Sport kompakt

08. Januar 2018 11:03; Akt: 09.01.2018 07:12 Print

Die Lauberhorn-Abfahrt im chinesischen TV

+++ Murrays Comeback verzögert sich wegen OP +++ Angeklagter gesteht Attentat auf BVB-Bus +++ Coutinho fällt ein paar Wochen aus +++

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Wie «Radio Zürisee» berichtet, wird das chinesische Fernsehen die Weltcup-Skirennen vom kommenden Wochenende in Wengen erstmals live übertragen. China habe ein sehr grosses Wintersport-Potenzial, sagt Christoph Zwaan, Sprecher von Schweiz Tourismus. Aufgrund der Zeitverschiebung werden die Rennen von Beat Feuz (Bild) und Co. im chinesischen Fernsehen zur absoluten Prime Time übertragen. «Der Schweizer Winter kann so ins chinesische Schaufenster gestellt werden», sagt Zwaan weiter. Weltweit werden rund 15 Millionen Menschen die Lauberhorn-Rennen verfolgen. Andy Murray unterzog sich in Melbourne einer Hüftoperation. Der Schotte will ab Mitte Juni auf die Rasensaison hin sein Comeback geben. Bislang hatte sich Murray konservativ behandeln lassen, eine Operation wollte er eigentlich vermeiden. Der 30-jährige Schotte konnte seit Juli des letzten Jahres keinen Ernstkampf mehr bestreiten. Mittlerweile ist Murray in der Weltrangliste bis auf Position 19 zurückgefallen. Wie diverse Medien in Deutschland vermelden, hat der Angeklagte im Prozess um den Angriff auf den Mannschaftscar von Borussia Dortmund vom vergangenen April seine Tat gestanden. Sergej W. bestritt vor dem Dortmunder Schwurgericht jedoch jegliche Tötungsabsicht. «Ich bedauere mein Verhalten zutiefst», wird der 28-Jährige zitiert. Er habe ein Attentat vortäuschen wollen und die Sprengvorrichtungen «extra so konzipiert, dass keine Personenschäden zu erwarten waren». Der Deutsche mit russischen Wurzeln wurde von der Staatsanwaltschaft unter anderem wegen 28-fachen versuchten Mordes angeklagt. Gemäss Anklage wettete W. mit Optionsscheinen auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie. Drei Splitterbomben waren damals hochgegangen, als der BVB-Mannschaftsbus auf dem Weg zum Champions-League-Spiel gegen AS Monaco beim Hotel losgefahren war. Beim Anschlag erlitt ein Polizist ein Knalltrauma und der im Car sitzende Verteidiger Marc Bartra wurde schwer am Arm verletzt. Das Debüt von Philippe Coutinho im FC Barcelona verzögert sich offenbar um ein paar Wochen. Der Offensivspieler aus Brasilien hat am Samstag für 120 Millionen Euro (plus rund 40 Mio Bonus) vom FC Liverpool zum Leader der spanischen Liga gewechselt, ist aber scheinbar verletzt. Coutinho leidet an einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und wird bis Ende Januar ausfallen. Nach einer optimistischen Prognose der Ärzte könnte Coutinho allenfalls am 28. Januar im Heimspiel gegen Alaves erstmals für den FC Barcelona spielen. Wahrscheinlicher aber ist ein Debüt am 4. Februar im Derby gegen Espanyol Barcelona, für das Coutinho 2012 während sechs Monaten gespielt hat. Der langjährige NL-Spieler und -Trainer Christian Weber wird mit einem bis zum Ende der Saison gültigen Vertrag Cheftrainer des österreichischen Klubs Lustenau in der Alps Hockey League, wie Teletext meldet. Zuletzt war Weber als Sportchef in La Chaux-de-Fonds tätig. In Österreich hatte sich Weber als Trainer des Klagenfurter AC und Assistenzcoach des Nationalteams einen Namen gemacht. Er beginnt in Lustenau seine siebte Anstellung als Trainer seit 2002. Am längsten war er mit jeweils vier Jahren für die SCL Tigers (ab 2006) und für Thurgau (ab 2013, im Bild) tätig. Die Grasshoppers starten mit zwei Spielern vom Challenge-League-Partnerteam Schaffhausen in die Vorbereitungsphase der Rückrunde. Innenverteidiger Jean-Pierre Rhyner (21) wird bereits nach einem halben Jahr zurückgeholt. Erstmals für GC läuft künftig Mittelfeldspieler Bujar Lika (25, im Bild vorne) auf. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln spielte in der Challenge League noch für Wohlen. Yassin Maouche (rechts) hat sich im Training des FC Zürich verletzt. Der Mittelfeldspieler erlitt einen Teilriss des Aussenbandes im rechten Knie. Der 20-jährige Franco-Algerier mit drei Einsätzen in der laufenden Super-League-Saison wird mindestens zwei Monate ausfallen. Roger Karrer, Verteidiger der ZSC Lions, ist wegen einer Hirnerschütterung vorderhand nicht einsatzfähig. Karrer war am Sonntag im Heimspiel der Lions gegen Fribourg-Gottéron (3:4 n.P) bereits in der 4. Minute verletzt ausgeschieden. Der 20-jährige Karrer hält nach 37 National-League-Saisonspielen bei sechs Assists und damit Skorerpunkten. Marcel Herzog übernimmt ab sofort die Position des Talentmanagers beim FC St. Gallen. Er ersetzt Kristijan Djordjevic, der von seinen Aufgaben freigestellt wurde. Der 37-jährige Herzog, der während seiner aktiven Zeit als Keeper von 2012 bis 2017 im Kader des FCSG stand, arbeitete zuletzt im Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz als «Verantwortlicher Persönlichkeitsentwicklung». Der neue Sportchef Alain Sutter sieht in Herzog die ideale Person für den Posten des Talentmanagers: «Marcel Herzog ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Profi im In- und Ausland, seinem Werdegang, den er mit einem Psychologie-Studium abgeschlossen hat, sowie seinem Charakter prädestiniert für diesen verantwortungsvollen Job.» Der aus der Leichtathletik