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20. April 2018 12:29; Akt: 20.04.2018 22:16 Print

Bundesligist zeigt Interesse an Mbabu

Volero vor dem Titelgewinn +++ Wawrinka plant sein Comeback +++ Peter Jehle beendet seine Karriere +++ Europameisterin Glenzke tritt zurück +++ Golubic eröffnet gegen Halep

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Kevin Mbabu spielt bisher eine starke Saison und steht mit YB kurz vor dem Meistertitel. Doch nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland ist man auf den 23-Jährigen aufmerksam geworden. So zeigt gemäss deutschen Medien der VFB Stuttgart grosses Interesse am Schweizer. Der Rechtsverteidiger soll beim Zehnten der Bundesliga den am Kreuzband verletzten Andreas Beck ersetzen. Mbabu hat bei YB zwar noch einen Vertrag bis 2020, dennoch ist ein Wechsel ins Ausland kommende Saison wahrscheinlich. Im Playoff-Final der Frauen gewann Volero Zürich das dritte Finalspiel gegen Aesch-Pfeffingen zuhause nach drei abgewehrten Matchbällen mit 3:2, liegt nun mit 2:1 Siegen vorne und kann sich den 13. Meistertitel bereits am nächsten Mittwoch in Spiel 4 in Aesch sichern. Die Zürcherinnen taten sich auf dem Weg zu ihrem zweiten Heimsieg in Folge allerdings schwer, sehr schwer sogar. Auch in Spiel 3 war nämlich vorerst wieder Aesch-Pfeffingen tonangebend, das die Enttäuschung und Verärgerung vom Mittwoch gut weggesteckt hatte und den ersten Satz nach sechs Punkten in Serie gleich mit 25:18 gewann. Mitte des zweiten Durchgangs übernahm aber dann Volero das Spieldiktat und ging trotz weiterhin zeitweise schwachen Phasen mit zweimal 25:21 in Führung. Aber dann bekamen überraschend doch noch einmal die Gäste die Oberhand. Sie konnten allerdings bereits im vierten Durchgang den Sack erst mit dem dritten Satzball zum 25:23 zumachen, und im Tiebreak nahm dann das Drama für Aesch-Pfeffingen seinen Lauf. Die Baslebieterinnen erkämpften sich nach einem 11:12-Rückstand nämlich nicht weniger als drei Matchbälle, konnten aber keinen davon verwerten, worauf Volero gleich seinen ersten zum anschliessend frenetisch gefeierten 17:15 nutzten. Die Vorteile liegen damit wieder bei Volero, das den erneuten Titelgewinn und damit das 13. Double innerhalb von 14 Jahren bereits am kommenden Mittwochabend in Aesch sicherstellen kann. Erst sieben Partien hat Stan Wawrinka in diesem Jahr bestritten. Sein letztes Spiel absolvierte er am 22. Februar in Marseille, wo er gegen den Weissrussen Ilya Ivashka ausschied. Seither konzentrierte sich der Romand abseits der Turniere darauf, seinen Körper nach zwei Knie-Operationen wieder aufzubauen. Nun hat Wawrinka den Zeitpunkt seiner Rückkehr auf die ATP-Tour bekannt gegeben: das Sandturnier in Madrid, das am 6. Mai beginnt. «Das Ziel ist es, so gut wie möglich zu trainieren und fit zu werden, damit ich wieder mein bestes Niveau erreichen kann», sagt der 33-Jährige gegenüber «RTS». In der Weltrangliste liegt Wawrinka zurzeit noch auf Rang 21, muss aber in der Sandsaison über 1600 Punkte verteidigen und droht, aus den Top 100 zu fallen. Der FC Vaduz verliert sein Aushängeschild. Der langjährige Vaduzer Goalie und Rekordnationalspieler Liechtensteins Peter Jehle beendet seine Karriere und wird im Sommer Geschäftsführer und Generalsekretär des Liechtensteiner Fussballverbandes (LFV). Jehles Karriere als Fussballer endet damit keine vier Kilometer von dem Ort entfernt, an dem sie begonnen hatte. Als Junior hatte sich Jehle dem FC Schaan angeschlossen und war 2009 über die Grasshoppers, Boavista Porto und den FC Tours zu Vaduz gestossen. Europameisterin Nadja Glenzke hat ihren Rücktritt bekannt gegeben. Zusammen mit Julia Grossner hatte die 22-jährige Deutsche im Vorjahr in Jurmala in Lettland völlig überraschend den EM-Titel gewonnen. Als Grund für ihren Rücktritt nannte Glenzke anhaltende Knieprobleme. Dazu habe sie sich lange Gedanken darüber gemacht, welche Ziele sie im Leben verfolge und was sie im Leben glücklich machen würde. Offenbar nicht Beachvolleyball. Viktorija Golubic und Timea Bacsinszky bestreiten am Samstag für die Schweiz die Einzel im Auf-/Abstiegsplayoff auswärts gegen Rumänien. Golubic bekommt es im Startspiel (ab 12.00 Uhr Schweizer Zeit) mit der Weltnummer 1 Simona Halep zu tun. Im Anschluss trifft Bacsinszky in der Sala Polivalenta von Cluj auf die nominelle rumänische Nummer 3 Irina-Camelia Begu (WTA 38), die den Vorzug vor Sorana Cirstea (WTA 28) erhält. Für das am Sonntag abschliessende Doppel nach den Einzeln Halep - Bacsinszky und Begu - Golubic hat der Schweizer Captain Heinz Günthardt vorerst Jil Teichmann und Patty Schnyder gemeldet. Die Aufstellungen für den zweiten Tag können allerdings noch geändert werden. Der FC Zürich muss im Saisonendspurt in der Super League auf Umaru Bangura und Yassin Maouche verzichten. Beide fallen bis zum Saisonende verletzt aus. Sowohl Bangura wie auch Maouche verletzte sich beim 4:0-Heimsieg am Mittwoch gegen St. Gallen, beide mussten ausgewechselt werden. Innenverteidiger Bangura aus Sierra Leone zog sich eine Innenbandruptur am rechten Knie