Sport kompakt

15. März 2018 20:19; Akt: 21.03.2018 12:50 Print

Shaqiri im Elend – Salah trifft viermal

Nibali gewinnt Mailand–Sanremo +++ Lüthi und Aegerter weit hinten +++ Lewandowski offenbar mit Real einig +++ Fabian Schär rückt dem Abstieg näher +++

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Einen Tag nach der Absage ans Nationalteam stand Xherdan Shaqiri in der Startformation von Stoke City. Die Präsenz des Schweizers half dem Abstiegskandidaten aber nichts, gegen Everton setzte es eine 1:2-Niederlage. Shaqiri, der mit Problemen in der Wade zu kämpfen hatte, wurde nach 76 Minuten ausgewechselt. Stokes Rückstand auf den rettenden 17. Rang beträgt drei Punkte. Der frühere Basler Mohamed Salah führte Liverpool derweil mit vier Toren zu einem 5:0 gegen Watford. - Die weiteren Spiele vom Samstag: Bournemouth - West Bromwich Albion 2:1. Huddersfield Town - Crystal Palace 0:2. - Rangliste: 1. Manchester City 30/81 (85:20). 2. Manchester United 30/65 (58:23). 3. Liverpool 31/63 (73:34). 4. Tottenham 30/61 (59:25). 5. Chelsea 30/56 (52:27). 6. Arsenal 30/48 (55:41). Der Italiener Vincenzo Nibali feiert beim ersten Klassiker der Saison von Mailand nach Sanremo einen Solosieg. Es ist dies der erste Triumph eines einheimischen Fahrers seit zwölf Jahren. Nibali hatte rund 7 km vor dem Ziel im finalen Anstieg angegriffen und wurde dafür belohnt. Am Ende rettete der 33-Jährige vom Team Bahrain Merida nach 294 km und über sieben Stunden Fahrzeit wenige Meter auf das heranbrausende Feld. Den Sprint des Feldes gewann der Australier Caleb Ewan vor dem Franzosen Arnaud Démare. Tom Lüthi startet bei seiner MotoGP-Premiere am Sonntag aus der sechsten Reihe. Der 31-jährige Emmentaler beendete das Qualifying zum Grand Prix von Katar auf dem 18. Rang. Die Pole sicherte sich Johann Zarco. Der Franzose blieb knapp 0,2 Sekunden vor Weltmeister Marc Marquez und dem Italiener Danilo Petrucci. Dominique Aegerter musste sich im Moto2-Qualifying mit Platz 21 begnügen. Es scheint ernst zu werden zwischen Robert Lewandowski und Real Madrid. Wie die spanische Zeitung «Mundo Deportivo» berichtet, seien sich der Stürmer und die Madrilenen bereits einig. Es fehle nur noch die Zustimmung der Bayern – was angesichts des laufenden Vertrages bis 2021 schwierig (oder zumindest kostspielig) werden dürfte. Schlüsselfigur im Transfer soll Pini Zahavi sein, der neue Berater des 29-Jährigen. Zahavi, der vergangenen Sommer Neymars Transfer zu PSG einfädelte, habe einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein dritte Jahr für Lewandowski ausgehandelt. Dabei soll der Bruttolohn deutlich über den bisherigen 16 Millionen jährlich liegen. Der Abstieg rückt für Fabian Schär und La Coruña näher. Nach dem 1:1 im Heimspiel gegen das ebenfalls gefährdete Las Palmas beträgt der Rückstand auf den rettenden 17. Platz sieben Punkte. Fabian Schär spielt unter dem neuen Trainer Clarence Seedorf in La Coruña nur noch eine Nebenrolle. Gegen Las Palmas sass der Ostschweizer zum dritten Mal in Folge auf der Ersatzbank. Doch ob mit oder ohne Schär, ob mit oder ohne Seedorf: La Coruña kommt in dieser Saison nicht in die Spur. Der letzte Sieg datiert vom 9. Dezember 2017. Seither gingen 14 Meisterschaftsspiele über die Bühne (5 Punkte). Das Unentschieden – für La Coruña immerhin ein Punkt nach einem frühen Rückstand – fühlte sich am Ende für beide Teams an wie eine Niederlage. Las Palmas ist ebenfalls auf einem Abstiegsplatz klassiert und wartet seit sechs Wochen auf einen Sieg. Das Weltcup-Finale der Skicrosser in Megève wird abgesagt. Der Grund dafür sind starke Schneefälle. Damit steht der Olympia-Zweite Marc Bischofberger als Gesamtsieger fest. Der 27-jährige Appenzeller wäre in Frankreich angetreten, obwohl er eine Woche zuvor bei einem Sturz im russischen Sunny Valley einen Anriss des Kreuzbandes im linken Knie erlitten hatte. Bei den Frauen beendete Fanny Smith die Gesamtwertung im 2. Rang. Die Olympia-Dritte musste sich einzig der Schwedin Sandra Näslund geschlagen geben. Seit 20 Jahren spielt Andrés Iniesta für den FC Barcelona, zuletzt hat er den Vertrag verlängert – auf Lebzeiten. Offenbar war diese Erneuerung des Kontraktes aber vor allem eines: eine Vorbereitung auf den Abgang. Denn neu darf der 33-Jährige den Verein zum Ende jeder Saison ablösefrei verlassen, sofern er diesen Entscheid bis jeweils zum 30. April kommuniziert. Und wie spanische Medien berichten, soll Iniesta ein Angebot aus China vorliegen haben. Das beinhaltet nicht nur 35 Millionen Lohn jährlich, sondern auch Support für seine Weinhandlung. Der chinesische Club Tianjin Quanjian soll zugesichert haben, die Weine im asiatischen Raum zu vermarkten. Endgültig entschieden hat sich der Barça-Captain aber noch nicht: «Mir bleiben noch einige Wochen. Ich muss abschätzen, was für mich und für den Klub das Beste ist.» Julie Zogg schafft zum Abschluss der Saison am Weltcup in Winterberg im Parallelslalom als Dritte den Sprung aufs Podest. Bei den Männern klassiert sich Nevin Galmarini im 8. Rang. Julie Zogg musste sich im Halbfinal der Russin Alena Sawarsina geschlagen geben. Im «kleinen» Final setzte sie sich gegen die Polin Aleksandra Krol durch. Die 25-jährige Athletin aus