zurückgetretene Sprint-Weltrekordler Usain Bolt bestreitet im März ein Probetraining bei Borussia Dortmund. Dort will der Jamaikaner seine Chancen als Fussballer ausloten. «Wenn sie sagen, ich bin gut und brauche ein wenig Training, werde ich es versuchen», sagte der 31-Jährige dem englischen «Express». Möglich macht das Training beim deutschen Bundesligisten der gemeinsame Ausrüster. Er sei mit Blick auf die Aufgabe «nervös», meinte Bolt. Sein grösster Traum sei es, für Manchester United zu spielen. Mit dem Durchschnitt will sich Bolt nicht zufriedengeben. «Es muss eine Top-Liga sein», sagte der achtfache Olympiasieger, der sich selbst als Flügelspieler sieht. Der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson hätte nicht besser ins Golfjahr 2018 starten können. Er gewann mit acht Schlägen Vorsprung das Turnier der US PGA Tour auf der Hawaii-Insel Maui und verwies den aufstrebenden Spanier Jon Rahm auf den 2. Platz. Am Schlusstag spielte Johnson mit 65 Schlägen (8 unter Par) die beste Runde überhaupt an dem mit 6,3 Millionen Dollar dotierten Turnier in Kapalua. Die Frage nach dem Sieger war spätestens nach der ersten Platzhälfte beantwortet, sodass es einzig noch um die Höhe des Vorsprungs ging. Victoria Asarenka (ATP 210) verzichtet trotz einer Wildcard auf die Teilnahme an den am 15. Januar beginnenden Australian Open in Melbourne. Die 28-jährige Weissrussin steckt in einem Sorgerechtsstreit um ihren einjährigen Sohn Leo, der wegen des schwebenden Verfahrens Kalifornien nicht verlassen darf. Die ehemalige Weltranglisten-Erste fehlt seit ihrem Achtelfinal-Out im Juli in Wimbledon auf der WTA-Tour. Asarenka triumphierte 2012 und 2013 in Melbourne. Vor ihr hatten auch die amerikanische Titelverteidigerin Serena Williams und die Waadtländerin Timea Bacsinszky ihre Teilnahme abgesagt. Der Jahreskalender des FC Liverpool sorgt bei Anhängern der Reds aktuell mehr für Unmut als Freude. Denn auf dem Januarbild ist ausgerechnet Philippe Coutinho zu sehen. Der Brasilianer wechselte vergangene Woche für eine Rekord-Summe von 160 Millionen Euro zum FC Barcelona. Auf Twitter lassen die Fans ihren Frust über das Kalenderbild aus und zeigen, wie sie es mit anderen Spielern überkleben. Fans, die in Besitz eines Trikots des brasilianischen Nationalspielers sind, bietet der Club beim Eintausch eine Gutschrift an. Die New Jersey Devils warten immer noch auf ihren ersten Sieg im neuen Jahr. Nico Hischier (Bildmitte) und seine Teamkollegen mussten im Derby gegen die New York Islanders einen weiteren Rückschlag einstecken. Die Devils verloren auswärts 4:5 nach Penaltyschiessen. Sie hatten nach 40 Minuten noch 4:2 geführt. In der Overtime spielte der Walliser nicht. Im Gegensatz zu den letzten beiden Partien erzielte er diesmal keinen Skorerpunkt. Der Waadtländer Thabo Sefolosha (rechts) erleidet in der NBA mit Utah die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien. Die Jazz mussten bei den Miami Heat eine bittere 102:103-Pleite einstecken. Knapp vier Minuten vor dem Ende führten die Gäste noch 96:89. Den Sieg für Miami sicherte Josh Richardson 5,1 Sekunden vor dem Ende. Sefolosha ein starke Leistung. Der 33-Jährige war mit sämtlichen vier Versuchen aus dem Spiel heraus erfolgreich und verwertete auch alle vier Freiwürfe. Mit 13 Punkten war er der drittbeste Werfer seiner Mannschaft. Dazu kamen sechs Rebounds. Utah belegt in der Western Conference mit 16 Siegen und 24 Niederlagen den 10. Platz. Die Swiss Football League (SFL) kürt an der Award Night am 29. Januar im KKL in Luzern die besten Spieler der Super League und Challenge League. Auszeichnungen werden in total acht Kategorien vergeben. Für die Preisverleihung in der Kategorie «Best Youngster 2017» sind Nedim Bajrami (Bild) von den Zürcher Grasshoppers, Dimitri Oberlin vom FC Basel und Albjan Ajeti, der Anfang Oktober vom FC St. Gallen zu Meister Basel wechselte, nominiert. Sven Bärtschi unterlag bei seinem Comeback mit den Vancouver Canucks bei den Montreal Canadiens 2:5. Der Langenthaler bestritt sein erstes Spiel seit dem 9. Dezember, als er einen Kieferbruch erlitten hatte. Der Stürmer, welcher mit einem Extra-Schutz an seinem Helm spielte, konnte seine lange Pause nicht kaschieren. Wenn er auf dem Eis stand, mussten die Canucks bei numerischem Gleichstand deutlich mehr Torschüsse hinnehmen als sie abgaben. Die Differenz betrug -15. Dennoch kam Bärtschi auf eine neutrale Bilanz. Für Vancouver war es die vierte Niederlage in Serie. Nationalspieler Fabian Frei hat heute Geburtstag. Der Thurgauer wird 29. Nach seiner Rückkehr aus der Bundesliga von Mainz 05 zum FC Basel bestreitet er heute beim Schweizer Serienmeister das erste Training. Frei hatte sich mit Topleistungen aus Deutschland verabschiedet. Zuletzt verhalf der Mittelfeldakteur Mainz im DFB-Pokal zum 3:1-Sieg über Stuttgart. Das Hoch der Vegas Golden Knights hält an. Das neue NHL-Team bezwang die New York Rangers 2:1 und kam zum siebten Heimsieg in Folge. Überhaupt verlor die Mannschaft aus Las Vegas vor heimischem Publikum in 21 Partien nur zweimal. Luca Sbisa war bei den Gastgebern jedoch erneut zum Zuschauen verdammt. Der Zuger Verteidiger hatte sich im Spiel zuvor, seinem ersten seit dem 12. Dezember, gegen Chicago an der Hand verletzt. Wann er wieder einsatzfähig ist, wird von Tag zu Tag entschieden.

