ATP-Turnier in Dubai

25. Februar 2013 11:35; Akt: 26.02.2013 08:47 Print

Federer nach Startproblemen weiter

Roger Federer setzt sich in der Startrunde in Dubai in drei Sätzen gegen Malek Jaziri (ATP 128) durch. Erst am Ende wirkte er souverän.

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Federer verpasst in Dubai den Finaleinzug. Für Berdych ist es dagegen der erste Final in der Wüste. Federer gewinnt im Halbfinal gegen Tomas Berdych nach dem Break zum 5:3 den ersten Satz in 38 Minuten mit 6:3. Der Tscheche hat jetzt von den letzten acht Duellen deren fünf gewonnen. Im zweiten Durchgang muss er Berdych mit 7:6 (10:8) den Vortritt lassen. Federer vergibt dabei im Tiebreak vier Matchbälle. Im dritten Satz verliert Federer mit 4:6 und das Spiel nach 2:19 Stunden. Zwei Matchbälle konnte er dabei noch abwehren, beim dritten war er machtlos. Nie zuvor scheiterte Federer in Dubai in den Halbfinals. Roger Federer setzt seinen Steigerungslauf in Dubai fort. Die Weltnummer 2 lässt im Viertelfinal Nikolai Dawydenko beim 6:2, 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Dawydenko kämpft zwar um jeden Ball, doch der Maestro spielt einfach überragend. Im Halbfinal wartet Tomas Berdych auf den Schweizer. Im Achtelfinal gewinnt die Weltnummer 2 gegen Marcel Granollers ohne grössere Probleme 6:3, 6:4. Er hat die Partie mehrheitlich unter Kontrolle. Gegen Ende der Partie dreht der Spanier nochmals auf. Zwischendurch gelingen ihm durchaus sehenswerte Punkte und Federer braucht immerhin 5 Matchbälle, bis der Sieg im Trockenen ist. Federer startet in Runde 1 schwach in die Mission Titelverteidigung. Den ersten Satz gegen Malek Jaziri verliert er mit 5:7. Der Tunesier ist nicht der bessere Spieler, aber der effizientere. Zumindest im Startsatz. Dann dreht Federer mächtig auf. Den zweiten Durchgang holt er sich in 23 Minuten 6:0, den dritten ebenfalls sicher mit 6:2. 2012 konnte Roger Federer das ATP-500-Turnier in Dubai gewinnen. Andy Murray musste sich mit der wesentlich kleineren Trophäe zufrieden geben. Federer will seine Punkte verteidigen. Doch das wird schwierig: Er ist hinter dem Weltranglistenersten Novak Djokovic als Nummer 2 gesetzt. Mit Tomas Berdych (6), Jo-Wilfried Tsonga (7), Juan Martin Del Potro (8) und Janko Tipsarevic (9) starten insgesamt sechs Top-10-Spieler. Im Vorfeld des Turniers posieren die beiden Top-Gesetzten mit dem Siegerpokal. Kommt es zum Endspiel zwischen Federer und Djokovic? Der Serbe entspannt vor dem Turnierstart im kühlen Nass mit einer Schildkröte.

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Roger Federer erreicht am ATP-Turnier in Dubai nur mit Mühe die 2. Runde. Gegen den Tunesier Malek Jaziri gewinnt der Titelverteidiger erst nach Satzrückstand 5:7, 6:0, 6:2.

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Im ersten Duell mit dem 29-jährigen Tunesier hatte Federer zu Beginn deutlich mehr Mühe, als ihm lieb war. Der Weltranglisten-Zweite hatte die Partie in seinem Zweitwohnsitz unter Kontrolle, obwohl er in den ersten zwei Aufschlagspielen Jaziris drei Breakbälle nicht zu verwerten vermochte. Ein miserables Aufschlagspiel beim Stand von 5:5 brachte den Schweizer aber in die Bredouille - und der Weltnummer 128 einen Satzgewinn.

Jetzt gegen einen Spanier

Nachdem Federer den zweiten Satz problemlos in 23 Minuten für sich entschied, hatte er zu Beginn des dritten Satzes noch einmal einen heiklen Moment zu überstehen, als er beim Stand von 1:1 einen Breakball gegen sich hatte. Der Baselbieter brachte seinen Aufschlag aber durch und liess in der Folge nichts mehr anbrennen. Nach 90 Minuten verwandelte er nach einem Fehler Jaziris seinen dritten Matchball.