Walenstadt, 2015 Gesamt-Weltcupsiegerin, hatte schon Mitte Dezember im Parallelslalom in Cortina D'Ampezzo als Zweite einen Podestplatz geschafft. Die Disziplinenwertung beendete sie im 3. Rang. Den Sieg in Winterberg sicherte sich die Deutsche Selina Jörg. Bei den Männern scheiterte Nevin Galmarini, Olympiasieger im Parallel-Riesenslalom, im Viertelfinal nach einem grossen Fehler am Slowenen Rok Marguc. Der 31-jährige Engadiner stand schon zuvor als Gewinner der Alpin-Wertung fest. Das Rennen entschied der Italiener Roland Fischnaller für sich Die Toronto Raptors feiern in der NBA den elften Sieg in Serie. Allerdings gewinnt das beste Team der Eastern Conference gegen die Dallas Mavericks erst in der Verlängerung (122:115). Titelverteidiger Golden State Warriors erlitt mit dem 93:98 gegen die Sacramento Kings die dritte Niederlage in den letzten vier Partien. Die Negativserie hat auch mit grossem Verletzungspech zu tun. Nach Stephen Curry (Knöchel) und Klay Thompson (Daumen) mussten die Kalifornier neu auch auf Kevin Durant (im Bild) verzichten. Der MVP der Finalserie 2017 wird wegen einer Rippenverletzung mindestens zwei Wochen fehlen. Immerhin kehrte Defensivchef Draymond Green nach einer Schulterverletzung ins Team zurück. Nashville mit den Schweizern Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber qualifiziert sich in der NHL als erstes Team für die Playoffs. Die Predators gewinnen bei den Colorado Avalanche 4:2. Josi hatte mit einem herrlichen Antritt und einem schönen Querpass auf Craig Smith entscheidenden Anteil am 2:2 von Filip Forsberg (27.). Der Berner Verteidiger und Captain der Predators totalisiert nun 37 Assists in dieser Saison. Mit 47 Skorerpunkten ist er teamintern die Nummer 4. Dahinter folgt Fiala, der diesmal - wie auch auch Weber - nichts Zählbares zum Sieg beisteuerte. Stuttgart reiht seit einem Monat in der Bundesliga fast nach Belieben Erfolg an Erfolg. Beim 2:1-Sieg in Freiburg resultierte für den VfB der fünfte Sieg aus den letzten sechs Spielen. Dass die Stuttgarter in den letzten Wochen in der Bundesliga auf einer Erfolgswelle reiten, hängt vor allem mit Rückkehrer Mario Gomez zusammen. Nach seinem Wechsel in der Winterpause von Wolfsburg zurück zu Stuttgart blüht der 32-Jährige auf. In Wolfsburg in zwölf Spielen nur einmal erfolgreich, erzielte Gomez gegen Freiburg in seinem zehnten Einsatz für Stuttgart seine Tore fünf und sechs. Bereits in der 4. Minute brachte Gomez Stuttgart im baden-württembergischen Derby in Führung, in der 75. Minute sicherte er seinem Team den Sieg. In der 53. Minute lieferte der SC Freiburg zwar den Beweis, dass man mit Nils Petersen auch über einen überaus treffsicheren Stürmer verfügt - von 26 Toren der Freiburger erzielte der 29-Jährige die Hälfte. Mehr als ein persönliches Erfolgserlebnis blieb sein frecher Lupfer zum zwischenzeitlichen Ausgleich aber nicht. Zum Auftakt der 30. Runde der französischen Meisterschaft siegte Monaco daheim gegen das vom Abstieg bedrohte Lille 2:1. Die Monegassen festigten den 2. Platz, der am Schluss der Saison zur Teilnahme an der Champions League berechtigen wird. Nach einem frühen Rückstand drehten Monacos beste zwei Torschützen nach Falcao die Partie. Der Portugiese Rony Lopes erzielte unmittelbar vor der Pause sein zehntes Saisontor, und der Montenegriner Stevan Jovetic traf nach eine Stunde mit einem Heber zum achten Mal. Maria Scharapowa muss auf die Teilnahme am WTA-Premier-Turnier in Miami von nächster Woche verzichten. Die 30-jährige Russin hat sich am linken Unterarm verletzt. Nach ihrer 15-monatigen Dopingsperre, die letzten April abgelaufen ist, hat die fünffache Grand-Slam-Turniersiegerin und frühere Weltranglisten-Erste Mühe, ihre alte Stärke wiederzufinden. Am Turnier in Indian Wells bezog sie ihre dritte aufeinanderfolgende Niederlage. Dies ist ihr seit 2003 nie passiert. Sie trennte sich nach dem frühen Out in Indian Wells von Trainer Sven Groeneveld. Der FC Aarau bleibt in der Challenge League das schwächste Auswärtsteam. Zum Auftakt der 25. Runde kassieren die Aarauer beim 0:1 in Wil die dritte Niederlage in Serie. Von nunmehr 12 Auswärtsspielen in dieser Saison konnte Aarau nur gerade eines gewinnen. Gegen Wil, das in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist, sah es derweil lange so aus, als könnten die Aarauer auswärts zumindest wieder ein Mal einen Punkt gewinnen. Die erste Halbzeit verstrich ohne eine nennenswerte Chance. Nach der Pause war die von Marinko Jurendic betreute Gäste-Equipe gar die gefährlichere Mannschaft, ein Tor gelang den Aarauern dennoch nicht. Seit über 277 Minuten warten die FCA-Fans bereits auf ein Erfolgserlebnis. In der 68. Minute sorgte Wils Brasilianer Zé Eduardo mit seinem Weitschuss dafür, dass eine weitere dunkle Serie der Aarauer ihre Fortsetzung findet: Seit dem 3:0-Sieg in Wil im März 2017 kassierte der FCA auswärts in jedem Spiel mindestens ein Tor. In der Qualifikation für das Weltcup-Skifliegen im norwegischen Vikersund belegte Simon Ammann den 19. Rang. Der Toggenburger erreichte 206 m. Die weiteren Swiss-Ski-Starter Gregor Deschwanden (42.), Andreas Schuler (45.) und Sandro Hauswirth (50.) vermochten sich dagegen nicht für den Wettkampf