World Tour Finals

11. November 2012 18:36; Akt: 11.11.2012 22:57 Print

Federer erreicht den Final

Roger Federer gewinnt den Halbfinal gegen Andy Murray 7:6, 6:2. Der Basler kann einen grossen Rückstand Wett machen. Im Endspiel trifft er auf Novak Djokovic.

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Sowohl Andy Murray... ...als auch Roger Federer finden ihren Halbfinal zum Schreien. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während Murray es wohl aus Frust tut,... ...freut sich Federer über den 7:6, 6:2-Erfolg und den Finaleinzug. Der Halbfinal gegen Juan Martin Del Potro war für Novak Djokovic ein Spagat zwischen gut und schlecht. Del Potro dominierte das Spiel klar, bis Djokovic im zweiten Satz das Rebreak gelang. Danach drehte der Serbe auf und gewann das Spiel 4:6, 6:3, 6:2. Die Köpfe hängen, weil schon vor dem Spiel klar ist, dass sich keiner der beiden für die nächste Runde qualifizieren kann. Janko Tipsarevic legt trozdem einen fulminanten Start hin. Am Schluss kann David Ferrer das Spiel aber noch zu seinen Gunsten drehen. Juan Martin Del Potro bezwingt Roger Federer 6:7, 6:4, 3:6. Der Basler hat sich schon für die Halbfinals qualifiziert. Diese Niederlage kann ihm nichts gross anhaben. Dank dieses Sieges ist auch Juan Martin Del Potro in den Halbfinals anzutreffen. Andy Murray war der klar bessere Mann auf dem Platz. Er bezwang den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:2, 7:6 und steht im Halbfinal der World Tour Finals. Der Franzose wurde im ersten Satz regelrecht überrollt. Im zweiten Satz spielte Tsonga dann meist auf Augenhöhe mit Murray. Am Sieg des Briten konnte er aber nichts ändern. Auch Schauspieler Kevin Spacey war mit von der Partie und verfolgte das Spiel aufmerksam. Novak Djokovic erspielt sich gegen Tomas Berdych einen 6:2, 7:6-Sieg. Zum heulen war es für Berdych, wie der Serbe vor allem im ersten Satz locker aufgespielt und trotzdem gewonnen hat. Am Ende des zweiten Satzes kam der Serbe aber noch einmal ins Schwitzen: Drei Satzbälle Berdychs musste er abwehren, bevor er selber zu einem Matchball kam. Janko Tipsarevic ist nicht zu beneiden. Der Serbe verliert bei seinem Duell mit Juan Martin del Potro den ersten Satz gleich 0:6. Auch Durchgang zwei geht an den Argentinier. Damit hat del Potro im 3. Gruppenspiel gegen Roger Federer die Chance, sich den Gruppensieg zu schnappen. Roger Federer gewinnt sein zweites Spiel gegen David Ferrer 6:4, 7:6. Ferrer machte es dem Schweizer allerdings überhaupt nicht leicht. Nach diesem Zwei-Satz-Sieg steht Federer in der Runde der letzten vier. Der Tscheche Tomas Berdych bezwingt Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen (7:5, 3:6, 6:1). Damit wahrt er seine Chancen auf eine Halbfinal-Qualifikation. Für den Franzosen Tsonga hingegen ist der Zug nach zwei Niederlagen in Folge bereits abgefahren. Dass er die Halbfinals nicht erreichen wird, ist beschlossene Sache. Andy Murray verliert das Gruppenspiel gegen Novak Djokovic 6:4, 3:6, 5:7. Am Anfang lief es überhaupt nicht für Novak Djokovic. Den ersten Satz musste der Serbe abgeben. Immerhin erfreute er schon da das weibliche Publikum beim T-Shirt-Wechsel. David Ferrer kann sich gegen Juan Martin Del Potro mit 6:3, 3:6, 6:4 durchsetzen. Das Spiel zwischen den beiden in Neon-Farben war umkämpft und bis zum Schluss spannend. Vielleicht hat es Ferrer seinen vielen T-Shirt-Wechsel zu verdanken, dass er am Schluss als Sieger vom Platz gehen durfte. Roger Federer gewinnt sein Auftaktspiel gegen Janko Tipsarevic überlegen 6:3, 6:1. Der Serbe (hier beim Aufschlag) hat gegen den sehr gut spielenden Schweizer keine Chance. Ob dieses Mädchen beim Einmarsch in die Halle schon gewusst hat, dass sie den späteren Sieger in die Halle führen darf? Jo-Wilfried Tsonga unterliegt Novak Djokovic in seiner ersten Partie an den World Tour Finals. Djokovic entscheidet den ersten umkämpften Satz mit 7:6 für sich und macht im zweiten mit 6:3 alles klar. Die Freundin der Weltnummer 1, Jelena Ristic, hat also allen Grund zur Freude. Andy Murray gewinnt das Auftaktspiel der World Tour Finals gegen Tomas Berdych 3:6, 6:3, 6:4. Zu Beginn tat sich der Schotte äusserst schwer. Ganz zum Missfallen seiner Freundin Kim Sears. Den ersten Satz dominierte Tomas Berdych und gewann ihn verdient. Im zweiten Satz fand Murray immer besser ins Spiel. Murray brachte seinen Gegner mit einem überzeugenden Auftritt immer mehr zur Verzweiflung.

