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22. Mai 2018 13:15; Akt: 22.05.2018 20:09 Print

Yates bleibt Leader - Tagessieg für Dennis

+++ Wawrinkas Match auf Mittwoch verschoben +++ Timea Bacsinszky für French Open fraglich +++ Aegerter und sein Manager trennen sich +++ Schweiz muss erneut gegen Schweden ran +++

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Tom Dumoulin hat den Sieg in der 16. Etappe des Giro d'Italia, einem Zeitfahren über 34,2 km von Trento nach Rovereto, um 22 Sekunden verpasst. Der Zeitfahr-Weltmeister, der das kurze Giro-Auftaktzeitfahren in Jerusalem für sich entschieden hatte, klassierte sich hinter dem Australier Rohan Dennis und dem Deutschen Tony Martin im 3. Rang. Leader Simon Yates büsste als 1:37 Minuten auf Dennis ein. Damit verteidigte der formstarke Brite die Maglia rosa, die er nach der 6. Etappe hinauf zum Ätna übernommen hatte, gegenüber Dumoulin erfolgreich. Yates' Vorsprung auf den Vorjahressieger beträgt noch 56 Sekunden. Dritter in der Gesamtwertung ist weiterhin Domenico Pozzovivo. Der Italiener liegt allerdings bereit 3:11 Minuten zurück. Neu Gesamt-Vierter ist der Brite Chris Froome (3:50 zurück). Die Teilnahme von Timea Bacsinszky am French Open bleibt ungewiss. Die 28-jährige Waadtländerin, in der Weltrangliste auf Platz 63 abgerutscht, wird am Freitag nach Paris reisen und vor Ort über einen Start entscheiden. Die French-Open-Halbfinalistin von 2015 und 2017 hatte sich vor drei Wochen beim Aufwärmen in Rabat an der rechten Wade verletzt. «Ich werde kein Risiko eingehen», sagte Bacsinszky in Lausanne anlässlich einer vom WTA-Turnier in Gstaad organisierten Pressekonferenz. Sie wolle nicht die Teilnahme in Wimbledon oder gar den Rest der Saison gefährden. Schliesslich möchte sie nicht den gleichen Fehler machen wie nach der Operation an der rechten Hand im vergangenen September. Damals liess sie sich zu wenig Zeit für den Aufbau und kehrte Ende Januar in St. Petersburg auf die WTA-Tour zurück. Bacsinszky hat in diesem Jahr noch kein Einzel gewonnen. Der Moto2-Fahrer Dominique Aegerter und sein langjähriger Manager Robert Siegrist gehen ab sofort getrennte Wege. Neue private und geschäftliche Aufgaben verunmöglichen es dem Zürcher Rechtsanwalt, das Mandat beim momentan verletzten Oberaargauer weiterhin mit vollem Engagement auszuüben. Eine erste Trennung, allerdings nur für wenige Wochen, hatte es bereits im Herbst 2016 gegeben. Danach plante Siegrist seinen Ausstieg auf Ende 2017, doch weil die aktuelle Saison seines Schützlings lange nicht gesichert war, war der Sportmanager nochmals gefordert. Vor Aegerter hatte Siegrist ebenfalls während rund siebeneinhalb Jahren den Zürcher Motorradrennfahrer Randy Krummenacher betreut. An der Eishockey-WM 2019 in der Slowakei (10. bis 26. Mai) kommt es in der Gruppenphase zur Neuauflage des diesjährigen Finals zwischen der Schweiz und Schweden. Die weiteren Gegner der Mannschaft von Nationaltrainer Patrick Fischer in der Gruppe B in Bratislava sind Olympiasieger Russland, Tschechien, Norwegen, Lettland, Österreich und Aufsteiger Italien. Rico Peter, der erfolgreichste Schweizer Bobpilot der letzten Jahre, beendet seine Karriere im Alter von 34 Jahren. Der Aargauer feierte drei Weltcupsiege, WM-Bronze 2016 im grossen Schlitten sowie zwei EM-Medaillen, verpasste aber im vergangenen Winter als Vierter in Pyeongchang die angestrebte Olympiamedaille knapp. Brasiliens Nationalspieler würden erst beim Einzug in den WM-Final einen zusätzlichen Bonus bekommen. Zuvor bekommen alle 23 nominierten Spieler sowie das Trainerteam eine Grundprämie, die sich nur mit dem Erreichen des Endspiels sowie zusätzlich mit dem Titelgewinn deutlich erhöhen würde. «Wir haben die Art der Belohnung geändert und gerechter gemacht», sagte Teammanager Edu Gaspar im WM-Vorbereitungscamp der Seleção in der Nähe von Rio de Janeiro. «Es war nicht ideal, dass die Mannschaft früher etwa die Halbfinals erreicht hat, dort ausgeschieden ist, aber dennoch einen Bonus dafür bekommen hat.» Über die Höhe der aktuellen Grundprämie sowie der Belohnung für den WM-Titel wolle er jedoch nicht sprechen, sagte der frühere Arsenal-Profi. Die Organisatoren des Spengler Cups verpflichteten für die kommende Austragung Metallurg Magnitogorsk. Die russische