der besten 40 zu qualifizieren. Den Sieg in der Qualifikation sicherte sich der Weltcup-Leader Kamil Stoch; der Pole segelte bis auf 242 m. Das zweite Einzel-Skifliegen in dieser Weltcup-Saison steht am Sonntag auf dem Programm. Am Samstag findet auf der Skiflug-Schanze von Vikersund ein Teamspringen statt. Lara Gut verzichtet auf ihren Einsatz am Sonntag im Riesenslalom beim Weltcup-Finale in Are. Damit hat sich der Abstecher nach Schweden - ausser dem Erfahrungsgewinn auf der WM-Piste 2019 - für die 26-jährige Tessinerin nicht gelohnt. Sie schied sowohl in der Abfahrt wie auch im Super-G durch Stürze früh aus. In ihrer Comeback-Saison nach überstandener Knieverletzung bestritt Gut inklusive den Olympischen Spielen 28 Rennen. Dreimal stand sie auf dem (Super-G)-Podest, mit dem Sieg Ende Januar in Cortina d'Ampezzo als Höhepunkt. Die kleine Kristallkugel für den Disziplinen-Sieg ging an die Liechtensteinerin Tina Weirather. In Südkorea belegte Gut im Super-G den undankbaren 4. Rang. Für Dario Cologna begann das Weltcup-Finale in Falun mit einer Enttäuschung. Der Münstertaler verpasste die Viertelfinals im Skating-Sprint um zweieinhalb Sekunden. In der Qualifikation in Mittelschweden resultierte für Cologna nur der 50. Platz. Auch die anderen Schweizer Männer Roman Schaad (38.), Jonas Baumann (49.) und Roman Furger (52.) schafften den Vorstoss in die K.o.-Runde der besten 30 nicht. Den beiden Schweizer Starterinnen beim Skating-Sprint anlässlich des Weltcup-Finales in Falun war in den Viertelfinals kein Glück beschieden. Laurien van der Graaff beklagte einen Stockbruch und schied in ihrem Lauf ebenso als Sechste aus wie Nadine Fähndrich, die bei der letzten Abfahrt hin zum Ziel zu Fall kam. Die Nashville Predators knackten in der NHL mit einem 3:2-Sieg gegen die Arizona Coyotes als erstes Team im Westen die 100-Punkte-Marke. Matchwinner war Kevin Fiala, der im Schlussdrittel die Vorlage zum 2:2-Ausgleich lieferte und in der 45. Minute den Siegtreffer erzielte. Zum eigenen Punkte-Rekord fehlen den Predators nach dem 12. Sieg aus den letzten 13 Spielen noch neun Zähler. Weitere Resultate: Clint Capela trug mit einem weiteren starken Auftritt zum 54. Saisonsieg der Houston Rockets in der NBA bei. Beim 101:96 gegen die Los Angeles Clippers verbuchte der Genfer Center 19 Punkte, 12 Rebounds und 6 Blocks. Nach dem 13. Sieg in Folge vor eigenem Anhang ist den Rockets Platz 1 in der Southwest Division gewiss. Auch winkt der Franchise aus Texas das Heimrecht für die gesamten Playoffs. Der Vorsprung auf die zweitbeste Equipe der Liga, die Golden State Warriors, beträgt zwei Siege. Tiger Woods ist auf seiner Comeback-Tour nicht aufzuhalten. Am Arnold-Palmer-Invitational in Orlando hat er sich in der ersten Runde bereits wieder in der Spitzengruppe etabliert. Nach dem 2. Platz vom letzten Wochenende in Palm Harbor zeigt sich der von seinen vielen Verletzungen erholte Superstar auch 170 km weiter nordöstlich in Orlando von seiner besten Seite. Er musste am zwölften Loch der Auftaktrunde einen doppelten Schlagverlust hinnehmen. Aber dank sechs Birdies glückte ihm dennoch ein formidables Ergebnis, das ihm für die Fortsetzung des prestigeträchtigen und mit 8,9 Millionen Dollar dotierten Turniers alle Möglichkeiten offenlässt Xabi Alonso drohen laut spanischen Medienberichten wegen Steuerhinterziehung acht Jahre Gefängnis. Seit drei Jahren laufen bereits Ermittlungen gegen den ehemaligen Profi von Bayern München. Angeblich hat der heute 36-Jährige seine Einkünfte aus dem Verkauf von Bildrechten als Profi nicht entsprechend deklariert. Von 2009 bis 2014 spielte der Mittelfeldspieler bei Real Madrid, wechselte dann nach München und spielte bis 2017 für die Bayern. Laut «El Confidencial» haben die Ermittler so viel belastendes Material gefunden, dass der ehemalige Weltmeister ins Gefängnis wandern könnte. Der Quarterback Kirk Cousins wechselt innerhalb der National Football League (NFL) von den Washington Redskins zu den Minnesota Vikings. Für seinen Dreijahresvertrag soll der 29-Jährige laut Medienberichten 84 Millionen US-Dollar verdienen, womit er zum bestbezahlten Spieler der NFL-Geschichte avancieren würde. Schwere Vorwürfe an das Sicherheitspersonal des FC Barcelona: Vor dem Champions-League-Spiel von Barça gegen Chelsea ist es rund um das Stadion Camp Nou zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der Blues und der spanischen Security gekommen. Dies berichten britische Zeitungen, auch gibt es mehrere Einträge in sozialen Medien. «Wir kennen Berichte von Vorfällen ausserhalb des Stadions vor dem Spiel, bei denen mehrere Chelsea-Fans verletzt wurden», sagte ein Chelsea-Sprecher am späten Mittwochabend am Rande der Medienkonferenz nach der Partie. «Wir bitten unsere Anhänger darum, uns zu kontaktieren und uns ihre Erfahrungen bei der Ankunft am Stadion mitzuteilen, damit wir das ordnungsgemäss mit den Behörden klären können.» Der Austragungsort des Länderspiels Griechenland gegen die Schweiz vom 23. März ist nun definitiv bestimmt worten. Der griechische Fussball-Verband hat den Test gegen das Team von Vladimir Petkovic im Olympiastadion von Athen mit Beginn um 20 Uhr angesetzt. «Die Entscheidung der Stadtregierung