Sport kompakt

02. März 2018 18:55; Akt: 05.03.2018 11:42 Print

In der 2. Verlängerung siegen die Lakers

Lea Sprunger an der WM über 400 m disqualifiziert +++ WM-Debütant fährt in die Top 10 +++ Favres Team kehrt auf Siegerstrasse zurück +++ Schweizerinnen siegen 4:0 +++

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Die erste lange Verlängerung im Schweizer Hockey wurde am Donnerstagabend Tatsache. In der Partie Rapperswil-Jona Lakers - EVZ Academy dauerte es bis zur 82. Minute, ehe sich die St. Galler durchsetzten. Das historische Goal zum 4:3-Heimsieg und zur 3:0-Führung in der Viertelfinalserie erzielte nach 81:46 Minuten Leandro Profico mit einem Powerplaytor (Bild). Für die Lakers nahm so die Partie, in der sie über weite Strecken überheblich agiert hatten, ein äusserst glückhaftes Ende. Denn die EVZ Academy hatte in der regulären Spielzeit zweimal geführt, kassierte erst in der 55. Minute den Ausgleich und besass in der Overtime bei einem Fünf-gegen-drei-Powerplay die Chance zum Sieg. Das entscheidende Tor fiel um 23:03 Uhr, drei Stunden und 18 Minuten nach dem ersten Bully. In den Playoffs der National League beginnen ab nächstem Samstag alle Partien sogar noch eine halbe Stunde später, nämlich erst um 20.15 Uhr. Lea Sprunger kämpft an den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham nicht um die Medaillen. Die Waadtländerin hatte in der ersten von drei Halbfinalserien über 400 m hinter der Amerikanerin Shakima Wimbley in 51,71 Sekunden als Zweite die Ziellinie überquert, wurde aber wenige Minuten nach ihrem Lauf disqualifiziert, da sie kurzzeitig die Bahn verlassen hatte. Der Protest von Swiss Athletics gegen den Entscheid der Jury wurde im Verlauf des Abends abgelehnt. Sprunger war als Nummer 4 der Jahresbestenliste nach England gereist und hatte zu den Anwärterinnen auf eine Medaille gehört. Im März kann Nice wieder gewinnen. Nach fünf Spielen mit drei Niederlagen und zwei Unentschieden kehrte das Team von Trainer Lucien Favre durch ein 2:1 gegen Lille in der 28. Runde der Ligue 1 zum Siegen zurück. Das 2:1 markierte Wylan Cyprien (Bild) zehn Minuten vor Schluss mit einer magistralen Direktabnahme. Bereits in der 5. Minute hatte Mario Balotelli Nice mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Corner Cypriens ein erstes Mal in Führung gebracht. Es war das 14. Saisontor des exzentrischen Italieners – und das 3000. der OGC Nice in der obersten französischen Liga. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Lille erzielte Luiz Araujo in der 52. Minute. Der Schweizer Delegation ist an der Bahn-WM im holländischen Apeldoorn auch am dritten Tag kein Exploit gelungen. Für das beste Resultat sorgte der 19-jährige Thurgauer Stefan Bissegger (Bild) in der Einzelverfolgung. Der Junioren-Weltmeister von 2016 blieb als Zehnter in der Qualifikation in der guten Zeit von 4:21,730 Minuten knapp neun Sekunden hinter der Bestzeit des Portugiesen Ivo Oliveira, der sich im Final Filippo Ganna geschlagen geben musste. Für den Italiener, 2016 Nachfolger von Stefan Küng als Verfolgungsweltmeister, war es der zweite WM-Titel. Bei den Frauen kam Andrea Waldis in der olympischen Mehrkampf-Disziplin Omnium nicht über den 15. Schlussrang hinaus. Die 23-Jährige aus Morschach hatte letzten Oktober bei ihrem EM-Debüt mit dem 4. Rang überrascht. Am Samstag, dem vorletzten Tag der Titelkämpfe, stehen Claudio Imhof im Omnium und bei den Frauen Léna Mettraux/Aline Seitz im Madison im Einsatz. Das Schweizer Frauen-Nationalteam kam am Cyprus Cup im zweiten Spiel zum ersten Sieg. Nach dem 0:3 gegen Italien siegte das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg in Larnaca gegen Finnland 4:0. Alisha Lehmann (sie bejubelt im Bild (r.) ihr 1:0 mit Lara Dickenmann (v.) und Marilena Widmer) und Marilena Widmer – beide mit ihrem ersten Tor in der Nationalequipe –, sowie Ana-Maria Crnogorcevic mit ihrem 50. Länderspieltor und Vanessa Bernauer schossen die Treffer für die vor allem in der zweiten Halbzeit klar überlegenen Schweizerinnen. Nationaltrainerin Voss-Tecklenburg musste kurzfristig auf Ramona Bachmann verzichten. Die Chelsea-Stürmerin klagte beim Einlaufen über muskuläre Probleme. Im letzten Gruppenspiel trifft die Schweiz am Montag auf Wales, ehe am Mittwoch noch ein Klassierungsspiel im Programm steht. Mujinga Kambundji (v.) hat am Freitagabend an den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham über 60 m ihr erstes Ziel erreicht. Als souveräne Siegerin der dritten Halbfinals qualifizierte sie sich problemlos für den Final am späten Freitagabend (22.38 Uhr). Mit 7,10 Sekunden lief die 25-jährige Bernerin die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Ajla Del Ponte, die zweite Schweizer Halbfinalistin, scheiterte klar. Die 21-jährige Tessinerin wurde in einem Feld der Superlative in 7,40 Letzte. Die Ergebnisse aus dem Vorlauf wollten es, dass die Amerikanerin Javianne Oliver, Dafne Schippers, Elaine Thompson und Murielle Ahouré alle in der selben Serie anzutreten hatten. Die Ivorerin Ahouré gewann den Lauf und stellte mit 7,01 eine Jahresweltbestzeit auf. Auch die anderen drei Mitfavoritinnen erreichten den Final. Dem FC St. Gallen geht es nicht gut, aber es könnte auch schlechter sein: Dies ist in etwa die Botschaft von Präsident Matthias Hüppi (Bild) nach Bekanntgabe des Halbjahresergebnisses per Ende 2017. Demnach wird der Ostschweizer Super-League-Verein am Ende der Saison 2017/18 ein Defizit von rund einer Millionen Franken ausweisen. Das strukturelle Defizit beträgt an sich 2 bis 2,5 Millionen Franken; es wird abgefedert durch den einträglichen Transfer von Stürmer Albian Ajeti zum FC Basel. Es gebe beim FC St. Gallen allerdings kein Liquiditätsproblem, so Hüppi. Die Saison 2016/17 hatte der FCSG mit einem Minus von 2,6 Mio. Franken abgeschlossen. Hüppi ist zumindest zuversichtlich, dass die Altlasten aus der Zeit der früheren Führung bis im Sommer bereinigt sind. Der Vertrag des ehemaligen Sportchefs Christian Stübi ist Ende 2017 ausgelaufen, derjenige des Ex-Trainers Joe Zinnbauer endet im Juni 2018. Im ersten Wettkampf nach den Olympischen Spielen überstanden alle vier Schweizer Skispringer die Qualifikation. Im finnischen Lahti war Simon Ammann (Bild) mit einem Sprung auf 123,5 m und Platz 12 der Beste des helvetischen Quartetts. Gregor Deschwanden (116,5 m) wurde 36., Killian Peier (114,5 m) 39. und Sandro Hauswirth (115 m) 43. Die Tages-Bestweite sprang der dreifache Olympiasieger Kamil Stoch mit 134,5 m. Das Weltcup-Einzelspringen findet am Sonntag statt. Am Samstag steht im letztjährigen WM-Ort ein Teamspringen im Programm. Der zweite MotoGP-Testtag auf dem Wüstenkurs in Losail verlief für Tom Lüthi (31) erfreulich. Der Emmentaler steigerte sich mit seiner Honda im Vergleich zum Vortag um eine Sekunde. Rangmässig fiel die Steigerung von Lüthi zwar nur um einen Platz aus (22. statt 23.), sein Rückstand auf die Bestzeit verringerte sich dennoch um eine halbe auf 1,709 Sekunden. Franco Morbidelli, sein Teamkollege im Marc-VDS-Team, lag am Freitag als 19. nur noch 0,2 Sekunden vor Lüthi, der sich im vergangenen Jahr in der Moto2-WM dem Italiener knapp geschlagen geben musste. Schnellster war der italienische Suzuki-Fahrer Andrea Iannone vor seinem Landsmann Andrea Dovizioso (Ducati) und dem spanischen Weltmeister Marc Marquez (Honda). Die Testfahrten werden am Samstag abgeschlossen. Während einer Stunde wird die Strecke künstlich bewässert werden, um ein Regenrennen zu simulieren. Der Saisonstart erfolgt am 18. März an gleicher Stelle. Rafael Nadal wird auch bei den Masters-1000-Turnieren in Indian