Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Unihockey-WM
08. Dezember 2012 19:47; Akt: 08.12.2012 19:47 Print
«Ich nerve mich innerlich wie ein Affe»
von Herbie Egli - Die Schweizer Unihockey-Herren spielen an der Heim-WM um die Bronzemedaille. Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Finnland ist der Fokus von Goalie Daniel Streit bereits nach vorn gerichtet.
Das Ziel war klar, erreicht wurde es nicht. Die Schweizer Unihockey-Nati wollte den Halbfinal gegen Finnland unbedingt gewinnen und im eigenen Land um den WM-Titel kämpfen. Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Finnland (3:4 n.V.) bleibt den Eidgenossen lediglich das Spiel um Bronze, das am Sonntag um 12.30 Uhr gegen Deutschland oder Schweden stattfindet.
Bildstrecken Schweiz scheitert dramatischNati im Unihockey-HalbfinalSchweiz demontiert SingapurNach zwei Dritteln lag die Schweiz gegen den Doppelweltmeister Finnland 3:1 in Führung. Die Nordländer glichen im Schlussdrittel aus und zogen dank dem Tor von Juha Kivilehto in der 3. Minute der Verlängerung ins Endspiel ein. Ein harter Schlag für die Schweiz, die zu Beginn der Overtime mehrere Chancen zum Siegtor hatte. «Die Enttäuschung ist riesig. Ich bin aber nicht der Typ, der nun nach draussen geht und Sachen zerschlägt. Ich nerve mich innerlich wie ein Affe, das ist so, aber das ist Sport. Es ist bitter, aber es bringt nun nichts, wenn ich traurig bin und den Kopf hängen lasse», bilanzierte Goalie Daniel Streit nach dem Spiel
«Jetzt müssen wir morgen an die Säcke»
Etwas mehr Frust war bei Emanuel Antener auszumachen. Der Schweizer Torschütze zum 2:1 haderte mit dem Schicksal, dass die gezeigte Leistung nicht in Zählbares umgemünzt werden konnte. «Wir wollten unsere Topleistung bringen und das gelang uns recht gut. Wir hatten viele Konterchancen und das muss man gegen den Doppelweltmeister zuerst schaffen. Davon können wir uns leider nichts kaufen und müssen uns aufrichten, damit es weiter geht», so Antener.
Immerhin haben die Schweizer noch die Chance auf den Gewinn der Bronzemedaille. Am Sonntag spielt das Team von Trainer Petteri Nykky um 12.30 Uhr wieder im Zürcher Hallenstadion gegen Deutschland oder Schweden. Sich für dieses Spiel aufzurichten, fällt Streit nicht schwer. «Jeder ist motiviert, dass wir die Medaille holen. Alle müssen nochmals alles geben und wir werden morgen an die Säcke müssen.»
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 31 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt




















Lachhaft
Was ist das für eine Sportart wo es im Spiel um die Bronzemedaille an einer WM ein 8:0 gibt und in den Gruppenspielen mehr als 30 Tore Differenz geben kann ! Kann wirklich nicht ernst genommen werden .
Junge Sportart
Unihockey ist noch eine sehr junge Sportart. Auch in anderen Sportarten wie im Fussball hat es früher noch viel deutlichere Resultate gegeben hat als heute.
pfff
Wenn man keine Ahnung hat ... einfach mal die Fresse halten !! ein 8:0 ist zu vergleichen mit einem 3:0 im Fussball und wie oft gabs das schon in einem Bronzespiel ?
Schweden gewinnt sowieso :)
Schweden holt sich das Ding
Topfit auf den nächsten Match!
Auch wenn ihr nicht gewonnen habt, könnt ihr immernoch den 3. Platz holen. Lasst dieses Spiel hinter euch und schaut das ihr auf den nächsten Match topfit seid!