von Thessaloniki, nach dem Abbruch des Liga-Spiels PAOK Saloniki - AEK Athen von letzter Woche aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres keine Fussballspiele zuzulassen, hat auch für das Schweizer Nationalteam Konsequenzen. Das in Griechenlands zweitgrösster Stadt vorgesehene Trainingslager sowie das abschliessende Länderspiel gegen das Team von Nationalcoach Michael Skibbe werden nach Athen verschoben», schreibt der SFV auf seiner Homepage. Kamil Stoch gewann auf überlegene Weise das Weltcup-Springen in Trondheim. Der dreimalige Olympiasieger aus Polen setzte sich bei der dritten Station der Raw-Air-Tour mit 17 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Stefan Kraft durch. Dritter wurde der norwegische Lokalmatador Robert Johansson. Der einzige Schweizer im Finaldurchgang war Simon Ammann (Bild), der zweimal bei 127 m landete. Der Toggenburger verbesserte sich mit seinem zweiten Versuch immerhin noch vom 29. in den 23. Rang; die Top 10 waren umgerechnet jedoch rund 13 m entfernt. Torhüter Noam Baumann (21) wechselt per sofort vom FC Wil aus der Challenge League zum FC Lugano. Der Tabellensiebte der Super League einigte sich mit dem Schweizer U-21-Internationalen auf einen Leihvertrag bis Ende Saison mit der Option zu einer definitiven Übernahme bis 2022. Benjamin Weger gelang im Vergleich zum letzten Wochenende eine markante Steigerung. Der Walliser beendete den Biathlon-Sprint in Oslo als Zwölfter. Mario Dolder musste eine Strafrunde absolvieren, gleichwohl realisierte er als 24. sein zweitbestes Resultat in diesem Weltcup-Winter. Jeremy Finello (39.) blieb wie Weger fehlerlos und durfte sich noch zwei WC-Punkte gutschreiben lassen. Der Weltcup-Debütant Sebastian Stalder blieb ohne Strafrunde und klassierte sich als 82. zwei Ränge vor seinem Teamkollegen Joscha Burkhalter (3 Fehler). Die norwegischen Gastgeber feierten dank Henrik L'Abée-Lund und dem Weltcup-Zweiten Johannes Thingnes Bö einen Doppelsieg. Dritter wurde Martin Fourcade (FRA). Das Rekursgericht der Europäischen Handball-Föderation (EHF) bestätigt den Entscheid der ersten Instanz, das WM-Qualifikationsspiel vom 13. Januar 2018 zwischen Bosnien-Herzegowina und der Schweiz (21:15) in einen 10:0-Forfaitsieg für die Schweizer zu werten. Das Rekursgericht folgte in seiner Begründung den Ausführungen der ersten Instanz wonach die Verantwortung für einen korrekt ausgefüllten Matchreport – und damit für die Liste der für die Partie spielberechtigten Spielern – einzig bei der jeweiligen Delegation liegt. Mit Tomislav Nuic hatte Bosnien einen Mitte Januar in Tuzla einen Spieler eingesetzt, der nicht auf dem Matchblatt aufgeführt war. Bosnien kann gegen diesen Entscheid nochmals innerhalb von 21 Tagen beim Schiedsgericht «Court of Arbitration» anfechten. Das Kader der Schweizer Nationalmannschaft schrumpft im Hinblick auf die Testspiele gegen Griechenland und Panama weiter. Nach Admir Mehmedi steht auch Denis Zakaria nicht zur Verfügung. Der 21-jährige Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach fällt mit einem im Training erlittenen Muskelfaserriss im Oberschenkel aus. Motorrad-Superstar Valentino Rossi und Yamaha haben ihren Vertrag um weitere zwei Jahre bis 2020 verlängert. Das gab das Team vor dem WM-Start am Wochenende mit dem GP von Katar in Losail bekannt. Der 39-jährige «The doctor» gewann in seiner Karriere 115 WM-Rennen und bestreitet in diesem Jahr bereits seine 19. Saison in der Königsklasse. Für Yamaha holte der neunfache Weltmeister vier WM-Titel (2004, 2005, 2008, 2009) und eroberte in 206 Rennen für das japanische Werk 134 Podestplätze (56 Siege, 43 zweite und 35 dritte Ränge). Seinen letzten GP-Sieg feierte Rossi im Juni 2017 in Assen. Zum Auftakt des Biathlon-Weltcups in Oslo liefen Lena Häcki (Bild) und Selina Gasparin die exakt gleiche Zeit. Alle vier gestarteten Schweizerinnen holten beim Sieg von Anastasiya Kuzmina Weltcup-Punkte. Häcki und Gasparin klassierten sich auf dem Holmenkollen ex aequo im 21. Rang, wobei Letztere zwei und damit eine Strafrunde mehr als die Engelbergerin zu absolvieren hatte. In der Loipe überzeugte Selina Gasparin mit der zwölftbesten Zeit. Weltcup-Punkte gutschreiben lassen durften sich auch Elisa Gasparin (29.) und Irene Cadurisch (33.). Den Tagessieg errang trotz eines Schiessfehlers die Slowakin Anastasiya Kuzmina. Die dreimalige Olympiasiegerin feierte ihren fünften Saisonerfolg im Weltcup, den dritten in der Disziplin Sprint. Zweite mit 8,9 Sekunden Rückstand wurde die Weissrussin Daria Domratschewa vor Julia Dschyma aus der Ukraine. Beide blieben am Schiessstand fehlerlos. In der Weltcup-Gesamtwertung stiess Kuzmina auf Kosten von Kaisa Mäkäräinen auf Platz 1 vor. Die laufstarke Finnin klassierte sich nach vier Schiessfehlern nur im 40. Rang. An der Spitze des Schweizerischen Golfverbandes ASG hängt der Haussegen schief. Der designierte Präsident Raphael Weibel, der den krankheitshalber zurücktretenden Romand Jean-Marc Mommer ersetzen sollte, hat seine Kandidatur vor der DV vom Samstag in Bern zurückgezogen. Er wolle den Weg für jemanden freimachen, der eine klare Mehrheit auf sich vereinen könne. Nur so werde die nötige Ruhe einkehren, begründete Weibel. Hintergrund