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25. April 2018 14:07; Akt: 25.04.2018 16:18 Print

Djokovic weiter im Formtief

+++ Bürki erinnert sich an das Bombenattentat +++ Bangura verlängert beim FC Zürich +++ Auch Kultfigur Horn will in Köln bleiben +++ Norwegischer Coach für den EV Zug +++

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Am 11. April 2017 verübte Sergey W. vor dem CL-Viertelfinal-Hinspiel des BVB gegen Monaco einen Bombenanschlag auf den Teambus von Dortmund. Am Mittwoch befragte das Landgericht weitere Profis – unter anderen auch Goalie Roman Bürki. «Die Bombe ist noch in der Ausfahrt explodiert. Wir haben einen lauten Knall gehört. Ich dachte zuerst, ein Reifen sei geplatzt», wird der 27-järige Schweizer bei bild.de zitiert. Sie hätten Marc Bartra, der inzwischen zurück in Spanien bei Real Betis ist, vor Schmerzen schreien gehört. «Marc lag auf dem Boden mit blutendem Arm.» Er sei bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bei ihm geblieben. Nach dem Attentat habe er unter Schlafstörungen gelitten und auch heute noch sei er teilweise beeinträchtigt. Wenn beispielsweise jemand hinter seinem Rücken etwas fallen lasse, zucke er zusammen und werde wütend. Jonas Hector hat angekündigt, dass er dem 1. FC Köln im Abstiegsfall treu bleiben werde. Wie mehrere Kölner Medien berichten, spricht auch bei Torhüter Timo Horn (Bild) einiges dafür, dass der 24-Jährige mit seinem Heimatverein in die Zweite Liga geht. Horn geniesst bei den Fans der Geissböcke Kultstatus. Der EV Zug findet einen Nachfolger für den abgesetzten Trainer Harold Kreis. Der Norweger Dan Tangnes unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Keine zehn Tage nach der Trennung von Kreis hat der EVZ den Headcoach gefunden, der ihn durch die kommenden Saisons führen soll. Mit dem erst 39-jährigen Tangnes übernimmt ein Mann das Zepter, dem zugetraut wird, junge Spieler in die erste Mannschaft einzugliedern und zu fördern. Bei Linköping, seinem schwedischen Arbeitgeber in den letzten drei Jahren, habe er dies hervorragend getan, stellten die Zuger fest. «Dan Tangnes hat uns in den Verhandlungen überzeugt. Er hat in der Vergangenheit und will auch zukünftig mit jungen Athleten arbeiten und diese weiterbringen. Wir werden gemeinsam den EVZ in den nächsten Jahren zur besten Ausbildungsstätte in der Schweiz formen und erfolgreiches Eishockey spielen», prognostizierte CEO Patrick Lengwiler. Für die ehemalige Nummer 1 im Frauen-Tennis Maria Scharapowa ist das WTA-Premier-Turnier in Stuttgart schon nach dem ersten Duell zu Ende. Die fünffache Grand-Slam-Siegerin aus Sibirien hat nach ihrer vor einem Jahr abgelaufenen 15-monatigen Dopingsperre (Meldonium) noch nicht zu früherer Form gefunden und liegt im WTA-Ranking momentan auf Platz 41. Gegen die Französin Caroline Garcia verlor sie in drei Sätzen. Danach sagte die 31-jährige Russin, dass sie ihre Karriere ohne Glauben an weitere Grand-Slam-Siege beenden würde. Nach seinem dritten Mittelfussbruch glaubt Manuel Neuer immer noch an eine WM-Teilnahme. Im Magazin «stern» sprach er auch über schwierige Phasen während seiner Verletzungspause. «Ich denke schon, dass ich dabei bin und auch spielen kann. Und das will ich auch», erklärte der 32-jährige Torhüter der Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. Er sei mit dem Heilungsprozess zufrieden, meinte aber auch: «Ich wäre natürlich gern noch ein Stück weiter.» Dennoch hofft er, dass er doch noch einen Einsatz für den Rekordmeister bestreiten darf. Hochspannung in der deutschen Eishockey-Meisterschaft: Die Eisbären Berlin bezwangen zu Hause den EHC Red Bull München mit 5:3 und gleichen die Best-of-7-Finalserie zum 3:3 aus. Damit muss die Entscheidung in der Belle in München fallen. Die Eisbären hatten mit 1:3 zurück gelegen. Trainerwechsel in der Serie A: Udinese hat Massimo Oddo (Bild) nach elf Niederlagen in Folge entlassen. Der 41-jährige ehemalige Verteidiger von Milan und der Nationalmannschaft war erst im November engagiert worden. Gemäss Medienberichten soll ihm Igor Tudor nachfolgen, der bis Dezember Galatasaray Istanbul betreut hat. Der Kroate soll schon seine Zusage gegeben haben.

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(sal/fal/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MAX MEIER am 12.04.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kaputter Fussball

    ahahha falls der schiedsrichter das gesehen hat...na klar. der liebe herr schiedsrichter hat rein gar nichts gesehen gestern. man sollte ganz einfach englische Fussballregeln im europäischen Fussball übernehmen. in England hat man seit der Erfindung des fussballs noch keine Schwalbe gesehen und die regeln der FA mit nachträglichen sperren verstärkt dies nur noch positiv!

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  • Spaniel am 09.04.2018 14:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Nachricht

    Weiterhin gute Besserung!

  • ramos am 12.04.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geldgeld

    ach da muss der gute ramos sowiso keine angst haben, der schiri sieht nur was das geld ihn sehen lässt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kusi am 25.04.2018 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    nicht länger

    Der EVZ hat einen Trainer bis Ende Jahr. Länger wird ers in Zug nicht schaffen.

  • basler tennisspielerin am 25.04.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Maria Scharapowa ...

    War da nicht mal was ..... mit Doping oder so? Also, alles klar, dass sie nicht vorwärts kommt. Und, ich würde mal versuchen mit dem Getsöhne aufzuhören, vielleicht bringt das auch was. Nur versuchen gut auszusehen reicht halt heute nicht mehr um an der Spitze mitzuhalten. Ich würde sie nicht vermissen, wenn sie definitiv aufhört. Man müsste dann auch die immer wieder gleichen Artikel/Interviews mit pauschalisierten Ausreden nicht mehr anhören.

  • Hobbysportler am 25.04.2018 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Doping ehrlich spielen

    Ohne Doping auf Platz 41 ist doch nicht schlecht. Lieber ehrlich ein paar Plätze schlechter klassiert als mit Doping auf Platz 1. Wenn Maria jetzt noch mit dem lauten Gestöhne auf dem Platz aufhören würde, wäre sie sogar sympathisch.

  • Jenny am 24.04.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Knapp verpasst!

    Leider knapp verpasst abr weiter so tom bohli !!!!

  • Baslerbebbi am 24.04.2018 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    Achtung:

    Auch mit Niederreiter und Berra ist die Schweiz Abstiegskandidat Nr. 1. Jetzt muss man das Team darauf vorbereiten.