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World Tour Finals
10. November 2012 13:35; Akt: 10.11.2012 23:18 Print
Federer unterliegt Del Potro und trifft auf Murray
Roger Federer verliert gegen Juan Martin Del Potro 6:7, 6:4, 3:6. Dem verpassten Sieg will er nicht lange nachtrauern, denn er müsse nach vorne zu den Halbfinals schauen, sagt er.
Die besten Bilder der World Tour Finals 2012.
Roger Federer zieht an den ATP-Finals in London trotz einer 6:7 (3:7), 6:4, 3:6-Niederlage gegen Juan Martin Del Potro als Gruppensieger in die Halbfinals ein. Dort trifft er auf Andy Murray. Um das zweite Ticket für den Final am Montag kämpfen die Weltnummer 1 Novak Djokovic (Ser) und Del Potro, der sich dank dem Erfolg gegen Federer den vierten und letzten Platz in den Halbfinals sicherte.
Bildstrecken Best of World Tour Finals 2012Die Teilnehmer der World Tour Finals 2012Federer lobt seinen Gegner
Gegen Del Potro kassierte Federer erstmals nach zwölf Siegen in Serie an den ATP-Finals wieder eine Niederlage. Damit gelang es ihm nicht, sich für die Niederlage vor zwei Wochen im Final von Basel zu revanchieren, als Del Potro Federer an dessen Heimturnier im Tiebreak des dritten Satzes bezwungen hatte. Federer lobt seinen Gegner gegenüber BBC zu diesem Erfolg: «Es ist ein guter Effort seinerseits, mich zwei Mal nacheinander zu bezwingen.»
Auch in der O2-Arena boten sich die beiden ein über weite Strecken ausgeglichenes Duell. Eine fünfminütige Schwächephase im Tiebreak kostete Federer den ersten Satz, nachdem er zuvor sehr gut serviert hatte und beim Stand von 4:3 drei Breakbälle nicht hatte verwerten können. Mit einem Blitzstart im zweiten Durchgang mit acht Punkten in Serie legte Federer den Grundstein zum Satzausgleich. Die Entscheidung fiel zu Beginn des dritten Durchgangs, als sich Federer, der insgesamt zwölf Asse schlug, sich das erste und einzige Mal breaken lassen musste. Der Basler will dem verpassten Sieg aber nicht zu lange nachtrauern: «Das wichtigste ist jetzt, dass ich nach vorne schaue und mich ausruhe.»
Negative Bilanz gegen Murray
Dass Federer und Murray sich am Sonntagabend zum dritten Mal innerhalb von gut vier Monaten in London in einem wichtigen Spiel gegenüberstehen, haben sie David Ferrer zu verdanken. Der Spanier siegte im für ihn bedeutungslos gewordenen Gruppenspiel gegen Janko Tipsarevic (Ser) 4:6, 6:3, 6:1 und sorgte dafür, dass Federer die Gruppe B als Sieger abschloss.
Gegen Murray weist Federer eine negative Bilanz auf (8:10), nachdem er die letzten beiden Begegnungen gegen den Schotten im Olympia-Final und im Halbfinal von Schanghai ohne Satzverlust verloren hatte. Das erste grosse Duell der beiden in diesem Jahr in London hatte der Schweizer im Wimbledon-Final Anfang Juli in vier Sätzen für sich entschieden.
(ivb/si)
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Botschafter
Nicht nur das Erreichte von Roger Federer ist einmalig und fantastisch. Was ich noch viel mehr bewundere an ihm ist seine Art als Mensch! Er ist äusserst sympatisch und mit Abstand der wichtigste Botschafter für die Schweiz!
legendär...
roger ist der beste spieler aller zeiten egal wie das ausgeht. eine lebende legende.
So schräg
Der Name sagt alles - " Chnusti"! Aber lassen wir allen " ihren König" ...
Federer ist die Schweizer Tennislegende
Djokovic mag momentan stärker sein als Federer aber eine Legende wie Federer wird er nie werden. Dazu fehlen im Klasse und noch viel mehr Charakter.
Konstanz
Klasse? Charakter? Man könnte meinen Sie kenne Ihn persönlich und nicht aus zweiter Hand (den Medien)....ich denke, er wird keine Tennislegende werden, da er nicht die gleiche Konstanz wie Federer ausstrahlt. Zu viel Konkurrenz momentan.