Mannschaft gehörte in den letzten Jahren in der KHL zu den absoluten Topteams, holte 2014 und 2016 den Titel und stand 2017 im Final. In der vergangenen Saison bedeutete der Viertelfinal Endstation. Letztmals nahm Magnitogorsk 2005 am Traditionsturnier in Davos teil und fertigte das Team Canada im Final gleich mit 8:3 ab. Erstmals am Spengler Cup dabei sind der tschechische Champions-League-Halbfinalist Ocelari Trinec, KalPa Kuopio aus Finnland und die Ice Tigers Nürnberg mit drei deutschen Olympia-Silbermedaillengewinnern. Bereits gesetzt waren Titelverteidiger Team Canada und Gastgeber Davos, die mit je 15 Siegen die Rekordgewinner des Turniers sind. Gut drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft hat der spanische Verband den Vertrag mit Nationaltrainer Julen Lopetegui um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Der 51-Jährige hatte das Amt nach der EM 2016 von Erfolgstrainer Vicente Del Bosque übernommen und das Team souverän an die WM-Endrunde geführt. In Russland sind in der Gruppe B Europameister Portugal, Iran und Marokko die Gegner. «Wir haben grosse Hoffnung für die Weltmeisterschaft. Wir arbeiteten zwei Jahre lang hart und werden das weiter tun», sagte Lopetegui an einer Pressekonferenz in Madrid. Harry Kane wird England bei der WM in Russland als Captain aufs Feld führen. «Er hat einige aussergewöhnliche menschliche Qualitäten», begründete Englands Nationalcoach Gareth Southgate den Entscheid für den Stürmer von Tottenham Hotspur. Es sei eine «grossartige Botschaft für das Team, einen Captain zu haben, der schon bewiesen hat, dass es möglich ist, zu den Besten der Welt zu gehören». In der abgelaufenen Saison der Premier League erzielte der 24-jährige Kane 30 Tore. Nun ist es offiziell: Lucien Favre heisst der neue Trainer von Borussia Dortmund. Es mehren sich Gerüchte, wonach der Romand nicht der einzige Zuzug aus Nice für den BVB sein wird. Gemäss «L'Equipe» und «Le Figaro» könnte Mittelstürmer und Goalgetter Alassane Plea (25) dem Westschweizer in die Bundesliga folgen. Allerdings sollen auch Borussia Mönchengladbach und der FC Sevilla grosses Interesse an Plea haben. Die ehemalige US-Schwimmweltmeisterin Ariana Kukors Smith hat den Schwimmverband ihres Landes wegen Vertuschung sexuellen Missbrauchs durch ihren einstigen Trainer verklagt. In ihrer vor einem Gericht in der Nähe von Los Angeles eingereichten Klage beschuldigt die 28-Jährige ihren ehemaligen Schwimmlehrer Sean Hutchison, ihr sexuelle Avancen gemacht zu haben, als sie 13 Jahre alt war, sie mit 16 berührt und geküsst und mit 17 Sex mit ihr gehabt zu haben. Der Verband USA Swimming habe davon gewusst, aber geschwiegen und nichts zum Schutz der damals Minderjährigen unternommen, heisst es in der Klageschrift. Das aus dem sexuellen Missbrauch resultierende Trauma habe sich bis ins Erwachsenenalter fortgesetzt. Hutchison weist die von Kukors Smith gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. Der Schwimmverband erklärte, er habe erst dieses Jahr davon erfahren. Nach zwei Jahren in China kehrt Manuel Pellegrini in die englische Premier League zurück. Der 64-jährige Chilene unterschrieb einen Dreijahresvertrag als Trainer von West Ham United. Beim Verein des Schweizers Edimilson Fernandes wird Pellegrini Nachfolger des Schotten David Moyes, dessen Vertrag nicht verlängert wurde. Pellegrini war bereits von 2013 bis 2016 in England tätig und gewann dabei mit Manchester City einen Meistertitel und zweimal den Ligacup. Danach wurde er von Pep Guardiola abgelöst. Die BBC meldet, dass Unai Emery bei Arsenal Arsène Wenger ablösen soll. Der 46-jährige Spanier Emery trainierte seit 2016 Paris Saint-Germain, das ab Sommer von Thomas Tuchel gecoacht wird. Emery, der mit PSG das Triple holte, betreute in der Vergangenheit auch den FC Servilla, den er zu drei Europa-League-Triumphen führte. Der Franzose Wenger hört bei den Gunners mit dem Schweizer Granit Xhaka, der ab der kommenden Spielzeit die Nummer 34 statt 29 tragen wird, nach fast 22 Jahren als Cheftrainer auf. Der FC Winterthur hat einen neuen Trainer. Wie «Der Landbote» berichtet, übernimmt der Deutsche Ralf Loose den Club aus der Challenge League. Der 55-Jährige, der in Vaduz lebt, hat einen Einjahresvertrag unterschrieben. Loose war unter anderem in der