Wells und Miami fehlen. Nachdem er bereits seine Teilnahme beim Turnier in Acapulco wegen wieder aufgetretenen Schmerzen im Oberschenkel abgesagt hatte, gab die Weltnummer 2 nun gemäss der Nachrichtenagentur AFP auch den Verzicht auf die Events im März und April in den USA bekannt. Wegen der gleichen Verletzung hatte er in seinem Viertelfinal am Australian Open gegen Marin Cilic aufgegeben. Dennoch könnte Nadal nach Indian Wells wieder die Spitze der Weltrangliste zurückkehren. Er scheiterte im vergangenen Jahr im Achtelfinal an Roger Federer, welcher in der Folge das Turnier gewann. Nun braucht Federer mindestens die Halbfinalqualifikation, um seinen Platz als Nummer 1 der Welt zu verteidigen. Als erste Sportlerin ist die Biathletin Laura Dahlmeier zur Ehrenbürgerin ihrer Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen ernannt worden. Vor dem Rathaus warteten rund 200 Fans, Touristen, Bürger und Mitglieder des Skiclubs Partenkirchen auf die 24-jährige Doppel-Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin. Nach der Zeremonie ging es mit einer Pferdekutsche zum Kirchplatz. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Abzug von drei Punkten gegen den Challenge-League-Club Chiasso (im Bild Chitchanok Xaysensourinthone) bestätigt. Die Tessiner waren ihrer Informationspflicht über die Bezahlung der Löhne der Clubangestellten sowie deren Bestätigungen des Monats Mai gegenüber der Swiss Football League (SFL) nicht reglementskonform nachgekommen. Der FC Chiasso hatte das Urteil der Disziplinarkommission der SFL an das CAS weitergezogen. Sportlich halten sich die Konsequenzen des Punktabzugs in Grenzen. Wohlen steht bereits als Absteiger aus der Challenge League fest, da die Aargauer keine Lizenz für die kommende Saison beantragen. Mit Nico Beeler (r.) und Marco Krattiger (l.) schied am Fünf-Sterne-Turnier in Fort Lauderdale auch das letzte Schweizer Beachvolleyball-Duo aus. Die beiden Ostschweizer, die sich erst via Qualifikation ins Hauptturnier gespielt hatten, scheiterten nach einer Niederlage und einem Sieg in der Gruppenphase in den Sechzehntelfinals an den Letten Martins Plavins/Edgars Tocs. Obwohl Beeler/Krattiger den Startsatz in der ersten K.o.-Runde für sich entschieden, unterlagen sie den als Nummer 8 gesetzten Plavins/Tocs 21:18, 18:21, 13:15. Bereits am Donnerstag waren beim Turnier in Florida, das in diesem Jahr neben Gstaad (im Juli) und Wien (im August) eines von nur drei World-Tour-Turnieren der höchsten Kategorie (5 Sterne) ist, die beiden Schweizer Frauen-Duos ausgeschieden. Nina Betschart/Tanja Hüberli scheiterten in den Sechzehntelfinals, Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré kamen gar nicht erst über die Gruppenphase hinaus. Am Samstag wird Neymar im Krankenhaus «Mater Dei» (Bild) im brasilianischen Belo Horizonte operiert . Der Brasilianer hatte sich letzten Sonntag beim 3:0 von Paris Saint Germain gegen Marseille einen Haarriss im äusseren Mittelfuss zugezogen. Damit keine Fotos oder Videos vom Superstar aus der Klinik an die Öffentlichkeit gelangen, wurden rigorose Vorkehrungen getroffen. Für Neymar und sein rund zehnköpfiges Betreuerteam wird ein kompletter Flügel des Spitals gesperrt. Zudem wurde den Klinik-Angestellten nahe gelegt, ihre Handys während Neymars Aufenthalts daheim zu lassen. Am Freitagabend wird der 26-Jährige, welcher im vergangenen Sommer für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu PSG gewechselt hatte, in der Klinik erwartet. Schon bei seiner Ankunft soll Neymar komplett von der Öffentlichkeit abgeschottet werden. Geplant ist eine Anreise per Hubschrauber. Als sich Neymar während der WM 2014 im eigenen Land verletzt (Rückenwirbelbruch) hatte, war ein Video über seine tränenreiche Ankunft im Spital «São Carlos» ins Netz gelangt. Die Aufnahmen