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53. Zürcher Sechstagerennen
20. Dezember 2009 19:05; Akt: 20.12.2009 19:52 Print
Risi/Marvulli triumphieren im «Wädlitempel»
Bruno Risi verlässt das Zürcher Hallenstadion im Triumph. Zusammen mit Franco Marvulli hat der 41-jährige Urner mit einer Runde Vorsprung auf Leif Lampater/Christian Grasmann das 53. Zürcher Sechstagerennen gewonnen. Den entscheidenden Rundengewinn vollzog das Schweizer Favoritenpaar zehn Runden vor Schluss.
Vor dem Rundengewinn hatten Risi und Marvulli nach Punkten vor Lampater/Grasmann geführt. Die Deutschen versuchten vergeblich, den stärksten Schweizern eine Verlustrunde aufzubrummen. Für Risi handelte es sich bei seiner Abschiedstournee um den 60. Sixjours-Triumph seiner Karriere; Marvulli ist bei Nummer 28 angelangt.
Mit Schweizer Unterstützung
Der Final entwickelte sich auf den letzten 45 Runden zu einem Nationenduell. Lampater/Grasmann griffen an und erhielten durch ihre deutschen Kollegen Danilo Hondo/Christian Bach Unterstützung. Im Feld hielten Aeschbach/Marguet das Tempo hoch, womit das Szenario bereits vorgegeben war. Die Angreifer wurden eingeholt, und im selben Augenblick lancierte Bruno Risi jenen Angriff, der zur Entscheidung führte.
Im Hallenstadion siegte Risi zum elften Mal. Sieben Mal gewann der Urner zusammen mit seinen früheren Standardpartner Kurt Betschart, dreimal an der Seite von Marvulli und einmal zusammen mit Dany Stam (Ho). Mit Alexander Aeschbach und Tristan Marguet schaffte es ein zweites Schweizer Sixjours-Paar in Zürich auf das Podest.
Harter Kampf zum Schluss
Den Favoriten wurde das Leben auf der 200-Meter-Piste durch Lampater/Grasmann ausserordentlich schwer gemacht. Den Grundstein zu ihrem Triumph legten Risi/Marvulli in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag mit einem doppelten Rundengewinn. Damit kamen sie mit Lampater/Grasmann nach Runden auf Gleichstand und lagen danach stets nach Punkten in Führung.
Zürich. 53. Sechstagerennen. Schlussklassement:
1. Bruno Risi/Franco Marvulli (Sz) 376
2. 1 Runde zurück: Leif Lampater/Christian Grasmann (De) 358
3. 3 Runden zurück: Alexander Aeschbach/Tristan Marguet (Sz) 288

























