104. Tour de France

06. Juli 2017 18:56; Akt: 06.07.2017 20:05 Print

Deutsches Sprint-Ass räumt kräftig ab

Erneut hat Marcel Kittel eine Etappe der Tour de France dank seinen Spurt-Qualitäten für sich entschieden. Es ist schon sein elfter Streich.

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Verdienter Schluck: Der Tour-Champion genehmigt sich auf dem letzten Teilstück ein Gläschen Champagner. (23. Juli 2017) Leader Chris Froome hat die Haupstadt Paris heil erreicht und... ...gibt kurz vor dem Ziel noch einmal mit seinen Berufskollegen mehr Gas. Sieger der Schlussetappe der Tour wird Dylan Groenewegen. Für den Holländer ist es eine Premiere im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt. Stolz und glücklich: Froomes Gattin Michelle und Sohnemann Kellan warten sehnsüchtig auf den erfolgreichen Ehemann respektive Daddy. Und schliesslich gibt es das erhoffte Wiedersehen in der Stadt der Liebe. Fast Partystimmung in Marseille: Chris Froome kann sich über einen weiteren grossen Sieg in seiner Karriere freuen. (22. Juli 2017) Glücklich im Ziel: Froome hat alle Angriffe souverän abgewehrt. (22. Juli 2017) Auf dem Weg zum dritten Rang im Zeitfahren. Froome trägt in der Schlussetappe das Maillot jaune und wird in Paris die Tour zum vierten Mal gewinnen. Es sei denn, er muss vorzeitig vom Rad steigen. Dritter Streich: Edvald Boasson Hagen freut sich über seinen Triumph. (21. Juli 2017) Es läuft für ihn rund: Chris Froome steht vor seinem nächsten Tour-Gesamtsieg. Hat das Geschehen auch in der letzten Bergetappe fest im Griff: Chris Froome. (20. Juli 2017) Froome hält die Konkurrenz in Schach: Der vierte Gesamtsieg für den Briten nach 2013, 2015 und 2016 ist zum Greifen nah. Stolz und glücklich: Ein ehemaliger Skispringer hat das schwere Teilstück über den Galibier für sich entschieden. (19. Juli 2017) Der Kampf am legendären Galibier: Der Brite Chris Froome kann das Maillot jaune verteidigen. Vive la France – Support für die einheimischen Fahrer am Galibier. Schwer gezeichnet: Marcel Kittel muss nach einem Massensturz vom Sattel steigen. Natürlich darf die Politik an der Tour nicht fehlen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich die Ehre. Michael Matthews feiert seinen Sieg nach der vom Wind geprägten 16. Etappe. (18. Juli 2017) 15. Etappe der Tour de France: Bauke Mollema feiert seinen Tagessieg. (16. Juli 2017) Grosse Freude nach der Anstrengung: Roman Bardet kommt als erster Fahrer im ersten Pyrenäen-Teilstück an. (13. Juli 2017) Fabio Aru unterstreicht seine Ambitionen in der diesjährigen Tour. Der Italiener übernimmt... ...neu das Maillot jaune und löst den bisherigen... ...Leader Chris Froome ab. Aber das letzte Wort in Sachen Gesamtsieg ist natürlich noch nicht gesprochen. Eine Klasse für sich: Marcel Kittel lässt der Konkurrenz erneut keine Chance. (12. Juli 2017) Der Brite Chris Froome trägt auch nach der 11. Etappe der Tour de France das Maillt jaune. Begeisterung für das Velo-Spektakel: Eine Zuschauerin feuert die Fahrer an. Seine Gegner sahen nur noch sein Hinterrad. Marcel Kittel war auch in der 10. Etappe der Tour de France nicht zu bezwingen. (11. Juli 2017) Auf dem auf dem 178 km langen Teilstück durch das Département Dordogne waren Sprinter-Waden gefragt. (11. Juli 2017) Marcel Kittel, der 29-jährige Deutsche aus Erfurt, hat bewiesen, dass er diese hat. (11. Juli 2017) Die Strecke führte die Fahrer durch das Städtchen Montignac. Vier Etappensiege in einer einzigen Tour schaffte Kittel bereits 2013 und 2014. Die Strecke zwischen Perigueux und Bergerac führte vorbei an altehrwürdigen Gebäuden. (11. Juli 2017) Erst im Fotofinish war der reifenbreite Vorsprung Urans (unten) sichtbar. (9. Juli 2017) Australier Richie Porte stürzte an der 9. Etappe schwer und scheidet aus der Tour aus. Grund zur Freude Lilian Calmejane gewinnt die 8. Etappe mit imponierenden 37 Sekunden Vorsprung. (8. Juli 2017) Die Schmerzen der Krämpfe konnten Calmejane vom Solosieg nicht abhalten. Gross in Form: Marcel Kittel setzt sich auch in Troyes durch. (6. Juli 2017) Leader nach der 6. Etappe bleibt der britische Favorit Chris Froome. Umsturz im Klassement: Chris Froome wird auf charmante Weise ins Leadertrikot geholfen. (5. Juli 2017) Solo-Sieger der 5. Etappe wird der italienische Meister Fabio Aru. (5. Juli 2017) Kleine Aufmerksamkeit im Wasser für die Fahrer der Tour. (5. Juli 2017) Feiert seinen ersten Etappenerfolg bei einer Grand Tour: Arnaud Démare auf dem Siegerpodest in Vittel. (4. Juli 2017) Der Brite Mark Cavendish stürzt, nachdem er von Peter Sagan in die Absperrgitter gedrückt worden ist. «Gefahr: Nukleare Zone»: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Vittel gegen das Kernkraftwerk Fessenheim. Glücklicher Gewinner der 3. Etappe: Peter Sagan bei der Zieleinfahrt in Longwy. (3. Juli 2017) Maillot-jaune-Träger Geraint Thomas (l.) verfolgt seinen britischen Teamkollegen Chris Froome. Beim Start der 3. Etappe im belgischen Verviers unterhält sich Stefan Küng (l.) mit dem Deutschen Marcel Kittel, der am Vortag das zweite Teilstück gewonnen hatte. Menschen, nichts als Menschen auf den Strassen von Mönchengladbach, wo die Tour in der 2. Etappe vorbeikam. Der Velofotograf Chris Auld stand genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als das Feld in der 2. Etappe zu schnell in eine Kurve fuhr, fanden sich rasch alle grossen Namen am Boden wieder – und Auld drückte ab. Auch im Rückspiegel voraus: Eine Fluchtgruppe aus der 2. Etappe. Rätselaufgabe: Was ist an diesem Bild ungewohnt? Genau, die Umgebung. Für einmal fuhren auf der Formel-1-Strecke von Spa nicht die Boliden, sondern Velofahrer. Die 3. Etappe führte nämlich über die längste Strecke im Formel-1-Kalender. Deutsche Velobegeisterung: Vor dem Start zur 2. Etappe in Düsseldorf stehen die Zuschauer in unzähligen Reihen. Aber nicht nur Zweibeiner sind auf der Strecke: Die 2. Etappe wurde auch von den neugierigen Blicken dieser drei Hunde verfolgt. Frau im Pommes-frites-Kleid: Die Tour de France ist auch für ihre grosse und lange Werbekarawane berühmt. Mit dabei ist auch ein Hersteller von Pommes frites.

