104. Tour de France

12. Juli 2017 20:16; Akt: 12.07.2017 20:17 Print

Deutsches Sprint-Ass schlägt zum 5. Mal zu

Die Flachetappen an der Tour enden immer mit dem gleichen Sieger – so auch im elften Teilstück.

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Aussergewöhnlicher Athlet: Chris Froome entscheidet zum vierten Mal die Frankreich-Rundfahrt für sich. (23. Juli 2017) Die Ehrendamen bitten in Paris zur Siegerehrung: Der Gesamterste des Sky-Teams lässt sich das sichtlich gefallen. Verdienter Schluck: Der Tour-Champion genehmigt sich auf dem letzten Teilstück ein Gläschen Champagner. (23. Juli 2017) Leader Chris Froome hat die Haupstadt Paris heil erreicht und... ...gibt kurz vor dem Ziel noch einmal mit seinen Berufskollegen mehr Gas. Sieger der Schlussetappe der Tour wird Dylan Groenewegen. Für den Holländer ist es eine Premiere im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt. Stolz und glücklich: Froomes Gattin Michelle und Sohnemann Kellan warten sehnsüchtig auf den erfolgreichen Ehemann respektive Daddy. Und schliesslich gibt es das erhoffte Wiedersehen in der Stadt der Liebe. Fast Partystimmung in Marseille: Chris Froome kann sich über einen weiteren grossen Sieg in seiner Karriere freuen. (22. Juli 2017) Glücklich im Ziel: Froome hat alle Angriffe souverän abgewehrt. (22. Juli 2017) Auf dem Weg zum dritten Rang im Zeitfahren. Froome trägt in der Schlussetappe das Maillot jaune und wird in Paris die Tour zum vierten Mal gewinnen. Es sei denn, er muss vorzeitig vom Rad steigen. Dritter Streich: Edvald Boasson Hagen freut sich über seinen Triumph. (21. Juli 2017) Es läuft für ihn rund: Chris Froome steht vor seinem nächsten Tour-Gesamtsieg. Hat das Geschehen auch in der letzten Bergetappe fest im Griff: Chris Froome. (20. Juli 2017) Froome hält die Konkurrenz in Schach: Der vierte Gesamtsieg für den Briten nach 2013, 2015 und 2016 ist zum Greifen nah. Stolz und glücklich: Ein ehemaliger Skispringer hat das schwere Teilstück über den Galibier für sich entschieden. (19. Juli 2017) Der Kampf am legendären Galibier: Der Brite Chris Froome kann das Maillot jaune verteidigen. Vive la France – Support für die einheimischen Fahrer am Galibier. Schwer gezeichnet: Marcel Kittel muss nach einem Massensturz vom Sattel steigen. Natürlich darf die Politik an der Tour nicht fehlen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich die Ehre. Michael Matthews feiert seinen Sieg nach der vom Wind geprägten 16. Etappe. (18. Juli 2017) 15. Etappe der Tour de France: Bauke Mollema feiert seinen Tagessieg. (16. Juli 2017) Grosse Freude nach der Anstrengung: Roman Bardet kommt als erster Fahrer im ersten Pyrenäen-Teilstück an. (13. Juli 2017) Fabio Aru unterstreicht seine Ambitionen in der diesjährigen Tour. Der Italiener übernimmt... ...neu das Maillot jaune und löst den bisherigen... ...Leader Chris Froome ab. Aber das letzte Wort in Sachen Gesamtsieg ist natürlich noch nicht gesprochen. Eine Klasse für sich: Marcel Kittel lässt der Konkurrenz erneut keine Chance. (12. Juli 2017) Der Brite Chris Froome trägt auch nach der 11. Etappe der Tour de France das Maillt jaune. Begeisterung für das Velo-Spektakel: Eine Zuschauerin feuert die Fahrer an. Seine Gegner sahen nur noch sein Hinterrad. Marcel Kittel war auch in der 10. Etappe der Tour de France nicht zu bezwingen. (11. Juli 2017) Auf dem auf dem 178 km langen Teilstück durch das Département Dordogne waren Sprinter-Waden gefragt. (11. Juli 2017) Marcel Kittel, der 29-jährige Deutsche aus Erfurt, hat bewiesen, dass er diese hat. (11. Juli 2017) Die Strecke führte die Fahrer durch das Städtchen Montignac. Vier Etappensiege in einer einzigen Tour schaffte Kittel bereits 2013 und 2014. Die Strecke zwischen Perigueux und Bergerac führte vorbei an altehrwürdigen Gebäuden. (11. Juli 2017) Erst im Fotofinish war der reifenbreite Vorsprung Urans (unten) sichtbar. (9. Juli 2017) Australier Richie Porte stürzte an der 9. Etappe schwer und scheidet aus der Tour aus. Grund zur Freude Lilian Calmejane gewinnt die 8. Etappe mit imponierenden 37 Sekunden Vorsprung. (8. Juli 2017) Die Schmerzen der Krämpfe konnten Calmejane vom Solosieg nicht abhalten. Gross in Form: Marcel Kittel setzt sich auch in Troyes durch. (6. Juli 2017) Leader nach der 6. Etappe bleibt der britische Favorit Chris Froome. Umsturz im Klassement: Chris Froome wird auf charmante Weise ins Leadertrikot geholfen. (5. Juli 2017) Solo-Sieger der 5. Etappe wird der italienische Meister Fabio Aru. (5. Juli 2017) Kleine Aufmerksamkeit im Wasser für die Fahrer der Tour. (5. Juli 2017) Feiert seinen ersten Etappenerfolg bei einer Grand Tour: Arnaud Démare auf dem Siegerpodest in Vittel. (4. Juli 2017) Der Brite Mark Cavendish stürzt, nachdem er von Peter Sagan in die Absperrgitter gedrückt worden ist. «Gefahr: Nukleare Zone»: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Vittel gegen das Kernkraftwerk Fessenheim. Glücklicher Gewinner der 3. Etappe: Peter Sagan bei der Zieleinfahrt in Longwy. (3. Juli 2017) Maillot-jaune-Träger Geraint Thomas (l.) verfolgt seinen britischen Teamkollegen Chris Froome. Beim Start der 3. Etappe im belgischen Verviers unterhält sich Stefan Küng (l.) mit dem Deutschen Marcel Kittel, der am Vortag das zweite Teilstück gewonnen hatte. Menschen, nichts als Menschen auf den Strassen von Mönchengladbach, wo die Tour in der 2. Etappe vorbeikam. Der Velofotograf Chris Auld stand genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als das Feld in der 2. Etappe zu schnell in eine Kurve fuhr, fanden sich rasch alle grossen Namen am Boden wieder – und Auld drückte ab. Auch im Rückspiegel voraus: Eine Fluchtgruppe aus der 2. Etappe. Rätselaufgabe: Was ist an diesem Bild ungewohnt? Genau, die Umgebung. Für einmal fuhren auf der Formel-1-Strecke von Spa nicht die Boliden, sondern Velofahrer. Die 3. Etappe führte nämlich über die längste Strecke im Formel-1-Kalender. Deutsche Velobegeisterung: Vor dem Start zur 2. Etappe in Düsseldorf stehen die Zuschauer in unzähligen Reihen. Aber nicht nur Zweibeiner sind auf der Strecke: Die 2. Etappe wurde auch von den neugierigen Blicken dieser drei Hunde verfolgt. Frau im Pommes-frites-Kleid: Die Tour de France ist auch für ihre grosse und lange Werbekarawane berühmt. Mit dabei ist auch ein Hersteller von Pommes frites.

