Erstes Duell

13. Dezember 2012 08:24; Akt: 13.12.2012 10:22 Print

Federer unterliegt vor 20'000 Fans

Roger Federer ist der Auftakt in die Exhibition-Serie in Argentinien missglückt. Der Schweizer verliert gegen Juan Martin Del Potro in drei Sätzen.

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Gekreische und tosender Applaus: Als Roger Federer beim letzten Gastspiel seiner Südamerika-Tour in Bogotá in die Halle läuft, herrscht eine Atmosphäre wie in einem Fussballstadion. Der Maestro bietet dem heissblütigen Publikum dann auch eine tolle Show und besiegt Jo-Wilfried Tsonga mit 7:6, 2:6 und 6:3. Tsonga gibt vollen Einsatz, doch wieder einmal reicht es nicht, um Federer zu besiegen. Autsch, das hat wehgetan. Tsonga trifft Federer mit einem vom Netz abgelenkten Aufschlag voll in die Glocken. Bei Federers drittem Matchball darf eine hübsche Kolumbianerin für Tsonga auf den Platz. Ihr Ballgefühl lässt allerdings zu wünschen übrig, immerhin gibts ein Erinnerungsfoto am Netz für die selbstbewusste Brünette. Mit einem klaren 6:4, 7:6 entschied Roger Federer das zweite Spiel gegen ... ... Juan Martin Del Potro in Buenos Aires am 13. Dezember. Der Schweizer verlässt Argentinien damit mit einem Sieg und einer Niederlage. Vor dem Spiel kam die Ehrung: Abgeordnete der Stadtregierung von Buenos Aires überreichten Del Potro und Federer Urkunden, die sie als «ehrenwerte Gäste» der argentinischen Hauptstadt ausweisen. Roger Federer und Juan Martin Del Potro zu Gast im La Bombonera, der Spielstätte der Boca Juniors. Der etwas in die Jahre gekommene Herr ganz rechts ist kein geringerer als Gabriel Omar Batistuta. Zusammen mit der argentinischen Fussballlegende «Batigol» versuchte sich Federer im Fussball-Tennis. Beim Einwärmen zeigte der Schweizer, dass er auch mit dem Fuss ein Ballkünstler ist. Danach brillierte Federer auch als Kopfballungeheuer. Roger Federer spielt in Tigre bei Buenos Aires vor über 20'000 Fans. Das erste Duell mit Juan Martin Del Potro verliert er mit 6:3, 3:6, 4:6. Roger Federer nimmt sich in Tigre Zeit für körperlich benachteiligte Kinder. Und der Maestro nimmt sich Zeit und schaut bei der Präsidentin Argentiniens Cristina Fernandez de Kirchner vorbei. Diese freut sich sehr über das signierte Shirt. Auch mit von der Partie ist Juan Martin Del Potro Federer präsentiert sich beim Charity-Auftritt entspannt. Roger Federer ist in Argentinien eingetroffen und scherzt mit Juan Martin del Potro an einer Pressekonferenz in Buenos Aires. Der argentinische Lokalmatador verrät dem Schweizer wohl kaum seine Taktik für die beiden Exhibitionspiele vom 12. und 13. Dezember. Bei seinem letzten Auftritt in Brasilien liess sich Roger Federer etwas ganz Besonderes einfallen. Im zweiten Satz der Partie gegen Tommy Haas, die er 6:4, 6:4 gewinnen konnte, tauchte er plötzlich im Trikot der brasilianischen Fussball-Nationalmannschaft auf. Auch mit dem etwas grösseren Filzball konnte Federer ziemlich gut umgehen. So kennt man Federer schon eher: Perfekte Haltung bei der Vorhand. Zwei hübsche Pokale für die Ü30-Tennissenioren. Roger Federer ist zu Spässen aufgelegt. In seiner zweiten Exhibition gegen Jo-Wilfried Tsonga, die er 7:6, 6:2 gewinnt, legt er ein Tänzchen mit dem Maskottchen aufs Parkett. Federer hatte die Partie im Griff, immer wieder blieb Zeit, sich anderen Aktivitäten zu widmen. Doch auch die Tennisfans kamen nicht zu kurz. Tsonga und Federer zeigten spektakuläre Ballwechsel und sorgten für einen tolle Stimmung in Sao Paulo. Federer als «Ehrendame» beim Showkampf zwischen Caroline Wozniacki und Maria Scharapowa. Roger Federer tritt in São Paolo gegen Thomaz Bellucci an. Der Schweizer zeigt sich in Brasilien volksnah. Sportlich läuft es nicht ideal. Federer unterliegt 5:7, 6:3, 4:6. Die Fans waren aber so oder so begeistert. Vor der Partie lieferte sich Federer mit Jo-Wilfried Tsonga einen Rasier-Wettbewerb.

Roger Federer auf Südamerika-Tour.

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Roger Federer bestritt in Tigre, nahe Buenos Aires, seinen ersten Exhibition-Match in Argentinien. Der Schweizer verlor vor 20'000 Zuschauern gegen Juan Martin Del Potro 6:3, 3:6, 4:6.

«Jeder Kilometer, um hierher zu kommen, hat sich gelohnt», sagte der Weltranglisten-Zweite. «Es war sehr, sehr speziell vor einem solchen Publikum zu spielen. Ich dachte, ich sei in einem Fussballstadion.»

Bereits in der Nacht auf Freitag stehen sich die beiden Finalisten der letzten Swiss Indoors an gleicher Stätte wieder gegenüber. Beide Partien waren innerhalb von sechs Stunden ausverkauft.

(si)