.02.2018 15:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie

    erstaundlich, dass im Schweizer Tennis so wenig Talent nachwächst, bei soviel vorbildlichen Beispielen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • H.Meier am 03.02.2018 22:49 Report Diesen Beitrag melden

    CH-Dilettanten-Truppe ?!

    War doch ziemlich unterirdisch, was dieses CH-Team gegen einen 3.Klassegegner abgeliefert hat ! Diese Büeblis hätten sogar gegen einen Becker und McEnroe mit Pingpong- Schlägern verloren . Einfach unglaublich diese Angsthasen-Truppe könnte man nicht mal bei 5.Liga Interclubmeisterschaften gebrauchen..!

  • Quokka am 03.02.2018 22:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schon schade dass gerade die Schweiz, die in den letzten jahren immer zwei spieler in den top ten hatten (jetzt nicht mehr, ich weiss), im davis cup so untergehen. Das waren noch zeiten als wawrinka und federer die gegner gemeinsam haben alt aussehen lassen

  • Tennisman am 03.02.2018 22:04 Report Diesen Beitrag melden

    Sozialkompetenz ein Fremdwort

    Im Tennismagazin smash sollten einmal die Eltern zu Wort kommen, welche Erfahrungen sie mit Swiss Tennis gemacht haben. Da gibt es fast unglaubliche Berichte, wie potentielle Nachwuchsspieler ausgebremst wurden. Von Sozialkompetenz scheint Swiss Tennis nicht viel zu verstehen.

  • Tennismami am 03.02.2018 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Steine in den Weg gelegt

    An dieser Stelle kann man sich bei Swiss Tennis bedanken. Es gibt in der Schweiz junge Spieler, die das Potential haben, Federer und Wawrinka zu folgen. Doch von Insidern hört man, dass Swiss Tennis manchen Spielern Steine in den Weg gelegt hat. Das ist unverständlich und traurig für den Tennissport in der Schweiz.

  • Joe SH am 03.02.2018 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Unterstützung

    Die zuständigen Trainer schauen nicht auf Talente. Die Spieler kriegen Punkte wenn sie gewinnen, solche die gut spielen aber noch zu fehlerhaft sind weil noch unerfahren und jung, sind die verlierer und hören auf. Die Mannschaften und Trainer sollten diese Jungs beim aggressiv spielen unterstützen auch wenn sie verlieren....später, mit dem alter, kommen dann auch die Resultate...