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Der Deutsche Marcel Kittel verwies im 203,5 km langen Teilstück von Eymet nach Pau den Niederländer Dylan Groenewegen und den Norweger Edvald Boasson Hagen auf die Plätze 2 und 3. Kittel holte sich den fünften Sieg in der aktuellen Tour de France, den 14. insgesamt.

Mit Danilo Wyss sprintete für einmal auch ein Schweizer mit. Der Waaadtländer belegte den 10. Platz.

Polnischer Ausreisser

Seine Gegner in den Sprints braucht der 29-Jährige aus Thüringen nicht zu fürchten. Dennoch wurde es noch recht eng, denn mit dem Polen Maciej Bodnar hielt sich einer von ursprünglich drei Flüchtlingen fast bis zuletzt hartnäckig vorne. Erst 200 m vor dem Ziel preschte das Feld an Bodnar, einem sehr starken Roller, vorbei.

Der Pole war schon kurz nach dem Start mit zwei Begleitern ausgerissen. 28 km vor dem Ziel setzte er sich alleine ab. Wie er sich danach gegen das Feld in seinem Rücken wehrte, verdiente grossen Respekt. Doch es reichte letztlich nicht.

Froome bleibt Leader

In der Gesamtwertung gab es auf den ersten Positionen keine Veränderung. Der britische Leader Chris Froome liegt unverändert 18 Sekunden vor dem Italiener Fabio Aru und 51 Sekunden vor dem Franzosen Romain Bardet.

Das nächste Teilstück führt wieder in die Berge. Nach dem Ruhetag und zwei flachen Teiltücken ist für die Anwärter auf den Gesamtsieg am Donnerstag die dreitägige Schonfrist vorbei. Die mit 214,5 Kilometer sehr lange 12. Etappe in den Pyrenäen beginnt harmlos, aber die zweite Hälfte wird schwer.