des Zerwürfnisses ist der Umgang der ASG mit den Vereinigungen clubunabhängiger Golfer. Nach dem Vorhaben des alten Vorstandes werden die Public-Golf-Organisationen annektiert und einverleibt. Dahinter steht das Bestreben der ASG, einen Wildwuchs im Spielbetrieb auf den Golfplätzen (im Bild jener in Crans-Montana) zu kontrollieren. Auch ein finanzielles Interesse ist offensichtlich, denn die 1998 gegründete Vereinigung unabhängiger Golfer ASGI hat mit Mitgliederzahlen im fünfstelligen Bereich eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung entwickelt. Gleichwohl ist die unfreundliche Übernahme der Vereinigungen im Schweizerischen Golfverband umstritten. Grabenkämpfe sind im Gang. Nun wird aller Voraussicht nach die Fraktion gewinnen, die gegen die Annexion der klubfreien Golfer ist. Zu ihnen zählt Yves Hofstetter, Präsident des Golfclubs Lausanne. Er ist aber auch ein Mann der ersten Stunde in der ASGI. An Weibels Stelle schlägt der ASG-Vorstand Reto Bieler als Präsidenten vor. Der Ex-Captain des Clubs von Breitenloo ZH war in den letzten vier Jahren im ASG-Vorstand nicht mit dem Public Golf beschäftigt. Er sprach sich gegen die Übernahme der unabhängigen Vereinigung aus. Letzten Mai demissionierte Bieler. Jetzt dürfte er als Präsident zurückkehren. Der vom Abstieg aus der Premier League bedrohte Club West Ham United hat harte Sanktionen gegen jene Stadionbesucher angekündigt, die am Samstag bei der 0:3-Heimniederlage gegen Burnley den Platz gestürmt bzw. Gegenstände in die Loge der Teambesitzer geworfen hatten. «Jeder Einzelne, der für schuldig befunden wird, erhält für jedes West-Ham-Spiel auf Lebenszeit Zutrittsverbot», teilte der Verein mit. Nach allen drei Burnley-Toren stürmten West-Ham-Anhänger auf den Rasen. Auf der Haupttribüne sammelten sich verärgerte Fans und protestierten gegen die Vereinsführung. Dabei sollen auch Gegenstände in die Loge von den Mitbesitzern David Gold und David Sullivan geworfen worden sein. Barcelona muss rund drei Wochen ohne Sergio Busquets (r.) auskommen. Der Mittelfeldspieler wurde am Mittwoch beim 3:0-Sieg im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Chelsea nach gut einer Stunde ausgewechselt. Medizinische Abklärungen haben nun ergeben, dass sich der 29-jährige Spanier einen Knochen im rechten Fuss gebrochen hat. Die Hin- und Rückspiele der Champions-League-Viertelfinals werden am 4./5. und 10./11. April ausgetragen. Nach etlichen Skandalen in der nationalen Liga droht den griechischen Fussballclubs ein Ausschluss von europäischen Wettbewerben. Dies bestätigte der von der Fifa als Vorsteher einer Beobachter-Kommission berufene Herbert Hübel (Bild) gegenüber Medien. «Der Grexit, der lange fern schien, ist nicht mehr unmöglich», hielt der Österreicher fest. «Der griechische Fussball steht am Rand einer Klippe», mahnte er. Griechenlands Regierung hatte am Montag die Unterbrechung der nationalen Meisterschaft angeordnet, nachdem am Sonntag PAOK-Eigentümer Ivan Savvidis mit einer Pistole an der Hüfte kurz vor Ende des Spitzenspiels zwischen PAOK Saloniki und Spitzenreiter AEK Athen auf den Platz gestürmt war. Dem Vorfall waren weitere Eklats im griechischen Fussball vorausgegangen. Wegen wiederholter Gewaltausbrüche hatte die Regierung bereits im Januar ein Auswärtsverbot für Anhänger der Spitzenclubs AEK Athen, Olympiakos, PAOK und Panathinaikos ausgesprochen. Für Schlagzeilen sorgte auch ein Prozess um Spielmanipulationen, die sich im Jahr 2011 ereignet hatten. 58 Personen wurden in Athen vor Gericht zu Haftstrafen bis zu zehn Jahren verurteilt. Luzerns Innenverteidiger Yannick Schmid (r.) steht Ende März ein kleiner operativer Eingriff bevor. Beim 22-Jährigen, der letztmals am 11. Februar im Spiel gegen die Grasshoppers eingesetzt worden war, wurde eine hohe Herzfrequenz und ein hoher Blutdruck festgestellt. Zur Abklärung eines eventuellen unregelmässigen Herzschlages wollen die Ärzte nun eine kleine Operation durchführen. Bis dahin wird Schmid, der reduziert am Trainingsbetrieb des FCL teilnimmt, medikamentös behandelt und mit einer 24-Stunden-Blutdruckkontrolle überwacht. Die verletzten Lugano-Stürmer Damien Brunner (Bild) und Dario Bürgler müssen rund sechs Monate pausieren. Die beiden Pechvögel wurden in den letzten Tagen operiert: Bürgler an der rechten Schulter und Brunner am linken Bein. Letzterer hatte sich Anfang März in Davos unglücklich verletzt, als er im Startdrittel am Bündner Gregory Sciaroni hängen blieb und sich das Bein verdrehte. In der selben Partie war auch Bürgler von der Verletzungshexe heimgesucht worden und schied im letzten Spielabschnitt aus. Damals war noch unklar, ob er sich einer Schulteroperation unterziehen muss. Im Playoff-Viertelfinal führt Lugano nach den ersten zwei Duellen mit Fribourg-Gottéron in der Serie (best of 7) mit 2:0-Siegen. Der südkoreanische Skiverband hat die Olympia-Teilnehmer Choi Jae-Woo (Bild) und Kim Ji-Hyun wegen sexueller Übergriffe und Belästigung lebenslang gesperrt. Nach Angaben eines Vertreters des Verbandes sollen die beiden Buckelpisten-Skifahrer zwei Frauen aus dem eigenen Team bedrängt haben, weil diese es angeblich abgelehnt hatten, mit den beiden Männern etwas zu trinken. Der