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Trainer-Koryphäe ist tot
26. Oktober 2012 07:21; Akt: 26.10.2012 12:12 Print
Wladimir Klitschko trauert um seinen Trainer
Wladimir Klitschkos langjähriger Trainer ist tot. Der Amerikaner Emanuel Steward stirbt im Alter von 68 Jahren in Detroit an Darmkrebs.
Wladimir Klitschko und Emanuel Steward im Jahr 2004.
Steward befand sich seit Wochen wegen der Krankheit in ärztlicher Behandlung und wurde vor etwas mehr als einem Monat operiert. Deshalb hatte Wladimir Klitschko die Vorbereitung auf seinen nächsten WM-Kampf am 10. November in Hamburg gegen Mariusz Wach (Pol) ohne seinen Coach beginnen müssen.
«Der Tod von Emanuel Steward ist ein grosser Verlust für den Boxsport. Mein Bruder Vitali und ich senden unser herzlichstes Beileid an Emanuels Familie und Freunde», teilte Wladimir Klitschko mit. «Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich mit einer Legende zusammenarbeiten konnte.»
Seit 1971 Box-Trainer
Der ehemalige Amateur Steward betreute seit 1971 professionelle Boxer. Zu seinen Schützlingen gehörten unter anderen die Schwergewichts-Weltmeister Mike Tyson (USA), Evander Holyfield (USA) und Lennox Lewis (Gb). Auch den Amerikaner Thomas Hearns, der in fünf verschiedenen Gewichts-Klassen Weltmeister wurde, coachte Steward.
Mit Wladimir Klitschko arbeitete Steward seit Frühling 2004. Unter seiner Fittiche holte der jüngere der Klitschko-Brüder 2006 den verlorenen WM-Titel mit einem Sieg gegen Chris Byrd (USA) zurück.
(si)
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Ein Monument
Es gibt einen fantastischen DokFilm über die Klitschkos. Und da kommt Steward voll zu Wort. Er ist voll des Lobes über die Klitschkos aber auch über seine anderen Schützlinge. Dieser Film ist gleichzeitig auch eine Würdigung dieses Trainers. Eine ganz ausgeglichene, grosse Persönlichkeit.