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ein BvB Fan am 08.01.2018 11:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geld

    Ich finde es beängstigend zu sehen was Menschen heutzutage machen um an Geld zu kommen. Sicher mag es verzweifelte Situationen geben aber so etwas ist für mich definitiv keine Lösung.

  • Mike myers am 08.01.2018 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Zugegeben sein plan war echt nicht ohne.. wer wieviele anschläge es gibt nur um die aktienkurse zu manipluieren. Worldtradecenter 2001 hat bestimmt auch was damit zu tun.

  • franz am 08.01.2018 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    hoffen

    Gute Besserung und auf bald!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tschuli am 09.01.2018 01:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ich will nicht in die Röhre schauen

    In China werden die Lauberhornrennen übertragen und in der Schweiz schauen wir in die Röhre... Damit dieses Zenario nie Realität wird unbedingt Nein stimmen am 4. März zur NOBillag Initiative.

    • Baselbieter am 09.01.2018 07:01 Report Diesen Beitrag melden

      Panikmacherei

      Glaube kaum, dass es mit No-Billag kein Skirennen meht zu sehen geben wird. Und wenn ja, kann man es immer noch auf ORF ansehen. Also lieber ORF schauen wenn es so kommen sollte, als weiterhin mit Gebühren abgezockt zu werden.

    • Jacques am 09.01.2018 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Baselbieter

      für ORF zahlst du mit Kabel indirekt auch Gebühren, und über Satellit ist es verschlüsselt

    einklappen einklappen
  • franz am 08.01.2018 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    hoffen

    Gute Besserung und auf bald!

  • evi am 08.01.2018 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja

    oh der arme gute besserung und bis in 3 jahren wieder

  • Mjiuörri am 08.01.2018 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Chancenlos

    Nur weil Merry aus urlaubstechnischen Gründen den Australian Open fernbleibt, heisst das noch lange nicht, dass RF die erste Runde überstehen wird.

  • Mike myers am 08.01.2018 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Zugegeben sein plan war echt nicht ohne.. wer wieviele anschläge es gibt nur um die aktienkurse zu manipluieren. Worldtradecenter 2001 hat bestimmt auch was damit zu tun.