Sports Awards

16. Dezember 2012 22:05; Akt: 16.12.2012 23:02 Print

Federer und Spirig sind Sportler des Jahres 2012

Roger Federer wird nach 2003, 2004, 2006 und 2007 zum fünften Mal zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt. Bei den Frauen geht die Auszeichnung an Triathletin Nicola Spirig.

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Wimbledon-Sieger, erneut die Weltnummer 1 und Olympia-Silbermedaillen-Gewinner: Roger Federer blickt einmal mehr auf grossartige zwölf Monate zurück. Seine Wahl zum Sportler des Jahres ist die einzige logische Konsequenz. Nicola Spirig ist nach Natascha Badmann und Brigitte McMahon als dritte Triathletin zur Schweizer Sportlerin des Jahres gekürt worden. Am 4. August sprintete sie in London unnachgiebig zu Olympia-Gold - nach zuvor 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Edith Wolf-Hunkeler wird bereits zum siebten Mal seit 2001 zur Behindertensportlerin des Jahres gewählt. Dies erstaunt kaum, gewann sie doch an den diesjährigen Paralympics nicht weniger als vier Medaillen. Die Schweiz hat einen Champions-League-Sieger! Als Chelsea im Mai die prestigeträchtige Trophäe gewinnt, ist das auch ein wenig ein Schweizer Erfolg. Denn der Trainer der Engländer war der in Schaffhausen aufgewachsene Italiener Roberto Di Matteo. Der FC Basel gewann 2012 auf nationalem Parkett jede erhebliche Trophäe - und nun auch zum zweiten Mal nach 2002 die Wahl zum «Team des Jahres». Die magischen Champions-League-Nächte haben das Schweizer Publikum tief beeindruckt. Seit letztem Winter wird Biathlon auch in der Schweiz immer stärker wahrgenommen. Dass dies so ist, ist praktisch ausschliesslich das Verdienst von Benjamin Weger, dem Newcomer des Jahres. Roger Federer und Nicola Spirig gewinnen die Wahl mit grossem Vorsprung. Da fällt das Lachen für das anschliessende Siegerfoto entsprechend leicht. Die Gewinner beim Gruppenfoto: Roberto Di Matteo, Marco Streller, Edith Wolf-Hunkeler, Roger Federer, Nicola Spirig und Benjamin Weger (v.l.). Die Finalisten nehmen bei Steffi Buchli auf dem Sofa Platz: Roger Federer, Steve Guerdat, Dario Cologna, Nino Schurter und Didier Cuche (v.l.). Bei den Damen sind dies Nicola Spirig, Giulia Steingruber, Lara Dickenmann, Fabienne Suter und Simone Niggli (v.l.). Ein Hingucker: Profi-Fussballerin Lara Dickenmann erscheint mit trendiger Frisur an der Gala in Zürich. Ebenfalls nominiert ist Kunstturnerin Giulia Steingruber. Die Ostschweizerin erscheint in einem pompösen Kleid auf dem roten Teppich. Vorjahressiegerin Sarah Meier (r.) posiert vor den Sports Awards mit ihrer Schwester Nadja. Als Showact tritt Italo-Schmusesänger Eros Ramazzotti auf. Erst kurz vor der Show landet Roger Federer in Zürich. Der Maestro kehrt von einer Südamerika-Tour mit fünf Exhibitions in drei verschiedenen Ländern zurück. Entsprechend gross ist die Freude bei Federer, als er dann den begehrten Preis zum fünften Mal in seiner Karriere entgegennehmen darf.

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Dass Roger Federer an jedem Turnier zu allem fähig ist, weiss man. In den letzten Jahren war ihm aber die Konstanz früherer Jahre auf allerhöchstem Niveau etwas abgegangen. Seit November 2011 fand er jedoch zu alter Stärke zurück. Mehr als 6000 Punkte, mehr als den Gegenwert von drei Grand-Slam-Titeln, lag er vor einem Jahr hinter Novak Djokovic zurück. Die Rückkehr an die Weltranglisten-Spitze lag in weiter Ferne. Zumal zahlreiche Auguren Federer, mittlerweile jenseits der Dreissig, auf dem absteigenden Ast wähnten. Ein fatales Fehlurteil.