In der nächsten Runde trifft Roger Federer auf Marcel Granollers ATP 34) oder Albert Montanes (ATP 89). Gegen Granollers spielte der Baselbieter bisher einzig 2011 in Dubai im Achtelfinal und siegte ohne Satzverlust. Gegen Montanes führt der Schweizer 3:1. Die letzte Parite – 2010 in Estoril auf Sand – verlor er gegen den 32-Jährigen allerdings.
Dubai (VAE). ATP-Turnier (2 Mio. Dollar). Einzel, 1. Runde:

Roger Federer (Sz/2) s. Malek Jaziri (Tun/ATP 128) 5:7, 6:0, 6:2

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • auch Roger am 25.02.2013 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    wie eine Schlaftablette

    nichts Neues bei R.F. wie immer beim Start, eine Schlaftablette. So nach dem Motto: na klar, was will denn der. Leider auch bei guten Spielen zeigt er viel Faulheit, statt Beinarbeit und schaut den Bällen zu, wie die ihm um die Ohren fliegen. Lange ist er wohl kaum mehr die Nr. ", aber wenn ihn das nicht stört, dass die Zuschauerzahl schwindet, dann soll er eben weiter "chnurzen"

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  • The Professional am 25.02.2013 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Titel auf sicher

    Das wäre jetzt wirklich eine Riesen-Sensation wenn er den Malek Jaziri niederringen könnte! Bei einem Sieg gegen dieses Tennis-Ass würde ihm eigentlich der Weg zum Titelgewinn und zur erneuten Nummer 1 so gut wie sicher frei stehen! ;-)

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  • Alberto am 25.02.2013 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    fehlendes Selbstvertrauen...

    Da ist wohl schon sehr sehr frühes Feierabend für den Röschu...aber diese Krise wär vorauszusehen von Federer nach diesem tollen letzten Jahr. Im Moment spielt er ohne Selbstvertrauen, 0.00!! Die Frage ist, ob es dieses Jahr nochmals zurückkommt?! Hoffen wir...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Benjamin G. am 26.02.2013 02:11 Report Diesen Beitrag melden

    Typischer Fedi-Test

    Federer wollte hier den Gegner nur etwas antesten, wie er es bereits damals gegen den Qualifikanten Goffin im 1. Satz machte. Danach schaltete er wieder den Boost ein und zeigte mit 6:0, 6:2 wer der Herr auf dem Platz ist:)

  • auch Roger am 25.02.2013 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    wie eine Schlaftablette

    nichts Neues bei R.F. wie immer beim Start, eine Schlaftablette. So nach dem Motto: na klar, was will denn der. Leider auch bei guten Spielen zeigt er viel Faulheit, statt Beinarbeit und schaut den Bällen zu, wie die ihm um die Ohren fliegen. Lange ist er wohl kaum mehr die Nr. ", aber wenn ihn das nicht stört, dass die Zuschauerzahl schwindet, dann soll er eben weiter "chnurzen"

    • Fatih Daniskan. am 25.02.2013 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Sie haben auch recht

      Ja natürlich, darum ist Er die Nr. 2 der Welt..

    • Paulo am 26.02.2013 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Zuschauerzahlen schwinden ;-) lol

      Dass die Zuschauerzahlen schwinden sollen, zeigt ja schon mal sehr gut, wie wenig Ahnung sie hier haben. Falls Roger bei seiner Abschiedstour (in 2-3 Jahren) nur noch Nr. 150 wäre, würde er auch dann noch sämtliche Stadien füllen. Denn niemand möchte sich die letzte Möglichkeit nehmen lassen, den Master of Tennis, the legend of the legends am Ende seiner Karriere nochmals live sehen zu können. Also chnurzen sie ruhig mit ihren Posts so daher, wenn's ihnen gut tut.

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  • Boris Bräcker am 25.02.2013 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Noch

    hat er das Turnier nicht gewonnen. Man soll den Abend nicht am Morgen schon loben altes Sprichwort

  • Alex am 25.02.2013 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aufschlag

    Sogar gegen diesen Gegner ist RF auf seinen Aufschlag angewiesen ?!?!? Hoppla...

    • Paulo am 26.02.2013 14:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Alex

      Jeder Tennisspieler ist auf seinen Aufschlag angewiesen, wie sonst soll man diesen durch bringen.

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  • The Professional am 25.02.2013 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Titel auf sicher

    Das wäre jetzt wirklich eine Riesen-Sensation wenn er den Malek Jaziri niederringen könnte! Bei einem Sieg gegen dieses Tennis-Ass würde ihm eigentlich der Weg zum Titelgewinn und zur erneuten Nummer 1 so gut wie sicher frei stehen! ;-)

    • Natennis am 25.02.2013 18:27 Report Diesen Beitrag melden

      Jööö...

      Na du armer Tropf? Immer noch keine Freunde? Fedi hats ja auch gar nicht mehr vor...

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