Vorfall soll sich bei einem Weltcup-Rennen Anfang März im japanischen Tazawa ereignet haben. Choi Jae-Woo war bei den Winterspielen in Pyeongchang im zweiten Finallauf ausgeschieden, für Kim Ji-Hyun hatte die Qualifikation Endstation bedeutet. Die Beschuldigten können innerhalb einer Woche beim Nationalen Olympischen Komitee Südkoreas Einspruch gegen die Sperre einlegen. Sportlich steht Schalke 04 als Tabellenzweiter der Bundesliga momentan gut da (im Bild feiern Daniel Caligiuri (l.) und Nabil Bentaleb den 1:0-Sieg vom Freitag gegen Mainz). Die Mannschaft aus Gelsenkirchen ist unter Trainer Domenico Tedesco auf bestem Weg, sich nach drei Jahren wieder in der Champions League zurückzumelden. Das würde die Finanzen des Vereins etwas aufbessern. Denn der FC Schalke 04 schliesst das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von 12,2 Millionen Euro ab. Der Bundesligist erzielte einen Umsatz von 240,1 Mio. Euro und liegt damit weit unter dem Rekordergebnis des Vorjahres (265,1 Mio. Euro), wie der Konzern-Bilanz zu entnehmen ist. Den Rückgang führt der Revierclub primär auf fehlende Transfererlöse und dem Verpassen der Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb in der aktuellen Saison zurück. 2016 hatte Schalke noch einen Rekordüberschuss von 29,1 Mio. Euro ausgewiesen. Trotzdem hebt Finanzvorstand Peter Peters aufgrund gestiegener Umsätze in den operativen Geschäftsbereichen die stabile Basis hervor: «Das Wachstum in sämtlichen operativen Umsatzbereichen ist ein sehr starkes Signal für die künftige Entwicklung des FC Schalke 04», zitieren ihn deutsche Medien. Für 2018 rechnet Peters mit «weiter steigenden Erlösen und einem positiven Konzernergebnis im mittleren einstelligen Millionen-Bereich». Das gegen den Abstieg aus der National League kämpfende Ambri-Piotta verpflichtete mittels B-Lizenz Simon Sterchi (l.) von La Chaux-de-Fonds. Der 23-jährige Stürmer erzielte in der laufenden Meisterschaft in 50 Partien für die im Playoff-Viertelfinal ausgeschiedenen Neuenburger 16 Tore und 21 Assists. In der kommenden Saison spielt Sterchi für Langenthal. An den seit 1979 durchgeführten Curling-Weltmeisterschaften der Frauen wird heuer erst zum zweiten Mal der Modus geändert. Bis 2004 wurde eine WM auf die herkömmliche Art mit Halbfinals und Final entschieden. Ab 2005 galt das von Kanada initiierte, dort gängige Page-System. Dabei verschafften sich die ersten zwei Teams der Vorrunde einen erheblichen Vorteil gegenüber den Teams auf den Positionen 3 und 4. Dieser Modus war gerade für europäische Sportkonsumenten ungewöhnlich und erklärungsbedürftig. Ab 2018 nun gilt ein leichter durchschaubares Vorgehen. Die ersten zwei Teams der Vorrunde gelangen direkt in die Halbfinals. Die Teams auf den Positionen 3 bis 6 ermitteln in zwei Viertelfinals die weiteren Halbfinalisten. Somit kommen nach der Round Robin sechs statt vier Teams weiter. Das Feld wurde von 12 auf 13 Teams erweitert. Asien/Australien/Ozeanien haben neu drei statt zwei fixe Startplätze. An der am Samstag im kanadischen North Bay beginnenden WM strebt das Schweizer Team des CC Flims mit Skip Binia Feltscher (Bild), Carole Howald, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Raphaela Keiser (Ersatz) eine Medaille an. An Kanada haben die Schweizerinnen gute Erinnerungen, hatten sie doch dort 2016 den Weltmeistertitel gewonnen. Der Schweizer Monobob-Skifahrer Christoph Kunz aus Reichenbach hat sich bei einem Sturz im Super-G an den Paralympics in Pyeongchang eine schwere Mittelfussverletzung mit dreifacher Fraktur zugezogen. Der zweifache Paralympics-Sieger reist am Samstag in die Schweiz zurück. Dort wird entschieden, ob ein operativer Eingriff nötig sein wird. Der Schweizer Dean Kukan bleibt bei den Columbus Blue Jackets. Der 24-jährige Verteidiger erhält einen neuen Vertrag über zwei Jahre. Der derzeit verletzte Zürcher gehört seit 2015 der NHL-Organisation der Jackets an. Mehrheitlich spielte er allerdings in der AHL für die Lake Erie Monsters respektive die Cleveland Monsters. In der laufenden Saison kam er zehnmal in der NHL zum Einsatz (total 18 Mal) und verbuchte vier Assists. Nun stattet ihn die Franchise aus dem Bundesstaat Ohio mit einem Einwegvertrag aus. Das heisst, dass er bei einer Degradierung in die AHL den gleichen Lohn wie in der NHL erhält. Dieser beträgt im ersten Jahr 700'000 Dollar, im zweiten 750'000. Der Mindestlohn in der besten Eishockey-Liga der Welt beläuft sich auf 650'000 Dollar. Auch dank zwei Skorerpunkten von Nico Hischier (r.) feierte New Jersey in der NHL einen wichtigen 8:3-Kantersieg über Las Vegas. Zwar erhielt Hischier mit 12:28 Minuten von sämtlichen Spielern seines Teams am wenigsten Eiszeit, dennoch erhöhte der Walliser sein Total an Skorerpunkten in dieser Saison auf 45. Bei seinem 15. Treffer bekundete er einiges Glück, lenkte doch Tomas Tatar einen Pass von ihm ins eigene Tor ab. Es war in der 9. Minute das 2:0 für New Jersey. Das 6:2 von Michael Grabner (48.) bereitete der Nummer-1-Draft herrlich vor. New Jersey traf so oft wie noch nie in der laufenden Meisterschaft und liegt nun auf dem ersten Wildcard-Platz fürs Playoff. Der Vorsprung auf das direkt unter dem Strich klassierte Florida, welches