zu, Mittelfeldspieler Maouche einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Der Franko-Algerier war gerade erst von einer mehrmonatigen Verletzungspause zurückgekehrt. Den Qualifikanten Adrian Heidrich und Mirco Gerson ist auf der World Tour der Beachvolleyballer ein Exploit gelungen. Das auf diese Saison neu formierte Duo steht am Vier-Sterne-Turnier im chinesischen Xiamin überraschend in den Achtelfinals. Unter anderen schlugen sie die als Nummer 3 gesetzten Österreicher Alexander Horst und Clemens Doppler. In den Achtelfinals am Samstag treffen die beiden jungen Schweizer auf die Tschechen Ondrej Perusic/David Schweiner. Als Gruppensiegerinnen ebenfalls auf direktem Weg für die Achtelfinals vom Samstag qualifizierte sich Adrian Heidrichs ältere Schwester Joana zusammen mit Anouk Vergé-Dépré. Für Nina Betschart/Tanja Hüberli dagegen bedeuteten die Sechzehntelfinals Endstation. Titelverteidiger Golden State gewinnt in den NBA-Playoffs auch das dritte Spiel der Achtelfinalserie gegen die San Antonio Spurs. Die Warriors siegen auswärts 110:97. Ebenfalls nur noch einen Sieg zum Einzug in die Playoff-Viertelfinals benötigt New Orleans. Nach zwei Auswärtserfolgen gewannen die Pelicans Spiel 3 zuhause gegen die Portland Trail Blazers 119:102 und führen in der Serie mit 3:0. Derweil können die Philadelphia 76ers gegen die Miami Heat wieder vorlegen. Sie gewannen Spiel 3 auswärts 128:108 und stellen auf 2:1. Die New Jersey Devils müssen im fünften Spiel der Playoff-Achtelfinalserie gegen die Tampa Bay Lightning auf Topverteidiger Sami Vatanen verzichten. Der Finne fällt nach einem ungeahndeten Check von Tampas Topskorer Nikita Kutscherow für unbestimmte Zeit mit einer Kopfverletzung aus. Der Ausfall von Vatanen könnte die Rückkehr von Mirco Müller ins Team von New Jersey bedeuten. Der Teamkollege von Nico Hischier war zuletzt zweimal überzählig. New Jersey benötigt am Samstag in Tampa einen Sieg, um das vorzeitige Saisonende abzuwenden. Die Washington Capitals gewinnen in den NHL-Playoffs Spiel 4 der Achtelfinalserie gegen die Columbus Blue Jackets mit 4:1. Damit gleichen sie in der Best-of-7-Serie zum 2:2 aus. Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg in Columbus hat die Mannschaft um Captain Alexander Owetschkin nun etwas Schwung aufgenommen. Der Russe, der seit 2005 nie für einen anderen NHL-Klub gespielt hat, erzielte bereits seinen dritten Treffer in den laufenden Playoffs. Sein Landsmann Andrej Kusnezow überzeugte mit einem Tor und zwei Assists. In der Serie zwischen den Boston Bruins und den Toronto Maple Leafs setzte sich nach drei Heimsiegen erstmals das Auswärtsteam durch. Boston realisierte mit einem 3:1 in Toronto das erste Break. Mit einem Heimerfolg am Samstag wäre der Viertelfinaleinzug der Bruins bereits perfekt. Unrühmliche Szenen in Istanbul: Der Cup-Halbfinal Fehnerbahçe gegen Besiktas musste nach gut einer Stunde wegen Zuschauerausschreitungen abgebrochen werden. Gäste-Trainer Senol Günes wurde von einem Gegenstand am Hinterkopf getroffen und sank zu Boden. Der Schiedsrichter schickte die Spieler in die Garderoben und brach das Spiel ab, wie eurosport.de berichtet. Ob es ein Nachholspiel des Derbys gibt oder ob das Spiel am grünen Tisch entschieden wird, ist noch offen. Der notorische Doper und entehrte Radstar Lance Armstrong ist mit der amerikanischen Bundesregierung ein Geschäft eingegangen. Armstrong zahlt eine Kaution fünf Millionen Dollar. Mit der Summe wendet er einen Whistleblower-Prozess ab, der ihn aufgrund verschiedenster Forderungen bis zu hundert Millionen Dollar hätte kosten können. Das Gerichtsverfahren in Washington, bei dem US Postal (Postal Service) sowie Armstrongs früherer Teamkollege und Edelhelfer Floyd Landis auf der Gegenseite gestanden wären, hätte am 7. Mai beginnen sollen. Kaum war der Deal gemacht, verkündete Armstrong aus nunmehr sicherer Position, dass der Prozess gegen ihn «wertlos und unfair» gewesen wäre. Er habe seit 2013 - als er unter erdrückenden Indizien und Beweisen immer gerade so viel zugab, wie er zugeben musste - die volle Verantwortung für seine Fehler und das ungebührliche Verhalten auf sich genommen. Die Siegesserie von Burnley in der Premier League ist beendet. Das Überraschungsteam aus der Agglomeration von Manchester verlor beim 1:2 zuhause gegen Chelsea nach fünf Siegen in Folge erstmals seit dem 10. Februar wieder ein Meisterschaftsspiel. Die Entscheidung für Chelsea führte Mittelfeldspieler Victor Moses (l.) in der 69. Minute herbei. Dank dem Tor des Nigerianers glückte dem entthronten Meister die Revanche für die im ersten Saisonspiel gegen Burnley erlittene Heimniederlage. Die Blues liegen im Moment auf Rang 5. In einem weiteren Spiel trennten sich Leicester City und Southampton torlos. Fernando Torres (r.) und Atlético verloren in San Sebastian überraschend hoch 0:3 und vergaben damit wohl endgültig die Chance auf den Titelgewinn. Um den 25. Meistertitel der Clubgeschichte zu erringen, benötigt Leader FC Barcelona aus den letzten fünf Spielen in der spanischen Meisterschaft nur noch drei Punkte.