hatte eine Krankenschwester gemacht und damit offenbar stattliche Honorare eingestrichen. Nachdem herausgekommen war, dass sie das Bildmaterial verkauft hatte, wurde die Frau fristlos entlassen. Am ersten Wettkampftag der Schweizermeisterschaften Gewehr/Pistole 10m in Bern sicherte sich Sandro Loetscher (Bild) mit der Luftpistole bei den Männern den Titel. Der Baselbieter hatte schon an der EM vor einigen Tagen mit dem 11. Rang überzeugt. Silber ging an den Aargauer Andy Vera Martin aus Oberwil-Lieli und der Thurgauer Dylan Diethelm (Weinfelden) durfte sich Bronze umhängen lassen. Patricia Facchin (Frauenfeld TG) triumphierte bei den Frauen. Zweite wurde Laurine Givel (Vesin FR) und Sandra Stark (Münchwilen TG) stand als Drittplatzierte auf dem Podest. Mit Heidi Diethelm Gerber fehlte die derzeit beste Schweizer Pistolenschützin an der SM. Die Thurgauerin ist am ISSF Weltcup in Guadalajara in Mexiko im Einsatz. Luganos Verteidiger Julien Vauclair denkt noch nicht an Rücktritt. Der 38-Jährige unterschrieb bei den Bianconeri einen neuen Vertrag für die kommende Saison. Der Jurassier wird seine 18. Saison mit den Tessinern bestreiten. In 842 Ligaspielen erzielte Vauclair 277 Skorerpunkte (110 Tore, 167 Assists). Er nahm am zwölf Weltmeisterschaften (Silbermedaille 2013 in Stockholm) und drei Olympischen Spielen teil. Der Lausanne HC verstärkt sich bis Ende Saison mit dem tschechischen Goalie Jakub Stepanek (im Bild während eines Trainings im August 2016 in Bern). Der 31-Jährige soll in erster Linie bereitstehen, falls einer der beiden Stammgoalies Sandro Zurkirchen oder Cristobal Huet ausfallen sollte. Stepanek spielte in dieser Saison für Slovan Bratislava in der KHL und kam in 37 Spielen auf eine respektable Abwehrquote von 91,5 Prozent. 2016 wurde Stepanek mit dem SC Bern Schweizer Meister, 2010 mit Tschechien Weltmeister (ohne zum Einsatz zu kommen). Ambri-Piottas Stürmer Dominik Kubalik (r.) erhielt wegen eines Checks gegen den Kopf des Kloteners Matthias Bieber in der 28. Minute des Meisterschaftsspiels vom Mittwoch (5:3) eine Sperre für eine Partie. Ausserdem wurde der tschechische Olympia-Teilnehmer für sein Foul, das einen Restausschluss zur Folge hatte, mit 2980 Franken gebüsst. Der Slopestyle-Weltcup in Silvaplana muss möglicherweise ohne die beiden Schweizer Olympia-Medaillengewinnerinnen auskommen. Nach der 18-jährigen Mathilde Gremaud (Knochenprellung im rechten Knie) muss vielleicht auch die 27-jährige Olympiasiegerin Sarah Höfflin passen. Die Westschweizer Freestylerin hatte sich schon in Pyeongchang bei einer harten Landung eine Fersenverletzung zugezogen. Nach zwei Trainingsdurchgängen in Silvaplana erklärte Höfflin zunächst, dass die auf den Wettkampf im Engadin verzichten werde. Weil aber die Frauen-Qualifikation am Freitag wegen schlechter Sicht abgesagt werden musste, hat sie die Hoffnung auf einen Einsatz noch nicht aufgegeben. Gegenüber dem Schweizer Fernsehen meinte Höfflin, sie werde am Samstag kurzfristig entscheiden, ob ein Start Sinn mache. Bei den Männern qualifizierten sich Andri Ragettli, Fabian Bösch, Kai Mahler und Jonas Hunziker für den Final der besten 16. Die Urnerin Aline Danioth schafft es bei den Europacup-Rennen in Zinal auch im zweiten Anlauf aufs Podium. Nach ihrem 3. Platz vom Donnerstag wurde die 20-Jährige aus Andermatt im zweiten Riesenslalom Zweite. Geschlagen wurde Danioth lediglich von der Österreicherin Katharina Liensberger. Dank ihren ersten beiden Podiums-Klassierungen im Riesenslalom übernahm Aline Danioth die Führung in der Gesamtwertung. Sechs Prüfungen vor Schluss liegt die Schweizerin 50 Punkte vor der Schwedin Lisa Hörnblad, die im Wallis nicht angetreten ist. Mit einer couragierten Leistung auf der Radstrecke schaffte es Adrien Briffod (Bild) beim ersten Wettkampf der Triathlon-WM-Serie in Abu Dhabi als Achter unter die Top 10. Für Andrea Salvisberg und Sylvain Fridelance, die beide in Stürze auf der Radstrecke verwickelt waren, resultierten über die Sprintdistanz die Ränge 23 und 28. Nachdem sich die drei Schweizer im Schwimmen im Mittelfeld eingereiht hatten, entging beim Radfahren auf dem Gelände des «Yas Marina Circuits» von den Schweizern einzig Briffod einem Sturz. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke kam der Romand mit den Kurven gut zurecht, stiess in die Führungsgruppe vor und verkürzte bis zum Wechsel in die Laufschuhe den Rückstand auf den ausgerissenen nachmaligen Sieger Henri Shoeman bis auf fünf Sekunden. Den zwischenzeitlichen 2. Rang konnte aber Briffod, der im vergangenen Jahr einen 7. Rang in Yokohama als Bestleistung aufwies, auf den fünf Laufkilometern nicht verteidigen. «Für das erste Rennen der Saison ist diese Platzierung hervorragend. Beim Laufen fehlte noch der Speed, aber daran lässt sich arbeiten.» Volero Zürich hat keinen Lizenzantrag für die nächste NLA-Saison der Volleyballerinnen gestellt. Somit ist der Umzug nach Südfrankreich fix. Voleros Präsident Stav Jacobi konzentriert sich am Standort Zürich auf eine Nachwuchs-Akademie, die unter der sportlichen Leitung von Svetlana Ilic stehen wird. In welcher Liga sie künftig spielen wollen, muss die «Volero Academy» bis am 13. April mitteilen. Einen sportlichen Absteiger aus der höchsten Liga gibt es diese Saison nicht. Mujinga Kambundji (r.) erreichte am Freitagnachmittag an den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham über 60 Meter souverän die Halbfinals. Die 25-jährige Bernerin bot einen souveränen ersten Auftritt und wurde in ihrer Vorlaufserie in 7,15 Sekunden, der drittbesten Zeit aller 47 Starterinnen, Zweite. Auch Ajla Del Ponte schaffte in 7,31 als Gesamt-23. den Einzug in die Halbfinals über die Zeitregel. Danach gelang auch Lea Sprunger der WM-Auftakt. Die 27-jährige Waadtländerin lief im Vorlauf über 400 m ein kontrolliertes Rennes und gewann ihre Serie in 52,46 Sekunden. (2. März 2018) Wer wird Nummer-1-Goalie beim FC Zürich? Nun, Trainer Ludovic Magnin, der Trainer des frischgebackenen Cupfinalisten, will erst am Samstag, wenn die Zürcher in Basel antreten, öffentlich machen, ob Yanick Brecher (24) oder der Lette Andris Vanins (37) zukünftig diese Position ausfüllen wird. Pikant: Die beiden Keeper kennen die Entscheidung des Personalchefs bereits. Am Mittwoch beim 2:1-Derbysieg gegen GC stand der jüngere Männedörfler Brecher im Tor des FCZ, patzte aber beim Gegentreffer. Magnin hatte zuvor erklärt: «Wer in Basel spielt, ist die Nummer 1.» Bernard Challandes hat einen neuen Job. Der 66-jährige Romand wird Nationalcoach von Kosovo. Gemäss «Le Matin» hat der Neuenburger einen Vetrag über vier Jahre unterzeichnet. Die erste Pflicht-Aufgabe stellt sich Challandes in der neuen Nations League, in welcher er mit seinem Team auf Malta, die Färöer und Aserbaidschan treffen wird. Zuletzt wirkte der Westschweizer, der als Coach schon bei Servette, Zürich und Sion sowie für die Schweizer U21-Auswahl tätig war, als Scout für den FC Basel. Zuvor hatte er während einem Jahr als Nationaltrainer von Armenien gearbeitet. Dort war er im März 2015 zurückgetreten. Der Cupfiinalist FC Zürich teilt mit: «Raphael Dwamena musste anlässlich des Cup-Halbfinal-Derbys gegen die Grasshoppers am Mittwoch in der 68. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Untersuchungen ergaben, dass der Ghanaer einen Muskelfaserriss in den Adduktoren erlitten hat. Es ist von einer Ausfallzeit von voraussichtlich drei Wochen auszugehen.» Die Nashville Predators bauten in der NHL mit einem 4:2-Sieg bei den Edmonton Oilers ihre Erfolgsserie erstmals in dieser Saison auf sechs Spiele aus. Viktor Arvidsson war Doppeltorschütze und Goalie Pekka Rinne realisierte 34 Paraden für die Predators, die nunmehr Leader im Westen sind. Captain Roman Josi (r.), Yannick Weber und Kevin Fiala blieben für einmal ohne Skorerpunkt. Josi verliess das Eis als mit der besten Plus-Minus-Bilanz ( 2) des Schweizer Trios von Nashville. Nino Niederreiter verlor mit Minnesota Wild bei den Arizona Coyotes mit 3:5. Niederreiter erzielte einen Assist zum 1:0 für Minnesota, das am Ende nach fünf Siegen in Serie die erste Niederlage kassierte. Die New Jersey Devils mit Nico Hischier verloren bei den Florida Panthers mit 2:3. Mirco Müller war bei den Devils überzählig, Denis Malgin fehlte bei Florida verletzt. Hischier stand über 15 Minuten auf dem Eis. Der Walliser verzeichnete eine Minus-2-Bilanz. Michal Birner (32, v.) bleibt eine weitere Saison beim HC Fribourg-Gottéron. Der Kontrakt des tschechischen Nationalstürmers enthält eine Verlängerungsklausel, die bei einer Qualifikation für die Playoffs geltend gemacht werden kann. Der seit der Saison 2016/2017 für Gottéron aktive Stürmer macht von dieser Klausel Gebrauch und bleibt somit für ein weiteres Jahr. Birner verbuchte in 78 National-League-Spielen für die Romands 19 Tore und 50 Assists. Zlatan Ibrahimovic liebäugelt mit der Rückkehr in die schwedische Nationalmannschaft. «Ich vermisse das Team. Wenn ich zurück will, mache ich es», sagte der 36-Jährige in schwedischen Medien. Ibrahimovic erklärte eigentlich nach der EM 2016 seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Der Torjäger von Manchester United ist momentan noch rekonvaleszent, soll aber bald wieder einsatzbereit sein. In Istanbul trafen Besiktas und Fenerbahce im türkischen Pokal-Halbfinal aufeinander. Das Stadtderby, in welchem Besiktas das Hinspiel vor eigenem Anhang bestreiten konnte, endete 2:2 und bietet nicht nur aufgrund des Resultats viel Zunder für das Rückspiel vom 17. April. Denn Partie verlief äusserst hitzig und verlangte allen voran von den Unparteiischen viel ab. Überharte Tritte, Faustschlagfinten und Rudelbildungen prägten das Duell der beiden Erzrivalen. Gleich drei Platzverweise musste der Schiedsrichter aussprechen. Zuerst wurde Fenerbahces Alper Potuk nach überharten Aktionen mit Gelb-Rot vom Feld (44.) geschickt. In der 52. Minute startete der beim Heimteam zur Pause eingewechselte Ricardo Quaresma nach einem Foul durch und lieferte sich eine handfeste Auseinandersetzung mit seinem Gegenspieler, wofür der 34-jährige Europameister aus Portugal die Rote Karte sah. Als Torhüter Volkan Demirel die Ampelkarte gezeigt wurde (77.), gerieten die Gäste erneut in Unterzahl. Sie konnten ihren nach dem ersten Gegentor (14.) erkämpften 2:1-Pausenvorsprung nicht halten und kassierten in der 82. Minute das 2:2. Im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League ist Besiktas am 14. März erneut Gastgeber. Gegner Bayern München dürfte nach den Szenen vom Donnerstagabend trotz des 5:0-Sieges im Hinspiel gewarnt sein. Phil Neville, langjähriger erfolgreicher Defensivspieler von Manchester United, gab ein siegreiches Debüt als Trainer des englischen Frauen-Nationalteams. Die Engländerinnen schlagen Frankreich 4:1. Es war das Eröffnungsspiel des in verschiedenen Städten der USA ausgetragenen Vierländerturniers um den SheBelieves Cup. Die erste Partie fand in Columbus (Ohio) statt. Nebst England und Frankreich nehmen Deutschland und Gastgeber USA teil. Der Formel-1-Kalender soll ausgebaut werden. Im Jahr 2019 stehen Rennen in Miami (Bild) und Hanoi auf dem Programm. Gemäss dem Fachmagazin «Auto, Motor und Sport» seien der Standort in Florida sowie in Vietnam bereits eine beschlossene Sache. Anders sieht es mit Buenos Aires aus. Auch dort soll wieder ein GP stattfinden. Allerdings ist die Finanzierung des Events noch nicht geklärt.

