Fremdurinieren

30. August 2010 16:00; Akt: 30.08.2010 16:06 Print

Doping-Kontrolleure pinkelten selberDoping-Kontrolleure pinkelten selber

Ein unglaublicher Doping-Skandal ereignete sich in Deutschland: Zwei Doping-Kontrolleure einer Mannheimer Firma hätten in zwei Handball-Spielen der Frauen Urin-Kontrollen durchführen müssen, lieferten aber eigenen Urin ab.

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(Clenbuterol): Gab die Schuld am positiven Test an einem Ruhetag der TdF 2010 «verunreinigten Lebensmitteln», genauer gesagt einem Stück Fleisch. Am Tag nach der Kontrolle bestand Contador den letzten Test auf dem Col du Tourmalet. (Testosteron): Aus einer offenen Flasche Jack Daniel’s «mindestens vier Whiskys getrunken». (erhöhter Nandrolonwert): «Ich hab nicht gedopt. Ich hab nur Avocados gegessen!» (Kokain): «Meine Mutter schickte mir Bonbons aus Peru. Und diese waren in Kokablättern eingepackt. Beim Zweiten mal war wohl etwas im Tee, den mir meine Tante schickte». Die 1999 in seinem Blut nachgewiesenen Spuren würden von einer Salbe kommen, welche er sich an seinen Hintern schmierte. Radfahrer Jan Ullrich (Amphetamine): Im Sommer 2002 war sein Wert zu hoch. Daran schuld seien zwei Pillen, welche ihm am Abend vor der Kontrolle in einer Disco angedreht worden seien. Radfahrer Christian Henn (l., Testosteron): Ein Kräutertee seiner Schwiegermutter hätte seine Zeugungskraft stärken sollen. (Clenbuterol): «Mein Hund hat Asthma». (Fenoterol): Ein explodierender Asthmaspray: Dabei sei eine Spraywolke ausgetreten, die Kraft eingeatmet haben soll. (Testosteron): «Ich hatte fünf Flaschen Bier und viermal Sex - es war ihr Geburtstag, und die Lady hatte eine Extra-Behandlung verdient.» (erhöhter Nandrolonspiegel): Der deutsche Langstreckenläufer Dieter Baumann gab nach positiven Tests an, ihm hätten unbekannte Täter Nandrolon in die Zahnpasta getan. 2001 sei sein Masseur schuld gewesen, welcher ihm die Beine mit einer testosteronhaltigen Salbe «positiv massierte». Der Beschuldigte wies die Vorwürfe zurück. (anabole Steroide): Das Medikament zur Penisvergrösserung enthält die verbotene Substanz. (Kokain): «Jemand hat es mir in den Fruchtsaft getan.» (erhöhter Nandrolonwert): «Ich bin Moslem und halte mich strikt an die Regeln, die Drogen als Todsünde ansehen - also auch das Doping.» (Blutdoping): «Ich bin ein Mischwesen, die fremden Zellen in meinem Körper werden von den Stammzellen meines vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders produziert.» «Ich wollte meine sexuelle Leistung verbessern.»

Die dümmsten Doping-Ausreden.

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Insgesamt acht Proben (vier pro Spiel) wurden vermutlich auf der heimischen Toilette gefüllt und anschliessend als angebliche Doping- Proben deklariert. Auf die Schliche kam man dem Duo mittels einer DNA-Untersuchung am Kölner Institut für Biochemie. Dort wurde festgestellt, dass alle Proben von ein und derselben Person stammten.

Die Spielerinnen hatten zuvor beteuert, dass niemand zur Kontrolle erschienen sei. Die Täter, eine 34-jährige Frau und ein 32- jähriger Mann, sollen ausserdem die Unterschriften der Spielerinnen gefälscht haben.

Bei den Partien handelt es sich um eine Begegnung in der 2. Bundesliga Süd vom 12. Dezember 2009 zwischen Metzingen und Bad Wildungen sowie um ein Cupspiel des FSV Mainz gegen DJK/MJC Trier am 9. Januar 2010.

(si)