Der grösste Schweizer Sportler aller Zeiten schaffte zum Jahresende das Triple Basel, Paris-Bercy und Masters in London und legte so die Basis zu einer gewaltigen Aufholjagd. Danach siegte er hintereinander in Rotterdam, Dubai und Indian Wells und triumphierte später auch beim Masters-1000-Sandplatzturnier in Madrid. Mit all diesen Erfolgen tankte er Selbstvertrauen für Wimbledon.

Wimbledon-Sieg als Höhepunkt des Jahres

Dort, bei seinem Lieblingsturnier, zeigte er einmal mehr, welch einzigartiger Spieler er ist. Im Halbfinal bezwang er Djokovic, im Endspiel zerstörte er die Hoffnungen von Andy Murray und dem ganzen Vereinigten Königreich auf den ersten einheimischen Champion seit Fred Perry 1936. Federer stemmte unter den Augen seiner Zwillingstöchter die Wimbledon-Trophäe zum siebten Mal in die Höhe. Es war die 17. Major-Trophäe insgesamt, womit er diese Rangliste nun um drei Einheiten vor Pete Sampras anführt. Durch die grossartigen Leistungen im Londoner Südwesten kehrte er auch auf den Thron zurück und übertraf kurz darauf Sampras' Marke von 287 Wochen als Nummer 1 der Welt. Als er im November von Djokovic wieder abgelöst wurde, totalisierte er 302 Wochen.

Drei Wochen nach dem 17. Sieg an einem Grand-Slam-Turnier kehrte Federer nach Wimbledon zurück und schloss die zweitletzte Lücke in seinem Palmarès neben dem Davis Cup. Im All England Club, äusserlich anders und doch immer noch mythisch, gewann er Olympia-Silber im Einzel und erweiterte den magischen Sommer um ein weiteres Kapitel. Unvergessen der Halbfinal-Krimi gegen Juan Martin del Potro, den Federer nach mehr als vier Stunden mit 19:17 im dritten Satz für sich entschied. Verständlich, dass er zwei Tage später im Endspiel vor allem emotional leer war und Andy Murray den Vortritt lassen musste.

Sportlerin des Jahres: Nicola Spirig

Nicola Spirig ist nach Natascha Badmann und Brigitte McMahon als dritte Triathletin zur Schweizer Sportlerin des Jahres gekürt worden. Am 4. August sprintete sie in London unnachgiebig zu Olympia-Gold - nach zuvor 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Schon in jungen Jahren galt Nicola Spirig als hochbegabt. Bereits als 17-Jährige hatte sie bei den bis 20-Jährigen den EM-Titel im Duathlon und Triathlon sowie WM-Silber im Triathlon gewonnen. Mit 19 Jahren folgte der erste WM-Titelgewinn bei den Juniorinnen. In der Leichtathletik galt sie zudem als die grösste Schweizer Nachwuchshoffnung seit Anita Weyermann.

Triathlon auf dem Niveau von Spirig heisst: 10'000 km Radfahren, 3800 bis 4200 km Laufen und 1200 km Schwimmen pro Jahr. Drei Ermüdungsbrüche erlitt Spirig im Verlauf ihrer Karriere, den letzten knapp eineinhalb Jahre vor Olympia. Ihr Trainer Brett Sutton meinte deshalb: «Diese Verletzung hat Nicola zu einer besseren Athletin gemacht und den Olympiasieg erst ermöglicht. Sie hat in dieser Zeit geduldig sein müssen.»

«Diese Frau will ich trainieren»

Es war 2003 in Nyon bei einem Wettkampf über die olympische Distanz, als Sutton in einem veritablen Einbruch von Spirig deren Potenzial erkannte. Spirig nahm gegen die versammelte Schweizer Kurz- und Langdistanz-Elite die Laufstrecke mit «selbstmörderischem Tempo» (Sutton) in Angriff. «Sie befand sich auf einer persönlichen Mission, verzichtete bei diesem Hitzerennen im Laufen auch auf die Verpflegung an den Posten», so Sutton. Schliesslich kollabierte Spirig. Wettkampf-Beobachter Sutton interpretierte dies indes als totale Hingabe. «Ich fuhr nur mit einem einzigen Gedanken heim: Diese Frau eines Tages trainieren zu können.» Drei Jahre später war es soweit. Spirigs Lebenspartner Reto Hug stellte den Kontakt her.