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(fal/ddu/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Larissa am 24.02.2018 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    Stärneföifi nomol...

    Lest mal richtig! Das Spiel wurde wegen gefrorenem Terrain abgesagt. Nicht weil es zu kalt ist und nicht weil es um den FC Basel geht. Das Reglement sagt klar, wenn das Spielfeld in einem Zustand ist, wo die Gesundheit der Spieler gefährdet wird, ist das Spiel abzusagen. Ob nun Barcelona, Basel, Dortmund oder der FC Hintertupfingen spielt, ist egal.

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  • Wohler am 24.02.2018 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Saisongerecht

    Im Frühling Sommer Fussball Im Herbst Winter Eishockey

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  • Marko Apex am 24.02.2018 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Realistisch

    Bin auch überhaupt kein Basel fan. Komme jedoch bei einigen Kommentaren ins Schmunzeln. Sicherheitsmässig sehe ich doch auch einen unterschied zwischen einem "normalem" oder einem vereissten Rasen. Zudem sind wohl gerade diejenigen die nun hier grösse Töne vonwegen harmlose kälte und ähnliches Spucken die die sich am meisten in Ihrer Wohnungen einbunkern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • SCBern am 06.03.2018 07:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hockey

    bravo rappi am schluss gibts ein gewinner und ein verlierer das gehört dazu!

  • Baselboy12 am 02.03.2018 23:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kämpfen und siegen

    Sieg ist sieg. Rappi hat klar mehr spielerische qualitäten und muss jetzt aufpassen nicht zu überheblich werden. Nach 7:0 und 6:1 neigt man eben dazu. Jetzt am sonntag nochmals zeigen was man kann und man steht im halbfinale

  • Bate31 am 02.03.2018 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage???

    Brate mich nimmst Wunder, sobald etwas über die Nati berichtet wird egal ob Frauen oder Männer Fussball, gibt es immer viele negative Bewertungen. Wieso????? Wir müssen doch unsere Nati unterstützen?!

  • Longline am 02.03.2018 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sandplatz

    Nadal sollte sich besser auf die Sand Platz Saison konzentrieren.. Alles andere macht Null Sinn...

    • mit: Macht Spinn am 03.03.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

      Hart(platz) am Limit...

      ...Der muss auf jedem Belag können... :/

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  • Peter.ZH am 02.03.2018 14:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Red Bull will einsteigen beim FCZ

    Habe Mittwoch etwas gehört das Red Bull einsteigen will beim FCZ Canepa ist nicht abgeneigt wäre geil Red Bull Zürich das wird bald der Fall sein

    • Baslerbebbi am 02.03.2018 17:48 Report Diesen Beitrag melden

      Oha...

      Und dann endet es wie bei Xamax.....

    • Kappa am 03.03.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      alle aussteigen bitte...

      ...ja, Red Bull hilft denen auf die Beine zu kommen.... ;;;;)))) Kappa

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