Töchter verschliefen Final

29. Januar 2018 08:34; Akt: 29.01.2018 11:36 Print

«Papi, hast du gewonnen?»

Am Tag nach dem Triumph plaudert Roger Federer aus dem Nähkästchen. Und er spricht über das Australian Open 2019.

Roger Federer am Tag nach dem Triumph in Melbourne. (Quelle: AP/Twitter)
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Nach seinem 20. Grand-Slam-Titel und dem sechsten Erfolg am Australian Open stand für Roger Federer nach einer kurzen Nacht um 10 Uhr der nächste Termin an. Es war der offizielle Fototermin am Government House Drive in der Nähe des Botanischen Gartens am Yarra River.

Dort posierte der Schweizer mit dem Norman Brookes Challenge Cup, der Trophäe, die er liebevoll Norman nennt, und erzählte von einer entspannten, aber kurzen Nacht. «Ich bin einfach nur müde und habe wenig geschlafen. Aber es war ein schöner Abend, weg vom Rampenlicht. Nur mit Freunden und Familie.» Als er frühmorgens ins Hotel zurückkam, schliefen die Kinder noch. «Ich war bei den Mädchen, um zu schauen, ob sie zugedeckt sind», sagte Federer. «Da wurde Myla kurz wach, sprang auf und fragte, ob ich gewonnen hätte. Als ich Ja sagte, freute sie sich mega.» Sie hätten dann ein Foto gemacht, ehe die Mädchen weiterschliefen.

Herunterfahren und Berge geniessen

Der 36-Jährige gab auch Auskunft über seine weiteren Pläne: «Ich bin froh, dass nichts geplant ist für die nächsten Wochen. So kann ich den 20. Grand-Slam-Titel richtig geniessen, denn er ist superspeziell.» Ob er Ende Februar in Dubai antreten wird, will Federer in den kommenden Tagen entscheiden. «Ich wollte zuerst das Australian Open abwarten.»

Auch was die Sandplatzsaison betrifft, lässt er sich alle Optionen offen. «Ich möchte mich bald entscheiden, ob und welche Turniere ich spiele. Da ist noch alles möglich. Ich werde nun in der Schweiz die Berge geniessen, abtauchen, herunterfahren.»

Federer im Park mit dem Pokal

Er beruhigte zudem alle Fans und die Veranstalter, als er bereits vorausschaute auf das Australian Open 2019 und eine mögliche Titelverteidigung. «Ich hoffe schon, dass ich nochmals zurückkommen kann. An der Siegerehrung vergass ich, das zu erwähnen. Ich wollte mich vor allem bedanken in diesem Moment. Klar, ich käme gerne zurück. Und dann traue ich mir den Titel vielleicht auch zu. Aber vielleicht klappt es genau dann nicht.»

Körperlich ohne Probleme

Körperlich fühlt sich Federer viel besser als noch in New York, wobei er seine Füsse und auch ein wenig den Rücken spüre. «Eigentlich geht es mir wunderbar, und es ist schön, so gut durch ein Turnier zu kommen. Körperlich hatte ich in diesen zwei Wochen keine Probleme. Deshalb konnte ich hier befreit aufspielen.»

(rst/sal)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SandroC1 am 29.01.2018 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    GOAT

    Einfach eine Legende, egal wie lang er noch spielt wieviele Titel er noch gewinnt oder nicht, ob ATP 1 oder 1000, Roger ist der grösste Sportler, den die Schweiz je hervorgebracht hat und je hervorbringen wird! Ihm beim Spielen zusehen ist Magie pur!CONGRATS MAESTRO, YOU ARE SIMPLY THE BEST!

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  • Antonella am 29.01.2018 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    Roger

    Eine wirklich beeindruckende Sportlerpersönlichkeit, die ganz offensichtlich auf dem Boden geblieben ist.

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  • Joschi am 29.01.2018 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab

    Bravo. Was für ein grosser Sportsmann. Als Deutscher hier in der Schweiz lebend habe ich die Karriere von RF schon von Anfang an verfolgt. Ich war an seinem ersten Endspiel bei den SwissIndoors in Basel live dabei und könnte sein aussergewöhnliches Talent schon damals bewundern. Vor allem seine Bescheidenheit und sein Teamdenken im Erfolg sind bemerkenswert. Die Schweiz darf stolz sein auf ihrer Jahrtausendsportler!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Huh Tsong am 29.01.2018 15:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Schawinsky

    Habe nicht gewusst, dass Sie Tennis spielen.

  • Jana am 29.01.2018 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    2019

    Roger' jetzt aufhören mit Tenis' und kinder trenieren und schöne leben leben'

  • MTO am 29.01.2018 15:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tennisgott

    Eigentlich interessierte mich Tennis früher nicht, aber seit Roger da ist, schon. Dieser Mensch ist etwas spezielles, ja er ist der Tennisgott und sogar den Sportgott. Da stimmt alles und sogar seine Kontrahenten lieben ihn und hoffen, dass er noch lange spielt. Einfach gesagt, ein Vorbild und zwar nicht nur im Sport!

  • Xy am 29.01.2018 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wichtigtuer, Missgünstige u. Alleswisser

    Es wird immer unterschätzt wieviele dumme Persönlichkeiten es auf dieser Welt gibt.

  • dario cuk am 29.01.2018 14:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geld geld geld

    unfassbar wie mann mot tennis ein haufen geld verdienen kann ich arbeite für 4500 brutto und muss noch 2 kinder ernähren und die mietpreise da müssen wir gar nicht diskutieren kaputte welt