Schwanger zum Titel

20. April 2017 17:00; Akt: 20.04.2017 17:05 Print

Wie gefährlich war es für den Fötus von Williams?

Den Melbourne-Titel holte die jüngere Williams-Schwester schwanger. Stellt sich die Frage, welchem Risiko Williams den Fötus aussetzte.

(Video: Tamedia/AFP)
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Serena Williams gibt bekannt, dass sie in der 20. Woche ihrer Schwangerschaft steht. Damit war sie bei ihrem Sieg am Australian Open im zweiten Monat schwanger. Aber Schwangerschaft und Spitzensport, geht das überhaupt zusammen?

Wie der «Tages-Anzeiger» erklärt, muss eine frühe Schwangerschaft kein Nachteil sein. Im Gegenteil: Die Herzleistung steigt in den ersten drei Monaten, es kommt zudem zu einer Zunahme des Blutvolumens, des Hämoglobins und der roten Blutkörperchen. Das alles führt zu einer erhöhten Sauerstoffzufuhr der Muskeln.

Ist Sport während der Schwangerschaft gefährlich?

Einige Mediziner gehen davon aus, dass die körperliche Leistungsfähigkeit um 10 bis 30 Prozent gesteigert werden kann. Doch natürlich gibt es auch die gewohnten Nachteile wie zum Beispiel Übelkeit. Und doch sind die positiven Wirkungen einer frühen Schwangerschaft auf die Leistungsfähigkeit so gross, dass sie auf der Doping-Präventions-Website der TU München beschrieben werden.

Bleibt die Frage, ob es für den Fötus nicht gefährlich war, dass Williams ihren Körper in Melbourne an die Leistungsgrenze trieb. Es gibt zu schwangeren Spitzensportlerinnen noch keine umfassenden Untersuchungen.

Eine dänische Studie hat aber 2007 festgestellt, dass ein hohes Sportpensum in der Frühschwangerschaft die Gefahr einer Fehlgeburt stark erhöhen könnte. Das Risiko soll bei mehr als sieben Stunden Sport in der Woche drei- bis viermal höher sein. Allerdings sind sich die Studienautoren selbst nicht sicher, ob wirklich der Sport Auslöser der Fehlgeburten ist.

Übernommen von «Tages-Anzeiger», bearbeitet von 20 Minuten.

(dmo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Timtom am 20.04.2017 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Übertrieben

    Also bitte, diese Frau ist sich ja die Belastung gewohnt. Es wäre was anderes, wenn man zu diesem Zeitpunkt mit Spitzensport anfängt. Ausserdem, früher haben Frauen bis zur Geburt auf demFeld geackert, weil es nicht anders ging. In den meisten Fällen ist eine Schwangerschaft keine Krankheit.

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  • Meli Meier am 20.04.2017 17:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mama

    Schwangerschaft ist keine Krankheit! Und viele Frauen wissenim 2. Monat noch nicht mal dass sie schwanger sind und leben ganz normal!

  • Sven am 20.04.2017 18:00 Report Diesen Beitrag melden

    Football?

    Es ist Tennis Leute und nicht Football

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herrcool.es am 21.04.2017 17:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Serena sieht sehr gut aus

    Das Kind wird sicher ein Wonneproppen

  • Adrian Müller am 21.04.2017 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    Doping?

    Die Leistungsfähigkeit kann 10-30% gestiegen sein, sagen laut oberen Bericht die Ärzte. Wäre dies nicht massives Doping, wenn auch nur vom Körper selbst hinzugefügt?

  • Leser am 21.04.2017 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fokus richtig einstellen

    Wird diese Frage auch gestellt für jene Frauen die 10 Stunden am Tag in der CH Haushalte putzen (natürlich "schwarz")?

  • Sandervandorn44 am 21.04.2017 06:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glückwunsch

    stellt sich erstmal die Frage wusste sie zu diesem Zeitpunkt schon das sie schwanger ist. und wenn ist es ihre Entscheidung gewesen zu spielen. sie ist erfahren genug um dann wenn es nicht geht auch zu sagen sorry aber es geht nicht. am ende alles gut und Glückwunsch Serena

  • Thomtim am 21.04.2017 01:55 Report Diesen Beitrag melden

    Nicola Spirig

    Nicola Spirig dürfte bei beiden olympischen Spielen bereits schwanger gewesen sein. Evtl. hat sie sich auch völlig bewusst gemacht resp. sogar geplant.