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Tour Down Under
17. Januar 2010 15:10; Akt: 17.01.2010 15:10 Print
Armstrong in bemerkenswerter Frühform
Zum Auftakt der Tour Down Under in Australien hat Lance Armstrong am Sonntag in einem 51-km-Kriterium in Adelaide zwar nur Rang 62 erreicht, aber dennoch einen starken Eindruck hinterlassen.

Lance Armstrong hat sich für die neue Saison viel vorgenommen - auch den achten Tour-de-France-Sieg. (Bild: Keystone)
Das «Cancer Council Helpline Classic» zählt nicht zur Gesamtwertung des ersten ProTour-Rennens der Saison. Den Sieg im Massensprint sicherte sich der Neuseeländer Gregory Henderson vom neuen britischen Sky-Team vor den Australiern Christopher Sutton und Robbie McEwen.
Die sechstägige Tour Down Under beginnt offiziell am Dienstag mit der ersten Etappe über 141 Kilometer von Clare nach Tanunda und endet am kommenden Sonntag nach insgesamt 845 Kilometern in Adelaide. Armstrong, der im Vorjahr bei der Tour Down Under ein viel beachtetes Comeback nach dreieinhalb Jahren Pause gefeiert und mit Rang 29 beendet hatte, zeigte sich in Adelaide, wo 108 000 Zuschauer die Strecke säumten, sehr aktiv.
Armstrong: «Ich bin stark»
«Ich fühle mich gut. Ich habe hart trainiert und bin stark», bilanzierte Armstrong, der an der Spitze seines neuen RadioShack- Teams das erste Rennen 2010 bestritt. Der 38-jährige Texaner hat sich für dieses Jahr seinen achten Sieg bei der in Rotterdam beginnenden Tour de France fest vorgenommen, nachdem er in seinem Comeback-Jahr in Alberto Contador (Sp) und Andy Schleck (Lux) seine Meister gefunden hatte.
«Ich sage nicht, ich gewinne die Tour, aber ich werde besser sein als 2009», versprach der Seriensieger, der seinen wenig geliebten ehemaligen Team-Kollegen Contador im Juli in die Schranken weisen will.
Adelaide (Au). Elite-Rundstreckenrennen (51 km):
1. Greg Henderson (Neus) 1:04:33. 2. Chris Sutton (Au). 3. André Greipel (De). 4. Robbie McEwen (Au). 5. Baden Cooke (Au). 6. Graeme Brown (Au), alle gleiche Zeit.
Ferner: 62. Lance Armstrong (USA) 0:08. 64. Martin Kohler (Sz), gleiche Zeit. 77. Thomas Frei (Sz) 0:23. 81. Danilo Wyss (Sz), gleiche Zeit.
(si)

























