Mit Nino des Buissonnets

07. Oktober 2012 11:44; Akt: 07.10.2012 12:00 Print

Guerdat kassiert Rekordgewinn in Rio

Der Fünfsterne-CSI in Rio de Janeiro ist der höchstdotierte GP der Welt. Mit dem Sieg im Sattel seines Goldpferdes Nino des Buissonnets kassiert Steve Guerdat rund 400 000 Franken.

Bildstrecke im Grossformat »

Steve Guerdat siegt beim CSI in Rio.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Super-Zahltag für Olympiasieger Steve Guerdat: Der Jurassier entschied am Fünfsterne-CSI in Rio de Janeiro den Grand Prix im Sattel seines Goldpferdes Nino des Buissonnets für sich und kassierte ein Sieggeld von 330 000 Euro (rund 400 000 Franken).

Der von der griechischen Milliarden-Erbin Athina Onassis alimentierte Fünfsterne-CSI in Rio setzte mit einem Preisgeld von einer Million Euro (rund 1,2 Mio. Fr.) den höchstdotierten GP der Welt aus, was sämtliche internationalen Spitzenpaare nach Brasilien lockte. Die Schweizer Springreiter zeichneten sich besonders aus.

Hinter Steve Guerdat, der im Stechen mit einem Vorsprung von fast zwei Sekunden überlegen vor der Australierin Edwina Tops-Alexander auf Itôt du Château siegte, vermochte sich die Tessinerin Clarissa Crotta mit Westside als hervorragende Dritte zu platzieren. Die Olympia-Ersatzreiterin blieb auch im Stechen fehlerlos und erhielt ein Preisgeld von 150 000 Euro. Mit Rang 10 für die Baselbieterin Janika Sprunger auf Palloubet d'Halong (Preisgeld: 20 000 Euro) und Rang 18 für den Oensinger Weltranglisten-Dritten Pius Schwizer mit Verdi (7500 Euro) sprangen zwei weitere Schweizer ins happige Preisgeld.

Guerdats Gespür

Der 30-jährige Olympiasieger Guerdat hat ein feines Gespür. Der in Herrliberg beheimatete Westschweizer versteht es, seinen elfjährigen Franzosen-Wallach Nino des Buissonnets auf den Punkt in Höchstform zu bringen. Das hat der Stilist nun erneut wie bei seinem Olympiasieg im August in London und dem zweiten Rang im Weltcupfinal im Frühjahr in 's-Hertogenbosch bewiesen. Guerdat setzt seinen Crack nicht überall ein und schont ihn für Top-Events - wie in Rio. Nie zuvor hat der Weltranglisten-Vierte ein so hohes Sieggeld gewonnen und bewiesen, wie clever sein Management ist und wie schnell und präzise er mit seinem unverkäuflichen Ausnahmepferd zu reiten versteht.

Rio de Janeiro (Br). Fünfsterne-CSI. Grand Prix (2 Umgänge und Stechen, Dotation: 1 Million Euro):
1. Steve Guerdat (Sz), Nino des Buissonnets, 0/33,23.
2. Edwina Tops-Alexander (Au), Itôt du Château, 0/35,16.
3. Clarissa Crotta (Sz), Westside, 0/36,76.
4. Olivier Guillon (Fr), Lord du Theize, Aufgabe, alle im Stechen.
5. Michael Whitaker (Gb), Amai, 2/80,02.
6. Marcus Ehning (De), Küchengirl, 4/68,96.
Ferner: 10. Janika Sprunger (Sz), Palloubet d'Halong, 4/74,95.
18. Pius Schwizer (Sz), Verdi, 12/76,78, alle in 2. Runde.

(si)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.