Saison 2005/06 Coach des FC St. Gallen in der obersten Spielklasse. Damals wurde der gebürtige Dortmunder Mitte April 2006 von den Ostschweizern entlassen und durch Rolf Fringer ersetzt. Loose sah sich am Pfingstmontag die Partie des FCW gegen Schaffhausen (1:3) an. Laut dem TV-Sender Sky Italia hört die Karriere der lebenden Torhüter-Legende Gianluigi Buffon (40) in der Tat nicht auf. Die ehemalige defensive Lebensversicherung von Juventus Turin steht unmittelbar vor einem Transfer zu Paris Saint-Germain. Angeblich sind Club und Spieler so gut wie einig. Die Mannschaft des abgestiegenen EHC Kloten nimmt Formen an. Mit Thibaut Monnet (r.) und Fabian Sutter stossen zwei erfahrene Stürmer zum Team. Der 36-jährige Monnet und der wenige Monate jüngere Sutter haben beide über 1000 NL-Spiele absolviert, spielten bei ihren Clubs zuletzt aber keine tragende Rolle mehr. Monnet stösst von Ambri-Piotta zu den Klotenern. Er gehört mit zwei Meistertiteln (mit den ZSC Lions) und der WM-Silbermedaille 2013 zu den erfolgreichsten Schweizer Angreifern der letzten Dekade. Sutter spielte in den letzten drei Saisons beim EHC Biel. Beide unterzeichneten einen Einjahresvertrag. Mit einem schöneren Fest hätte Neuchâtel Xamax die Rückkehr in die Super League nach sechs Jahren nicht feiern können. Gegner Wil machte mit. Die Neuenburger siegten auf der Maladière 6:3. Raphael Nuzzolo erzielte einen Hattrick, womit der Goalgetter der Liga sein Konto auf 26 Treffer schraubte. Gegen Schluss der Gala, als im Wechsel ein Tor um das andere fiel, hörten die Xamaxiens von den fast 10'000 Fans (Saisonrekord) stehenden Beifall. En passant egalisierten die Neuenburger den Liga-Rekord von 85 Punkten, den der FC Zürich vor einem Jahr aufgestellt hatte. Napoli-Goalie Pepe Reina (Bild) und zwei weitere Spieler mit Serie-A-Vergangenheit müssen sich wegen mutmasslicher Verbindungen zur Mafia vor dem Sportgericht des italienischen Verbandes verantworten. Die Anklage wirft dem Spanier sowie den beiden ehemaligen Profis Salvatore Aronica und Paolo Cannavaro, dem jüngeren Bruder des italienischen Weltmeister-Captains von 2006 Fabio, vor, regelmässig mit Mitgliedern eines Mafia-Clans der Camorra Kontakt gehabt zu haben. Reina wird vorgeworfen, mit drei Mafiosi regelmässig Kontakt gehabt zu haben. Die vier sollen gemeinsam ihre Ferien verbracht und Gefälligkeiten ausgetauscht haben. So soll Reina den Männern unter anderem Zutritt zu exklusiven Bereichen des Stadions San Paolo in Napoli verschafft haben. Im NBA-Playoff-Halbfinal zwischen den Cleveland Cavaliers und den Boston Celtics steht es 2:2. Angeführt von LeBron James (l.) gewannen die Cavaliers das vierte Spiel 111:102. King James war mit 44 Punkten einmal mehr der überragende Mann auf dem Parkett. Der Superstar, der zum achten Mal in Folge den Final erreichen will (mit Miami und Cleveland), erzielte zum 25. Mal in seiner Karriere in einem Playoff-Spiel 40 oder mehr Punkte, zum sechsten Mal in diesem Jahr. Und er übertraf mit seinem 2357. Korb im Playoff den Rekord des legendären Kareem Abdul Jabbar. Wacker Thun gewinnt den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Im Playoff-Final bezwangen die Berner Oberländer im vierten Spiel auswärts Pfadi Winterthur dank einem Treffer von Luca Linder zwei Sekunden vor Schluss 24:23 und setzten sich in der Best-of-5-Serie trotz eines Fehlstarts mit 3:1-Siegen durch. Nach vier Trophäen in Folge der im Halbfinal an Pfadi gescheiterten Kadetten Schaffhausen führt Wacker das nationale Ranking erstmals seit der Titel-Premiere 2013 wieder an. Martin Rubin, bereits zweifacher Trainer des Jahres, vergrössert sein Thuner Palmarès nach drei Cupsiegen und dem Coup vor fünf Jahren um eine weitere Errungenschaft. Timea Bacsinszky (28) trennte sich von ihrem langjährigen Trainer Dimitri Zavialoff (42/links). «Wir haben viele Gespräche geführt und sind zum Schluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden», schrieb die Waadtländerin auf ihrer Homepage. Der Franco-Russe Zavialoff war seit 2013 Coach der Waadtländerin, die in den letzten Monaten wegen einer Handverletzung zahlreiche Unterbrüche im Turnierkalender verzeichnete und im WTA-Ranking auf Position 63 abrutschte. Bacsinszky erreichte unter Zavialoff zweimal die Top Ten (2015 und 2016) und erreichte