Mountainbike-Tortur

22. März 2017 11:18; Akt: 22.03.2017 11:18 Print

Blut, Schweiss und Dreck am Cape Epic

An der härtesten Tour der Mountainbiker kommt es bereits im Prolog zu zahlreichen Stürzen. Mit dabei sind über ein halbes Dutzend Schweizer.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es ist wohl nicht so schlimm, wie es aussieht. Nino Schurter sitzt da wie ein Häufchen Elend. Gekrümmt von der Pein, mit Dreck überzogen von Kopf bis Bein. In der Hand hält er eine kühle Dose, die Cola schmeckt heute doppelt so gut.

Der Schweizer Olympiasieger ist einer von acht Schweizern, die sich am Cape Epic in Südafrika während einer Woche mit ihrem Velo ins verstaubte Hinterland Südafrikas wagen und dort über Stock und Stein an ihre Grenzen stossen.

Schweizer Podestplätze

Formiert in Zweierteams, drängelten sich zum Auftakt 1200 Mountainbiker durch die Steppe. Während acht Tagen muss das Feld über 690 Kilometer überwinden. Eine Tortur, die Tag für Tag bei den Fahrern grosse Spuren hinterlässt.


Christoph Sauser kann weiter auf seinen sechsten Gesamtsieg am prestigeträchtigen Cape Epic hoffen. Zusammen mit dem tschechischen Weltklasse-Mountainbiker Jaroslav Kulhavy feierte der 40-jährige Sigriswiler, der 2016 vom Leistungssport zurückgetreten ist und in Südafrika ein temporäres Comeback gibt, den Tagessieg in der 2. Etappe.

Sauser/Kulhavy setzten sich auf dem 62 km langen Teilstück knapp vor dem Schweizer Duo Nino Schurter/Matthias Stirnemann und den deutsch-brasilianischen Gesamtführenden Manuel Fumic/Henrique Avancini durch. Der Rückstand von Sauser/Kulhavy auf Fumic/Avancini beträgt im Gesamtklassement 2:40 Minuten. Wegen der grossen Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit war die Etappe um 40 Kilometer verkürzt worden.

Bei den Frauen gelangte die Aargauer Langstrecken-Spezialistin Esther Süss mit ihrer schwedischen Partnerin Jennie Stenerhag zum zweiten Etappenerfolg und machte damit einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Das Polster der Gesamtführenden auf die ersten Verfolger Sabine Spitz/Robyn de Groot beträgt schon fast neun Minuten.


Cape Epic – die Highlights des ersten Tages. (Video: Youtube)

(sr)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jamaika Jamal am 22.03.2017 11:48 Report Diesen Beitrag melden

    Respect

    Gar nicht gewusst das es so etwas gibt. Finde es aber richtig cool. Respekt für alle, welche da mitmachen.

  • Thomas Brüngger am 22.03.2017 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Schweizer

    Toll, dass ihr darüber berichtet. Es sind aber bei weitem nicht nur 8 Schweizer am Start. Oder zählen bei euch nur die Profis? Ich fahr das gerade und da gibt es Dutzende weitere.

  • Fred am 22.03.2017 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hitze noch und noch

    Ich bin zur Zeit auch in Südafrika. Es ist so heiss in der Kap Region wie schon seit Jahren nicht mehr. Diese Radfahrer verdienen unsere Bewunderung und Respekt. Eine absolute Tortur.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas Brüngger am 22.03.2017 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Schweizer

    Toll, dass ihr darüber berichtet. Es sind aber bei weitem nicht nur 8 Schweizer am Start. Oder zählen bei euch nur die Profis? Ich fahr das gerade und da gibt es Dutzende weitere.

  • Drops am 22.03.2017 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sorry 

    Nur mal so erwähnt das ist ne PET-Flasche mit Wasser oder sowas ähnlichem Keine Dose keine Cola

    • Tiim am 22.03.2017 17:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Drops

      Dann sehen sie sich Bild zwei mal gut an....

    einklappen einklappen
  • Fred am 22.03.2017 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hitze noch und noch

    Ich bin zur Zeit auch in Südafrika. Es ist so heiss in der Kap Region wie schon seit Jahren nicht mehr. Diese Radfahrer verdienen unsere Bewunderung und Respekt. Eine absolute Tortur.

  • Berlisch am 22.03.2017 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Das soll das alles Wert sein???

  • Daniel am 22.03.2017 14:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts für Michi

    Das wäre nichts für Schärer Michi. Sobald es so vordernd wird wär es zuviel. Hut ab für diese Leistung. Da können sich noch einige Velosportler ein Beispiel nehmen!