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Novak Djokovic und Roger Federer heissen die Finalisten an den ATP-Finals in London. Im ersten Halbfinal siegte Djokovic gegen Juan Martin Del Potro (Arg) nach gut zwei Stunden 4:6, 6:3, 6:2 und gestaltete damit auch seine vierte Partie in dieser Woche erfolgreich. Am Abend entschied Federer den dritten Teil der «London-Trilogie» in diesem Jahr gegen Murray letztlich klar für sich und zog zum dritten Mal in Folge an den ATP-Finals in London in den Final ein.

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Für Federer und Murray war es nach dem Wimbledon- und dem Olympia-Final das dritte grosse Aufeinandertreffen in London innerhalb von gut vier Monaten. Wie bereits im Olympia-Final hatte Federer auch am Sonntagabend einen schwachen Start erwischt. Vor allem seine Vorhand funktionierte zu Beginn der Partie überhaupt nicht, zudem attackierte Murray den zweiten Aufschlag des Schweizers mit Vehemenz. Doch im Gegensatz zu Olympia vermochte sich Federer aufzufangen, kam besser in die Partie und nützte seine zweite Breakchance zum 4:4-Ausgleich.

Kurzer Prozess im 2. Satz

Auch im Tiebreak lag der 31-jährige Baselbieter zuerst 1:3 hinten. Dank einem brillianten Vorhandwinner holte er sich jedoch das Minibreak zurück und kam nach einem Vorhandfehler von Murray zu zwei Satzbällen. Den ersten bei eigenem Aufschlag nützte Federer nach gut einer Stunde zur Satzführung.

Im zweiten Satz unterliefen dem Briten immer mehr Fehler, während Roger Federer immer besseres Tennis zeigte. Mit einem Doppelbreak und somit überdeutlich entschied er diesen Satz und gleichzeitig den Match für sich.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ballboy Hans am 12.11.2012 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Federer-Mania

    Wann werden wir endlich verschont von den Federer-Gesten - aufgerissenes Maul mit Urschrei und geballter Faust? Siegen ist ja schön- aber muss es immer mit den sattsam bekannten Bildern sein?

    • Paulo am 12.11.2012 10:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Ballboy Hans

      Ich gebe ich ja recht dass der Anblick von spuckenden, tätowierten und simulierenden Fussballer einiges aufregender ist. Von den herzhaften Botschaften die man sich auf dem Platz austeilt ganz zu schweigen.

    • Paulo am 12.11.2012 14:05 Report Diesen Beitrag melden

      Ballboy

      ich würde mal sagen, dass sich jeder Fussballer ein Beispiel an Leuten wie Federer, Nole, Andy & Juan-Martin nehmen sollten. Ballboy Hans, es gibt vermutl. mehr Leute welche die Schnauze voll haben, von diesen jammernden, lamentierenden Fussball-Divas, welche wir auch täglich in der Presse vorgesetzt bekommen. Fussball geniesst zu viel Beachtung in der Öffentlichkeit

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  • dr.gonzo am 12.11.2012 00:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finale

    Super Fed! Er wird es auch gegen Novak packen und wen nicht auch nicht so schlimm hat ja das Turnier 6mal gewonnen. Indoor und in Topform auch heute noch nahezu unschlagbar. Grüsse an alle die ihn wieder mal abgeschrieben haben:-)

  • Silvan Ledermann am 11.11.2012 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    Superfedi

    Hopp Fedi! Er wird es morgen auch gegen Novak packen da bin ich mir jez fast sicher, und wenn nicht auch nicht so schlimm. Tja die Leute haben ihn wieder mal zu früh abgeschrieben. In Topform ist er auch heute noch nahezu unschlagbar, vor allem in der Halle. Er ist und bleibt der variabelste Spieler auf der Tour. Congratulations.

  • MarioCu am 11.11.2012 23:23 Report Diesen Beitrag melden

    Starke Leistun

    Hätte ich nicht gedacht. Reife Leistung Roger :D go go go

  • Saban Mustafa am 11.11.2012 23:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An Rogerer

    Bravo Und Grosses Kompliment Roger.Nuhr weiter Soo... Jezt Bitte FINALE Gewinen. Ales GUTE. von eines gleines freund vom Oberlunkhofen. S.Mustafa