allerdings drei Partien weniger ausgetragen hat, beträgt fünf Punkte. Las Vegas führt die Pacific Division trotz der dritten Heimniederlage in Serie weiterhin souverän an und kann fürs Playoff planen. Dann hofft Luca Sbisa wieder dabei zu sein. Der Zuger Verteidiger erlitt Ende Februar eine Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von sechs bis acht Wochen zwingt. Den 2. Platz in der Pacific Division der NHL nimmt San Jose ein. Das Team aus Kalifornien mit dem Schweizer Timo Meier (v.) liegt zehn Punkte hinter Las Vegas. In der Nacht auf Donnerstag gewann die Mannschaft in Edmonton trotz dreimaligem Rückstand 4:3 nach Verlängerung. So feierte San Jose den fünften Sieg aus den letzten sieben Spielen. Das entscheidende Tor schoss in der 63. Minute Tomas Hertl, dem schon das 1:1 (9.) gelungen war. Timo Meier dagegen beendete das Spiel ohne Skorerpunkt und mit einer Minus-2-Bilanz. Der in Abstiegsgefahr geratene Premier-League-Club Southampton ersetzt den entlassenen Trainer Mauricio Pellegrini durch Mark Hughes. Der 54-jährige Waliser erhält einen Vertrag bis Saisonende. Nur eines der letzten 17 Meisterschaftsspiele hat Southampton gewonnen und liegt als 17. der Tabelle nur einen Punkt ausserhalb der Abstiegszone. Ein Konkurrent im Kampf um den Ligaerhalt ist Xherdan Shaqiris Stoke City, also jener Verein, bei dem der Coach Anfang Januar nach viereinhalb Jahren entlassen worden war. Hughes spielte in seiner 22-jährigen Karriere als Stürmer unter anderem bei Barcelona, Bayern München, Chelsea und Southampton, die längste Zeit jedoch bei Manchester United. Für die «Red Devils» erzielte er in 345 Spielen 120 Tore. Für die walisische Nationalmannschaft war er 72 Mal im Einsatz. Kaum ein Tag vergeht, an welchem es in der Gerüchteküche um Superstar Neymar nicht brodelt. Diese Woche wurde gemunkelt, dass der Brasilianer an einen Wechsel zurück nach Spanien denken soll. Das frühe Aus von Paris Saint-Germain in der Champions League (PSG scheitere im Achtelfinal an Real Madrid) heizte die Gerüchte an, dass es den 222-Millionen-Mann zurück zum FC Barcelona oder gar zu Erzrivale Real Madrid ziehen könnte. Barcelona dementierte die Gerüchte prompt. Eine Rückkehr Neymars sei völlig undenkbar, betonte ein Sprecher des Clubs. Nun hat sich Neymars Vater (r.), welcher seinen Sohn berät, eingeschaltet. «Er ist die Gegenwart und Zukunft von PSG», betonte Neymar senior. Mit dieser Aussage machte er Clubpräsident Nasser Al-Khelaifi (l.) neue Hoffnung auf einen Verbleib Neymars bei PSG. Der 26-jährige Stürmer erholt sich derzeit in seinem Heimatland von der Operation nach einem Haarriss im Fuss. Der Schweizer Squash-Profi Nicolas Müller verpasste beim Heimturnier in Zürich einen Coup klar. In der 1. Runde des mit 100'000 Dollar dotierten GC-Cups scheiterte der elffache Schweizer Meister und beste Squash-Spieler des Landes – die Nummer 18 der Welt – am topgesetzten Franzosen Grégory Gaultier 7:11, 10:12, 8:11. Für seinen Sieg gegen den in Hirzel wohnhaften Lokalmatadoren Müller benötigte der französische Titelverteidiger und Weltranglistenzweite nur gerade 45 Minuten. Beim bestbesetzten Turnier in Kontinentaleuropa stehen bis Sonntag gleich fünf Spieler aus den Top 7 der Weltrangliste im Einsatz. Juventus ist in der Serie A nicht zu stoppen. Dank des zwölften Sieges in Folge bauten die Turiner den Vorsprung auf Verfolger Napoli auf vier Punkte aus. Der Titelverteidiger gewann das Nachtragsspiel der 26. Runde zuhause gegen Atalanta Bergamo 2:0. Das wegweisende 1:0 für den Favoriten erzielte Gonzalo Higuain in der 29. Minute nach einem sehenswerten Steilpass von Douglas Costa. Blaise Matuidi (2. v. r.) erzielte das zweite Tor (81.). Bei Bergamo stand der Innerschweizer Nicolas Haas erstmals in der Serie A in der Startformation. Dafür musste Remo Freuler für einmal auf der Bank Platz nehmen. Haas hatte im Zentrum gegen Spieler wie Miralem Pjanic, Blaise Matuidi und Paulo Dybala einen schweren Stand. Er konnte keinen Akzent setzen in einem Spiel, in dem sein Team keinen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor zustande brachte, und wurde nach 57 Minuten ausgewechselt. Hängende Köpfe bei den Spielern von Langenthal: Im ersten Playoff-Halbfinal der Swiss League unterlag der Titelverteidiger Olten mit 3:4 nach Verlängerung. Den Treffer im Sudden Death erzielte MacGregor Sharp in der 72. Minute. Auch das andere Duell verlief spannend: Die Rapperswil-Jona Lakers schlugen Ajoie mit 2:1, nachdem das Team vom Obersee gegen die Jurassier 26 Minuten lang im Rückstand gelegen hatte. Corsin Casutt (30.) und Jorden Gähler (43.) erzwangen die Wende für den ambitionierten Favoriten. Dank Goalie Melvin Nyffeler und dessen 29 Paraden retteten die Lakers den knappen Vorsprung über die Zeit. EVZ-Captain Raphael Diaz (l.) konnte die Partie gegen die ZSC Lions am Dienstag (4:5) nicht beenden, sondern schied verletzungsbedingt aus. Gestern Mittwoch gab es Entwarnung, der 32-jährige Nationalmannschafts-Verteidiger leidet lediglich an an einer Prellung. Zugs Trainer Harold Kreis ist für das donnerstägliche Heimspiel gegen die Zürcher zuversichtlich: «Wir schauen von Tag zu Tag, sind aber optimistisch, dass Diaz wieder mittun kann.»

