Crashed Ice

04. Februar 2012 13:37; Akt: 04.02.2012 18:12 Print

Die härteste Eispiste für die Ice-Cross-HeldenDie härteste Eispiste für die Ice-Cross-Helden

Auf der längsten und anspruchsvollsten Eispiste aller Zeiten duellieren sich am Samstagabend die weltbesten Ice-Cross-Athleten.

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Holland mag zwar ein flaches Land sein, und dennoch wird es mit dem härtesten Renn-Parkours in der Geschichte des Ice Cross Downhill schon bald weltweite Berühmtheit erlangen. Die längste jemals gebaute Ice Cross Downhill Strecke wird für die mehr als 120 Athleten aus 24 Ländern eine wahre Herausforderung auf ihrem Weg zum Ruhm. Nach dem begeisternden Saison-Auftakt vom 13. und 14. Januar in Saint Paul (USA) vor etwa 80 000 Zuschauern wird auch in Valkenburg ein regelrechter Besucheransturm erwartet. Das starke niederländische Team unter Leitung des legendären Speedskating Trainers AB Krook darf sich somit auf reichlich Unterstützung vom Publikum freuen.

Kyle Croxall ist für die Konkurrenz aus aller Welt derzeit derjenige, den es zu schlagen gilt, nachdem der kanadische Vorzeige-Athlet in Saint Paul den amtierenden Weltmeister Arttu Pihlainen aus Finnland in einem beeindruckenden Rennen knapp besiegt hatte. In Valkenburg möchte der «fliegende Finne» aber wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen, denn hier konnte er im letzten Jahr den ersten von insgesamt drei Siegen einfahren.

Gute Vorzeichen für die Schweizer

Doch hier haben auch die Schweizer ein Wörtchen mitzureden. Am ersten Saison-Stopp in Saint Paul hat das Swiss Team bewiesen, dass die Schweiz eine Eis-Nation ist. Mit Kilian Braun, Jim de Paoli und Kim Müller feierten gleich drei Eidgenossen den Einzug in die Top Ten. Gute Vorzeichen für das anstehende Rennen in Valkenburg.

Die holländische Eispiste ist mit einer Rekordlänge von 575 Metern mehr als 200 erschöpfende Meter länger als die Strecke in Saint Paul und mit einem Höhenunterschied von 60 Metern zwischen Start und Ziel zudem ziemlich steil. Bereits am Start werden die Athleten auf einer Startrampe mit 50° Gefälle auf Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h beschleunigt.

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(pd/fbu)