«Egal was im Rennen passiert, ich werde optimal vorbereitet sein, um eine Medaille holen zu können», kündete Spirig schon Monate vor ihrer Grosstat in London an. Sutton hatte die Juristin entsprechend getrimmt. Er sagt: «Ich betreibe mit meinen Athleten eine Art von Gehirnwäsche. Ich wasche ihnen nagende Selbstzweifel weg, die den Weg zum Erfolg versperren.»

Der Triumph von London war ein fast logischer Höhepunkt in der Leistungsentwicklung von Nicola Spirig. Die Zürcher Unterländerin will ihre Triathlon-Karriere zumindest bis 2016 fortsetzen. Eine Teilnahme an der Leichtathletik-EM 2014 in Zürich (im Marathon oder über 5 km auf der Bahn) gilt als Etappenziel. In noch näherer Zukunft sieht Spirig indes Mutterfreuden entgegen. Im Mai 2013 erwarten sie und ihr Ehemann Reto Hug ihr erstes Kind.

Trainer des Jahres: Roberto Di Matteo

Es gibt keine guten oder schlechten Trainer. Es gibt nur erfolgreiche und weniger erfolgreiche Trainer. So sagt man. Roberto Di Matteo war am 19. Mai 2012 in München, kurz vor Mitternacht, ein sehr erfolgreicher Trainer. Für den Moment sogar der erfolgreichste auf der ganzen Welt. «I won it!», schrie er seinem Präsidenten Roman Abramowitsch ins Ohr, bevor er den grossen Pokal der Champions League in Empfang nehmen durfte. Nicht José Mourinho, Guus Hiddink, Felipe Scolari oder Carlo Ancelotti haben ihn für Chelsea gewonnen, sondern der 42-jährige Italo-Schweizer Roberto Di Matteo.

Innerhalb von nicht einmal drei Monaten war der gebürtige Schaffhauser vom Assistenten zum Erfolgstrainer aufgestiegen. Anfang März übernahm er von seinem Chef André Villas-Boas ein kriselndes und zerrüttetes Team. Doch Di Matteo setzte mit Chelsea unverzüglich zum Siegeszug an, weil er die wichtigsten Aufgaben eines Trainers richtig löste. Er kittete die Risse im Teamgefüge, brachte die Führungsspieler hinter sich und liess das Team dessen Fähigkeiten entsprechend spielen.

CL-Sieg als Höhepunkt

Chelsea holte unter Di Matteos Führung den FA-Cup gegen den FC Liverpool, vor allem aber eliminierte es in den Halbfinals der Champions League den FC Barcelona und schlug im Final Bayern München. Es waren Siege gegen überlegene Gegner. Das Kalkül siegte über den Spielwitz, der Kampf überflügelte die Technik. Das Einfache im Fussball, das Erlernbare, erledigte Chelsea dank Di Matteo ohne Fehl und Tadel.

Di Matteo ist nun seit etwas mehr als vier Jahren als Trainer im Profifussball tätig. Und er kennt schon alle Facetten dieses oft so irrationalen Business. Denn er hat nicht nur nationale und internationale Titel gefeiert, sondern auch schwere Niederlagen erlebt. Ein halbes Jahr nach dem grösstmöglichen Triumph wurde er bei Chelsea als Folge von sechs sieglosen Spielen in Serie entlassen.

«Erst nach der ersten Entlassung ist man ein richtiger Trainer», besagt ein Sprichwort. So gesehen ist Di Matteo schon angekommen. In der Branche und im Zirkel der ganz Grossen der Szene. Champions League und Entlassung. Alles erlebt. Wie José Mourinho, Carlo Ancelotti, Vicente Del Bosque, Louis van Gaal oder Marcello Lippi.