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Im Sprint des Feldes gewann Marcel Kittel in Troyes im Nordosten des Landes das sechste Teilstück der Frankreich-Rundfahrt. Der Erfurter verwies den Franzosen Arnaud Démare und seinen Landsmann André Greipel auf die Plätze 2 und 3. Das Podium war damit exakt dasselbe wie am letzten Sonntag in Lüttich. Schon in der 2. Etappe hatte sich Kittel vor Démare und Greipel durchgesetzt.

Dank seinem neuesten Coup ist Kittel bei elf Erfolgen im Rahmen der Tour de France angekommen. Er hat nun gleich viele Siege auf seinem Konto wie Landsmann Greipel, und mit einem weiteren Triumph würde der 29-Jährige aus Erfurt gar den deutschen Rekord egalisieren. Dieser wird noch immer gehalten von Erik Zabel, der von 1995 bis 2002 das Dutzend voll machte.

Froome bleibt Leader

In der Gesamtwertung gab es an der Spitze keine Veränderungen. Der Brite Chris Froome liegt weiterhin 12 Sekunden vor seinem Landsmann und Teamkollegen Geraint Thomas sowie 14 Sekunden vor dem Italiener Fabio Aru.

Die Fluchtgruppe des Tages war wie schon an den Tagen zuvor chancenlos. Der Franzose Perrig Quéméneur, der Norweger Vegard Stake Laengen und der Belgier Frederik Backaert waren kurz nach dem Start ausgerissen, aber das Feld hielt die Flüchtling immer an der langen Leine, und 3 km vor dem Ziel war das Trio wieder gestellt.

