Sports Awards 2011

11. Dezember 2011 11:54; Akt: 12.12.2011 08:22 Print

Cuche und Meier sind die Sportler des Jahres

Grosse Ehre für Didier Cuche und Sarah Meier. Der Skifahrer und die ehemalige Eiskunstläuferin wurden zu den besten Schweizer Sportlern des Jahres gewählt.

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Die Gewinner der «Credit Suisse Sports Awards 2011».

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Die Gewinner in den Hauptkategorien der «Credit Suisse Sports Awards 2011» heissen Didier Cuche und Sarah Meier. Die Bülacherin siegte erstmals, der Neuenburger zum zweiten Mal.

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Wie 2009 wurde Didier Cuche zum Sportler des Jahres erkoren. Der Speed-König siegte knapp vor Dario Cologna und Roger Federer. Mit Cuche gewann bereits zum 27. Mal ein Vertreter des alpinen Skisports die nationale Sportlerwahl. Der 37-Jährige war im vergangenen Winter der Dominator in den Speed-Disziplinen. Erstmals gewann er sowohl den Abfahrts- als auch den Super-G-Weltcup. An den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen sicherte er sich die Silbermedaille in der Abfahrt.

Meier siegt überlegen

Bei den Frauen heisst die Siegerin erstmals seit 2007 nicht Ariella Kaeslin. Dies überraschte angesichts der diesjährigen Konkurrenz jedoch nicht. Sarah Meier gewann die Wahl mit grossem Vorsprung vor Lisa Urech und Swann Oberson. Kaum ein Erfolg einer Schweizer Sportlerin war im zu Ende gehenden Jahr mit dermassen viel Emotionen verbunden gewesen wie der Gewinn des Europameister-Titels der Bülacherin.

Als Nachfolger der U17-Weltmeister wurde mit der U21-Auswahl erneut eine Fussball-Equipe aus dem Nachwuchsbereich zum Team des Jahres gewählt. Die Mannschaft von Coach Pierluigi Tami setzte sich vor dem HC Davos und der Langlauf-Männerstaffel durch. Nachdem im neuen Jahrhundert die A-Nationalmannschaft 2005 und 2006 den Sieg davongetragen hatte, gewann nun zum zweiten Mal de suite eine Nachwuchsauswahl des SFV.

Auch bei der Wahl zum Trainer des Jahres spielten die U21-Nationalmannschaft und der HC Davos die Hauptrollen. Hier jedoch mit umgekehrtem Ausgang: Die HCD-Trainerikone Arno Del Curto setzte sich relativ deutlich vor dem smarten Fussball-Taktiker Pierluigi Tami durch. Del Curto wurde zum zweiten Mal nach 2007 als bester Trainer ausgezeichnet. Vor ihm war dies nur Köbi Kuhn (2005 und 2006) gelungen.

Hug triumphiert bei den Behindertensportlern

Marcel Hug wurde erstmals zum Behindertensportler des Jahres erkoren. Für den 25-jährigen Rollstuhlsportler war es jedoch nicht die erste Auszeichnung im Rahmen der Credit Suisse Sports Awards, denn vor sieben Jahren setzte er sich bei der Newcomerwahl vor Johan Vonlanthen und Fabian Cancellara durch.

Die diesjährige Auszeichnung als Newcomer des Jahres durfte die Kunstturnerin Giulia Steingruber entgegennehmen. Die St. Gallerin, die als legitime Nachfolgerin von Ariella Kaeslin gilt, gewann die im Internet durchgeführte Wahl vor dem FCB-Spieler Fabian Frei und der Judoka Juliane Robra.

Credit Suisse Sports Awards 2011.

Sportler des Jahres:
1. Didier Cuche (Ski alpin) 27,90 Stimmenprozente im Final der besten fünf.
2. Dario Cologna (Langlauf) 26,51.
3. Roger Federer (Tennis) 25,84.
4. Xherdan Shaqiri (Fussball) 13,28.
5. Simon Ammann (Skispringen) 6,47.
Im ersten Wahlgang ausgeschieden:
6. Carlo Janka (Ski alpin).
7. Nino Schurter (Mountainbike).
8. Daniel Hubmann (Orientierungslauf).
9. Fabian Cancellara (Rad).
10. Iouri Podladtchikov (Snowboard).

Sportlerin des Jahres:
1. Sarah Meier (Eiskunstlauf) 45,94 Stimmenprozente im Final der besten fünf.
2. Lisa Urech (Leichtathletik) 17,99.
3. Swann Oberson (Schwimmen) 12,65.
4. Ariella Kaeslin (Kunstturnen) 12,16.
5. Lara Dickenmann (Fussball) 11,26.
Im ersten Wahlgang ausgeschieden:
6. Giulia Steingruber (Kunstturnen).
7. Tiffany Géroudet (Fechten).
8. Fanny Smith (Skicross).
9. Caroline Steffen (Triathlon).
10. Ursina Haller (Snowboard).