zweimal den Halbfinal an den French Open in Paris. Zudem feierte sie unter ihm drei Turniersiege (Acapulco, Monterrey und Rabat). Der Finne Lauri Korpikoski verlässt die ZSC Lions und kehrt nach zwölf Jahren im Ausland zu seinem Heimatclub TPS Turku zurück. Der 31-jährige Stürmer mit NHL-Vergangenheit stiess im letzten Oktober zu den Zürchern. Er brachte es bei den Lions auf vier Tore und zehn Assists in 35 Meisterschaftsspielen. Mit einem schnellen Sieg im Schlussgang gegen Mitfavorit Domenic Schneider hat Armon Orlik am Glarner-Bündner Fest in Schwanden GL seinen ersten Kranzfestsieg der Saison errungen - und den zehnten der noch jungen Karriere. Der erste wettkampfmässige Test nach fast elfmonatiger Verletzungspause ist Schwingerkönig Matthias Glarner vollauf gelungen. Er gewann den Clubschwinget in Interlaken. Glarner entschied vier von sechs Gängen für sich. Im Schlussgang remisierte er mit seinem Cousin Simon Anderegg. Vor der letzten Passe hatte Glarner genug Vorsprung, um trotz des Gestellten an der Spitze zu bleiben. Mit dem geglückten Belastungstest endet für den 32-jährigen Meiringer eine lange Zeit des Wartens, die mit dem fatalen Sturz von der Gondel am 27. Juli letzten Jahres begonnen hatte. Das WM-Aufgebot Spaniens wird von Profis des Champions-League-Finalisten Real Madrid und von Meister Barcelona angeführt. Erstmals seit dem Turnier 1962 in Chile stellen die Königlichen wieder sechs Spieler für ein WM-Kader ab: Sergio Ramos, Dani Carvajal, Nacho, Isco, Marco Asensio und Lucas Vazquez. Der FC Barcelona ist mit Gerard Piqué, Jordi Alba, Andres Iniesta und Sergi Busquets vier Mal vertreten. Im 23-Mann-Aufgebot fehlen mit den Chelsea-Profis Alvaro Morata (Bild), Marcos Alonso und Cesc Fabregas auch einige prominente Namen. Spanien trifft in der Gruppe B am 15. Juni auf seinen Nachbarn Portugal. Weitere Gegner sind der Iran und Marokko. Rafael Nadal hat Roger Federer dank seines hart erkämpften Turniersiegs in Rom nach nur einer Woche wieder als Nummer 1 der Welt abgelöst. Er brauchte seinen 78. ATP-Titel, den achten in Rom, um Federer wieder zu überholen. Wie vor dem Turnier in Madrid beträgt der Vorsprung aber nur 100 Punkte. Federer könnte schon bald wieder die Nummer 1 werden – entweder, wenn Nadal beim am nächsten Sonntag beginnenden French Open seinen Titel nicht verteidigen könnte oder wenn der Schweizer in der Woche danach bei seinem Comeback in Stuttgart auf Rasen gewinnen würde. Patrick Kane ist zum MVP der WM in Dänemark gewählt worden. Überdies ist der Amerikaner Topskorer des Turniers gewesen (8 Goals/12 Assists). Die übrigen Auszeichnungen: Bester Torhüter: Frederik Andersen (DEN). - Bester Verteidiger: John Klingberg (SWE). - Bester Stürmer: Sebastian Aho (FIN). Allstar-Team (von den Medien gewählt). Torhüter: Anders Nilsson (SWE). - Verteidiger: Adam Larsson (SWE), Oliver Ekman-Larsson (SWE). - Stürmer: Rickard Rakell (SWE), Kane, Aho. Beste Schweizer (vor den Halbfinals von den Nationaltrainern gewählt): Enzo Corvi, Mirco Müller, Nino Niederreiter. In den 15 Saisons des Bestehens der Super League sind nur vier Mannschaften mit mehr als 30 Punkten als Zehnte und Letzte direkt abgestiegen. Seit dieser Saison hält Lausanne den Rekord. Mit dem abschliessenden 3:0-Sieg in St. Gallen brachten es die Waadtländer auf 35 Punkte, auf die höchste Punktzahl eines Absteigers. Den Bestwert hielt davor der FC Zürich, der 2016 mit 34 Punkten abstieg – einen Punkt hinter Lugano. Die beiden weiteren Absteiger mit über 30 Punkten waren Yverdon 2006 (32 Punkte) und St. Gallen 2011 (31 Punkte). Der überlegene spanische Meister Barcelona beendet die Meisterschaft mit einem 1:0-Heimsieg gegen das zwölftplatzierte San Sebastian. Barça hat damit bei seinem 25. Meistertitel einen Vorsprung von 14 Punkten auf frischgebackenen Europa-League-Sieger Atlético Madrid herausgeholt – und die ungewöhnlich klare Reserve von 17 Punkten auf den Erzrivalen Real Madrid. Atlético seinerseits beendete das 38 Runden umfassende Pensum mit einem 2:2 zuhause gegen Eibar. Barcelonas Trainer Ernesto Valverde zapfte für das letzte Spiel nicht mehr alle Kräfte an. So blieb der Superstar und Torschützenkönig Lionel Messi 67 Minuten lang auf der Bank, bevor er Philippe Coutinho, den einzigen Torschützen der Partie, ablöste.