Am Freitag könnten die Sprinter gleich nochmals zum Zug kommen. Die 7. Etappe führt über 213,5 km von Troyes nach Nuits-Saint-Georges im Burgund. Die letzten 50 km sind völlig flach.

104. Tour de France. 6. Etappe, Vesoul - Troyes (216 km): 1. Marcel Kittel (GER) 5:05:34. 2. Arnaud Démare (FRA). 3. André Greipel (GER). 4. Alexander Kristoff (NOR). 5. Nacer Bouhanni (FRA). 6. Dylan Groenewegen (NED). 7. Michael Matthews (AUS). 8. Daniel McLay (GBR). 9. Rüdiger Selig (GER). 10. John Degenkolb (GER).

Ferner: 17. Michael Schär (SUI). 22. Danilo Wyss (SUI). 24. Richie Porte (AUS). 32. Romain Bardet (FRA). 38. Michael Albasini (SUI). 39. Fabio Aru (ITA). 44. Nairo Quintana (COL). 46. Alberto Contador (ESP). 51. Geraint Thomas (GBR). 56. Chris Froome (GBR). 77. Stefan Küng (SUI). 87. Mathias Frank (SUI), alle gleiche Zeit wie Kittel. 137. Reto Hollenstein (SUI) 0:52 zurück. - 193 Fahrer gestartet und klassiert.

Gesamtklassement: 1. Froome 23:44:33. 2. Thomas 0:12. 3. Aru 0:14. 4. Daniel Martin (IRL) 0:25. 5. Porte 0:39. 6. Simon Yates (GBR) 0:43. 7. Bardet 0:47. 8. Contador 0:52. 9. Quintana 0:54. 10. Rafal Majka (POL) 1:01. Ferner: 27. Frank 2:36. 78. Albasini 12:38. 95. Wyss 14:17. 118. Küng 16:31. 168. Schär 25:24. 188. Hollenstein 35:56.

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gusti H. am 06.07.2017 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Glückwunsch Kittel und Kopf hoch Greipel

    Schöner Erfolg für den sympathischen deutschen Sprintstar. Ja, unsere Nachbarn können nicht nur Fussball und Tennis.

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  • Vermessgerät am 06.07.2017 18:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eilmeldung

    Und bald kommt dann die Meldung, das er Gedopt war wie so viele vor ihm.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gusti H. am 06.07.2017 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Glückwunsch Kittel und Kopf hoch Greipel

    Schöner Erfolg für den sympathischen deutschen Sprintstar. Ja, unsere Nachbarn können nicht nur Fussball und Tennis.

    • Rudi H. am 06.07.2017 22:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gusti H.

      Jaja. Die können wirklich alles - auch angeben. Ziehen Sie doch um! Bin selber Deutscher, kann aber diese Rechtfertigung nicht verstehen - Sie verärgern damit nur die Schweizer.

    • Gusti H. am 07.07.2017 00:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Rudi H.

      na na, hat da etwa jemand schlechte Laune und versucht mit giftigen Kommentaren ein Ventil zu finden. Ich empfehle ein deutsches Bier ... wirkt Wunder :-)

    • Noch Ein Deutscher am 09.07.2017 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rudi H. ----- Schleimiger geht es nicht ----

      In die Schweiz gehen und seine Herkunft verleugnen. Schleimiger geht es wohl nicht. Vielleicht solltest Sie ein bisschen von dem Patriotismus, der den Schweizern eigen ist, übernehmen.

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  • Vermessgerät am 06.07.2017 18:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eilmeldung

    Und bald kommt dann die Meldung, das er Gedopt war wie so viele vor ihm.

    • Teddy Z. am 06.07.2017 18:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Vermessgerät

      so wie Hingis .. da könnte ja auch der Federer gedopt sein. Also mal Luft anhalten und nicht von vorne herein alles negativ sehen.

    • Hug. am 06.07.2017 18:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hellseher

      Geht das schon wieder los! "Und bald kommt auch der Weihnachtsmann"! In diesem Jahr wurde bis jetzt eine entsprechende Meldung bekannt

    • B.Jnk am 06.07.2017 20:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vermessgerät

      ach lassen Sie es mal gut sein. Es dürfte wohl so sein, dass die Spitzenfahrer mehr oder weniger gedopt sind. Und mittlerweile ist mir das auch einigermassen egal. In anderen Sportarten wie Fussball gewinnt oft auch nur der Verein, der sein Team mit den meisten finanziellen Mittels versorgt. Siehe Basel, Bayern, Real etc.

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