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Das kommt mir Spanisch vor
25. November 2009 10:46; Akt: 25.11.2009 14:30 Print
Federers Lachanfall
Roger Federer ist bekannt für seine Gelassenheit und Konzentration in heiklen Phasen. Bei einem gestellten Interview auf Spanisch platzte das Lachen aber aus der Weltnummer eins heraus. Der Journalist nahms gelassen – und hat für Nadal und Co. eine neue Geheimwaffe gefunden.
Als die Schweiz sich im Weltgruppen-Playoff gegen Italien den Daviscup-Platz in der höchsten Gruppe gesichert hatte, drang erstmals ein Bild des «anderen Federer» an die Öffentlichkeit. Beim Bankett nach dem Sieg, war der sonst ruhige Baselbieter der Animator der ganzen Feiergemeinde.
Nach dem Werbe-Deal mit der Credit Suisse kann Federer gut lachen. CNN nahm vor Kurzem in Zürich ein Interview mit dem Schweizer auf. Da dieses auch in Lateinamerika ausgestrahlt werden sollte, wurden Federer in einem zweiten Teil die Fragen auch noch auf Spanisch gestellt. Der Schweizer musste dabei nichts machen, ausser sich von hinten über die Schulter filmen zu lassen, damit der Eindruck entstehe, dass der Journalist und der Tenniscrack sich unterhielten.
Neue Geheimwaffe für Gegner?
Kaum fing Pinto mit Spanisch an, überkam Federer ein Lachanfall. Nachdem er sich erholt hatte, gab er dem Journalisten zu verstehen, dass er jetzt bereit sei: «No worrys», so Federer. Doch es nützte nichts. Immer und immer wieder musste die kurze Sequenz gefilmt werden. Selbst, als Federer eine kurze Pause machte und die Augen schloss, um sich zu konzentrieren , wurde es nicht viel besser.
Der Journalist nahms aber mit Humor. Erst wollte er einen weiteren Knopf in seinem Hemd öffnen, «da das Interview ja für Lateinamerika ist», und als die Aufnahmen endlich im Kasten waren, gab er Federers Konkurrenten noch einen Tipp um den sonst so souveränen Schweizer zu besiegen: «Um den sonst so ruhigen Federer zu knacken, brauchen die Gegner nur etwas Humor und etwas Spanisch.»
(fox)




