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(ddu/fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MAX MEIER am 12.04.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kaputter Fussball

    ahahha falls der schiedsrichter das gesehen hat...na klar. der liebe herr schiedsrichter hat rein gar nichts gesehen gestern. man sollte ganz einfach englische Fussballregeln im europäischen Fussball übernehmen. in England hat man seit der Erfindung des fussballs noch keine Schwalbe gesehen und die regeln der FA mit nachträglichen sperren verstärkt dies nur noch positiv!

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  • Spaniel am 09.04.2018 14:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Nachricht

    Weiterhin gute Besserung!

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  • ramos am 12.04.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geldgeld

    ach da muss der gute ramos sowiso keine angst haben, der schiri sieht nur was das geld ihn sehen lässt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • The good german am 22.05.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Missbrauch/Misshandlung

    Schön dass immer von "Missbrauch" die Rede ist. Das setzt voraus, dass man etwas "gebrauchen" kann, also eine Sache ist. Menschen sind aber keine Dinge, man "behandelt" Sie und in diesem Zusammenhang sollte auch von "Misshandlung" die rede sein. Nur mal so am Rande n kleiner Denkanstoss.....

  • MB am 21.05.2018 22:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal

    und jezt ??? ist doch egal er macht das schon gut.... daumen hoch

  • Don Andrés am 21.05.2018 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Iniesta

    Kein Wort über den Abschied eines der grössten, wenn nicht der grösste Fussballer, Don Andrés Iniesta?

    • Italia am 21.05.2018 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Don Andrés

      hey hallo. nicht zu vergessen. Buffon;-) Wer ist Iniesta?

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  • BJB am 21.05.2018 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Silber kein Gold

    Typisch Schweiz,fehlt das Siegesgen.Ewiger Zweiter.Hoffe gibt bald eine Medizin dafür oder eine Impfung.

  • Fuentealbilla am 21.05.2018 00:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    La Mancha

    Andres Iniesta, vielen Dank für die tollen 15 Jahren Fussball den ich Woche für Woche dank dir geniessen konnte. Hasta pronto Maestro