Behindertensportlerin des Jahres: Edith Wolf-Hunkeler

Zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Elin durfte sich Edith-Wolf Hunkeler zum zweiten Mal in ihrer Karriere eine Goldmedaille an Paralympics umhängen lassen. Vier Jahre nach ihrem Triumph im Marathon in Peking gewann die 40-Jährige aus Dagmersellen in London über 5000 m. Die Freude über diese Auszeichnung war besonders gross, denn Paralympics-Gold in einem Stadionrennen hatte der Rollstuhl-Athletin in ihrem eindrücklichen Palmarès noch gefehlt. Angetrieben von 70'000 Zuschauern holte Wolf-Hunkeler nach einer taktischen Meisterleistung bislang Versäumtes nach.

Dank drei weiteren Medaillen - Silber über 800 m und 1500 m sowie Bronze über 400 m - krönte sich Wolf-Hunkeler zur erfolgreichsten Schweizerin an den diesjährigen Paralympics. Der Erfolg der seit einem Autounfall 1994 querschnittgelähmten Sportlerin ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Im Vorfeld der Spiele in London schlug sich Wolf-Hunkeler mit Verletzungen herum. Erstmals galt es für sie zudem, vor und während den Paralympics die Rollen als Mutter, Ehefrau und Spitzensportlerin unter einen Hut bringen.

Edith Wolf-Hunkeler hat nach der Geburt auch dank der Hilfe von Ehemann Mark Wolf die Rückkehr an die Weltspitze geschafft. Die Luzernerin, die bereits zweimal den Boston-Marathon gewonnen hat, beschreibt sich als Familienmensch und bezeichnete ihre dritte Teilnahme an Paralympischen Spielen als «Familienprojekt». Perfekt war ihr Glück deshalb am 2. September, als sie nach dem Gewinn der Goldmedaille über 5000 m Töchterchen Elin und Ehemann Mark in die Arme nehmen durfte. «Sie geben mir Kraft, um weitere Ziele zu erreichen», sagte die nunmehr siebenfache Behindertensportlerin des Jahres.

Team des Jahres: FC Basel

Einst stürzte der FCB im November vor zehn Jahren Liverpool vom Thron, im letzten Dezember wiederholte der erfolgreichste Super-League-Verein der letzten Dekade den Coup gegen Manchester United. Nach dem spektakulären 3:3 im Old Trafford entzauberte der Aussenseiter die statistisch beste Equipe der Champions-League-Geschichte im Rückspiel beim 2:1 vor eigener Kulisse vollends.

Sir Alex Ferguson musste sich ausserplanmässig vor den euphorisierten Bebbi verneigen. «Das Wunder vom Joggeli» hallte nach. Der FCB produzierte Schlagzeilen, die den Fussball-Globus umrundeten. Erst in München endete die wunderbare Europacup-Kampagne - das 0:7 gegen den nachmaligen Finalisten FC Bayern war ein Tiefpunkt auf hohem Niveau.

Die bittere Lektion löste im Team von Heiko Vogel zwar eine gewisse Enttäuschung aus und zeigte dem einen oder anderen Entscheidungsträger die Grenzen auf, allzu tiefe Furchen hinterliess die Blossstellung nicht. In der eigenen Liga dominierte Basel selber im Stile der Bayern.

Überlegen zum Meistertitel

Niemand war auch nur annähernd in der Lage, die Siegserie Basels zu stoppen. Woche für Woche stellte das Team der beiden Jahrzehnt-Talente Shaqiri und Xhaka die Konkurrenz vor unlösbare Probleme. Für die Beteiligten stellte sich nur eine Frage: Wann ist dem FCB der Titel-Hattrick auch in der Theorie nicht mehr zu nehmen?

20 Punkte betrug am Ende der satte Vorsprung auf Luzern. Basel dominierte das Geschehen in der Super League wie einst in der Blütezeit der Ära Gross. Auf jeder Position leistete sich der FCB Topspieler. Im Tor brillierte Yann Sommer als Nachfolger des populären Argentiniers Franco Costanzo, als wäre er zuvor nie die Nummer 2 gewesen. Und im Sturm demonstrierten Alex Frei und Marco Streller ihre immensen Qualitäten. Die beiden trugen zusammen 37 Treffer zum 15. Titelgewinn bei. Frei reihte sich im vorletzten Jahr seiner erstklassigen Karriere zum zweiten Mal in Folge zuoberst auf dem Skorerpodium ein.