104. Tour de France. 11. Etappe, Eymet - Pau (203,5 km): 1. Marcel Kittel (GER) 4:34:27. 2. Dylan Groenewegen (NED). 3. Edvald Boasson Hagen (NOR). 4. Michael Matthews (AUS). 5. Daniel McLay (GBR). 6. Davide Cimolai (ITA). 7. André Greipel (GER). 8. Nacer Bouhanni (FRA). 9. Ben Swift (GBR). 10. Danilo Wyss (SUI).

Ferner: 27. Chris Froome (GBR). 30. Daniel Martin (IRL). 32. Jakob Fuglsang (DEN). 33. Simon Yates (GBR). 34. Fabio Aru (ITA). 45. Nairo Quintana (COL). 47. Romain Bardet (FRA). 49. Rigoberto Uran (COL). 86. Mathias Frank (SUI). 90. Reto Hollenstein (SUI). 91. Michael Albasini (SUI). 100. Michael Schär (SUI), alle gleiche Zeit wie Kittel. 150. Stefan Küng (SUI) 1:26 zurück. - 180 Fahrer gestartet, 179 klassiert. - Aufgegeben: Dario Cataldo (ITA).

Gesamtklassement: 1. Froome 47:01:55. 2. Aru 0:18. 3. Bardet 0:51. 4. Uran 0:55. 5. Fuglsang 1:37. 6. Martin 1:44. 7. Yates 2:02. 8. Quintana 2:13. 9. Mikel Landa (ESP) 3:06. 10. George Bennett (Neuseeland) 3:53.

Ferner: 12. Alberto Contador (ESP) 5:15. 44. Frank 38:34. 88. Wyss 1:01:37. 90. Albasini 1:02:55. 100. Küng 1:07:22. 104. Schär 1:09:03. 172. Hollenstein 1:40:29.

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • M.E.262 am 12.07.2017 20:03 Report Diesen Beitrag melden

    Schön ist das Leben

    Yes ! Kittel ist unser Federer ! Alles Roger, oder was ??? Gemeinsame Freude ist die schönste Freude ... auf die Deutsch-Schweizerische Freundschaft. Prost !!

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  • Rosamunde Weissknödel am 12.07.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Weisheit des Tages

    ""Mann" merke sich, ein Kittel gehört nicht nur in die Küche :-)

  • Maler50 am 12.07.2017 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gratuliere.

    gratuliere,tolle Leistung. Ohne wenn y aber!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • RegnumBohemiae 1182 am 13.07.2017 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    abwarten

    warten wir mal die Dopinguntersuchungen ab und was nach der Tour noch alles zum Vorschein kommt, gewonnen haben schon viele, bis eben...;)

    • Skylimit am 13.07.2017 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      @RegnumBohemiae 1182

      Es wird nichts zum Vorschein kommen, weil die wichtigsten Player das zu verhindern wissen: Weder die Tour-Organisation noch die UCI haben ein Interesse an einem weiteren Dopingskandal. Wenn Sie mich fragen fliegen da Millionen an die WADA und andere Labors, damit die stillhalten. Ab und zu mal irgendeinen Fahrer aus dem Peloton als Bauernopfer ans Messer liefern, ist ok und stärkt die Glaubwürdigkeit nach dem Motto "seht her, wir erwischen die Doper eben doch". Schöne Verschwörungstheorie ...

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  • Rosamunde Weissknödel am 12.07.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Weisheit des Tages

    ""Mann" merke sich, ein Kittel gehört nicht nur in die Küche :-)

  • Maler50 am 12.07.2017 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gratuliere.

    gratuliere,tolle Leistung. Ohne wenn y aber!!

    • Putzkolonne am 13.07.2017 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maler50

      Ja bis in ein paar Jahren wie immer festgestellt wird, dass der doch gedopt war.

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  • Stefan am 12.07.2017 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Einäugige unter den Blinden ist König

    Werde Sagan und Cavendisch dabei hätte er keine Chance.

    • Rosa Knöppel am 12.07.2017 21:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Stefan

      Hat er beide schon bei dieser Tour 2017 geschlagen, also ist der Kommentar aus der Luft gegriffen.

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  • Schneider am 12.07.2017 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ob mit oder ohne Dope

    Der Kittel wird zum teuren Massanzug. Gratulation an den Deutschen.

    • Gusti H. am 12.07.2017 21:44 Report Diesen Beitrag melden

      @Schneider

      Dope kennen wir nachgewiesen nur von Hingis und Zülle, also mal halblang mit solchen Aussagen

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