Terrorismus im Sport

08. November 2017 03:49; Akt: 08.11.2017 06:12 Print

«Spektrum an Bedrohungen»

Interpol warnt vor gestiegener Gefahr von Anschlägen bei Sportereignissen. So seien auch Olympische Spiele von Cyberkriminalität bedroht.

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Gewalt durch Hooligans und Cyberkriminialität sind grösser geworden: Mit einem Feuerwerk werden die Olympischen Spiele 2016 in Rio eröffnet. (5. August 2016) (Bild: Keystone/EPA/Stephanie Pilick)

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Interpol hat vor der gestiegenen Gefahr von Anschlägen und Cyberkriminalität bei internationalen Sportereignissen gewarnt. Es gebe ein «Spektrum an Bedrohungen», die immer «internationaler und komplexer» würden, sagte der Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation, Jürgen Stock, am Dienstag am Rande einer Sicherheitskonferenz im katarischen Doha. Er mahnte die Kooperation zwischen den verschiedenen Strafverfolgungsbehörden an. Katar richtet 2022 die Fussball-Weltmeisterschaft aus.

Als Beispiele für die gestiegene Gefahr nannte Stock etwa die Gewalt durch Hooligans bei der Fussball-Europameisterschaft im vergangenen Jahr oder die Cyberkriminalität bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im selben Jahr. Er wies auch auf die gestiegene Anschlagsgefahr bei der nächsten Fussballweltmeisterschaft hin, die 2018 in Russland stattfinden wird.

Der Chef des WM-Organisationsausschusses in Katar, Hassan al-Thawadi, versicherte, sein Land werde für eine «sichere» Veranstaltung sorgen.

(foa/afp)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabai am 08.11.2017 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vielen Dank Mutti

    Bin mir sicher, das Katar keine Probleme haben wird, die lassen keine potenzielle Terroristen ins Land. Wie gesehen haben wir in Europa das Problem schon lange und mit der Willkommens-kultur wird die Gefahr nur noch grösser.

  • René B. am 08.11.2017 07:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überall

    Es kann jederzeit und überall passieren. Keine Menschenansammlung wird in Zukunft noch sicher sein. Vielen Dank für diese Bereicherung.

  • Cléa am 08.11.2017 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigentor unserer Politik

    Diesen Schmallassen können wir unseren beiden Mütter Theresa bedanken.Weiss nicht ob diese Damen noch ruhig schlafen können. Hoffe dass die Olympische Spiele im Wallis nicht angenommen werden das Risiko ist zu gross.Wir Älteren haben die Nostalgie der früheren Schweiz,denke nicht ,dass diese Zeiten zurückkommen werden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schorschi am 08.11.2017 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Hooligans...?

    Ich frage mich grad, wovor ich mich mehr fürchten soll, vor den potentiellen Terroristen oder den Fussballhooligans, welche unsere Stadien bevölkern und mittlerweile als Gewohnheit gegen Gesetze verstossen... grübel grübel...?

  • Cléa am 08.11.2017 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigentor unserer Politik

    Diesen Schmallassen können wir unseren beiden Mütter Theresa bedanken.Weiss nicht ob diese Damen noch ruhig schlafen können. Hoffe dass die Olympische Spiele im Wallis nicht angenommen werden das Risiko ist zu gross.Wir Älteren haben die Nostalgie der früheren Schweiz,denke nicht ,dass diese Zeiten zurückkommen werden.

  • anna am 08.11.2017 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht hingehen ist sicher !

    Aber aber so dumm sind wir doch nicht....da geht man einfach nicht mehr hin. Das kann lebensverlängernd wirken ! Keine Zeit mehr für Brot und Spiele ! Dank der umsichtigen Politik in Europa, angeführt von den Deutschen ...zum dritten mal....

  • René B. am 08.11.2017 07:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überall

    Es kann jederzeit und überall passieren. Keine Menschenansammlung wird in Zukunft noch sicher sein. Vielen Dank für diese Bereicherung.

  • Sabai am 08.11.2017 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vielen Dank Mutti

    Bin mir sicher, das Katar keine Probleme haben wird, die lassen keine potenzielle Terroristen ins Land. Wie gesehen haben wir in Europa das Problem schon lange und mit der Willkommens-kultur wird die Gefahr nur noch grösser.