Der FCB reihte einen Höhepunkt an den nächsten. Und als er nach der Sommerpause in eine temporäre Krise abglitt, reagierte das Management rasch und professionell. Präsident Bernhard Heusler trennte sich in einer staatsmännischen Form und mit Anstand von Vogel. Mit dem Engagement von Murat Yakin leitete er den Aufschwung über Nacht wieder ein.

Newcomer des Jahres: Benjamin Weger

Der Walliser schaffte in der vergangenen Weltcup-Saison den Durchbruch und stieg dank drei Podestplätzen zur Leitfigur im Schweizer Biathlonsport auf. In Hochfilzen (Ö) fehlte nur wenig, und Weger hätte sogar den ersten Sieg auf Weltcup-Stufe feiern können. In der Verfolgung kam er erstmals als Leader zum letzten Schiessen, traf alle fünf Scheiben und ging als Führender in die Schlussrunde. Letztlich fehlten ihm nur 4,9 Sekunden.

Der Hoffnungsträger aus dem Obergoms ist dabei, sich in seiner Sportart zu einem ähnlichen Zugpferd zu entwickeln wie Simon Ammann oder Dario Cologna in ihren Domänen. Weger stammt aus jener ersten Generation von Schweizer Biathleten, die nicht als Späteinsteiger vom Langlauf dazugestossen sind.

Weger setzt voll auf den Spitzensport

Nach den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver entschied Weger, der an der Sportmittelschule Brig das Handelsdiplom gemacht hat, sein Bankpraktikum abzubrechen und voll auf die Karte Biathlon zu setzen, statt die kaufmännische Berufsmatura anzustreben. «Es brauchte viele Diskussionen, weil andere dachten, ich müsste doch auf Nummer sicher gehen - so wie der Schweizer halt allgemein denkt», erinnert sich Weger. Er setzte sich über die Bedenken hinweg und zog nach Realp, weil die Biathleten dort ihre Trainingsbasis haben. Nun ist Weger mit erst 23 Jahren der beste Biathlet, den die Schweiz je hervorgebracht hat. Experten attestieren ihm eine hohe Trainingsintelligenz und ein überaus gutes Körpergefühl.

Wegen Medaillenkandidat Weger berichtete das Schweizer Fernsehen aus dem bayrischen Ruhpolding erstmals live von Biathlon-Weltmeisterschaften. Sollte er sich so weiterentwickeln wie bis anhin und von schweren Verletzungen verschont bleiben, wird Weger gemäss Disziplinenchef Markus Regli 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi um Medaillen laufen.

Sportler des Jahres: 1. Roger Federer (Tennis) 43,90 Stimmenprozente im Final der besten fünf. 2. Dario Cologna (Langlauf) 20,33. 3. Steve Guerdat (Reiten) 15,37. 4. Didier Cuche (Ski alpin) 10,93. 5. Nino Schurter (Mountainbike) 9,47.
Im ersten Wahlgang ausgeschieden:
6. Beat Feuz (Ski alpin). 7. Thabo Sefolosha (Basketball). 8. Fabian Cancellara (Rad Strasse). 9. Iouri Podladtchikov (Snowboard). 10. Matthias Kyburz (Orientierungslauf).

Sportlerin des Jahres: 1. Nicola Spirig (Triathlon) 53,21 Stimmenprozente im Final der besten fünf. 2. Simone Niggli (Orientierungslauf) 20,85. 3. Giulia Steingruber (Kunstturnen) 11,59. 4. Fabienne Suter (Ski alpin) 7,26. 5. Lara Dickenmann (Fussball) 7,09.
Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Patrizia Kummer (Snowboard). 7. Caroline Steffen (Triathlon). 8. Jolanda Neff (Mountainbike). 9. Sanna Lüdi (Skicross). 10. Esther Süss (Mountainbike).

Team des Jahres:
1. FC Basel 17,0 Stimmenprozente. 2. Sauber F1 Team 13,6. 3. Curling-Team der Frauen 11,3. - 12 Nominierte.

Behindertensportler des Jahres: 1. Edith Wolf-Hunkeler 23,7. 2. Heinz Frei 18,6. 3. Marcel Hug 12,8. - 14 Nominierte.