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(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • stef am 03.03.2018 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er bleibt

    Er hätte es längst verdient. Nur gehen wird er nicht. Weshalb? In Freiburg mus er nichts mehr beweisen und kann in aller Ruhe arbeiten. Dies ist auch eine Qualität.

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  • Mad Max am 03.03.2018 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Riesensensation!

    Unglaublich so was! Ein Trainer hört auf, ein Trainer kommt! Hat es so etwas überhaupt schon mal gegeben?

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  • Roberto G am 03.03.2018 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nei

    Ich kann es mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen das dies für Streich infrage kommt. Er ist Menschlich eine ganz andere Nummer und passt eigentlich überhaupt nicht zu Bayern. Von seinen Fähigkeiten könnte er überall Trainer werden obwohl ich glaube er liebt es junge Spieler aufzubauen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bayerin am 17.03.2018 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Soll doch gehen!

    Hoffentlich verschwindet dieser selbstverliebte und überschätzte Pole endlich! Seit Jahren dieses Geschiss um ihn - soll doch endlich gehen!

    • thomas schären am 18.03.2018 04:12 Report Diesen Beitrag melden

      polska

      du hast keine ahnung von fussball, wäre er nicht pole hätte er noch viel mehr aufmerksam verdient, seit jahre zusammen mit messi und ronaldo der besnte stürmer !

    • Messi am 18.03.2018 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @thomas schären

      Ob einem ein Spieler sympathisch ist oder nicht, hat rein gar nichts mit Fussball Fachwissen zu tun

    • Ahnungslos am 18.03.2018 12:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @thomas schären

      Seit wann hat Sympathie etwas mit Fussballfachwissen zu tun. Lewandowski ist sicher einer der besten Stürmer, dennoch unsympathisch und das wäre er auch wenn er Deutscher wäre. Hab ich deswegen nun keine Ahnung von Fussball? Übrigens ich mag Gigi Buffon

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  • Mitch am 15.03.2018 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jajaaa

    Ich wette 10000000000 Franken das Alonso nicht ins Gefängnis muss

  • P. Müller am 15.03.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Beschriftung

    Bei der Verletzung von Sergio Busquets, habt ihr Pique im Bild und nicht Busquets :)

    • Bani am 16.03.2018 00:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @P. Müller

      Und ich würde ihnen raten ihren Augenarzt zu wechseln

    • Roger am 16.03.2018 04:55 Report Diesen Beitrag melden

      @P. Müller

      Was? Also wenn das nicht dieses A-Gesicht von Busquets ist, dann weiss ich auch nicht mehr.

    • P. Müller am 16.03.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

      Schnelle Reaktion

      Na, dass Bild wurde unterdessen geändert, jetzt stimmt es. Vorher war definitiv Pique im Bild.

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  • Ratzapak am 15.03.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Devisl - SCBern in Oktober

    Nico kommt mit seine Devils in Oktober in die Schweiz. Viel möchten ihn sehen, auch mein Sohn. Am Monta (erster Tag) wollten wr zwei Ticket kaufen, fanden aber keine mehr. Die Spekulanten hatten schon alle gekauft und schon nächsten Tag sie online für hohe Summen angeboten (CHF 599 für 2 Tickets !). Dies wäre auch ein Reportage wert.

  • Unglaublich am 15.03.2018 05:59 Report Diesen Beitrag melden

    Aber wahr

    Von wegen Pemier Ligue oder Bundesliga. Nach Spanien kommt Italien! Forza Juve Forza Roma.

    • Roger am 16.03.2018 04:57 Report Diesen Beitrag melden

      Unglaublich, aber auch wahr

      Juve (Giùve) direkt aus der Hölle.

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