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(dmo/fal/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MAX MEIER am 12.04.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kaputter Fussball

    ahahha falls der schiedsrichter das gesehen hat...na klar. der liebe herr schiedsrichter hat rein gar nichts gesehen gestern. man sollte ganz einfach englische Fussballregeln im europäischen Fussball übernehmen. in England hat man seit der Erfindung des fussballs noch keine Schwalbe gesehen und die regeln der FA mit nachträglichen sperren verstärkt dies nur noch positiv!

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  • Spaniel am 09.04.2018 14:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Nachricht

    Weiterhin gute Besserung!

  • ramos am 12.04.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geldgeld

    ach da muss der gute ramos sowiso keine angst haben, der schiri sieht nur was das geld ihn sehen lässt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus K. am 20.04.2018 23:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    YB

    Hoffen wir mal dass YB nach dieser Saison nicht ganz auseinander fällt.

    • Reto M. am 21.04.2018 00:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Markus K.

      Hoffen wir das es passiert, wenn ihr dann trotzdem wieder Meister werdet dann habt ihr mein Respekt.

    • Markus K. am 21.04.2018 00:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto M.

      Wieso gehen Sie davon aus dass ich YB supporter bin? Bin ich nämlich nicht. Ich fände es nur schade für den CH Fussball wenn dieses Team auseinander gerissen würde.

    • Markus K. am 21.04.2018 00:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto M.

      PS: Und YB ist übrigens noch nicht Meister geworden in der jetzigen Saison.

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  • Frida am 20.04.2018 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    Türken endlich Sperren

    Sperrt den Türkischen Fussball endlich für 2 Jahre von allen Internationalen Veranstaltungen. WM, EM, CL, Uefa Cup. Wenn die ihren Assi Fans nicht unter Kontrolle bekommen, dann spielen sie halt nur noch in der Türkei. Schade, das die Türken beim Fussball so viel Assi Fans haben, und dies immer ein schlechtes Licht auf die eigentlich guten Fussballer wirft.

  • Der Fussballer am 19.04.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Real vs Juve

    Laut dem Fifa Reglement, darf ein gesperrter Spieler das Spiel nur aus der Tribüne mitverfolgen. Trotz dieser Regel hat Sergio Ramos ein Teil des Spiels aus der Spielerbank aus verfolgt. Im normal fall könnte der Spieler bei nicht Einhaltung bis zu 2 Spiele gesperrt werden. Jedoch wurde er nicht gesperrt. Das finde ich schon ein wenig seltsam...

  • calcio moto am 19.04.2018 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jovi

    die ITALOS wettskandal psychospiele juve buffon valentino rossi. Alles das selbe. honig um den mund alles gute im verkaufen forza ITALIA-maffia.;-)

  • Alter Fussball Fan am 19.04.2018 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Sperrt die Klubs für ein Jahr und gut is

    Intressant, man regt sich lieber über den Schirri auf, anstatt über die Fans, man sollte sollche Klubs für ein Jahr sperren, ich garantiere Ihnen das würde das Problem lösen!