Trainer des Jahres: 1. Roberto Di Matteo (Fussball) 18,0. 2. Fredrik Aukland/Guri Hetland (Langlauf) 17,8. 3. Lucien Favre (Fussball) 14,0. - 9 Nominierte.

Newcomer des Jahres: 1. Benjamin Weger (Biathlon) 47,0. 2. Sven Bärtschi (Eishockey) 31,5. 3. Granit Xhaka (Fussball) 21,6.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hugo am 17.12.2012 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    An alle Kleingeister

    Ich reise beruflich um die Welt, schon mein ganzes Leben lang, und habe in den letzten Jahren noch niemand getroffen, der Roger Federer nicht gekannt hätte. Die Schweiz ist im Ausland Federer-Country. Immer ein big Smile; Asien, Amerika. Afrika++. Nur positiv. Bin Fan von Cuche, Cologna, Schurter, Cancellara, Guerdat + all den anderen exzellenten Sportlern mit ihren grossartigen Leistungen. RF ist ein Vorbild, keiner soll sagen, er hole die Millionen nur so ab. Er trainiert hart, hat eine super Familie und eine unglaubliche Crew, die hinter ihm steht. Einmalig. IMHO der Grösste

    • Women am 17.12.2012 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Jeder darf sich äussern....

      Sorry lieber Hugo, alle als Kleingeister zu bezichtigen ist ein wenig überheblich von Dir! Auch wenn Du auf der ganzen Welt herumdüst, darfst Du nie vergessen, jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Meinungsäusserung! Understand....

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  • Arsene_Lupin am 17.12.2012 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    Peinlicher FC Basel

    Die FARCE des Abends wahr wohl die Nominierung und Gewinn des FC Basel. Die ganze Show war einfach nur Peinlich. Die Curling Mannschaft hat Gold bei Olimpia gewonnen, der FC Basel nichts.Auf ZDF haben sie auch die Sportler 2012 gekürt. War echt Spitze gemacht. SRF steht seit Jahren einfach nur Still.

    • Mike am 17.12.2012 14:46 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Gold bei Olympia

      Schweizer Meister, Schweizer Cupsieger, Achtelfinale der Champions League. Das ist natürlich alles nichts im Vergleich zu ein paar Damen die Curling spielen. Ausserdem war es WM Gold und nicht Olympia Gold, aber das dürfte für Sie als Curling Experte das gleiche sein.

    • sergio holderried am 17.12.2012 14:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      aha?

      genau, meisterschaft mit über 20 punkten vorsprung und cup ist nichts...

    • Andi am 17.12.2012 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      So ist es

      Jeder andere Sportler außer den Fußballern muss international etwas gewinnen um Sportler des Jahres zu werden. Einfach lächerlich, wie der CH-Fussball immer überbewertet wird.

    • Michi am 18.12.2012 01:11 Report Diesen Beitrag melden

      CH-Trainer?

      In der Schweiz kann auch ein Italiener, welcher eine englische Mannschaft trainierte, Trainer des Jahres werden. Ist doch logisch, oder?

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  • Geryy Neser am 17.12.2012 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Bay Roger

    Sportler des Jahres. Zum lachen mehr nicht. Er gibt sich für Geld für alles her - mehr nicht. Bye Roger Du hast es nicht verdient

  • Martin am 17.12.2012 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wahre Sportler

    Die wahren Sportler sah man bei den Para-Olympics und genau das sind die wahren Sportler des Jahres!

  • pkone am 17.12.2012 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    peRFect

    wenn ich hier so wieder die ganzen kommentare zu federer durchlesen, stellen sich mir die nackenhaare auf! auf der ganzen welt wird roger federer gefeiert und mit unheimlich viel freude, respekt und liebe empfangen. nur in der schweiz, wohlgemerkt seiner heimat, entgegnet man ihm mit missgunst, neid, selbstverständlichkeit und negativen emotionen wo es nur geht. ich verstehs beim besten willen nicht, wie wir mit dem grössten schweizer sportler, gar einem der grössten sportler aller zeiten, so umgehen können. ich verstehs wirklich nicht!