Sport kompakt

21. Mai 2013 13:00; Akt: 22.05.2013 11:14 Print

Verärgerter Fussballfan wirft sein Gebiss wegVerärgerter Fussballfan wirft sein Gebiss weg

In Argentinien zeigt ein Fan mit seinen eigenen Zähnen, wie genervt er über ein Spiel ist. Weitere Kuriositäten und Witziges aus der Welt des Sports gibts hier im Einwurf.

Einwurf
Spektakuläres, Witziges und Kurioses aus der Welt des Sports - egal ob im Bild oder auf Video - gibts hier im Einwurf.
Ein Gebiss kommt geflogen
Verärgerte Fussballfans haben aus Wut schon viele Gegenstände auf den Platz geworfen. Luis Figo wurde 2002 mit einem Kopf eines Spanferkels eingedeckt, weil er von Barcelona zu Real Madrid wechselte, um nur ein Beispiel zu nennen. In Südamerika bekam nun Caruso Lombardi, Trainer der Argentinos Juniors, die Wut eines Anhängers zu spüren. Weil das Team gegen Belgrano Cordoba 1:3 verlor, warf er sein Gebiss in Richtung des Trainers. Von wem genau die dritten Zähne geflogen kamen, ist auf dem Video leider nicht ersichtlich. (heg, 22.5.13)
(Video: YouTube)
Das 70-Meter-Goalie-Goal
US-Lacrosse-Torhüter Sam Beazell von der St. Stephen's und St. Agnes School erzielt gegen Woodberry Forest ein absolutes Traumtor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wirft er den kleinen Hartgummi-Ball nach einer Parade übers ganze Feld und den gegnerischen Keeper ins rund 75 Meter entfernete gegenüberliegende Tor. Dank Beazells Tor und zwölf Paraden gewannen die Saints das Spiel 8:5. (pre, 21.5.13)
(Quelle: YouTube)
Kleiner Knirps stielt Chelsea-Stars die Show
Chelseas Ersatzkepper Ross Turnbull bringt seinen Sohn mit zu den Feierlichkeiten am Saisonende. Abseits der Stars schnappt sich der kleine Josh Turnbull einen Ball und läuft damit auf das Tor zu. Der kleine Knirps kann kaum gehen, dribbelt das Leder aber fleissig über den Rasen. Ein Fan auf der Tribüne filmt den Sololauf des Nachwuchskickers mit seinem Handy, während ihn alle anderen Chelsea-Fans lautstark anfeuern. Als der Ball über die Torlinie rollt ist im Stadion die Hölle los. Der Kleine kann es kaum glauben, hievt nach einem kurzen Moment dann aber doch noch die Arme in die Höhe. (als/20.5.13)
(Video: YouTube)
Beckham kämpft mit den Tränen
Fussball-Oldie David Beckham absolvierte am Samstagabend gegen Absteiger Stade Brest das letzte Profispiel seiner Karriere. Er führte PSG als Captain zum 3:1 im Stade de France. In der 82. Minute wurde der 38-jährige Brite ausgewechselt. Dabei konnte er sich ein paar Tränen nicht verkneifen. (als/19.5.13)
(Video: YouTube)
Fergies ganz persönliches Abschiedsgeschenk
Sir Alex Ferguson musste sich vor seinem letzten Spiel mit Manchester United (gegen West Bromwich) ein letztes Mal den Fragen der Presse stellen. Entsprechend gut gelaunt trat der ManUnited-Coach vor die Journalisten, welche den Startrainer mit Standing Ovations empfingen. Von der englischen Zeitung «Sun» kriegte Fergie eine gute Flasche Rotwein und ein ganz spezielles Geschenk. Ein Kuchen in Form eines Haarföhns – in Anlehnung an Fergusons Spitznamen «Föhn». Die Freude über das Abschiedsgeschenk war gross. (als/18.5.13)
(Video: YouTube)
Anita Weyermann erwartet Drillinge
Dreifache Mutterfreuden bei Anita Weyermann: Die WM-Dritte 1997 über 1500 m ist im vierten Monat schwanger - und zwar mit Drillingen. «Wir waren schon ziemlich überrascht. Aber nach dem ersten kleinen Schreck freuen wir uns natürlich sehr», sagte Weyermann gegenüber dem «Blick». Die 35-jährige Bernerin ist seit 2010 verheiratet und brachte im Dezember 2011 eine Tochter zur Welt.
Di Pietro hängt ein weiteres Jahr an
Der ehemalige Schweizer Internationale Paul Di Pietro hat noch nicht genug: Der 43-jährige Stürmer verlängerte seinen Vertrag mit dem NLB-Klub Olten um ein Jahr. Der Schweiz-Kanadier wechselte Anfang Januar von Lugano nach Olten. Für die Solothurner realisierte er in bislang 28 Spielen 24 Punkte.
«Becks» erste Homestory
David Beckham schlug bei Manchester United ein wie eine Bombe. In seinem ersten Spiel für die Red Devils erzielte der damals 19-jährige «Becks» im Dezember 1994 im Champions-League-Gruppenspiel gegen Galatasaray Istanbul (mit Kubilay Türkyilmaz) gleich sein erstes Tor. In der 37. Minute landete ein Weitschuss-Hüpfer im langen Eck. Danach erhielt der spätere «Golden Boy» bereits Besuch von der Presse. Die Homestory bei seiner Landlady mutet heute ziemlich skurril an: Beckham - er trägt einen weiten, roten Pullover - zeigt dem Reporter sein Zimmer, seine Sneakers sowie seine Baseball-Mützen und stellt klar, dass R. Kelly derzeit sein Lieblingsmusiker ist. (pre, 17.5.13)
(Quelle: YouTube)
Der humorlose Hammer ins Glück
Penaltyschiessen im Eishockey sind für den Schützen deprimierend. Die Torhüter sind im Vorteil. Viele Spieler lassen sich daher die verrücktesten Finten, Tricks und Moves einfallen, um den Keeper zu überlisten. In einem WM-Viertelfinal kann man da schon auch ganz verrückte Bewegungen erwarten. Doch der Schwede Fredrik Pettersson griff auf eine andere Methode zurück: Beim Stand von 1:1 lief er als letzter Schütze der Schweden an, holte fünf Meter vor dem Tor aus und hämmerte mit der brachialen Gewalt eines Slapshots die Scheibe am verdutzten Kanada-Goalie Smith vorbei ins Netz zum 2:1. Als nächster Schütze vergab Eberle für die Nordamerikaner – Schweden steht im Halbfinal. Manchmal ist Gewalt zumindest im Sport doch eine Lösung. (fox, 17.5.13)
(Quelle: YouTube)
Landsleute unter sich
Juan Martin del Potro hat in Rom Papst Franziskus getroffen. Der Argentinier besuchte am Mittwoch zusammen mit anderen Tourspielern eine Messe im Vatikan und sprach danach mit seinem Landsmann. «Ich war vorher sehr nervös. Dann ist für mich ein Traum wahr geworden, den ich nie vergessen werde. Es war ein unvergesslicher Moment», sagte die gläubige WEltnummer 7 nach dem Treffen mit dem ersten Papst aus Südamerika. (pre, 16.5.13) (Bild: Keystone)

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