Wunderschläge

02. September 2011 09:15; Akt: 02.09.2011 10:40 Print

Djokovics VolleyshowDjokovics Volleyshow

Novak Djokovic gewann seine Zweitrundenpartie an den US Open überzeugend und zeigte dabei Tennis der Extraklasse. Carlos Berlocq konnte einem leidtun.

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Der spektakulärste Ballwechsel zwischen Novak Djokovic und Carlos Berlocq. (02.09.2011/Quelle: Youtube) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Carlos Berlocq ist wahrlich kein schlechter Spieler. Er war bereits einmal die Nr. 50 der Welt, hat in seiner Karriere schon über eine Million US-Dollar Preisgeld gewonnen und in diesem Jahr Spieler vom Kaliber eines Stanislas Wawrinka oder Tomas Berdych an den Rande einer Niederlage gebracht. Doch gegen Novak Djokovic sah er aus, als würde er zum ersten Mal im Leben ein Racket in der Hand halten und beinahe hätte er eher unfreiwillig Geschichte geschrieben.

0:6 0:6 0:1 30:40 hiess es aus Sicht des Argentiniers in der Zweitrundenpartie gegen den Weltranglistenersten aus Serbien, als sich der Ballwechsel des Tages ereignete: Nach einem langen Grundlinienduell verlor der Djoker die Geduld und spielte einen Stoppball, den Berlocq mit letzter Kraft übers Netz zurückchippen konnte. Danach wurde er per Lob von «Nole» auf die andere Seite des Platzes gehetzt, erreichte aber auch noch diesen Ball und was sich danach entwickelte, sieht man sonst nur in Exhibitions. Denn Djokovic rückte ans Netz auf und versuchte, Berlocq auf dem falschen Fuss zu erwischen, doch dieser machte einige gute Volleys aus dem Halbfeld. Da auch der Branchenprimus aus seiner Feldposition den Ball nur direkt nehmen konnte, entwickelte sich ein Volleyduell – natürlich mit dem besseren Ende für den Serben, der auch dieses Game gewann und daran war, Geschichte zu schreiben.

Denn den letzten Triple Bagle – einen Best-of-five-Match ohne Spielgewinn des Gegners – sah man an den US Open im Jahr 1987, als Ivan Lendl Barry Moir vom Platz fegte. Und vorerst bleibt es auch dabei. Denn nur ein Spiel später tauchte Berlocq endlich auf dem Scoreboard auf – die Höchststrafe war abgewendet. Diese hätte dem sympathischen 28-Jährigen auch keiner der anwesenden Zuschauer gegönnt, wie an den Reaktionen zu sehen ist.

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Nach über eine Stunde gelang Carlos Berlocq der erste Spielgewinn gegen Novak Djokovic - die Zuschauer dankten es ihm. (02.09.2011/Quelle: Youtube)


Doch ansonsten lief an diesem Abend alles für Novak Djokovic. Ihm gelang sogar ein Tweener, der Ball zwischen den Beinen hindurch, den Roger Federer salonfähig machte. Jener Federer war es auch gewesen, der «Nole» an selber Stätte vor zwei Jahren ebenfalls einen Tweener verpasste, nun folgte die späte Revanche des Serben. Am Ende gewann Djokovic 6:0 6:0 6:2 und zog in nur 90 Minuten in die dritte Runde ein, wo es nun zum Aufeinandertreffen mit der ehemaligen Nummer 3, Nikolai Dawidenko aus Russland, kommt.

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Novak Djokovic schlägt einen Ball zwischen den Beinen durch und produziert einen Winner. (02.09.2011/Quelle: Youtube)

(vof)

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  • NoleFanSRB am 02.09.2011 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Vamos Tamos No.1e!

    Der lässt sich auch nicht mehr von Federers Trophäensammlung beängstigen.

  • Shawn23 am 02.09.2011 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Go Nole

    Hammer Spieler

  • savo am 02.09.2011 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    reine formsache

    Djokovic ist einfach hammer, publikumsliebling und momentan der beste im tennis, diese demonstration war schon beängstigend was er abgeliefert hat!!! weiter so nole, der erste us open titel ist mit diesem tennis nur noch reine formsache!

    • Denker am 02.09.2011 12:50 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt es nicht

      Reine Formsache gibt es eben genau im Tennis nicht. Auch der beste Spieler kann in einem Turnier ausscheiden. Roger Federer hat dies in diesem Jahr schon bewiesen, als er Djokovic besiegt hat. Genau dies macht Tennis aus, es gibt kleinere und grössere Sensationen und ein Speil bzw. Turnier ist erst entschieden, wenn die Resultate feststehen.

    • savo am 02.09.2011 15:07 Report Diesen Beitrag melden

      @Denker besser nichtdenker

      @Denker, also nochmals zum nachlesen: Wen Djoker so weiterspielt, wird er dieses Turnier gewinnen, da gibt es kein wen und aber! solche eine Leistung hat noch kein Tennisspieler gezeigt wie er gestern, er ist der kompletester spieler aller zeiten... HF French Open hat Fedi seinen besten Tag erwischt, Djoker dagegen nicht, hätte Djoker so gespielt wie gestern im HF wäre selbst RF chancenlos gewesen

    • Oliver am 03.09.2011 10:15 Report Diesen Beitrag melden

      wie?

      so hat noch nie einer gespielt? rf zu seinen besten zeiten war unbesiegbar.. nole wird nie erreichen was federer erreicht hat...

    • Mäsu Aargauer am 04.09.2011 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      Novak = King

      Novak ist ein brilanter Tennisspieler und ein Showmaker der Extraklasse! Nur schade, dass das Genie nicht in der Schweiz lebt, wie seine hübsche Landsfrau Ana Ivanovic.

    • savo am 04.09.2011 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      seine zeit fängt erst an

      @Olivrt, RF zu seinen besten zeiten unbesiegbar? tztz, das ich nicht lache. solch eine serie die djoker dieses jahr aufgestellt hat, hat fedi und wird fedi nie erreichen! djoker ist erst 24! j.alt, der wird noch einige jahre auf diesem niveau spielen und federer's bestmarken um einiges topen!!!

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ATP-Weltrangliste

Rang Vorname Name Herkunft Punkte
1. Novak Djokovic Serbien 11800
2. Rafael Nadal Sp 10060
3. Roger Federer Schweiz 9790
4. Andy Murray GB 7500
5. Jo-Wilfried Tsonga Fr 4965
6. David Ferrer Sp 4640
7. Tomas Berdych Tschechien 4500
8. Janko Tipsarevic Serbien 3010
9. Juan Martin Del Potro Argentinien 2910
10. Mardy Fish USA 2625
11. John Isner USA 2620
12. Gilles Simon Fr 2615
13. Gaël Monfils Fr 2165
14. Nicolas Almagro Sp 2095
15. Juan Monaco Argentinien 1945
16. Fernando Verdasco Sp 1765
17. Feliciano Lopez Sp 1725
18. Kei Nishikori Jap 1690
19. Alexander Dolgopolow Ukraine 1665
20. Richard Gasquet Fr 1600
21. Stanislas Wawrinka Schweiz 1505
136. Marco Chiudinelli Schweiz 409
262. Michael Lammer Schweiz 183
270. Stéphane Bohli Schweiz 176
402. Adrien Bossel Schweiz 96
490. Henri Laaksonen Schweiz 67
536. Alexander Sadecky Schweiz 54
555. Sandro Ehrat Schweiz 49
672. Yann Marti Schweiz 30