Team des Jahres:
1. U21-Fussball-Nationalteam 24,0 Stimmenprozente (14 Nominierte).
2. HC Davos 12,4.
3. Langlauf-Männerstaffel 11,6.

Behindertensportler des Jahres:
1. Marcel Hug 19,2 (13).
2. Jean-Marc Berset 16,7.
3. Heinz Frei 8,9.

Trainer des Jahres:
1. Arno Del Curto (Eishockey) 26,4 (10).
2. Pierluigi Tami (Fussball) 18,1.
3. Martin Rufener (Ski alpin) 13,1.

Newcomer des Jahres:
1. Giulia Steingruber (Kunstturnen) 56,2 (3).
2. Fabian Frei (Fussball) 27,0.
3. Juliane Robra (Judo) 16,8.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • homer am 12.12.2011 07:47 Report Diesen Beitrag melden

    Roger Federer

    peinlich... der einzige schweizer sportler, der es verdient hat ist einfach roger federer... da gibt es nichts zu diskutieren

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  • playack am 11.12.2011 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gratulation

    gratulation. supi sarah. danke ans srg und die künstler für das schlechteste playback aller zeiten....

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  • RYdV am 11.12.2011 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sarah gold lady

    Europa-Gold im eigenen Land mit der Kür, die SchweizerInnen zu Tränen rührte-vielen Dank liebe Sarah

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chregi Furler am 12.12.2011 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    Viele tolle Schweizer-Sportler

    Die Schweiz ist zwar ein kleines Land, es gibt trotzdem Sportler/Innen die uns freude machen. Es sind alle Top-Athleten. Sei es Roger Federer, Didier Cuche oder Dario Cologna bei den Herren. Auch Sarah Meier hat auch vielen Leuten stets Freude bereitet. Weiter so Ihr Athleten

  • DFD2000 am 12.12.2011 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    Leistungen im Vergleich

    Roger Federer's Leistungen in Ehre, aber er ist nicht der Einzige Sportler der eine solche Auszeichnung verdient hat liebe Leute. Bei solchen Awards geht es auch darum, Sportler aus Randsportarten zu ehren, denn die trainieren genauso hart oder teilweise noch viel härter für deren Erfolg. Popularität hat damit gar nichts zu tun. Und wenn Jemand meint, ein Fussballer hätte es verdient, dann hat er ohnehin keine Ahnung vom Sport, denn was die Jungs trainieren und leisten, ist einfach nur lächerlich.

  • Sempa am 12.12.2011 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Schweiz...

    Alle Schweizer rufen natürlich für unsere Wintersportler an, dabei gibt es nichts langweiligeres als Wintersport anzu schauen!! Verdient hättte es von mir ausgesehn Roger Federer oder Xherdan Shaqiri.

    • Rea am 12.12.2011 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Richtig so

      Es lebe der Wintersport!!!!

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  • D.M. am 12.12.2011 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    Absurde Wahl

    Seit einigen Jahren wird die Nicht-Wahl von Roger Federer oft damit begründet, dass er schon Sportler des Jahres war. Dies scheint bei anderen Sportlern kein Hinderungsgrund für eine Wahl zu sein (Cuche, Kaeslin). Federer wurde gleich oft zum besten Sportler der Welt gewählt (4-mal) wie zum besten Sportler seines Heimatlandes. Weltweit ist die Konkurrenz jedoch wohl ein bisschen grösser. Meiner Meinung nach sollte wieder eine Fachjury den Sportler des Jahres wählen, aber das würde dem SF Einnahmen aus dem Voting kosten. So wird es auch für Langläufer wie Cologna schwierig bleiben, zu gewinnen.

    • Alessandro Gomez am 12.12.2011 13:17 Report Diesen Beitrag melden

      Schwachsinnige Wahl

      Super Kommentar! Die Schweizer sind einfach nur neidisch auf Roger Federer.

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  • D.M. am 12.12.2011 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Grösster Sportler der Welt aller Zeiten

    Diese Wahlveranstaltung hat seit ein paar Jahren keine Berechtigung mehr, da nicht mehr die besten Sportler des Jahres den Titel gewinnen. Roger Federer ist einer der grössten Sportler der Welt aller Zeiten und zeigte auch dieses Jahr unglaubliche Leistungen (Weltmeister, Grand-Slam-Finale) in einer Weltsportart, auch wenn dieses Jahr nicht mit seinen Top-Jahren zu vergleichen ist. Cuche ist ein herausragender Sportler, aber die Konkurrenz im Ski alpin ist weitaus geringer, da Skisport nur in wenigen Ländern betrieben wird. Verdient gehabt hätte es Dario Cologna (Tour de Ski, Gesamtweltcup).

    • Angus am 13.12.2011 09:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Haha

      Ja stimmt die Konkurenz im Langlauf ist ja so viel grösser als beim Skifahren! ;-)

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